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26. März 2020 um 10:16 Uhr #42983
Thema: Hummelpesion Vorbau
im Forum Plauderecke
Christian
Hallo,
Ich baue gerade ein Hummelhaus und möchte die beweglichen Teile des Vorbaus nicht mit Schrauben sondern die Verschlüsse mit Magneten machen. Auch die Sachraube der Klebefalle würde ich magnetisch machen. Diese kleinen Magneten sind relativ stark und man müsste halt keine sich ausleiernden Schrauben verwenden. Außerdem wäre es sehr praktisch.
Jetzt die Frage: Können Hummeln Magnetfelder wahrnehmen? Könnte es sein, dass die Neodym Magneten durch das Magnetfeld die Hummeln stören?
Gruß Christian
23. März 2020 um 16:20 Uhr #42861Als Antwort auf: Fliegengitter
StefanAdmin- DE 84513
- 398 m
Hallo Christian!
Gute Gedanken! Ja, auch durch feinstes Gitter können die Wachsmotten ihren Legestachel stecken. Es schadet bestimmt nicht hinter jedem Lüftungsgitter Klebefallen anzubringen.
Aber: Irgendwann wird es halt einfach zu aufwändig denn für Hummeln sollte das Ganze dazu noch ungefährlich sein, auch wenn sie aus dem Innenkarton ausbrechen. Das wäre dann quasi zwei Gitter mit Klebefalle dazwischen.
Als Gitter hat sich Spritzschutz für Pfannen bewährt, gibt es in jedem Haushaltswarengeschäft um einen Euro herum.
Grüße Stefan
23. März 2020 um 15:32 Uhr #42860Thema: Fliegengitter
im Forum Plauderecke
Christian
Hallo,
vielen Dank für die tolle Information.
An einer Stelle heisst es , dass es unmöglich ist die wachsmotte durch ein Gitter abzuhalten. Es würde nur eine Klebefalle helfen.
Muss dann nicht an allen Belüftungslöchern Klebefallen angebracht werden?
Welche Maschengröße ist denn für deas Gitter richtig?
Je enger desto sicherer und je größer desto mehr Lüftung?
Grüße
Christian
21. März 2020 um 13:05 Uhr #42794Als Antwort auf: Die ersten Heimkehrer!!
FrankForenmitglied- 199 m
Nein Martha, ist nicht neu.
Hatte ich im letzten Frühjahr fertig gestellt. Es ist ein Kasten nach Jürgen Börner mit einem einfachen Vorbau ohne extra Belüftung und Klebefalle.
Mal sehen, ob die Besiedelung dieses Jahr mal klappt. Schön wäre es…3. März 2020 um 14:53 Uhr #42073Als Antwort auf: Zweiweg-Mottenklappe
StefanAdminBeitragsersteller- DE 84513
- 398 m
Hallo und herzlich Willkommen!
Tja, Wachsmotten sind mit die größten Feinde der Hummel. Das Hummelhaus sollte peinlichst dicht sein, die Lüftungsgitter sehr engmaschig. Man kann auch noch mit Klebefallen arbeiten.
Manche hier streuen Bacillus thuringiensis über das Nest, andere befürchten dass damit auch Raupen von Nützlingen abgetötet werden.
Am besten Du schaust Dich hier mal um, zu diesem Thema gibt es viel zu lesen. Vielleicht fotografierst Du Deine Hummelhäuser mal, dann kann man vielleicht die Fehlersuche etwas eingrenzen.
Grüße Stefan
24. Februar 2020 um 15:09 Uhr #41895Als Antwort auf: Schweglerhaus – Wachsmottenklappe
DorisForenmitglied- DE 39624
- 38 m ü. NHN
So, Petra, Deine Beiträge sind unheimlich interessant.
Ich selbe habe 4 Schwegler oberirisch und einen unterirdischen Kasten lange Zeit im Einsatz. An den oberirdischen Kästen habe ich nichts verändert. Ich vertraue auf Bt. Auch mein unterirdischer Schwegler und mein unterirdischer Eigenbau stehen seit 2 bzw. 3 Jahren draußen – jedes Jahr bewohnt – ohne Wachsmotten. Ich baue an den Schwegler-Kästen nichts um. Mit Umrüstung auf einen Vorbau wird doch nur ausgeschlossen der Eingang nach rechts bzw. links verlegt. Das Problem Wachsmotten bleibt, trotz womöglicher Klebefalle, nicht ausgeschlossen. Du musst trotzdem mind. jede Woche den Kasten bzgl. Wachsmottenbefall kontrollieren.
Ich habe meine 4 oberird. Schwegler – das Kapok – mit Bt behandelt und bisher habe ich nur gute Erfahrungen gemacht. Aber den Einsatz von Bt muss jeder für sich entscheiden.Bei meinen Schwegler-Kästen lasse ich bis zur endgültigen Besiedelung die Schiebetür offen. Erst wenn feststeht, dass sich auch wirklich eine Hummelkönigin für den Kasten interessiert, schließe ich die Schiebetür und dann sucht sich die Königin den way out. Das klappt seit ein paar Jahren prima.
26. Januar 2020 um 18:57 Uhr #41370Als Antwort auf: Vorbau mit 3D-Drucker erstellen
SabineForenmitglied- DE 45136
- 116 m
Ich muss auch sagen: Donnerwetter, toller Prototyp, spektakuläre Idee!!!
Aber ein 3D-Drucker ist ja eher selten zur Hand und die Kosten sind anscheinend auch (noch) sehr hoch – für den Betrag bekam man vor wenigen Jahren schon einen professionellen Holzvorbau samt Klappe und Klebefalle vom Hummeltischler.
Ich stelle hier mal eine preiswerte und sehr schnell gebaute Alternative vor:Mein Vorbau besteht aus 3 Einzellagen Balsaholz von 15mm Stärke, das extrem leicht zu bearbeiten ist. Aus der mittleren Lage wird der Laufgang ausgesägt und die Einzelteile miteinander verklebt.
Der gesamte Vorbau wird dann nachgearbeitet, angeraut, und der Laufgang oval gefeilt. Zur besseren Wetterfestigkeit wird er komplett mit wasserfestem Holzleim eingestrichen und nach dem Durchtrocknen mit wetterfester Farbe versehen. Die Kunststofftür wird mit Krampen gehalten, die ganz leicht ins Balsaholz gedrückt werden können.
Wider Erwarten – Balsaholz ist sehr leicht und weich – sind die ersten Modelle schon 5 Jahre sehr erfolgreich im Einsatz. Allerdings stehen meine Hummelkästen auch regengeschützt unter Dach.
Noch ein TIPP zum Schluss:
Seit 2 Jahren streiche ich im Frühjahr vor dem Aufstellen die Hummelkästen innen mit EM-Keramikpulver; äußerlich werden sie mehrmals in der Saison mit verdünntem EM-a besprüht – selbst bei der Erdhummel ist es seitdem im Kasteninneren zu keiner Schimmelbildung mehr gekommen! (EM = Effektive Mikroorganismen)
LG und viel Erfolg für die kommende Saison! Sabine9. Januar 2020 um 17:34 Uhr #41073Als Antwort auf: Hummelhaus Arbrikadrex
StefanAdmin- DE 84513
- 398 m
Hallo Dennis!
Großartige Eltern hast Du, das freut mich! Zu Deinen Fragen:
Das Gitter sieht ganz gut aus, wenn Du Angst hast, dass es zu grobmaschig ist, dann tausch es einfach aus.
Klebefallen sollten immer so sein, dass keine Hummeln daran kleben. Hummeln brechen gerne mal aus Innenkartons aus (z. B. weil der Karton aufweicht an der Kotecke), besonders wenn diese aus Pappe sind wie teilweise meine. Das ist nicht weiter schlimm, aber jetzt wird die Klebefalle zur Gefahr.
Sind die Hunmeln mal eingewöhnt, ist ihnen die Plexiglasplatte egal.
Das ist ja so gedacht: Platte zur Ansiedlung offen gelassen und mit Moos dekoriert. Ist die Königin drin, dann Plexiglas zu und es geht durch die offene Hummelklappe ein und aus. Dann beginnt das “Klappentraining”, also die Klappe wird langsam geschlossen.
Ist die Hummelklappe ganz zu (oder bereits vorher) könntest Du die Plexiglasscheibe durch eine selbstgebaute, gleichgroße Platte (z. B. aus Sperrholz) mit Lüftungsloch samt Gitter ersetzen. Dann hast Du einen belüfteten Laufgang trotz geschlossener Hummelklappe.
Auch einen kompletten Aufsatz samt Klebefalle könnte man bauen.
Ob dann die drei Lüftungslöcher an der Rückseite reichen wird sich zeigen. Dazu brauchst Du ein großes Hummelvolk und einen heißen Tag im Sommer.
Gut an dem Hummelhaus finde ich, dass man in der ersten Zeit im kalten Frühjahr die Belüftung schließen kann.
Was ist das für ein Hersteller? Hast Du Fotos vom ganzen Haus die ich für den Hummelhausvergleich verwenden kann/darf? :XD:
7. Januar 2020 um 18:58 Uhr #41049Als Antwort auf: Das Hummelhaus
7. Januar 2020 um 16:49 Uhr #41047Als Antwort auf: Das Hummelhaus
StefanAdminBeitragsersteller- DE 84513
- 398 m
Ich habe noch nie im Nest Eier gesehen. Zu klein und zu gut versteckt. Und ich wühle da grundsätzlich eigentlich nie herum.
Larven sieht man ganz gut und man erkennt es auch gerne mal am Verhalten der Hummeln.
Ich habe keine Erfahrung mit Klebefallen, sonst gabe ich schon alles mögliche versucht. Mit mehr oder weniger Erfolg.
6. Januar 2020 um 13:48 Uhr #41034Als Antwort auf: Das Hummelhaus
petersbergForenmitgliedHallo Andras
Für die Lüftungslöcher benutze ich das Metallgewebe von einen Pfannenspritzschutz.
Wenn Du ein zu enges Gitter nimmst geht das zu lasten der Hausbelüftung.
Bei 38°Außentemparatur wird es dann schon gefährlich für das Hummelnest.
Auch bei o,5mmm kommen die Larven bzw. die Eier rein.
Eine Klebefalle ist also unumgänglich.Ein Vorbau mit Zusatzbelüftung(zum ersten mal bei mir dieses Jahr) wird die Motte dort hinlenken so das sie nicht nach igendwelchen anderen Ritzen das Haus absucht.
Habe das so bei Jürgen Börner gelesen.Durch die klebefalle ist die Kammer aber so gut wie nicht zu überwinden.
Hier im Forum wird Bullran 45 empfohlen was mir persönlich etwas zu teuer ist.(und auch zu viel 25m)
Ich habe mit Neudorff Aurum Insektenleim gute Erfahrung gemacht.
Ansonsten stimme ich Ralfs Antwort voll zu.
Leider gibt es keinen 100%igen Schutz sei denn Du arbeitest mit BT was ich dieses Jahr erstmals gekauft habe.
Das Mittel werde ich aber nur im Notfall auf das Nest sprühen.
VG.6. Januar 2020 um 13:38 Uhr #41033Als Antwort auf: Das Hummelhaus
RalfForenmitglied- De 78737
- 690 m
Die Motte versucht ihre Eier möglichst nah zu platzieren aber es reicht auch manchmal schon wenn sie den Legestachel durch das Gitter stecken kann und die Larven suchen sich dann ihren Weg und fressen sich durch den Karton. Manchmal legen sie auch ihre Eier im Eingangsbereich ab und die Hummeln schleppen sie dann fatalerweise selbst mit ein.
Die Klebefalle ist halt im Vorbau Nr.2 nach Jürgen Börner verbaut.
Ich habe nur solche Vorbauten und es sind immer wieder Mottenlarven darin, aber ob du das so baust bleibt dir überlassen. Wenn nicht, würde ich auf jedenfall engmaschiges Gitter verwenden.
6. Januar 2020 um 13:37 Uhr #41032Als Antwort auf: Das Hummelhaus
StefanAdminBeitragsersteller- DE 84513
- 398 m
6. Januar 2020 um 13:16 Uhr #41031Als Antwort auf: Das Hummelhaus
Andreas
Danke, Ralf.
Ich dachte, die Motte müsse ihre Eier direkt bei der Brut platzieren und deshalb überhaupt erstmal rein kommen. Dann geh ich mal auf Nummer sicher und nehme engmaschiges Gitter.
Wird die Klebefalle zusätzlich gebraucht?
6. Januar 2020 um 12:54 Uhr #41030Als Antwort auf: Das Hummelhaus
RalfForenmitglied- De 78737
- 690 m
Hallo Andreas,
Also bei der Maschenweite geht es vorrangig nicht um die Motte selbst sondern um deren Eier bzw. deren Larven. Diese sind am Anfang mit bloßem Auge nicht zu sehen. Also sollte die Maschenweite möglichst unter 0,5mm liegen. Nur bei der Klebefalle kann sie etwas größer sein.
Ich stelle meine Häuser meist gegen Ende Februar raus wobei ich halt auch das Wetter in Betracht ziehe und ob ich schon die ersten Hummelköniginnen sehe. Das Einflugloch öffne ich dann natürlich auch.
Ich nehme die Häuser im Winter rein obwohl ich einen Hummelstand habe, allein schon wegen der Witterung und säubern und neu einrichten ist drinnen im Winter auch angenehmer.
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