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Cullumanushummel (Bombus cullumanus)

bombus cullumanusDie Königin und die Arbeiterinnen der Cullumanushummel sind schwarz mit rötlichem Hinterleib und deshalb den Steinhummeln sehr ähnlich.

Drohnen dagegen sind relativ farbenfroh. Im Gesicht mit hellem Fleck, der Kragen ist beige, der mittlere Teil ist beige mit einem schwarzen Band darüber, der vordere Teil des Hinterleibs ist beige und wird von einem schwarzen Querband abgeschlossen, darauf folgt ein rotes Ende.

Bombus cullumanus gehört zu einer breiteren Artengruppe eng verwandter Arten, die Cullumanus-Gruppe genannt wird. Diese kann im Bezug auf ihr Farbmuster außergewöhnlich variabel sein. Es stellte sich heraus dass vier Hummelarten, die ursprünglich als separate Arten angesehen wurden, tatsächlich Teile von Bombus cullumanus waren. Die folgenden Hummelarten wurden deshalb als Teile von Bombus cullumanus klassifiziert:

  • Bombus serrisquama – eine Hummel mit gelbem Band, die in Spanien, Russland und Zentralasien vorkommt
  • Bombus apollineus – eine weiße Hummel in der Türkei und in Armenien
  • Bombus tenuifasciatus – dunklere gelbe Bänder in Zentralasien
  • Bombus nigrotaeniatus – auch Zentralasien und ohne gelbes Band am Bauch

Lebensraum und Verbreitung der Cullumanushummel

Die Cullumanushummel bevorzugt kalkreiche Blumenwiesen, trockene sonnige Sandflächen sowie blumenreiche Wegsäume und Landwirtschaftsflächen. Beobachtet wurde die Art z. B. auf Skabiosen-Flockenblumen und Brombeerbüschen. Nester wurden bisher nicht gefunden, doch es wird vermutet, dass diese unterirdisch liegen, z. B. in verlassenen Mäuse- oder Wühlmaushöhlen.

Bombus cullumanus ist in Westeuropa noch von den Pyrenäen nordwärts bis Schweden verbreitet. Allerdings wird eine deutliche Abnahme der Populationen verzeichnet. Der Bestand dieser Hummelart hat sich in den letzten Jahren dramatisch verringert und heute gibt es nur noch in den Pyrenäen und im Zentralmassiv gesicherte Populationen. In Westeuropa gilt die Art als stark gefährdet, in Deutschland sogar als ausgestorben.

Quelle

gailhampshire from Cradley, Malvern, U.K / CC BY
G. Holmström: Humlor – Alla Sveriges arter. 2007, ISBN 978-91-7139-776-8
bumblebeeconservation.org

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