
Segler
Hallo Stefan,
vielen Dank für die schnelle und herzliche Aufnahme
Das Haus ist aus 3 Schicht platte Fichte gebaut mit Siebdruckdach, bisher noch ohne Tropfkante.
Hab gerade schon gelesen, dass die Motten nicht unbedingt oben an die Lüftungslöcher gehen sondern eher zum Einflugloch. Da ist ja die Mottenklappe.
Also sollte ich es erstmal so probieren und nächstes Jahr evtl. eine Klebefalle an den Anbau anbauen.
Hier mein Hummelhaus:
Foto/Video:


Christoph
Hallo liebe Hummelfreunde,
eigentlich wollte ich mir dieses Jahr ein HH bauen, nachdem mir letztes Jahr die Solitärbienen so viel Freude beschert haben. Doch als ich Materialien und Werkzeuge kalkuliert hatte, habe ich mich dann doch für die “Qualität aus Niederbayern” entschieden. Die liebe Karin ist sehr entgegenkommend, kundig, flexibel und kreativ. Da kann man sich ganz in Ruhe auf die Saison vorbereiten. Zumal man sich als Anfänger in sooo Vieles erst einarbeiten muss… Keine Frage, dass auch andere Angebote am Markt sehr interessant sind…
Ich werde einrichten mit Einstreu, Zeitungspapier, Kapok, Lavendelrückschnitt, Tierhaaren und Moos. In die Einstreu werde ich BT einstäuben.
Das HH steht in 4 wassergefüllten Untersetzern auf Füßen aus einem HT-Rohr und wird eine Klebefalle mit Raupenleim hinter den verschließbaren Lüftungsöffnungen des Außenkastens bekommen. Der Vorbau ist nicht belüftet und braucht deshalb keine. Dieser enthält einen Futterautomat nach eigenem Muster. Der Innenkarton wird zum Außenkasten hin isoliert. Die Wassersperre bekommt ein paar Tropfen Lavendelöl…
Wenn das HH steht, kommen auch Fotos…
Bin schon ganz gespannt, ob die Ansiedlung klappen wird (passiv oder aktiv)…
lG C

Christoph
huhu…
danke für eure Antworten! Ja ich werde meine hummeligen Fortschritte hier dokumentarisch festhalten. Den Tipp mit dem Lavendelrückschnitt werde ich sofort mit einbeziehen! Das Lavendelöl für die Wassersperre ist auch schon hier. Unsere Katzen sind bestimmt froh, wenn ich deren Winterfell in Frühjahr “übernehme”… Und für die Klebefalle werde ich Raupenleim nehmen. Einen Futterautomaten für den Vorbau hab ich auch schon gebastelt. Eigentlich könnte ich schon loslegen… Zuerst wollte ich ein HH selber bauen, doch als ich das Material und das Werkzeug kalkuliert hatte, habe ich mich doch für die “Qualität aus Niederbayern” entschieden. Die liebe Karin ist sehr entgegenkommend, kundig, flexibel und kreativ. Da kann man sich ganz in Ruhe auf die Saison vorbereiten. Zumal man sich als Anfänger in sooo viel erst einarbeiten muss… Keine Frage, dass auch andere Angebote am Markt sehr interessant sind…
Nach meinen Erfahrungen mit Solitärbienen aus dem letzten Jahr freue ich mich auf weitere “Abenteuer”…
lG C

Hummelfreund Franz
Hallo zusammen,
die Maschenweite die ich einsetze ist 1-2 mm (bessere Luftaustausch) aber das funktioniert nur mit eine effektiver klebefalle dahinter!
Gruss Franz
Foto/Video:


Martha
Hallo Armin Ich würde Dir den Hummelpensionvorbau von Jürgen Börner empfehlen mit doppelter Klebefalle. Modell 2, gegen die Wachsmotten. ??

Hummelfreund Franz
@Richie wenn du in eine Region lebst wo viele Wachsmotten sind wird dir keine Gitter helfen, nur mit eine effektive Klebefalle dahinter (berührungslos für die Hummel) weilt die Motte legt ihre Eier durch die Gitter, 0,4mm Maschenweite reicht schon aus.

Hummelfreund Franz
Hallo zusammen, für eine gezielte Entlüftung sorgen (öfter darüber geschrieben) Nestduft darf nur a diese Stelle austreten, wirksamer Klebefalle dahinter und die Motten sind Geschichte (ohne BT) !
Gruss Franz

Sonja
Klebefallen kannst Du nachträglich nicht mehr anbringen. Das muss vorher geplant und umgesetzt werden.
Es sind sozusagen Zwischenräume, die von außen und innen verschlossen sind, nur Luft (Lüftung) kann passieren. Wachsmotten (und Wachsmottenraupen), die von dem Hummelduft angezogen werden, bleiben dort kleben.

Ole
Hallo,
seit ein paar Stunden habe ich hier eine kleine Baumhummel, die auf der anderen Seite des Vorbaus an dem Lüftungsloch (Hinter dem die Klebefalle ist) vor dem Fliegengitter sitzt. Ab und zu fliegt sie aufgeregt um den Vorbau, landet aber nicht an dem Eingang mit der Klappe, sondern fliegt dann wieder zum Lüftungsloch. Dort verweilt sie dann wieder lange um erneut um den Vorbau zu brummen…
Kennt einer das Verhalten? Gehört die nicht zum Volk?

Markus Waldinger
Hallo @Marylou @Stefan , ich suchte nach einer Lösung für die Belüftung des Innenkastens welche ich dieses Jahr mit einem „ Kamin „ versehen habe . Dieser Kamin hat einen Durchmesser von 75 mm und besteht aus einem Kunststoffrohr in das ich seitliche Löcher gebohrt habe . In diesenKamin habe ich einen Propfen aus Isolierschaumstoff mit dem gleichen Innendurchmesser . Den Propfen kann man in der Höhe verschieben also rauf für Belüftung und nach unten wenn man keine Belüftung wünscht, etwa wenn es noch zu kalt ist . Die Unterseite des Deckels mit der Öffnung ist mit dunklem Insektengitter verschlossen und durch den Propfen kommt kein Lichteinfall ins innere. Die oberen Belüftungsöffnungen haben die gleiche Höhe wie die Löcher des Kamins und dadurch eine Querbelüftung . Die Belüftungsöffungen mit Durchmesser 50 mm haben ein Kunststoffrohr mit Klebefalle . Das Klebeband ist auf den Kunststoffrohr leichter anzubringen als direkt auf dem Holz. Gruß Markus

Markus Waldinger
@Marylou Hallo , diese Strahlregler haben mehrere hintereinander liegende Gitter in ihrem Aufbau . Ich dachte nur das diese etwas einfacher einzubauen sind , man kann diese auch in dem von dir verlinkten Vorbau einfügen anstatt der Insektengitter und natürlich trotzdem die Klebefalle aktivieren. Die Längsschlitze haben keine Beeinträchtigung da sich direkt dahinter ein weiteres „Gitter“ ohne diese Schlitze befindet. Werde mal nächstes Jahr in beiden Varianten des Vorbaues diese Strahlregler testen und natürlich berichten. Gruß Markus
Foto/Video:



Marylou
@Markus Die Idee an sich finde ich wirklich gut
. Was ist mit den Längsschlitzen am äußeren Rand? Kommt dort die Wachsmotte mit ihrem Legestachel nicht durch?
„… eventuell auf eine Klebefalle verzichten.“
Schau Dir bitte mal diese Vorbau-Variante an: https://pollenhoeschen.de/hummeln-ansiedeln/hummelhaus-1/bauanleitungen-hummelhaus/hummelpensionsvorbau-modell-2-anleitung-und-bauplan/. Der Vorbau mit der Klebefalle für die Wachsmottenlarven ist so aufgebaut, dass es eine separate Kammer am Ende des Vorbaus gibt, die zum vorderen Vorbau-Laufgang mit einem sehr engmaschigen Gitter (und einem Lüftungsschieber zum Herausnehmen) abgetrennt ist, das Luft, aber keine Wachsmottenlarven durchlässt.
Auf der gegenüberliegenden Seite dieser Kammer, also am Ende des Vorbaus, gibt es ein Loch mit einem grobmaschigen Lüftungsgitter. Durch den entstehenden Kamineffekt tritt an diesem grobmaschigen Gitter der Hummelnestduft besonders gut heraus, sodass die Wachsmotte durch den Duft an diese Stelle gelockt wird, um dort ihre Eier (mit ihrem Legestachel durch das grobe Gitter) abzulegen.
Die Kammer ist innen an allen Seiten mit doppelseitigem Bullran-45-Klebeband ausgestattet, das wie die Pest klebt und die Wachsmottenlarven zuverlässig festhält bzw. deren Weiterkommen verhindert.

Markus Waldinger
Hallo, ich habe mich mit dem Thema Belüftung etwas beschäftigt und habe mal ein Modell gebaut das ich nächstes Jahr an einem meiner Hummelkästen testen werde. Zur Belüftung des Laufganges habe ich auf jeder Seite eine 20 mm Bohrung angebracht , in diese habe ich Strahlregler ( Wasserhahneinsätze ) welche den gleichen Durchmesser haben eingesetzt. Die Löcher des Strahlreglers sind auf alle Fälle kleiner als ein Insektengitter und somit etwas sicherer gegen die Wachsmotten. Sollte die Luftmenge nicht ausreichen kann man auch mehrere Einsätze an einem Vorbau anbringen und eventuell auf eine Klebefalle verzichten. Vielleicht hat jemand aus dem Forum ja Interesse es Nachzubauen und kann sich seine eigene Meinung darüber bilden und mitteilen. Gruß Markus
Foto/Video:



osmia
Hi Matthias,
wenn du die Wahl hast nimm gleich ein feineres Gitter ( wie Stefan schon meinte z.b. nen Pfannenspritzschutz)
Beim Fliegengitter diagonal zusammendrücken ist das fixieren im Kasten etwas umständlicher…
Ist schon spannend das ganze. Im nächsten Jahr will ich auch Klebefallen für Motten aus Pvc-rohr vor die Lüfung stecken.
Erstmal ein paar Erfahrungen sammeln und dann alles anpassen.

Matthias
Ok. Da bin ich ja im Bereich Eingang den ich jetzt ja nicht mehr austauschen kann ohne die Hummeln zu stark zu stören. Aber was mache ich mit den seitlichen Belüftungen? Dieses Lochblech reicht nicht aus. Wenn ich das richtig verstanden habe legt die Wachsmotte ihre Larven durch jedes Loch und diese kriechen dann in das Hummelnest. Also ich möchte Stress vermeiden indem ich zu oft den Deckel öffne. Macht es Sinn hinter dem Blech, welches jetzt von außen angebracht ist, Klebefallen anzubringen? Dann wäre die Belüftung wieder dicht
Fragen über Fragen. Sorry. Ich dachte dieser Hummelkasten wäre so ausgereift das man sich als Anfänger nicht zu viele Gedanken machen muß.