Hummelkönigin im Hummelhaus

Erdhummel an BlüteIst eine Hummelkönigin das erste mal im Hummelhaus (aktive oder passive Ansiedlung, sowie Selbstansiedlung), so kann man anhand des Verhaltens beim Verlassen sehr gut einschätzen ob sie an dem Hummelhaus gefallen gefunden hat oder nicht.

Wenn die Hummel aus dem Haus kommt und sogleich eilig davon fliegt, so hat die Ansiedlung nicht geklappt. Das kann verschiedene Gründe haben:

  • Entweder gefällt ihr das Haus schlicht nicht, dann kann man nichts machen. Etwas wählerisch darf man als Hummelkönigin schon sein, schließlich hat sie nur ein mal in ihrem Leben die Chance ein Hummelvolk zu gründen. Lehnen mehrere Hummelköniginnen nacheinander das Hummelhaus ab ist es an der Zeit nachzusehen ob vielleicht Nistmaterial den Eingang versperrt oder ähnlich technisches mit dem Haus nicht in Ordnung ist.
  • Sie wurde aktiv eingesetzt, bekam das aber mit und musste sich deshalb aufregen. Sie verlor so den Instinkt ein Nest zu gründen. Dann muss man einfach noch mehr behutsam die nächste Hummel einsetzen. Im Idealfall bemerkt die Hummel von der ganzen Prozedur nichts und meint sie hätte das künftige Hummelnest selbst gefunden.
  • Auch der Standort kann es sein den die Hummelkönigin ablehnt. Es sollte ein ganztägig schattiges und ruhiges Plätzchen sein. Am besten mit vielen Trachtpflanzen in der Umgebung.

Kommt die Hummelkönigin aus dem Haus, krabbelt ein wenig vor dem Eingang herum, dreht sich um und fängt an 1-2 cm über dem Eingang zu schweben um anschließend pendelnd – das Einflugloch immer im Blick – immer größere Schleifen zu ziehen nennt man das ganze einen Orientierungsflug. Dann hat die Ansiedlung der Hummelkönigin höchstwahrscheinlich geklappt. Sie wird im Laufe der nächstes Stunden zurück kommen und nach ein paar Tagen höchstwahrscheinlich beginnen Pollen einzutragen. Kommt sie mit Pollenhöschen von einem Ausflug zurück hat sie bereits begonnen ein Nest zu gründen.

Video: Orientierungsflug einer Baumhummelkönigin

Nachdem eine Königin einen Orientierungsflug als Zeichen der Annahme des Nistkastens ausgeführt hat, darf dem Nistkasten auch dann, wenn er zunächst noch nicht gleich bezogen wird, innerhalb der nächsten 10 Tage keine weitere Hummel mehr zugeführt werden – manche Königinnen beziehen den Nistkasten nämlich erst nach ca. 10 Tagen und es könnte dann zu Stechereien zwischen den Königinnen kommen.

Ist eine Hummel im Haus angesiedelt besteht keine Eile den Vorbau oder die Hummelklappe zu schließen. Wachsmotten gibt es jetzt noch nicht. Auch der Nestgeruch fehlt noch und andere unerwünschte Gäste wie Ameisen oder Fliegen haben jetzt noch kein Interesse.

Wenn Du Dir sicher bist, dass die Hummelkönigin den Hummelkasten angenommen hat (das erkennst Du, wenn sie mit „Pollenhöschen“ einfliegt), warte ab bis sie im Haus ist und verschließe den Vorbau. Die Hummelklappe sollte noch dabei etwa zur Hälfte geöffnet sein und etwa waagrecht stehen und auf alle Fälle mit z.B. einem Stück Draht gesichert sein.

Jetzt setze Dich vor das Haus in etwas Entfernung und warte bis die Hummelkönigin wieder raus kommt. Sie wird höchstwahrscheinlich sofort einen neuen Orientierungsflug machen.

Kommt sie nun von ihrem Ausflug wieder zurück (und ist das erste mal mit dem neuen Eingang konfrontiert), so wird sie erst etwas Mühe haben den neuen Eingang zu finden. Aber sie schafft das so gut wie immer nach einer Weile und nach ein paar Aus- und Einflügen auch immer routinierter. Jetzt wird es Zeit die Klappe ein kleines Stückchen weiter zu schließen, jeden Tag ein bisschen.

Schafft sie es innerhalb von 5 Minuten nicht oder fliegt gar ganz weg, so öffne den Vorbau wieder. Die Hummelkönigin kommt innerhalb 10 Minuten zurück und versucht es noch einmal. Dann findet sie den alten Eingang sofort wieder. In diesem Fall (einer offensichtlich etwas tolpatschigen Königin) warte bis die Königin dauerhaft im Nest verbleibt und nur noch Arbeiterinnen fliegen. Wachsmotten sollten bis dahin kein Problem sein. Dann schliese in der Nacht den Vorbau und senke die Klappe auf 50%. Innerhalb von 2-3 Tagen kann die Hummelklappe dann langsam ganz geschlossen werden. Alle Hummeln können mit einer leichtgängigen und richtig angeordneten Hummelklappe umgehen.

Kurz nach der erfolgreichen Besiedlung des Nistkastens beginnt die Königin in zunehmendem Maße Pollenhöschen anzuschleppen (Beginn des Brutgeschäftes!) und abends sehen wir sie oft mit voller Honigblase schwer beladen heimkehren.

Nach ca. 20 Tagen erscheinen die ersten Arbeiterinnen, und es ist reizvoll, zu sehen, wie sich die im Verhältnis zur Nestmutter winzigen Tierchen einfliegen und Nektar und z.T. riesige Pollenhöschen heranschleppen.

Im Laufe des Sommers verstärkt sich der Flugbetrieb mit dem Anwachsen der Insassenzahl immer mehr. Schließlich sieht man, vor allem in den Vormittagsstunden, wie sich auffallend große Hummeln einzufliegen beginnen: Die ersten Jungköniginnen.

Auch Drohnen fliegen jetzt in den Morgenstunden ab – im Gegensatz zu den Jungköniginnen aber ohne Orientierungsflug. Damit besteht die erfreuliche Gewissheit, dass dieses Hummelvolk seine Aufgabe der Arterhaltung erfüllen konnte. Allerdings ist dann auch der Zeitpunkt des natürlichen Absterbens des Volkes nicht mehr fern.

 

49 Replies to “Hummelkönigin im Hummelhaus”

  1. Schönen guten Abend

    Die Königin ist Kommenden Mittwoch 14 Tage in ihrem neuen Zuhause.
    Fliegt auch fleißig ein und aus und aus und ein. Topf ist gebaut und auch schon bis zum Rand gefühlt.
    Wann sollte ich denn beginnen die Plastikklappe langsam zu schließen?
    LG
    Schönes Wochenende

  2. Hallo, das ist schön!

    Du kannst gleich anfangen die Klappe auf 5 mm etwa schließen. Damit kann jede Königin umgehen. Dann – je nach Zeit – immer mehr. Das kann man, wenn man viel Zeit hat, innerhalb eines Tages tun, oder jeden Tag einen Millimeter. Du musst Dir nur sicher sein, dass sie rein kommt.

    Viel Glück!

  3. Schönen ersten Mai

    Ich sitze gerade mit meinem Sohn auf unserer Terrasse und beobachte wie zwei kleine Himmeln aus dem vorbau kommen und einen Orientirungsflug machen.
    Bedeutet das jetzt das die Königin das Haus garnicht mehr verlässt?
    Habe sie seit Tagen nicht mehr gesehen und habe auch zu gefüttert bei der Kälte.

    LG
    Olli

  4. Hallo,
    bei uns ist dieses Jahr das erste Mal die Ansiedlung einer Gartenhummel/Erdhummel? gelungen. Diese hatte sich bei uns ins Gartenhaus verflogen. Hätte nicht gedacht, dass sie unser Hummelhaus annimmt. Aber nach dem Orientierungsflug kam sie wieder und jetzt seit zwei Tagen haben wir die ersten Arbeiterinnen gesehen.
    Heute habe ich eine große Erdhummelkönigin entdeckt, die noch auf Nestsuche war.
    Sie ist in das Hummelhaus gelaufen. Nach einiger Zeit kam sie wieder raus und flog ein Orientierungsflug. Danach kamen noch zwei Arbeiterinnen zurück und dann war kein Flugverkehr mehr zu beobachten.
    Was passiert da jetzt, muss ich um mein Hummelvolk bangen??

    Viele Grüße

  5. Hallo Nicola!

    Du kannst das Ganze nur weiter beobachten. Erst einmal Glückwunsch zu den ersten Arbeiterinnen. Wie hat die „neue“ Erdhummel ins Haus gefunden? Hast Du eine Hummelklappe am Hummelhaus?

    Grüße Stefan

  6. Hallo Olli!

    Glückwunsch zum Hummelnachwuchs! Es kann schon sein, dass die Königin am Anfang noch mithelfen muss, später verweilt sie komplett im Hummelhaus und der Nachwuchs sorgt für den Außendienst. Die Königin ist nun vollkommen mit Eiablage und Brutpflege beschäftigt.

    Grüße Stefan

  7. Hallo Stefan,
    vielen Dank für die schnelle Antwort (-:
    Das Hummelhaus hat keine Klappe .Wir haben das Hummelhaus hinter eine Trockenmauer in den Schatten gestellt und einen Schlauchlaufgang durch die Mauer zum Kasten geführt.
    Ehrlich gesagt, haben wir auch nicht wirklich damit gerechnet, dass das Einsetzen so gut klappt, die Hummelkönigin war ja schon gestresst, als wir sie aus der Hütte befreiten.
    Aber versuchen wollten wir es trotzdem…und tatsächlich, sie fand das Haus gut (schön mit Späne, Kapok und Moos ausgestattet).
    Nun haben wir auch nicht gedacht, dass gerade jetzt noch um diese Zeit eine Hummelkönigin auf die Idee kommt, da zu suchen, dort habe wir nämlich noch nie welche suchen sehen, die waren immer in anderen Teilen des Gartens…
    Wir hatten uns schon vorgenommen, nächstes Jahr noch mehr Kästen aufzustellen, mit Klappenkonstrukt und Schlauchgang durch die Mauer.
    Ich hoffe natürlich nicht, dass die fremde Hummelkönigin das Volk okkupiert. Bin mir auch nicht sicher, ob „meine“ Königin zu dem Zeitpunkt des Besuchs im Nest war, da sie noch hilft zu sammeln.
    Tötet die nestfremde Königin, dann alle im Volk befindlichen Tiere falls diese wiederkommen?
    Und sollten sich die Königinnen gegenseitig töten, fliegen die verbleibenden Arbeiterinnen weiter??? So viele Fragen (-:
    Leider habe ich im Netz keine Antworten gefunden.

    Viele Grüße
    Nicola

  8. Nachtrag…das Bild zeigt übrigens „meine“ Hummel (ist das eine Erdhummel)?

  9. Hallo Nicola!

    Übernahmen sind normal und auch in natürlichen Nestern üblich. Die alten Arbeiterinnen können durchaus für die neue Königin arbeiten, das muss aber nicht sein. „Abhauen“ tun sie aber sicher nicht. Vielleicht existiert das alte Nest noch eine Zeit lang parallel ohne Königin im selben Haus.

    Ob es sich hier um eine Übernahme handelt siehst Du spätestens, wenn Du bei einer Nestkontrolle eine tote Königin im Nest findest. Ich hatte mal ein Nest, da habe ich 9 tote Königinnen (alles Baumhummeln) gefunden, eine Steinhummel war hier stärker. Sehr schade, aber was willst Du machen? Man könnte mit zweiten Eingängen arbeiten, umsiedeln usw. Aber da braucht man auch viel viel Zeit dazu.

    Manchmal werfen die neuen Arbeiterinnen abgetötete „Eindringlinge“ aber auch direkt aus dem Haus. Wer von den beiden Königinnen gewinnt kann man nicht sagen. Vielleicht kommt die Erdhummelkönigin auch nicht wieder zurück, sie sind sehr wählerisch. Viel wählerischer als z. B. Gartenhummeln.

    Besser ist es immer wenn es ohne Übernahmen läuft, so ein Kampf schwächt gerne mal die Königin und die Nester werden dann kleiner.

    Am ärgerlichsten ist es, wenn die „neue“ Königin dann während ihrer Gründungszeit auch noch ausfällt. Dann ist das alte Nest hinüber und ein neues kommt auch nicht zustande.

    Es hilft also nur beobachten. Das ist „Natur pur“, auch wenn es hier um Leben und Tod geht.

  10. Ehrlich gesagt bin ich mir da auch nicht sicher. Ja, entweder Erd- oder Gartenhummel.

    Sicher ist aber, dass das Nest sehr schön integriert ist. Das sieht toll aus! Wie sieht es dahinter aus? Holzkonstruktion? Wie kommt man da ran? Erzähl mal, ich finde das sehr interessant!

  11. Das Hummelhaus haben wir nicht selbst hergestellt. Ich habe es im Netz bestellt Maße: B/H/T (mit Dach) ca. 31cm x 30cm x 33cm .
    Es war auch mit Wachsmottenschutzklappe ausgestattet…nur hatten wir keine Idee, wie man die Klappe am Schlauch befestigen kann und da es ja dann so schnell geklappt hatte, wollten wir nicht mehr an dem Haus stören.
    Die Mauer ist eine Konstruktion aus übrig gebliebenen kleinen Gehwegplatten, diese haben wir bogenförmig vor Kirschlorbeeren gestapelt. Davor ist ein Steingartenbeet mit Dachwurzen etc. (s.Bild)
    Ans Haus komme ich, wenn ich mich über die Mauer beuge, es steht frei hinter der Mauer gut geschützt gegen schlechtes Wetter und schön beschattet von den Kirschlorbeeren.
    Ich konnte mir auch nicht verkneifen gestern vorsichtig ins Nest zu schauen, nachdem die Fremdkönigin da war. Aber was auffälliges konnte ich nicht entdecken, weil die Hummeln sich ein schönes Nest mit kleinen Eingangslöchern gebaut haben. Als ich aber vorsichtig an das Häuschen geklopft habe…brummte es mächtig…
    Vielleicht saß die Königin nur auf dem Nest, ich habe zumindest nichts entdeckt, Keine „Leichen“ und auch keine „Kampfspuren“ oder nervöse Arbeiterinnen die herumliefen (wie es im Nestinneren aussieht kann ich natürlich nicht sagen).
    Wie gesagt, die Hummelkönigin war nur einige Minuten drin, in der Zeit kam zum Glück auch keine Arbeiterinnen zurück.

  12. Schön gelöst, sieht sehr gut aus!

    Wie gesagt: Abwarten. An einem warmen Tag kannst Du vorsichtig die Kapokdecke etwas anheben, dann hast Du freie Sicht auf das Nest. Achtung: Keinen Honigtopf umwerfen dabei. So ein kleines Nest ist immer friedlich, Du brauchst keinen Stechschutz.

    Grüße Stefan

  13. Hallo Stefan,
    vorgestern habe ich beobachtet, wie „die“ Hummelköning? vor der Trockenmauer hin und her flog…und rumlungerte (-:
    Heute saß ich vor der Mauer und beobachtete nur eine Mini-Hummel die ins Nest flog.
    Vor zwei Tagen war dort wesentlich mehr Betrieb. Von Neugier getrieben habe ich in den Kasten geschaut.
    Da saß am Rand des Kasten auf dem Nest eine Königin. Mit dem einem Flügel hatte sie sich im Kapok eingewickelt.
    Es waren keine anderen Hummeln auf dem Nest. Dann habe ich sie vorsichtig von dem Nest genommen.
    Sie wurde vom Kapok befreit, hat ein wenig Zuckerlösung bekommen und im Anschluss ein Sonnenbad. Sie sieht sehr abgekämpft aus und ein Teil vom Fühler fehlte.
    Während sie mehr schlecht als recht Sonne tankte bin ich nochmal zum Kasten.
    Ich hörte es leicht brummen und auf mein leichtes anklopfen an das Hummelheim zeigte sich eine andere Königin (von der Größe zu schließen) auf dem Nest.
    Fragt sich, welche Königin ich gerettet habe.
    Grüße
    Nicola

  14. Hallihallo!

    Die „gerettete“ ist eine Erdhummel. Da hat wohl ein Kampf statt gefunden. Ich drücke Dir die Daumen, dass das noch alles gut geht. Immerhin ist noch eine Königin im Haus.

    Dass der Flugbetrieb mal mehr oder weniger ist, ist normal. So menschliches wie „heute ist schönes Wetter, da müsste doch mehr los sein“ findet nicht statt. Die Hummeln wissen schon, was sie tun.

    Ich wünsche Dir alles Gute, halt mich aktuell. Das ist wirklich spannend bei Dir.

    Grüße Stefan

  15. Hallo Stefan,
    Lagebericht (-:
    Gerettete Hummelkönigin hat nicht überlebt.
    Nachdem der Flugverkehr drastisch zurückgegangen ist und meine Kinder auch nichts mehr beobachten konnten, kontrollierte ich nochmal.
    Ich fand mehrere kleine Hummeln und eine größere (Königin?) tot im Nest liegen. Zudem war der Eingang vom Nest regelrecht zugemacht worden. Ich habe eine langen Strang an Kapok aus dem Eingang gezogen. Die Hummel müssen diesen dicht gemacht haben, anders kann ich mir das nicht erklären, da der Eingang eine handbreit über dem Nest liegt.
    Eine große Hummel lief da noch emsig rum und zupfte das Kapok zurecht, denke das war auch eine Königin, die anderen sind wesentlich kleiner…
    Leider fehlt mir auch die Erfahrung wie groß die 2. Generation Hummel werden, ich finde die im Nest ziemlich klein…
    Das Foto zeigt die raus gesammelten Hummeln.
    Der Flugverkehr war nach der Rettungsaktion eher bescheiden, vielleicht haben die im Moment nur wenig Sammlerin?
    Es bleibt also weiterhin spannend..

    Viele Grüße
    Nicola

  16. Hallo Nicola!

    Tja, da hat die neue Königin das Nest übernommen und alles Alte wohl „entsorgt“. Hoffentlich ist die neue Königin trotzdem fit. Eine Hummelklappe könnte helfen weitere Königinnen abzuwehren. Aber das ist auch nicht sicher. Du kannst da, wie bereits gesagt, leider nur zusehen.

    Dass das Nest sehr klein ist, ist um diese Zeit normal. Außerdem gibt es ja Verzögerungen wegen der Übernahme.

    Dass die Hummeln den Laufgang verengen und Nistmaterial hinein stopfen ist auch normal. So wird der Eingang kleiner und kann besser überwacht werden. Die Hummeln verstopfen den Eingang so, dass man glaubt da passt nie eine Hummel durch, schon gar keine Königin. Aber das passt schon. Später stellen größere Völker sogar Wächterinnen an den Eingang (hängen meist kopfüber am Nesteingang).

    Grüße Stefan

  17. Moin Moin

    Und ich hab mir schon Sorgen gemacht das sich meine Hummeln zu bauen!
    Und ich zu viel Kabok im Kasten habe….
    Das mit der Wächterin hat sich damit auch aufgeklärt, denn das habe ich auch gerade beobachtet auch ein Foto gemacht.
    Lässt sich nur nicht einfügen.
    Aber das wenig Flugverkehr ist, ist auch normal?
    Heute war so gut wie nix!!!

    LG

  18. Auf Bild 3 sieht man ganz gut wie weit sie das kabok in die Röhre gebaut haben.
    Ich schätze 1/5 von der Länge….
    Kann das wenig fliegen auch mit dem starken Wind zusammen hängen?
    Da unser Hotel recht hoch hängt!

    LG

  19. Hallo!

    Das verengen der Einlaufröhre ist wie gesagt völlig normal. Feinde können so nicht so schnell eindringen und auch die Belüftung wird so geregelt.

    Das ist übrigens die Königin oder eine sehr große Arbeiterin. Wächterinnen kommen viel Später, wenn bereits Drohnen und Jungköniginnen im Haus sind und das Volk seinen Höhepunkt erreicht hat.

    Der wenige Flugverkehr hängt damit zusammen, dass die Dame vorgesorgt hat und jetzt mit brüten beschäftigt ist. Sie fliegt nur aus, wenn sie z. B. wieder Pollen braucht um weitere Brutwaben anzulegen. Später erledigen das die Hofdamen und die Sammlerinnen für sie und sie verbleibt ganz im Nest. Der Honigtopf dürfte voll sein, die Dame hat vorgesorgt. Alles gut.

    Wenn das Nest mal angenommen wurde und die Königin brütet ist es egal ob das Hummelnest oberirdisch oder unterirdisch ist. Wind und leichter Regen ist kein Hinderniss für die Königin.

    Schöne Doppelhaushälften hast Du da. Bitte achte im Sommer auf Schatten. Das Hummelnest besteht aus Wachs. Und Wachs schmilzt bei 40 Grad etwa. Ein Sonnenschirm z. B. ist da sehr hilfreich.

  20. Sonnenschirm steht etwas weiter rechts ist leider auf dem Bild nicht zu sehen.
    Und über dem Hummel Haus ist noch ein großer Balkon…
    Helferinnen sind schon vorhanden….

    LG

  21. Hallo, da sich bei mir wohl schon im März eine Erdhummel eingenistet hat, ist jetzt nach den kalten Tagen Anfang Mai richtig Action. Hummeln aller Größen kommen aus der Einlaufröhre. Manche nicht größer wie eine Stubenfliege, andere etwas kleiner wie die Königin. Was mich wundert ist, dass einige mit Pollen kommen und andere ohne Pollen. Haben sich die Sammlerinnen vielleicht auf Nektar spezialisiert? Seit gestern kommen auch verstärkt Jung-Königinnen aus dem Bau. Die koten das ganze Einflugloch voll und verschwinden dann wieder im Nest. Ich musste gestern Abend eine große Reinigungsaktion starten. Ich habe dann, mit Hilfe einer Rotlichtlampe, mal in Nest geschaut. Ich habe mindestens 20 Jung-Königinnen gezählt. Leider auch zwischen Holzwand und Karton Larven der Wachsmotte. Ich habe dann mit Bacillus thuringiensis ausgesprüht. Das Nest zu öffnen habe ich mir nicht getraut. Ich habe dann alle Stunde ein paar Tropfen der „Brühe“ in das Flugloch getreufelt, in der Hoffnung das die einfliegenden Hummeln es im Nest verteilen? Heute sind einige Neu-Königinnen abgepflogen und auch wiedergekommen, aber sie hatten große Mühe das Einflugloch zu finden. Pollen hatten sie keinen an den Beinchen. Der Eingang ist schon wieder vollgekackt, sieht aus wie Durchfall? Alles sehr spannend.

  22. Na herzlichen Glückwunsch!

    Läuft alles so, wie es sein soll. Dass die Kotecke etwas ungewöhnlich ist, ist auch normal. Wenn die Wachsmottenlarven noch klein sind funktioniert der Bacillus sehr gut.

    Grüße Stefan

  23. Wie lange bleiben die Jung-Königinnen noch meine Gäste? Wenn die sich jetzt verpaaren und dann sich irgendwo eingraben müssten sie ja 9 Monate ohne Nahrung auskommen? Oder könnte es sein, dass eine zweite Brutzeit in diesem Jahr bevorsteht? Hat schon mal jemand probiert eine befruchtete Jung-Königin in den Kühlschrank zu packen und nach 4 Wochen fliegen zu lassen?

  24. Hallo Stefan,
    nachdem ich einige tote Hummeln aus dem Nest geholt habe, scheint es sich ein wenig normalisiert zu haben. Die Arbeiterinnen sind recht groß und es haben sich auch einige Ameisen im Nest angefunden. Eine tote Hummel war richtig ausgehöhlt.
    Heute habe ich beobachtet, das am Einflugloch im Rohr eine Hummel hockte…aus der Röhre schaute (-; und im Rohr immer hin und her geht. Es flogen auch Arbeiterinnen mit Pollen ein.
    Ist die Hummel am Eingang eine Wächterin?

    Grüße Nicola

    P.S. Wollte Dir schon längst sagen, dass ich Deine Hummel-Homepage ganz toll und informativ finde…..großes Lob (-:

  25. Hallo und vielen Dank!

    Eine Wächterin sitzt normalerweise kopfüber am Eingang. Die Ameisen machen mir ein bisschen Sorgen. Kannst Du das Haus irgendwie vor denen schützen? Z. B. Fuß vom Haus in einen Untersetzer mit Wasser stellen oder ähnliches. Mach Dir mal Gedanken.

    Ansonsten läuft es doch recht gut!

    Alles Gute!

    Stefan

  26. Hallo Stefan,

    die Ameisen haben sich wieder rar gemacht, zumindest scheint es so. Da das Haus so „eingewachsen“ zwischen den Lorbeerbüschen steht ist nicht wirklich ein rankommen gewährleistet. Ich kann gerade so den Deckel heben. Fürs nächste Jahr wird es doch besser durchdacht sein.

    Bei den Hummeln brummt es mächtig im Nest. Den Eingang haben sie wieder mit Kapok verkleinert, bin ja jetzt aufgeklärt worden und belasse es so.
    Richtigen Flugverkehr kann ich aber immer noch nicht beobachten. Ab und an fliegt eine weg oder kommt wieder. Ich hatte mir mehr Flugbetrieb vorgestellt.
    Ins Nest direkt habe ich nicht mehr geschaut, weiß also nicht ob da wirklich noch eine Königin drin ist. Aber sobald ich den Deckel anhebe kommen die Hummeln aus dem Kapok geschossen und schauen nach wer da stört, alleine deswegen hätte ich schon bedenken meine Hand da rein zu stecken (-:
    Viele Grüße
    Nicola

  27. Hallo Nicola!

    Wenig Flugverkehr ist normal. Nur etwa 1/3 aller sich im Nest befindenden Hummeln sind Sammlerinnen, die auf die Reise gehen um Nektar und Pollen zu sammeln. Der Rest wird im Nest gebraucht.

    Grüße Stefan

  28. Hallo Stefan,

    kleiner Lagerbericht (-:
    „Meine“ Hummeln sind aktiv und fliegen fleißig Pollen und Nektar ein. Das Einflugloch ist schon braun verfärbt vom vielen Flugverkehr. Vor zwei Wochen habe ich wieder eine Hummel beobachtet, die in der Röhre hin und her lief. Einen Tag später war sie immer noch da und machte sich über die Überreste einer Hummel her. Ich habe die tote Hummel dann entfernt…
    Als ich das Nest kontrollierte ist mir nichts auffälliges aufgefallen, eine ganze Horde von Hummeln kam aus dem Kapok gekrochen…
    beängstigend.
    Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass man da mit der Hand rein geht und nach dem rechten schaut bzgl. Wachsmotten.
    Apropo Wachsmotten, da ja der Kapok überall ist, ich nie im Leben ins Nest direkt schauen würde, ist ein Befall von Außen betrachtet erkennbar?
    Und wann kann ich mit den ersten Jungköniginnen rechnen?

    Viele Grüße
    Nicola

    P.S. Bei uns im Komposter hast sich, wenn ich mich nicht täusche, ein Ackerhummelvolk angesiedelt. Zumindest habe ich dort einige braune Hummeln einfliegen sehen.

  29. Hallo Nicola!

    Das hört sich doch gut an. Eine Befall merkst Du recht schnell, wenn Dir bei der Nestkontrolle Wachsmotten entgegen fliegen. Muss aber nicht sein, die Larven der Wachsmotte können auch von außen in ein Hummelhaus kriechen. Das kann man nie ganz verhindern.

    Wenn man einen Befall bemerkt, ist es meist schon spät oder gar zu spät. Aber Dein Volk scheint wehrhaft zu sein, es ist alles in Ordnung.

    Ich habe bei den Baumhummeln bereits Jungköniginnen, bei den Erdhummeln warte ich auch jeden Tag drauf. Kann also nicht mehr lange dauern bei Dir. Viel Freude weiterhin bei Deinen Beobachtungen.

    Grüße Stefan

  30. Hallo Stefan,
    leider ist der Kelch an meinem Hummelvolk nicht vorbeigezogen. Gestern habe ich eine Wachsmotte 😞 an der Innenwand entdeckt und sofort entfernt. Das Volk war aufgeregt und eine Menge Hummeln saßen auf den Nest oder flogen umher. Eine Hummel flog aus dem Nest landete vor mir auf den Rücken und verharrte auch so…? Ich habe sie zurückgesetzt. Vor dem Einflugloch saß auch eine Hummel und krabbelte davor rum…letztenllich verschwand sie zwischen den Steinen…
    Nicht destotrotz flogen viele Sammlerin mit dicken Pollenhöschen ein.
    Kann ich die Hoffnung auf Jungköniginnen begraben? 😩
    Traurige Grüsse
    Nicola

  31. Hallihallo!

    Das Nest jetzt unbedingt mit BT (Bacillus thuringiensis) behandeln. Sonst ist es vorbei. Gibt es in jedem Gartencenter.

    1 Gramm in 1 Liter Wasser auflösen und Nest besprühen.

    Grüße Stefan

  32. Hallo Stefan,
    ich habe heute mal Bilder gemacht. Durch Zufall habe ich auf dem Foto entdeckt, dass dort Mottenlarven sind. Ich konnte insgesamt 4 Stück aus dem Nest entfernen und eine fertige Motte hing an der Deckelunterseite.
    Besteht jetzt die Möglichkeit das Nest noch zu retten, die Larven waren ja recht fett wirkt das Mittel dann auch noch? Wie muss ich behandeln, kann ich auch auf die Sägespäne und das Einflugloch sprühen (ins Nest direkt traue ich mich nicht)? Und was ist, wenn ich versehentlich Hummeln mit dem Raupenzeug treffe…
    Gruss
    Nicola

  33. Noch scheint nicht viel passiert zu sein. Die Raupen haben sich wohl außerhalb ernährt (Kot, sonstiges).

    Sägespäne und Einflugloch reicht. Die Hummeln tragen den Bazillus dann ins Nest. Hummeln sind gegen den Bazillus immun, ist wie Wasser für sie. Macht ihnen nichts aus.

    10, 12 kräftige Nebelspritzer mit der Sprühflasche. Darf ruhig nass werden. Dann 5 Minuten abtrocknen lassen. Deckel wieder zu, fertig. Viel Erfolg!

    Ich hoffe es ist noch nicht zu spät, denn die Raupen sind schon sehr groß. Wenn man es sich zutraut wäre umsiedeln vielleicht auch eine Alternative. Aber vielleicht hast Du Glück und es sind wirklich keine Raupen unten im Nest.

    Stefan

  34. Danke für die rasche Antwort. Was passiert mit den Hummeln, die durch den offenen Kasten „stiften“ gehen und keine Sammlerin sind? Fliegen die zurück in den offenen Kasten? Wenn der Deckel zu ist finden die ja nie wieder ins Nest.

    Ich hoffe Du hast recht und die Larven sind noch nicht wirklich ins Nest vorgedrungen, obwohl ich da ja nicht wirklich daran glaube.

    Wegen dem Umsiedeln, wüsste ich nicht wie ich vorgehen sollte… Es gibt keinen zweiten Hummelkasten. Sobald ich ja nur den Deckel öffne kommen die Hummeln aus den Löchern geschossen.
    Wie hält man denn die Bande zusammen, die Fliegen doch in alle Himmelsrichtungen davon oder mir zumindest um die Ohren…? Und was ist mit den Sammlerinnen, die außer Haus sind?
    Sorry, Fragen über Fragen, aber im Moment bin ich total entsetzt über diese Mottenviecher… )-:

    Nicola

  35. Also umsiedeln würde man mit Rotlicht, wenn es finster ist. Dann sehen die Hummeln nichts und bleiben im Nest.

    Aber das ist bei Dir wahrscheinlich nicht nötig. Die internen Arbeiterinnen die hoch fliegen setzen sich wieder auf das Nest. Deshalb einfach den Deckel 5 Minuten länger auf lassen.

    Ansonsten einfach abwarten. Wie bereits gesagt gehören Wachsmotten auch dazu, wenn das Nest „durch“ ist übernehmen die Wachsmotten sowieso. Solche Nester (ohne Hummeln, nur mit Wachsmotten) verbrennt man am besten wenn sie komplett verlassen sind.

  36. Bei mir hat die Umsiedlung in einen sauberen Hummelkasten gut geklappt. Die Alt-Königin ist tot und die restlichen Arbeiterinnen und und Jung-Königinnen haben die neue und saubere Behausung Dank eines Tricks gut angenommen. Ich habe einfach einige unversehrte Töpfe mit Nektar in das neue Hummelhaus oben auf den Kapok gestellt und erst offen an der Stelle stehen lassen wo ich den alten Kasten geöffnet hatte, dann Deckel drauf und an den alten Platz gestellt. Durch das andere Aussehen des Kastens etwas irritiert flogen die Hummeln einige male um den Kasten, aber dann doch in die Einflugöffnung. Der Geruch im Innern war ihnen eben vertraut. Einige Hummeln habe ich auch helfen müssen und direkt vor der Einflugöffnung abgesetzt. Es werden aber jetzt immer weniger Hummeln, vermutlich kommen sie nur noch zum Schlafen in den Kasten. Ich denke, der Rest sind vielleicht noch 10 Stück?

  37. Ja, langsam geht das Nest dem Ende zu. Die Hummelsaison ist leider immer zu kurz…

  38. Ich habe gestern das Nest behandelt. Besser gesagt, ich habe es versucht freizulegen bin aber nicht weit gekommen, da die Hummeln überall rumwuselten und mich teilweise anflogen. Habe dann die Oberfläche so gut es ging eingesprüht und den Eingang auch. Gestern Abend entdeckte ich wieder eine Motte die im Eingang saß…
    Beim heutigen Kontrollblick konnte ich wieder 10 Raupen absammeln, diese sitzen bevorzugt zwischen Pappe und Holzwand, aber auch auf der anderen Seite und verschwinden dann in der Späne.
    Den Eindruck, dass es weniger Hummeln werden habe ich bisher nicht , aber eine Königin konnte ich gestern bei der Aufregung nicht entdecken. Ich hoffe ja, dass das Volk es schafft, dass noch einige Geschlechtstiere schlüpfen.
    Nun noch einige Fragen
    Wie muss ich denn jetzt weiter vorgehen?
    Muss die Behandlung wiederholt werden, wenn ja in welchen Abständen?
    Außerdem habe ich gesehen, dass das Mittel welches ich beim Gartencenter bekommen habe ein MHD von 11/2015 hatte. Wirkt das dann überhaupt noch? Und muss ich die Lösung immer frisch aufsetzen oder hält die sich eine Weile in der Sprühflasche?
    Gruß
    Nicola

  39. Hallo Nicola!

    Die Hummeln die Du hast sind schon mal besser versorgt als in der Natur. Die Behandlung hat sicher etwas geholfen, die Frage ist nur: Wie viel?

    Will man sicher sein, müsste man das Nest in einen neuen Kasten umsiedeln. Das geht nur mit Stechschutz. Man müsste einen neuen Hummelkasten (wenigstens Innenkarton) bereit stellen und das Nest dann umsiedeln. Dabei erwischt man dann so gut wie jede Wachsmotte. Nach dem umsiedeln kann man die Honigtöpfe (die man dabei verschüttet) mit Zuckerwasser füllen.

    Ist aber etwas aufregend das Ganze… :-)

    Zu den Fragen: Der Bacillus reicht pro Behandlung für etwa 3 Wochen und wirkt vor allem bei jungen Wachsmotten. Ja, dann gehört neu angemischt. Wegen des MHD würde ich mir keine Gedanken machen so lange es noch annähernd Pulverform hatte (auch bei „neuen“ ist das Pulver stets etwas „verklebt“ in der Verpackung).

    Nicht jedes Volk zieht viele Geschlechtstiere hoch, kann aber bei Dir noch kommen!

    Grüße Stefan

  40. Eine Tüte BT (3Gramm) hält sehr lange, da nur 0,6 Gramm auf ein Liter die empfohlene Menge ist. Die nicht verbrauchte Spritzbrühe fängt nach ein paar Tagen fürchterlich an zu stinken. Den Rest irgendwie in einem verschlossenen Behälter in der Mülltonne entsorgen, nicht in die Kanalisation oder in das Grundwasser.

  41. Hallo,

    nachdem ich Unmengen an Wachsmottenlarven und auch Motten aus dem Kasten gesammelt habe, hatte ich die Hoffnung auf Königinnen aufgegeben.
    Aber heute habe ich zwei Jungköniginnen im Kasten entdeckt. Hoffe, es werden noch mehr, wann kommen dann die Drohnen?

    Das aufgelöste BT ist noch in der Sprühflasche und werde ich natürlich sachgerecht entsorgen (-:
    Gruss
    Nicola

  42. Na siehst de!

    Wahrscheinlich hast Du schon Drohnen, hast es nur noch nicht gemerkt? Nein, die kommen schon noch!

    Grüße Stefan

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