Klappe am Zugang zum Hummelhaus
- Dieses Thema hat 23 Antworten sowie 11 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 3 Tagen, 23 Stunden von
Mitsch Keil aktualisiert.
-
AutorBeiträge
-
11. Mai 2026 um 22:28 Uhr #94247
MarylouForenmitglied- DE 41363
- 61 m
@traufblech
Gelungene Aufnahme! Hat die Wespe aufgegeben?
11. Mai 2026 um 22:29 Uhr #94248
StefanAdmin- DE 84513
- 398 m
Hallo @traufblech!
Dies ist ein sehr schönes Beispiel dafür, dass Hummelklappen nicht nur wegen der Wachsmotten sinnvoll sind. Vielen Dank!
Grüße Stefan
14. Mai 2026 um 00:33 Uhr #94342
El abejorroForenmitgliedServus beinand,
ich denke auch, daß der Nutzen einer Mottenklappe den Aufwand, die Bewohner daran zu gewöhnen allemal rechtfertigt. Ich habe dieses Jahr zum ersten mal den Vorbau mit Doppeleingang von Mike im Einsatz. Da hat es tatsächlich – obwohl die Königin schon daran gewöhnt war – bei den ersten Arbeiterinnen nochmal einer Nachschulung bedurft. Etwa eine Woche einen kleinen Spalt auf und dann ging es auch für die ganz kleinen. Bei allen anderen Eingängen ist meine Erfahrung: Wenns die Königin kann, schaffens auch die anderen. Außer bei Nässe, aber dafür hab ich ja jetzt die großen Acrylglas Vordächer…
Viele Grüße
Michi
24. Mai 2026 um 14:43 Uhr #94567
HPForenmitglied- DE 22927
- 50 m
So geht Klappentraining!!!
Foto/Video:
24. Mai 2026 um 14:54 Uhr #94569
StefanAdmin- DE 84513
- 398 m
Haha, wie meine Frau, wenn sie sagt, sie ist jetzt fertig und hat alles und wir können jetzt endlich los obwohl wir schon längst zu spät sind.
24. Mai 2026 um 15:22 Uhr #94572
BlackiceForenmitgliedIch denke man sollte keine klappe montieren.
In der Natur gibt es keine Klappe. Hummeln können sich gegen viele ungewünschte Besucher selbst sehr gut wehren. Der Eingang wird an heissen Sommertagen ohne Wind regelmäßig von 10-15 Hummel mit deren Flügeln belüftet. Sobald Wind aufkommt beenden Sie diese Belüftung sofort. Mit einer Klappe verhindert man, dass die Hummeln sich selbst die Temperatur im Hummelhaus regulieren können.
Ich hatte nie eine Klappe und nie Probleme mit Motten. Mein Eingang ist klein, der FX-schlauch ist 50cm lang und ich habe selbst schon beobachtet wie die Hummeln andere Insekten beim Eingang angreifen. Ich denke würden Hummeln eine Klappe brauchen hätten Sie von selbst übr die Zeit einen ähnlichen Mechanismus entwickelt. Dies ist aber nicht der Fall. Nicht bei Erdlöcher und nicht bei Hummelhäusern.
Grüße Peter
24. Mai 2026 um 16:58 Uhr #94573
StefanAdmin- DE 84513
- 398 m
Hallo Peter.
Schön, wenn es bei Dir auch ohne Hummelklappen funktioniert, doch so pauschal unterschreibe ich Dir das nicht. Denn wie immer gibt es nicht nur schwarz oder weiß.
Aber Du hast Recht, nicht überall auf der Welt hat man grundsätzlich große Probleme mit den Motten bei Hummeln. Wahrscheinlich ist das in Deiner Region ja so, und/oder Deine Hummelhäuser sind noch recht neu.
Wenn ich hier in Südostbayern keine Klappe installiere, dann hab ich so gut wie immer Motten und es gibt weniger oder keine Geschlechtstiere. Die Laufganglänge spielt dabei keine Rolle.
Es gibt übrigends selbstverständlich Hummeleingänge in der Natur, die von den Hummeln geschützt werden. Da werden Eingänge verengt, Nistmaterial in den Mausgang gestopft. Tannennadeln über und in den Eingang drapiert.
Das heben der Humnelklappe ist ja nur deshalb möglich, weil der Eingang von einem natürlichen Hummelnest auch mal durch ein Blatt versperrt sein kann. Genau diesem natürlichen Instinkt bedient man sich bei Hummelklappen.
Ich bin – wie Du – ein Freund von belüfteten Laufgängen. Belüftung geht selbstversständlich auch mit Klappen über den Laufgang z. B. bei einem belüfteten Vorbau.
Hummeln sind nebenbei sehr kreativ, was das belüften angeht. Die halten auch Hummelklappen mal einfach offen, indem sie eine Wächterin passend platzieren.
Bei Hummelklappen mit Laufgangbelüftung findet das Fächern oft hinter der Klappe statt, oder direkt am Nest (Kamineffekt).
Du kannst mit mit etwas Wasser am Boden um das Hummelhaus an heißen Tagen zusätzlich für Verdunstungskälte sorgen. Manche hier helfen mit aktiver Belüftung und/oder viel Technik und andere mit eingewickelten Kühlakkus.
Das alles gibt es in der Natur auch nicht, dafür gibt es aber vielleicht mehr Königinnen am Ende des Jahres von diesem Nest.
Ich bin auch ein Fan von “nicht zu viel eingreifen”, wenn es nicht notwendig ist. Am besten sind immer natürliche Mauslöcher und Ritzen, Vogelnester, Grasbüschel und ähnliches.
Grüße Stefan
27. Mai 2026 um 13:20 Uhr #94631
HPForenmitglied- DE 22927
- 50 m
Das Erdhummelvolk im Gartenhauskasten ist schon so stark, daß immer mind. 3 Arbeiterinnen an den Klappe sind. Bei komplett geschlossener Klappe verlieren die Ankommenden oft ein Pollenhöschen. Zudem koten sie überall hin. So verklebt sehr schnell die Klappe mit der Auflagefläche. Um das zu vermeiden stecke ich den Streichholz morgens so hinein, daß ca. 1/2 cm Spalt offen bleibt. Ist auch für die Lüftung gut. Abends reinige ich das Ganze und senke die Klappe wieder komplett ab.
Ich kann übrigens ohne Probleme die Klappe abnehmen, den Vorbau reinigen und die Klappe wieder einhängen. Trotz Wächterinnen keine Attacke. Das kann aber bei anderen Völkern auch ganz anders laufen. Habe ich auch schon erlebt (Chucky).
VG
HP
28. Mai 2026 um 20:16 Uhr #94646
Mitsch KeilForenmitglied- DE 50129
- 90m
Hallo Familie Lieberum,
ich bin auch neu im Hummelhäuser Spiel und fand das Klappentraining auch spannend. Hauptsächlich auszuhalten, dass die kleinen manchmal etwas brauchen.
Die Klappe des „tschechischen Kastens“ schien mir auch recht massiv… immerhin hat sie z.B. eine suchende Erdhummel davon abgehalten, ins von einer Steinhummel besetzte Nest einzudringen. Wachsmotten gibt es bei uns definitiv viele. Auch die Kleinen Arbeiterinnen schaffen es am Ende aber immer zügig rein und raus.
Wenn man filmt, sieht man dann auch immer wieder solche Szenen, in denen sich die kleinen Arbeiterinnen unterstützen.
LG, Mitsch
Foto/Video:
-
AutorBeiträge
- Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.