Futterhaus für Hummeln

Hummeln füttern mit einem selbst gebauten FutterunterstandEine halbe Stunde Arbeit, funktioniert super. Heute ist nicht ganz so viel los wie gestern, ist auch klar bei schönstem Wetter. ;-)

Wir haben momentan Aprilwetter: Gestern früh gerade mal 7 Grad, den halben Tag Regen. Da waren bis zu 25 Hummeln aller Art in dem Haus beim schlürfen. Heute schwül warme 27 Grad, mehr wie 10 Damen waren heute nie dort versammelt.

Man muss aber auf Vögel aufpassen, das ganze evtl. durch Kaninchendraht oder ähnlichem schützen. Bisher gibt es keine Probleme.

futterhausAuch in der Hummelsaison 2013 wird das Futterhaus, das inzwischen Patina angenommen hat, gerne angenommen. Der Mai war komplett verregnet und es herrschten durchwegs einstellige Temperaturen. Die Hummeln kommen trotz Dauerregen und Sturm um sich an der Zuckerlösung zu stärken.

8 Replies to “Futterhaus für Hummeln”

  1. Hallo,
    hast du keine Probleme mit Ameisen oder Honigbienen?
    Die Honigbienen haben bei mir die Legosteine vor dem Steinhummelvolk entdeckt. In wenigen Stunden waren die Legosteine leer. Zum Glück sind sie dann nicht wiedergekommen. Aber wenn Honigbienen dein Futterhaus entdecken lassen sie es so leicht sicherlich nicht los, oder?
    Ameisen haben die Legosteine ebenfalls entdeckt, allerdings waren sie leichter loszuwerden. Zumindest vor dem Steinhummelvolk. An einer anderen Stelle habe ich es versucht wie du mit dem Futterhaus. Habe Legosteine gefüllt und Hummel draufgesetzt. Sie sind dann losgeflogen und wiedergekommen. Doch nach 2 Stunden waren ungelogen über 50 Ameisen dort und haben die Hummel atakiert. Dann habe ich die Aktion abgebrochen.
    Kennst du evnt Gegenmaßnahmen damit die Ameisen die Futtersteine gar nicht erst entdecken?

    LG

  2. Hallo Amuno, vielen Dank!

    Bisher habe ich keine Probleme, weder mit Ameisen, noch mit anderen Bienen oder Vögeln. 1-2 Wildbienen trauen sich ab und zu mal ran, werden aber schnell von den vielen Baumhummeln die ich habe wieder verscheucht. ;-)

    Ameisen könnte man aber relativ einfach mit einer „Wassersperre“ fern halten. Einfach die Beine vom Futterhaus in ein mit Wasser gefülltes Gefäß stellen, z. B. einen Untersetzer für Blumentöpfe.

  3. Ok. Vielen Dank. Ich werde es mal ausprobieren.
    Eine Frage hätte ich dann aber noch. ;-) Hast du die Hummeln gefangen und auf die Futtersteine gesetzt oder haben sie es von selbst entdeckt?

  4. Hallihallo!

    Fangen? Bestimmt nicht. :shock:

    Ich habe die separaten Legosteine erst direkt vor den jeweiligen Eingängen der Hummelhäuser platziert. So lernten die Hummeln diese besondere Lego-„Blüte“ schneller kennen und damit umzugehen. Sie prägen sich die Nektarquelle ein. Wie bei jeder anderen natürlichen Blüte auch.

    Haben sie das mal „kapiert“, kannst Du beliebig im Umkreis Legosteine mit Zuckerlösung anbieten. Sie werden sofort als Blüte mit Nektar erkannt und gezielt angeflogen. ;-)

    Da kann man natürlich jetzt fragen warum ich nicht immer vor den Eingängen der Hummelhäuser füttere? Die Hummeln lernen sehr schnell nach diesen Legosteinen zu suchen und so erobern auch große Erd- und Baumhummeln die Legosteine von einem kleinen Wiesen- oder Ackerhummelvolk. Sie sind dabei so dominant, dass sich die kleineren, schwächeren Hummeln nicht mehr an die Klappe vom Hummelhaus trauen.

    In einem größeren Futterhaus, in sicherer Entfernung des eigenen Nestes funktioniert das viel besser. Hier saugen auch große Erd- oder Baumhummelköniginnen friedlich neben den dagegen fast winzigen Arbeiterinnen kleinerer Arten. Das ist bisher meine Erfahrung.

    Optimal wären wohl zwei Futterhäuser. Kommt natürlich drauf an wie viele Völker man hat. :roll:

  5. So, lange war das Futterhaus ein Erfolg.

    Bis letzte Woche die Honigbienen diese Nahrungsquelle entdeckt haben. Dann war es vorbei. Plötzlich waren auch 2-3 Wespen da, das wäre ja noch gegangen. Aber geschätzte 100 Honigbienen sind einfach zu viel. :mrgreen:

    Das schöne daran: Mein Garten explodiert gerade, Hibiskus, Sommerflieder, Mädchenauge, Lavendel und Agastache stehen in voller Blüte. Also ist zufüttern sicher nicht mehr notwendig! ;-)

    Bis heute aber trotzdem ein Erfolg, den ich nächstes Jahr wiederholen werde. :!:

  6. Hallo Stefan,
    das Futterhaus ist eine super Idee.
    Letztes Jahr habe ich auch versucht zuzufüttern, aber die Ameisen haben es mir verdorben. Hatte die Befürchtung, dass die Ameisen in die Hummelbehausung eindringen und hab deshalb das Zuckerwasser wieder entfernt.
    Ich werde ein einfaches Vogelfutterhaus hernehmen und darin die bunten Steine aufstellen.
    Ich habe noch recht wenig Erfahrung mit Hummelvölkern, ich hatte im letzten Sommer meine ersten Ackerhummeln. Sie sind sehr lange geflogen.
    Vielen Dank für den Denkanstoß.

  7. Hallihallo!

    Du kannst das Futterhaus auf Stelzen stellen. Diese Stelzen stellst Du in Untersetzer die Du mit Wasser füllst. So hast Du eine Ameisensperre. Früher oder später kommen aber dann die Honigbienen. Dann aber blühen meist schon die Obstbäume und zufüttern ist nicht mehr notwendig.

    Grüße Stefan

  8. Hallo Hummelfreunde ! Ein Vortrag eines NABU-Freundes hat mich neugierig gemacht. Ich bin auf diesem Gebiet ein Neuling und will in das Gartenjahr hummelfreundlich starten und in meinem Garten ein Futterhaus aufstellen. Vielen Dank für Eure Tipps. Sie haben mir sehr geholfen.

    Beste Grüße
    Ingo

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