Wespennest im Hummelhaus

baumhummelnestIch habe heute die letzten Hummelhäuser vom vergangenen Jahr ausgeräumt. Eines davon war mit Baumhummeln belegt und zusätzlich hatte dort eine Wespe ihr Zuhause gefunden. Ein Wespennest im Hummelhaus also. Beide benutzten gemeinsam den Eingang zum Nistkasten, auch die Wespen kamen mit der Hummelklappe gut klar.

Das ging eine Zeit lang ganz gut. Ehrlich gesagt dachte ich dass hier die Baumhummeln dominieren würden, die relativ kleine Wespe hätte keine Chance. Doch es kam genau anders. Die Wespe setzte sich durch, das Baumhummelvolk ging ein und am Ende des Sommers blieb nur noch ein leeres, kunstvolles Wespennest über.

wespen hummelhaus wespennest im hummelhaus  wespennest

Ob sich die Baumhummeln ohne Wespen besser entwickelt hätten kann ich nicht sagen. Ein Wespennest im Hummelhaus ist übrigens gar nicht so selten. Sogar für Hornissen sind die Hohlräume eines Hummel-Nistkastens interessant:

Leider wurde damals nichts aus dem Hornissennest. Hornissen sind – eben so wie Wespen – dafür bekannt auch mal einfach den Nistplatz aufzugeben.

Wildbiene des Jahres 2020

Das Kuratorium „Wildbiene des Jahres“ hat für 2020 eine Biene gewählt, die sich durch eine für Mitteleuropa einzigartige Lebensweise auszeichnet. Während Wildbienen für ihre Larven üblicherweise einen Futterproviant aus Pollen und Nektar in ihr Nest eintragen, sammelt die Auen-Schenkelbiene (Macropis europaea) Pflanzenöle und vermengt sie mit Pollen zu einem „Ölkuchen“. Der Energiegehalt von Öl ist größer als beim zuckerhaltigen Nektar. Als ölspendende Pflanzen dienen den Schenkelbienen hierzulande Gilbweiderich-Arten (Lysimachia), die häufig an Bachufern und Grabenrändern vorkommen (Gewöhnlicher Gilbweiderich, Pfennigkraut). Der Punkt-Gilbweiderich ist in Gärten als Zierpflanze verbreitet. Auf der Suche nach dem Pflanzenöl kommt die Auen-Schenkelbiene somit auch in unsere Gärten. Ein noch häufigerer Gast ist hier die sehr ähnliche Schwesterart, die Wald-Schenkelbiene (Macropis fulvipes). Die Bienen brauchen allerdings als schnell verfügbaren „Treibstoff“ stets auch Nektar, den sie sich in unterschiedlichen Blüten holen – zumeist in der Nähe der Ölpflanzen. Die Schenkelbienen brauchen also ein vielfältiges Blütenangebot.In den Tropen kommen Öl sammelnde Wildbienen im Gegensatz zu unseren Breiten in mehreren Arten vor.

Um die Wildbiene des Jahres 2020 zu beobachten, lohnt es sich, ab Ende Juni an Beständen des Gilbweiderichs nach den Tieren Ausschau zu halten. Vor allem die Männchen mit auffällig gelben Gesichtern fliegen hektisch um die Blütenstände, um Weibchen zu begatten. Diese tragen an ihren Hinterbeinen eine krümelige Masse aus Pollen und Öl, die sie als Larvenvorrat in ihr Nest transportieren. Oft legen die Weibchen ihre Erdnester in der Nähe der Nahrungspflanzen an, die auf feuchten Böden wachsen. Dabei nutzen sie das Pflanzenöl zusätzlich zur Imprägnierung der Nestwände und schützen die Brut dadurch gegen Feuchtigkeit und die Gefahr der Schimmelbildung.

In den Nestern unserer beiden Macropis-Arten legt regelmäßig eine attraktiv gefärbte Wildbiene ihre Eier ab, die selbst keine Larvenvorräte sammelt, sondern sich quasi den „Bienenfleiß“ der Schenkelbienen zunutze macht. Diese Schmuckbiene (Epeoloides coecutiens) zeigt somit die Lebensweise eines Kuckucks, sie ist ein Brutschmarotzer. Immerhin leben rund ein Viertel unserer Wildbienenarten als Kuckucksbienen, oftmals mit sehr enger Bindung an bestimmte Wirtsbienen. Die Schmuckbiene schmarotzt ausschließlich bei der Auen- und der Wald-Schenkelbiene.

Beide Schenkelbienen-Arten sind trotz ihrer großen Abhängigkeit von den Ölpflanzen derzeit bei uns nicht gefährdet. Wir können sie durch das Angebot von Gilbweiderich in unseren Gärten unterstützen. Wichtig ist di e behutsame Pflege von Gräben und Bachufern, das heißt ein Mähen der Ufervegetation im Sommer ver-bietet sich, um nicht die Nahrungsgrundlage der Schenkelbienen sowie vieler anderer Blütenbesucher zu zerstören.

Hintergrund

Das Kuratorium „Wildbiene des Jahres“ wählt seit 2013 jährlich eine besonders interessante Wildbienenart aus, um an ihrem Beispiel die spannende Welt dieser Tiere bekannter zu machen. Zugleich soll die Wildbiene des Jahres dazu ermuntern, „in die Natur“ zu gehen und das Tier in seinem Lebensraum aufzusuchen. Damit wirkt die Initiative auch im Sinne einer Wissenschaft für alle (citizen science) und bringt mehr Klarheit über das aktuelle Vorkommen der Wildbiene des Jahres.

Das Kuratorium „Wildbiene des Jahres“ ist beim Arbeitskreis Wildbienen-Kataster angesiedelt, einer Sektion des Entomologischen Vereins Stuttgart 1869 e.V

Wildbiene des Jahres

Die Flyer zu den Wildbienen der Jahre 2013 bis 2020 können unter der Homepage des Wildbienen-Katasters heruntergeladen werden.

Quelle der Pressemitteilung/Bildquelle

wildbienen-kataster.de

Bombus fervidus

Hummeln aus aller Welt

Bombus fervidusDer dänische Zoologe Johan Christian Fabricius identifizierte 1798 erstmals Bombus fervidus, auch bekannt als die “gelbe Hummel” oder “goldene nördliche Hummel”.

Sie hat einen gelben Bauch und Thorax. Die Königinnen werden 19-21 mm groß, Drohnen 11-20 mm und Arbeiterinnen ca. 10 mm.

Bombus fervidus ist eine in Nordamerika beheimatete Hummelart. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst den nordamerikanischen Kontinent, mit Ausnahme eines Großteils der südlichen Vereinigten Staaten, Alaska und nördlichen Teilen Kanadas.

Man findet sie in Städten und auf Ackerland. Verwechslungsgefahr besteht in Farbe und Reichweite mit der amerikanischen Hummel (Bombus pensylvanicus). Wie die meisten Hummeln ist der Bestand dieser Hummelart rückläufig und braucht Schutz. In den meisten Teilen Nordamerikas wurden Rückgänge beobachtet; die offensichtlichste Bedrohung ist der Verlust ihrer bevorzugten Grünland- und Hochgraslebensräume durch die landwirtschaftliche Intensivierung. Bombus fervidus ist ein wichtiger Bestäuber, daher ist der jüngste Bevölkerungsrückgang ein besonderes Problem.

Nistverhalten Bombus fervidus

Bombus fervidusDie Art bevorzugt gemäßigte Savannen, Grünland, Hochgras und Weideland. Ihre Nester sind gut versteckt, oft in verlassenen, wilden Bienenstöcken. Bombus fervidus nistet in der Regel in grasbewachsenen offenen Flächen am Rande von Wäldern und/oder Straßenrändern. Diese Hummelnester können über- als auch unterirdisch sein, letzteres ist häufiger. Auffällig ist, dass sich die Hummelnester in der Regel nur 50 Meter von einer Nahrungsquelle entfernt befinden, die ausreicht um den gesamten Hummelstaat zu ernähren.

Bombus fervidus suchen in der Regel am Nachmittag nach Nahrung, was oft der heißeste Teil des Tages ist. Eine Sammlerin kann bis zu vierundvierzig Blüten pro Minute besuchen, wobei jeder Besuch 0,05 mg Zucker bringt, wenn es optimal läuft. Das bedeutet Bombus fervidus kann etwa 2,2 mg Zucker pro Minute extrahieren. Diese Hummelart gilt deshalb als besonders fleißig. Oft leider zu fleißig, denn sie arbeiten manchmal so schnell und so lange, dass sie dafür bekannt sind an Erschöpfung zu sterben.

Nestverteidigung Bombus fervidus

Bombus fervidusBombus fervidus hat komplexe Verhaltensmerkmale, die eine koordinierte Nestverteidigung zur Abwehr von Räubern beinhaltet.

Diese besondere Hummelart setzt verschiedene Mittel ein, um sich vor Nesträubern zu schützen. Wenn ein Feind in das Nest eindringt, dann bedecken die Hummelarbeiterinnen den Eindringling mit Honig. Bombus fervidus sind auch dafür bekannt, einen Eindringling oder Angreifer zu entwaffnen. Die Arbeiterinnen variieren die Angriffsmethode mit der Art des Insekteneindringlings. Es ist auch bekannt, dass Bobmus fervidus einen Eindringling oder Angreifer ankotet. Ist ein Eindringling vergleichsweise schwach, wird er sofort ergriffen und zu Tode gestochen.

Bekannte Feinde

  • Chinesische mantis Tenodera aridifolia
  • Goldenrod-Spinne Misumena vatia
  • Grüner Darner Anax junius
  • Geringste Spitzmaus Cryptotis parva
  • Gestreifter Skunk Mephitis mephitis
  • Großer Kammfänger Myiarchus crinitus
  • Amerikanischer Stierfrosch Lithobates catesbeianus
  • Östlicher Maulwurf Scalopus aquaticus
  • Südleopardfrosch Lithobates sphenocephalus
  • Bombus ashtoni

Parasiten

Ein sehr erfolgreicher Parasit aller Bombus-Arten ist Bombus ashtoni, eine Kuckuckshummel. Sie lebt im Nest und isst die Eier ihres Wirts. Folglich kümmern sich die Wirtsarbeiterinnen um die Brut des Parasiten anstelle ihrer eigenen.

Quelle

Wikipedia
Bild: discoverlife.org
Bild: discoverlife.org
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Bombus consobrinus

Hummeln aus aller Welt

Bombus consobrinus ist eine Hummelart die schon in Ungarn, Nord Skandinavien, Kasachstan, Russland (Sachalin, Sibirien), China (Soyorei, Hebei, Liaoning), Nord- und Südkorea und Japan gefunden wurde.

Bombus consobrinus  Bombus consobrinus  Bombus consobrinus

Die Hummel – sammelt fast ausschließlich auf den Blüten von Eisenhut (Aconitum).

Quelle

de.qwertyu.wiki
Bild: inaturalist.org
Bild: By Atle MjeldeOwn work, CC BY-SA 3.0, Link
Bild: By Mr. Atle Mjelde (no.wikipedia User:Bombus) – no.wikipedia.org, CC BY-SA 3.0, Link

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Bombus zonatus

Hummeln aus aller Welt

Bombus zonatus (Smith, 1854) ist eine in Südosteuropa und Westasien vorkommende Hummelart und ähnelt sehr Bombus armeniacus.

Ein wichtiges Merkmal ist zudem die Kopfform, denn diese Art besitzt einen auffallend langen Kopf, der im Laufe der Evolution perfekt an die Nahrungsaufnahme angepasst wurde. Aufgrund ihres langen Rüssels zählt sie zu den sogenannten langrüsseligen Hummelarten. Diese anatomische Eigenschaft ermöglicht es den Tieren, den Nektar aus tiefen Blütenkelchen zu saugen, die für andere Insekten unerreichbar sind. Sie zeigt eine ausgeprägte Vorliebe für Schmetterlingsblütler und Lippenblütler.

Zu den wichtigsten Nahrungspflanzen gehören verschiedene Kleearten, Salbei und Hauhechel. Durch diesen spezialisierten Blütenbesuch leistet die Art einen unverzichtbaren Beitrag zur Bestäubung von Wildpflanzen, die auf langrüsselige Insekten angewiesen sind.

Bombus zonatus   Bombus zonatus   Bombus zonatus

Verbreitung: Ost- & Südosteuropa (Balkan), Kleinasien bis Sibirien. Genauer Griechenland, Mazedonien, Bulgarien, die Europäische Türkei, Anatolien und Armenien. Einige Sichtungen wurden aus Albanien, Rumänien, der Krim, dem Kaukasus, Georgien, Aserbaidschan und Nordwesten gemeldet.

Bombus zonatus besiedelt vorwiegend trockene Graslandschaften, Steppenheiden, Brachflächen und extensiv genutzte Weiden. Sie benötigt warme und offene Areale, die reich an Blütenpflanzen sind. Die Nistweise ist flexibel, erfolgt jedoch meist unterirdisch in verlassenen Kleinsäugerbauen oder in Hohlräumen unter Steinen und Grasbüscheln.

Bombus zonatus kommt in Höhenlagen zwischen 1000 und 1700 Metern vor, obwohl sie auch schon auf 150 genauso wie auf 2000 Metern gesichtet wurde.

Quellen

  • Eberhard von Hagen, Ambros Aichhorn: Hummeln bestimmen, ansiedeln, vermehren, schützen
  • Paul Westrich: Die Wildbienen Deutschlands
  • Heiko Bellmann: Bienen, Wespen, Ameisen. Die Hautflügler Mitteleuropas
  • dc.smnh.org
  • wildbienen.de
  • inaturalist.org

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Bombus pyrosoma

Hummeln aus aller Welt

Bombus pyrosoma ist eine Hummelart die in Zentralasien beheimatet ist, also eine orientalische Art. Sie taucht in Höhen zwischen 1300 und 4000 m auf. Die Art ist reichlich vorhanden von 3000 bis 4000 m in der Gegend um Kaschmir am Himalaya Gürtel und wird oft auf großen Wildblumen in den offenen Berge entdeckt. Im indischen Himalaya ist Bombus pyrosoma weit verbreitet in Kaschmir, Himachal Pradesh, Uttarakhand und Sikkim mit einer langen saisonalen Aktivitätsperiode.

Bombus pyrosoma ist eine mittelgroße Hummel mit mittellanger Zunge.  Bombus pyrosoma ist eine mittelgroße Hummel mit mittellanger Zunge.  Bombus pyrosoma ist eine mittelgroße Hummel mit mittellanger Zunge.

Bombus pyrosoma ist eine mittelgroße Hummel mit mittellanger Zunge. Die Königin hat eine Größe von 20 bis 23 mm, die Arbeiterinnen zwischen 12 und 15 mm und die Drohnen zwischen 13 und 15 mm.

Quelle

Wikipedia
sciendo.com
Bild: discoverlife.org
Bild: discoverlife.org
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Bombus picipes

Hummeln aus aller Welt

Bombus picipes kommen in Zentral- und Nordwestchina vor. Dort im Großraum Peking und in den Provinzen Hebei, Shanxi, Shaanxi, Gansu, Sichuan, Hubei, Anhui, Zhejiang, Fujian, Jiangxi, Hunan, Guizhou und Yunnan. In den Bergen in Höhen zwischen 900 und 3.300 m ist sie eine häufig vorkommende Art.

Bombus picipes  Bombus picipes  Bombus picipes

Es handelt sich um eine kleine Hummel mit braunen Flügeln und kurzer Zunge. Die zwischen 15 und 17 mm lange Königin hat überwiegend einen gelben Kopf und ein gelbes Fell mit durchwachsenen schwarzen Haaren auf dem Rücken zwischen den Flügeln.

Die kleinen Arbeiterinnen von Bombus picipes sind fast vollständig gelb mit nur Anzeichen von gemischtem dunklem Haar auf dem Kopf, dem Rücken und dem dritten hinteren Körpersegment. Die Arbeiterinnen erreichen eine Länge von 9 bis 12 mm. Drohnen, die zwischen 9 und 12 mm lang sind, haben einen überwiegend gelben Körper mit durchwachsenen schwarzen Haaren am Rücken.

Flugzeit ist von Anfang Mai bis Ende Oktober.

Quelle

Wilipedia
Bild: discoverlife.org
Bild: discoverlife.org
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Bombus affinis

Hummeln aus aller Welt

Bombus affinis haben einen “rostigen Fleck”, der der Art ihren Namen gibt. Sie wird deshalb “Rusty Patch Bumblebee” genannt.

Bombus affinis ist eine große Hummel mit seht kurzer Zunge, die bis vor kurzem in Nordamerika und Kanada im gesamten Verbreitungsgebiet anzutreffen war. Königinnen haben eine Länge von etwa 20 bis 22 mm. Arbeiterinnen sind etwa 10 bis 16 mm lang.

Wie viele andere Hummeln nistet Bombus affinis in unterirdischen Hohlräumen, nur die Königinnen tauchen früher als viele andere nordamerikanische Hummelarten auf.

In den letzten Jahren sind 80% dieser Hummelart verschwunden. Ihr Gefährdungsstatus wird in Kanada seit 2014 und in den USA seit 2017 anerkannt. Bombus affinis ist die erste Hummel überhaupt, die in den USA als gefährdet anerkannt wurde. Die letzte gemeldete Sichtung der “Rusty Patch Bumblebee” in Kanada erfolgte im Jahr 2009.

Die Gründe für den Rückgang sind nicht vollständig geklärt. Es wird jedoch vermutet, dass als Hauptursache die Übertragung von Krankheitserregern aus importierten Zuchthummeln zur Bestäubung von Gewächshäusern resultiert. Darüber hinaus dürften die intensive Bebauung, die Intensivierung der Landwirtschaft, Pestizide und der Klimawandel zum Rückgang beigetragen haben.

Bombus affinis schützen

Derzeit wird erforscht, wie man diese seltene Hummelart schützen kann, indem man Gebiete untersucht in denen diese “rostige Hummel” heute noch zu finden ist. Um Einblicke zu gewinnen, wie die Art erhalten werden kann und warum sie anderswo so gut wie verschwunden ist. Darüber hinaus haben Wissenschaftler und Naturschutzorganisationen in großem Umfang in das Engagement der Öffentlichkeit investiert, um die Bürger zu ermutigen, Bestäubergärten anzubauen und zum “Bumblebee Watch-Programm” beizutragen.

Quelle

Wikipedia
bumblebeeconservation.org
Bild: By USGS Bee Inventory and Monitoring Lab from Beltsville, Maryland, USA – Bombus affinis, F, side, sky meadows, virginia_2014-09-22-18.05.02 ZS PMax, Public Domain, Link

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Bombus bimaculatus

Hummeln aus aller Welt

Bombus bimaculatusDie “Zweifleckige Hummel” (engl. Two-spotted bumble bee) Bombus bimaculatus ist in der östlichen Hälfte der Vereinigten Staaten und im angrenzenden südöstlichen Teil Kanadas zu finden. In der älteren Literatur wird diese Hummel häufig als “Bremus bimaculatus” bezeichnet, wobei Bremus ein Synonym für Bombus ist.

Bombus bimaculatus wurde erstmals 1863 von der amerikanischen Entomologin Ezra Townsend Cresson beschrieben.

Der Name der Hummel kommt von den zwei gelben Punkten auf seinem Unterleib. Im Gegensatz zu vielen anderen Hummelarten der Gattung Bombus ist diese nicht rückläufig, sondern stabil.

Bombus bimaculatus Merkmale

Bombus bimaculatusArbeiterinnen sehen den Königinnen sehr ähnlich, wobei sich die beiden hauptsächlich durch ihre Größe unterscheiden. Manchmal können jedoch große Arbeiterinnen mit kleinen Königinnen verwechselt werden, besonders gegen Ende der Saison, wenn die Arbeiterinnen größer werden.

Bombus bimaculatus gehört dennoch zu den relativ kleinen Hummelarten: Eine Königin misst 17-22 mm, Arbeiterinnen 11-16 mm und Drohnen 13-14,5 mm. Diese Hummelart hat eine lange Zunge mit der sie Nektar aus langen Blütenröhren saugen kann.

Verbreitung und Lebensraum Bombus bimaculatus

Bombus bimaculatusSie kommt hauptsächlich in östlich gemäßigten Waldregionen in den Vereinigten Staaten und im südöstlichen Teil Kanadas vor.

Sie lebt in unterirdischen Nestern, vorzugsweise in oder um Holzflächen und Gärten. “Two-spotted bumble bee” kann auch oberirdisch oder in Hohlräumen nisten. Sie bauen keine Nester und sind stattdessen darauf angewiesen, verlassene Nagerhöhlen, hohle Baumstämme, geeignete künstliche Strukturen oder Büschel zu finden.

Königinnen überwintern in losem Erdreich oder verrottenden Stämmen.

Es handelt sich um eine der frühesten Hummelarten, deren Königinnen in Florida bereits im Februar auftauchen. Die Hummelsaison dauert dann bis September.

Drohnen helfen bei der Brutpflege

Männliche Hummeln, also Drohnen, helfen in den ersten Tagen oder sogar Wochen ihres Lebens bei der Larvenpflege. Obwohl weibliche Arbeiterinnen hauptsächlich für die Brutpflege verantwortlich sind, können Männchen in den ersten 24 Stunden ihres Lebens nicht fliegen und können deshalb das Nest nicht verlassen. Das bebrüten von Larven ist eine potenzielle Gelegenheit für die männlichen Hummeln, ihre Flugmuskeln zu trainieren. Diese für Hummeln unübliche männliche Hilfe kann gegen Ende der Saison von größerer Bedeutung sein, wenn weniger Arbeiterinnen im Hummelnest zur Verfügung stehen.

Quelle

Wikipedia
bugguide.net
Bild: discoverlife.org
Bild: discoverlife.org
Bild: discoverlife.org

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Bombus impatiens

Hummeln aus aller Welt

Bombus impatiens, die “häufige östliche Hummel”, ist die am häufigsten angetroffene Hummel in weiten Teilen des östlichen Nordamerikas. Bombus impatiens passt sich gut an eine Vielzahl von Lebensräumen, Nektarquellen und Klimazonen an. Neben landwirtschaftlichen Flächen, Feuchtgebieten und städtischen Bedingungen fühlt sich die Art auch im Wald wohl. Sie nistet unterirdisch in offenen Feldern und Wäldern.

Diese Anpassungsfähigkeit macht sie zu einem wichtigen Bestäuber. Auch die Gewächshausindustrie nutzt sie als Zuchthummeln immer mehr. Dies führte folglich auch dazu, dass sich Bombus impatiens weiter außerhalb ihres bisherigen Gebiets ausbreiteten konnte. Sie gilt inzwischen als eine der wichtigsten Bestäuber in Nordamerika.

Bombus impatiens ähneln Bombus bimaculatus, Bombus perplexus, Bombus vagans, Bombus sandersoni und Bombus separatus in ihrem Aussehen. Sie hat kurze und gleichmäßige Haare und mit einer Körperlänge von 17–23 mm sind Königinnen etwas größer als Drohnen und Arbeiterinnen. Arbeiterinnen werden 8,5-16 mm groß, Drohnen 12–18 mm.

Um ein neues Nest zu gründen verlassen die Königinnen ab Mitte April ihre Überwinterungsplätze und gründen im Mai ein neues Hummelnest. Anfang Juni schlüpfen die ersten Arbeiterinnen und im August und September treten Drohnen und Jungköniginnen auf. Der Hummelstaat kann bis Mitte Oktober aktiv sein und kann aus mehr als 450 Hummeln bestehen.

Quelle

Wikipedia
Bild: discoverlife.org
Bild: discoverlife.org

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