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- Dieses Thema hat 112 Antworten sowie 39 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 11 Stunden, 33 Minuten von
Marylou aktualisiert.
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AutorBeiträge
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5. Mai 2026 um 19:54 Uhr #94154
StefanAdminBeitragsersteller- DE 84513
- 398 m
Hallo @Karina:
Hummeln stopfen gerne den Eingang zu, um sich zu schützen. Das ist meist (nicht immer) völlig unbedenklich. Wenn Du nicht sicher bis, nimm eine lange Pinzette und mach das Zeug einfach raus. Auf keinen Fall darf Nistmaterial die Hummelklappe behindern.
Für Dich gibt es jetzt 3 Szenarien:
- Die eine Hummel hat neben der anderen Hummel ein weiteres Nest gebaut. Das wird nicht lange gut gehen, mindestens eine davon wird es nicht schaffen. Manchmal beide nicht.
- Die neue dicke Hummel hat das Nest der anderen übernommen. Bei gleicher Art macht sie evtl. einfach weiter, bei einer unterschiedlichen Art baut sie ihr Nest woanders ins Nistmaterial. Eigentlich eine ganz normale Übernahme, das kommt sehr oft vor. Hier könnten Klappen evtl. helfen, sofern sie schon geschlossen sind.
- Die “dicke Hummel” ist eine Kuckuckshummel. Dazu müsste das Nest bereits Nachwuchs haben, sonst macht das keinen Sinn. Gegen Kuckuckshummeln ist kein Kraut gewachsen. Da helfen auch Hummelklappen nichts. Kuckuckshummeln sind aber auch Hummeln und genauso wertvoll und interessant zu beobachten.
Grüße Stefan
7. Mai 2026 um 09:38 Uhr #94179
Anne DForenmitglied- 07646
- 220
Hallo liebe Hummelfreunde, gestern war ein trauriger Tag. In 3 Kästen mit je einer Steinhummel, waren die Queens tot. Sie hatten schon ein kleines Näpfchen gebaut. In kasten 4,der unbewohnt war, hatte sich eine riesige Hornisse eingenistet und angefangen, ein Nest zu bauen. So ein riesiges Teil hatten wir noch nicht gesehen. Ich vermute, dass sie die Queens abgestochen hat. 😢😢😢
Liebe Grüße Annegret
7. Mai 2026 um 11:18 Uhr #94180
StefanAdminBeitragsersteller- DE 84513
- 398 m
Hallo Annegret!
Das kommt vor, ich habe aber eher konkurrierende Hummelköniginnen im Verdacht, als die Hornisse. Hummeln bauer unten und Hornissen oben. Die würden sich erst später in der Saison im die Quere kommen.
Keine Angst vor Hornissen, bitte lass sie am Leben. Die meisten Hornissenköniginnen brechen sowieso ab. Viel Spaß beim beobachten.
Grüße Stefan
7. Mai 2026 um 11:23 Uhr #94181
InsektenfreundForenmitglied- DE 06869
- 77 m
Hallo Anne, es kommt durchaus vor das eine Hornissenkönigin die Vorbesitzer der gewünschten Wohnhöhle vertreibt oder tötet. Ein aggressives Vorgehen in der Umgebung richtet sich ausschliesslich gegen andere Hornissen. Wie Du vielleicht im Unterforum gelesen hast, ist eine solche Ansiedlung eigentlich ein Glücksfall, wenn auch nur selten erfolgreich. Bezüglich der toten Hummeln vermute ich eher einen Gifteinsatz bei den Trachtpflanzen.
12. Juni 2026 um 20:55 Uhr #95085
JoergSForenmitglied- D 31535
- 36 m
12. Juni 2026 um 21:17 Uhr #95088
StefanAdminBeitragsersteller- DE 84513
- 398 m
Hallo @JoergS!
Ferndiagnose:
Es gibt Hummelvölker, die haben ihr Klo in einer Ecke im Hummelhaus. Und manche haben das Klo direkt vor dem Haus. Dort entsorgen sie auch ihren Müll, also in diesem Fall Larven. Die Larven werden derzeit entsorgt, weil vermutlich auf Geschlechtstiere umgestellt wird/wurde.
In diesem Fall: Mach die Klappe ab für diese Saison, bevor sie komplett verklebt. Wachsmotten werden hier sowieso extrem angezogen. Das ist aber eigentlich egal, denn Du generierst ja schon Geschlechtstiere. Falls nicht schon Wachsmotten im Haus sind, mal rein geschaut?
Grüße Stefan
12. Juni 2026 um 22:09 Uhr #95091
Manfred HHForenmitglied- DE 22145
- 17 m
@JoergS
Es sieht da auch alles sehr nass aus. Wenn sich das Brett wo die toten Larven liegen, irgendwie abbauen lässt, würde ich es entfernen. Bei der Nässe ist zu vermuten, dass auch im Kasten viel Feuchtigkeit und vielleicht schon Schimmel ist. Unter sollen Umständen müssen die Arbeiterinnen viel Aufwand treiben um das Nestklima für die Geschlechtstiere optimal zu halten.
Gruß Manfred
12. Juni 2026 um 23:26 Uhr #95092
MarylouForenmitglied- DE 41363
- 61 m
@JoergS
Ich bin entsetzt, wie das da aussieht! Die armen Hummeln!
Da hätte man längst Tücher oder auch Messer oder Holzspachtel zum vorsichtigen Abkratzen und ordentlichen Säubern einsetzen können. Das macht man, wenn erforderlich, auch täglich.
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