Zeitraffervideo Baumhummel 2018

Das Baumhumemlnest der Nistkasten-Kamera ist für dieses Jahr fertig. Die Nistkastenkamera hat wieder einmal gut funktioniert und jetzt zum Schluss ist auch das Zeitraffervideo – das im Laufe der Saison immer länger wurde – fertig gestellt.

Zusammenfassend ein durchschnittliches Nest mit vielen neuen Königinnen, leider (zwar nur wenige aber immerhin) mit Milbenbefall und auch Flügelkrankheit. Trotzdem ein erfolgreiches Nest und ich freue ich schon auf die nächste Saison.

 

Nachwuchs im Starenkasten

Unsere Stare, die jedes Jahr an der Hauswand vor unserer Haustüre brüten, haben dieses Jahr gleich zwei mal hintereinander Nachwuchs produziert. Die kleinen Schreihälse im Starenkasten hört man bis ins Haus. Und die Eltern sind den ganzen Tag fleißig auf Futtersuche für ihren Nachwuchs.

Also habe ich abgewartet bis die beiden Staren-Eltern wieder einmal weiter weg geflogen sind und schnell durch den Eingang ein paar Schnappschüsse gemacht. Um noch schneller wieder zu verschwinden.  :-)

Stare im Starenhaus  Stare im Starenhaus  Nachwuchs bei den Staren

Alle Hummehäuser stehen bereit

HummelhäuserSo, jetzt habe ich es endlich auch geschafft alle Hummelhäuser startklar zu machen. 22 Hummelhäuser stehen bereit und warten auf eine Königin. Vier davon sind in einer Gartenhütte untergebracht und aus Holzverbundplatten, der Eingang ist außen. 16 Stück sind aus Holzverbundplatten gefertigt, davon ist eines mit der Nistkasten-Kamera ausgestattet. Und zwei sind sogenannte Hummelkugeln aus Ton gebrannt.

Als Hummelhaus-Einrichtung habe ich dieses Mal Sägemehl, Hobelschorten, trockene Blätter sowie etwas Moos und natürlich Kapok verwendet. Das alles (bis auf das Kapok) lag hier kostenlos herum und eignet sich sehr gut als Einrichtung und Nistmaterial für Hummeln.

Jetzt müssen nur noch die Königinnen kommen! Diese sind dieses Jahr sehr spät dran, was am Wetter liegt.

Hummelsaison 2018

Langsam geht es los, die ersten Hummelköniginnen für das Hummeljahr 2018 wurden bereits gesichtet, die Hummelsaison 2018 beginnt. Und auch bei mir hier im Südosten von Bayern blühen die ersten Schneeglöckchen mit Krokus um die Wette. Endlich scheint der Winter in den Frühling über zu gehen.

Ich habe die ersten sechs Hummelhäuser bereits in meinem Garten aufgestellt.

Hummesaison 2018  Hummesaison 2018  Hummesaison 2018

Darunter auch das Hummelhaus mit der Hummelhaus Nistkasten-Kamera. Der Livestream funktioniert bereits (man muss eingeloggt sein um ihn zu sehen, das spart Übertragungs-Bandbreite) auch wenn noch keine Königin eingezogen ist. Die Software die dahinter läuft funktioniert wie eine Art Bewegungsmelder und so werden potentielle Kandidatinnen für den Königinnen-Thron fotografiert und gefilmt sobald eine Hummelkönigin am Hummelhaus ist.

Weitere rund 10 “normale” Hummelhäuser muss ich noch fertig machen, leider werde ich es wohl auch dieses Jahr nicht schaffen ein paar zusätzliche “unterirdische” an den Start zu bringen. Die positiven Berichte hier aus dem Hummelforum haben mich schon sehr neugierig gemacht.

Ich wünsche allen eine gute Hummelsaioson 2018 und ein Wachsmotten-freies Jahr!

Hummelsaison 2017 für mich beendet

Tja, leider ist es schon wieder so weit: Die Hummelsaison ist für mich dieses Jahr beendet.

Die letzten drei Steinhummelnester und nun schließlich auch das Erdhummelnest sind verlassen. Die Nistkastenkamera ist abgebaut und eingelagert für nächstes Jahr.

Fotos vom freigelegten Nest findet ihr im Hummelforum! Jetzt muss noch alles so weit geputzt und repariert werden, dann kann die nächste Hummelsaison kommen!

Erdhummelnest Zeitrafferaufnahme

Da die Erdhummeln nun ganz in den Vorbau umgezogen sind hier nun abschließend die Zeitrafferaufnahmen kurz nach der Nestgründung bis zum Ende. Sehr schön sieht man den Unterschied von warmen Sommertagen zu kälteren Zeiten. An warmen/heißen Tagen ist das Nest immer offen, bei Kälte geschlossen.

Nächstes Jahr werde ich die Einzel-Aufnahmen besser über den Tag verteilen, so dass nicht mehr so große 24 Stunden-Sprünge vorhanden sind.

Wachsmotten bei den Erdhummeln

WachsmottenlarveVor ein paar Tagen bekam ich über einen Kommentar den freundlichen Hinweis, dass sich eine Wachsmotte im Erdhummelhaus befindet. Über die Livecam konnte man das sehr gut sehen. Ich habe darauf hin die Wachsmotte noch am selben Tag entfernt und das Nest mit BT behandelt. Leider ließen sich die Wachsmottenlarven dadurch nicht beeindrucken und so wurde das Hummelnest Opfer der Wachsmotten. Es ist heute so gut wie verlassen.

Im Bild oben rechts sieht man sehr gut einen der Plagegeister. Innerhalb von Tagen ist das Nest nun ausgetrocknet und feine Gespinste ziehen sich durch das Nest. Eigentlich wäre das Ganze ziemlich egal. Denn viele Königinnen sind bereits abgeflogen und bis heute wurden immer noch Drohnen produziert. Das Nest ist eigentlich “durch”. Man könnte es also den Wachsmotten überlassen und trotzdem kann man dieses Erdhummelnest als Erfolg ansehen.

erdhummelnest filialeDoch die Hummeln selbst sehen das anscheinend anders. Sie sind nun wieder in den Vorbau umgezogen. Leider habe ich davon nur dieses Handy-Bild. Auf das Öffnen des Vorbaus reagierten die Hummeln selbstverständlich – ich nenne es mal – verstimmt.

Lustig auch wie sie aus der Hummelklappe kommen, sich umdrehen, ihre Notdurft hinterlassen und wieder in der Hummelklappe verschwinden. Das tägliche reinigen der Klappe habe ich inzwischen aufgegeben.

Da es vom ursprünglichen Erdhummelnest nun nichts mehr zu berichten gibt ist deshalb die Nistkastenkamera auf das benachtbarte Steinhummelnest umgezogen. Obwohl der Umbau der Kamera auf das benachtbarte Hummelhaus nur eine Sache von rund einer Minute war, wurde ich bei dieser Aktion von einer Erdhummel in den Zeh gestochen. Mein erster Stich seit Jahren.

Vergleich Steinhummel-Nest

Dieses Jahr habe ich drei Steinhummel-Nester. Ich finde es sehr interessant, wie unterschiedlich die Entwicklung dort stattfindet. Steinhummel-Nest Nummer 1 ist tief eingegraben im Nistmaterial und hat sich als Wärmedämmung luftig Kapok als Dach angehäuft.

Steinhummelnest  Steinhummelnest  Steinhummelnest

Ein Steinhummelnest mit WachsdeckelNest Nummer 2 hingegen ist am weitesten entwickelt. Hier wurde bereits ein fast kompletter Wachsdeckel über das Nest gezogen. Das ist typisch für Steinhummeln.

Auffällig bei diesem Nest ist, dass dieses Volk ziemlich wehrhaft ist. Ich wurde doch tatsächlich angeflogen. Drei oder vier Wächterinnen verfolgten mich durch den halben Garten. Ich glaube nicht, dass diese mich stechen wollten. Das war wohl eher eine Art Neugierige Inspektion.

So etwas kennt man normaler Weise eher von Baumhummeln. Habe ich bei Steinhummeln auch so noch nicht erlebt.

Steinhummel-Nest Nummer 3 hingegen ist in etwa genau so groß, aber völlig friedlich. Dieses Nest ist ca. einen Meter von Steinhummel-Nest Nummer 2 entfernt und die beiden Königinnen haben sich am selben Tag selbst angesiedelt. Hier fehlt noch der Wachsdeckel.

Steinhummel Nest  Nest der Steinhummel  Steinhummelnest

Ein sehr schöner Anblick wie ich finde. Einfach faszinierend.

Dann ziehen wir halt um…

Ich war ja letzte Woche nicht zu Hause und konnte so meine Hummeln per Handy nur sporadisch über den Livestream beobachten. Bei meinen alten Hummelhäusern ist alles in Ordnung.

Hummelhaus FilialeAlso ab zum neuen Hummelhaus, das mit der Technik: Und was sehe ich?

Den Hummeln war es wohl gestern oder heute im Hummelhaus zu warm geworden und sie bauten eine Art Filiale im Vorbau. Anders kann ich mir das nicht erklären. Schuld daran ist nach meiner Meinung ein Wald-Geißbart der normaler Weise dem Hummelhaus Schatten spendet. Dieses Jahr blüht dieser so heftig, dass die Blüten mit ihrem Gewicht die Staude nach unten ziehen. Und so kommt zwischen 16 und 18 Uhr direkte Sonne an das Hummelhaus. Und gegen direkte Sonne helfen auch meine drei Lüfter nichts die natürlich bei derzeit annähernd 30 Grad im Schatten temperaturgesteuert auf Vollgas laufen. Auch ist dieses Hummelhaus durch den Technikteil etwas höher.

ErdhummelnestWie so oft: In der Theorie scheinbar alles bedacht, in der Praxis dann doch anders.

Das “alte”, ursprüngliche Nest scheint aber noch nicht verlassen zu sein, es wird noch Pollen eingetragen. Als Sofortmaßnahme habe ich eine etwa einen Quadratmeter große Styrodur-Platte als Schattenspender vor das Hummelhaus gestellt. Das ist nicht schön, aber effektiv. Gleichzeitig bewässere ich mit dem Rasensprenger das Gebiet großzügig rund um das Hummelhaus. Das Wasser kommt aus meiner Zisterne und ist eiskalt. Das mache ich nun schon etwa eine Stunde (es hat hier seit etwa 14 Tagen nicht mehr geregnet) und schon ist die Alt-Königin wieder in das ursprüngliche Nest umgezogen. Spannend, wie es hier wohl weiter geht.

Das hier ist ein 2 Minuten Mitschnitt vom Hummelhaus-Livestream.

Jetzt gerade schwirren immer zwei bis drei Drohnen um den Hummelhauseingang, dass alle 20 Sekunden der Rasensprenger vorbeikommt scheint ihnen nichts auszumachen.