Kategoriearchiv: Wildbienen
Wie sich die Nester von Asiatischer und Europäischer Hornisse unterscheiden
Das auffälligste Unterscheidungsmerkmal liegt am Nesteingang. Bei der Asiatischen Hornisse (Vespa velutina) sitzt die Flugöffnung seitlich, meist im oberen Drittel des Nestes, während der untere Bereich vollständig geschlossen bleibt. Das Nest selbst ist rundlich bis birnenförmig, oben schmaler als unten, und wird im Herbst oft mit einem Basketball verglichen, was seine Größe gut beschreibt. Bei der heimischen Europäischen Hornisse (Vespa crabro) liegt der Eingang dagegen fast immer unten am Nest, das nach unten hin offen bleibt. Kot und Feuchtigkeit fallen dadurch einfach aus dem Nest heraus.
Standort und Sichtbarkeit
Die Asiatische Hornisse baut ihr erstes, noch kleines Nest im Frühjahr oft bodennah, etwa in einer Hecke oder einem Gebüsch. Dieses Primärnest misst zu Beginn nur wenige Zentimeter. Reicht der Platz später nicht mehr aus, zieht das ganze Volk meist im Juli oder August in ein deutlich größeres Sekundärnest um. Dieses hängt freistehend in Baumkronen, bevorzugt in Höhen ab zehn Metern, weshalb es häufig erst im Winter nach dem Laubfall entdeckt wird. Auch Pappeln in Gewässernähe werden gern genutzt. Die Europäische Hornisse verhält sich umgekehrt: Sie sucht von Anfang an geschützte Hohlräume wie Baumhöhlen, Rollladenkästen, Dachböden oder Nistkästen und baut nur selten frei sichtbar.
Größe und Aussehen der Nesthülle
Ausgewachsene Nester der Asiatischen Hornisse erreichen bis zum Frühherbst eine Höhe von bis zu einem Meter bei einem Durchmesser von bis zu 80 Zentimetern. In ihnen leben zu dieser Zeit mehrere Tausend Tiere. Die Außenhülle besteht aus vielen dünnen Papierschichten aus zerkauten Holzfasern, deren Musterung nach Beobachtungen einzelner Naturschutzverbände hellgrau und marmoriert wirken kann. Das Nest der Europäischen Hornisse wird mit einer Länge von bis zu 80 Zentimetern und einem Durchmesser von rund 50 Zentimetern ähnlich groß, wirkt durch die gröbere Holzstruktur aber meist bräunlicher und weniger fein gemustert. Im Inneren sind bei beiden Arten mehrere übereinanderliegende Wabenebenen zu erkennen, sobald die Hülle beschädigt oder entfernt wird.
Volksgröße als weiterer Hinweis
Ein Blick auf die Anzahl der Tiere am Nest kann die Bestimmung zusätzlich absichern. Ein Volk der Europäischen Hornisse zählt im Hochsommer meist einige Hundert bis maximal rund tausend Tiere. Die Asiatische Hornisse übertrifft das deutlich: In Europa erreichen ihre Völker meist um die 2000 Individuen, in Südostasien, ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet, sind es teils bis zu 10.000.
Quellen
- NABU Berlin: Artenporträt Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina), berlin.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten/arten/hautfluegler/hornissen/29297.html
- NABU Berlin: Sanfter Riese, die Europäische Hornisse im Porträt, berlin.nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten/arten/hautfluegler/hornissen/28477.html
- NABU Bundesverband: Die Europäische Hornisse, nabu.de/tiere-und-pflanzen/insekten-und-spinnen/hautfluegler/wespen-und-hornissen/01960.html
- NABU Leverkusen: Asiatische Hornisse (Vespa velutina), nabu-leverkusen.de/asiatische-hornisse-vespa-velutina/
- NABU-Station Münsterland: Hornisse, nabu-station.de/artenschutz/hornisse/
- NABU Euskirchen: Hornissen (Vespa crabro), nabu-euskirchen.de/2022/07/31/hornissen-vespa-crabro/
- Institut für Bienenkunde und Imkerei, Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau: Vespa velutina, Informationen für Multiplikatoren, lwg.bayern.de
- Projekt Velutina: Einfache Suche der Nester, velutina.de/vespa-velutina-einfache-suche-der-nester/
- https://www.inaturalist.org/observations/394626878
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Wie die Luftfeuchtigkeit die Körperfarbe von Schmalbienen beeinflusst
Die Tierwelt fasziniert durch eine enorme Vielfalt an visuellen Signalen. Einige Lebewesen besitzen die Fähigkeit, ihre Farbe dynamisch anzupassen. Eine neue wissenschaftliche Untersuchung zeigt nun, dass dieser Effekt auch bei bestimmten Bienenarten auftritt und direkt durch die Feuchtigkeit der Umgebungsluft gesteuert wird.
Strukturfarben statt Pigmente
Die glänzenden metallischen Farben vieler Insekten entstehen nicht durch Farbstoffe, sondern durch mikroskopisch kleine Strukturen auf der Oberfläche des Körpers. Diese feinen Schichten reflektieren das Licht auf eine ganz bestimmte Art und Weise, sodass für das menschliche Auge ein schillernder Eindruck entsteht. Wenn sich der Abstand zwischen diesen Schichten verändert, verschiebt sich auch die reflektierte Wellenlänge des Lichts.
In Experimenten mit der Bienenart Agapostemon subtilior wurde nachgewiesen, dass eine hohe Luftfeuchtigkeit zu einer messbaren Veränderung der Farbe führt. Bei trockener Luft zeigen die Tiere einen tiefen blaugrünen Farbton. Steigt die Feuchtigkeit in der Umgebung an, verändert sich das Erscheinungsbild hin zu einem helleren gelblichen Grün oder Kupferton. Dieser Prozess läuft vollkommen passiv ab, da die Schichten des Panzers durch die Feuchtigkeit anschwellen.
Auswirkungen in der freien Natur
Um zu überprüfen, ob sich diese im Labor entdeckten Effekte auch in der freien Natur zeigen, werteten die Wissenschaftler eine große Anzahl von Fotografien aus einer bekannten Onlineplattform für Naturbeobachtungen aus. Dabei stellte sich heraus, dass die geografische Verteilung der Farbvarianten tatsächlich mit der durchschnittlichen Luftfeuchtigkeit der Regionen übereinstimmt.
In sehr trockenen Gebieten im Westen der USA sind die Bienen tendenziell bläulicher gefärbt, während sie in feuchteren Regionen eher einen grünlichen Ton aufweisen. Diese Erkenntnis ist für die Forschung von großer Bedeutung, da das Aussehen von Insekten somit stark vom aktuellen Wetter und dem lokalen Klima beeinflusst wird. Für die präzise Bestimmung von Arten anhand von Bildern liefert diese Entdeckung einen wichtigen Hinweis.
Quellenangaben
- Originalstudie in Biology Letters: https://royalsocietypublishing.org/rsbl/article/22/4/20250803/481403/Humidity-induces-structural-colour-change-and
- Mitteilung der Queen Mary University of London: https://www.qmul.ac.uk/news/latest-news/2026/science-and-engineering/se/chameleon-bees-change-colour-with-the-weather.html
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Biene des Jahres 2026: Die Blaue Holzbiene
Die Blaue Holzbiene kann zwischen zwei und drei Zentimeter groß werden und gehört damit zu den größten Wildbienen Europas. Durch ihren schwarz glänzenden Körper und die schimmernd blau-violetten Flügel fällt sie sofort auf. Viele Menschen halten sie wegen ihres lauten Brummens zunächst für eine Hummel oder sogar für ein gefährliches Insekt, doch die blaue Holzbiene ist äußerst friedlich.
Ursprünglich war die Blaue Holzbiene vor allem im Mittelmeerraum verbreitet und kam in Deutschland nur in wenigen warmen Flusstälern im Südwesten vor. Seit den 1980er-Jahren hat sie sich durch die Erwärmung des Klimas deutlich nach Norden ausgebreitet und ist heute auch im Flachland, in Mittelgebirgslagen wie der Schwäbischen Alb und im Norden Deutschlands zu finden. Damit zählt sie zu den Insektenarten, an denen sich die Folgen des Klimawandels für die heimische Fauna besonders gut beobachten lassen.
Ihren Namen verdankt sie ihrer besonderen Lebensweise: Sie baut ihre Nester in Holz. Nach der Überwinterung und der Paarung im Frühjahr nagt das Weibchen mit kräftigen Mundwerkzeugen einen bis zu 30 Zentimeter langen Gang in morsches oder abgestorbenes Holz. Darin legt sie mehrere Brutzellen hintereinander an, die durch Trennwände aus einer Mischung von Speichel und Holzspänen voneinander getrennt sind. Jede Zelle wird mit einem Vorrat aus Pollen und Nektar gefüllt. Danach legt die Biene ein Ei hinein und verschließt die Kammer. Die Larve ernährt sich von diesem Vorrat und entwickelt sich innerhalb von sechs bis acht Wochen zur fertigen Biene. Es entsteht nur eine Generation pro Jahr. Anders als bei den einjährigen Staaten der Hummeln überwintern bei der Blauen Holzbiene sowohl Männchen als auch Weibchen als fertige Bienen, geschützt in Baumhöhlen oder Mauerspalten.
Die Blaue Holzbiene liebt sonnige und warme Orte. Besonders wohl fühlt sie sich in naturnahen Gärten, Weinbergen, Streuobstwiesen und an Waldrändern. Wichtig ist dabei, dass genügend Blütenpflanzen und geeignetes Holz zum Nestbau vorhanden sind.
Blaue Holzbiene Trachtpflanzen
Besonders gerne besucht sie große und tief geformte Blüten. Zu ihren Lieblingspflanzen gehören Lavendel, Salbei, Glyzinien und verschiedene Lippenblütler. Mit ihrem langen Saugrüssel erreicht sie auch Nektar, der tief in der Blüte verborgen liegt. Da sie polylektisch ist, sammelt sie darüber hinaus Pollen vieler weiterer Pflanzenfamilien, etwa von Schmetterlingsblütlern und Korbblütlern. Beim Sammeln bleibt viel Pollen an ihrem Körper haften. Dieser wird von Blüte zu Blüte transportiert und sorgt dafür, dass Pflanzen bestäubt werden können.
Damit leistet die Blaue Holzbiene einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung von Wild- und Nutzpflanzen. Da sie auf ausreichend Totholz und ein reiches Blütenangebot angewiesen ist, ist sie vor allem dort anzutreffen, wo naturnah gepflegte Gärten, Streuobstwiesen oder Waldränder vorhanden sind.
Gefährdung und Schutz der blauen Holzbiene
Auch wenn sich die Blaue Holzbiene derzeit ausbreitet und in der aktuellen Roten Liste Deutschlands als ungefährdet eingestuft ist, bleibt sie auf geeignete Lebensräume angewiesen. Probleme entstehen vor allem durch den Verlust von Blühpflanzen, den Einsatz von Pestiziden, die Versiegelung von Flächen und das Entfernen von Totholz. 2024 wurde sie vom Netzwerk Blühende Landschaft zur Wildbiene des Jahres gekürt, um auf diese Lebensraumansprüche aufmerksam zu machen.
Menschen können der Holzbiene jedoch helfen. Wer einen naturnahen Garten anlegt, viele Trachtpflanzen anbietet und abgestorbenes Holz liegen lässt, schafft gute Lebensbedingungen für Wildbienen. Besonders wichtig ist es außerdem, auf chemische Pflanzenschutzmittel zu verzichten, da diese den Insekten schaden können.
Quellen
- Paul Westrich: Steckbrief Xylocopa violacea. wildbienen.info, https://www.wildbienen.info/steckbriefe/xylocopa_violacea.php
- Paul Westrich: Gattung Xylocopa – Holzbienen. wildbienen.info, https://www.wildbienen.info/system/gattung_xylocopa.php
- Netzwerk Blühende Landschaft: Blauschwarze Holzbiene – Wildbiene des Jahres 2024. https://bluehende-landschaft.de/insekt/blauschwarze-holzbiene/
- Museum für Naturkunde Berlin: Wie überwintern Bienen? https://www.museumfuernaturkunde.berlin/index.php?id=265
- Nationalpark Donau-Auen: Große Holzbiene (Xylocopa violacea). https://www.donauauen.at/wissen/natur-wissenschaft/fauna/grosse-holzbiene-xylocopa-violacea
- Lucas A. Garibaldi et al.: Wild Pollinators Enhance Fruit Set of Crops Regardless of Honey Bee Abundance. Science, Bd. 339, Nr. 6127, 2013, S. 1608–1611.
- arthropodafotos.de: Xylocopa violacea – Große Holzbiene. https://arthropodafotos.de/dbsp.php?lang=deu&sc=0&ta=t_43_hym_apo_api&sci=Xylocopa&scisp=violacea
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Wildbiene des Jahres 2020
Das Kuratorium „Wildbiene des Jahres“ hat für 2020 eine Biene gewählt, die sich durch eine für Mitteleuropa einzigartige Lebensweise auszeichnet. Während Wildbienen für ihre Larven üblicherweise einen Futterproviant aus Pollen und Nektar in ihr Nest eintragen, sammelt die Auen-Schenkelbiene (Macropis europaea) Pflanzenöle und vermengt sie mit Pollen zu einem „Ölkuchen“. Der Energiegehalt von Öl ist größer als beim zuckerhaltigen Nektar. Als ölspendende Pflanzen dienen den Schenkelbienen hierzulande Gilbweiderich-Arten (Lysimachia), die häufig an Bachufern und Grabenrändern vorkommen (Gewöhnlicher Gilbweiderich, Pfennigkraut). Der Punkt-Gilbweiderich ist in Gärten als Zierpflanze verbreitet. Auf der Suche nach dem Pflanzenöl kommt die Auen-Schenkelbiene somit auch in unsere Gärten. Ein noch häufigerer Gast ist hier die sehr ähnliche Schwesterart, die Wald-Schenkelbiene (Macropis fulvipes). Die Bienen brauchen allerdings als schnell verfügbaren „Treibstoff“ stets auch Nektar, den sie sich in unterschiedlichen Blüten holen – zumeist in der Nähe der Ölpflanzen. Die Schenkelbienen brauchen also ein vielfältiges Blütenangebot.In den Tropen kommen Öl sammelnde Wildbienen im Gegensatz zu unseren Breiten in mehreren Arten vor.
Um die Wildbiene des Jahres 2020 zu beobachten, lohnt es sich, ab Ende Juni an Beständen des Gilbweiderichs nach den Tieren Ausschau zu halten. Vor allem die Männchen mit auffällig gelben Gesichtern fliegen hektisch um die Blütenstände, um Weibchen zu begatten. Diese tragen an ihren Hinterbeinen eine krümelige Masse aus Pollen und Öl, die sie als Larvenvorrat in ihr Nest transportieren. Oft legen die Weibchen ihre Erdnester in der Nähe der Nahrungspflanzen an, die auf feuchten Böden wachsen. Dabei nutzen sie das Pflanzenöl zusätzlich zur Imprägnierung der Nestwände und schützen die Brut dadurch gegen Feuchtigkeit und die Gefahr der Schimmelbildung.
In den Nestern unserer beiden Macropis-Arten legt regelmäßig eine attraktiv gefärbte Wildbiene ihre Eier ab, die selbst keine Larvenvorräte sammelt, sondern sich quasi den „Bienenfleiß“ der Schenkelbienen zunutze macht. Diese Schmuckbiene (Epeoloides coecutiens) zeigt somit die Lebensweise eines Kuckucks, sie ist ein Brutschmarotzer. Immerhin leben rund ein Viertel unserer Wildbienenarten als Kuckucksbienen, oftmals mit sehr enger Bindung an bestimmte Wirtsbienen. Die Schmuckbiene schmarotzt ausschließlich bei der Auen- und der Wald-Schenkelbiene.
Beide Schenkelbienen-Arten sind trotz ihrer großen Abhängigkeit von den Ölpflanzen derzeit bei uns nicht gefährdet. Wir können sie durch das Angebot von Gilbweiderich in unseren Gärten unterstützen. Wichtig ist di e behutsame Pflege von Gräben und Bachufern, das heißt ein Mähen der Ufervegetation im Sommer ver-bietet sich, um nicht die Nahrungsgrundlage der Schenkelbienen sowie vieler anderer Blütenbesucher zu zerstören.
Hintergrund
Das Kuratorium „Wildbiene des Jahres“ wählt seit 2013 jährlich eine besonders interessante Wildbienenart aus, um an ihrem Beispiel die spannende Welt dieser Tiere bekannter zu machen. Zugleich soll die Wildbiene des Jahres dazu ermuntern, „in die Natur“ zu gehen und das Tier in seinem Lebensraum aufzusuchen. Damit wirkt die Initiative auch im Sinne einer Wissenschaft für alle (citizen science) und bringt mehr Klarheit über das aktuelle Vorkommen der Wildbiene des Jahres.
Das Kuratorium „Wildbiene des Jahres“ ist beim Arbeitskreis Wildbienen-Kataster angesiedelt, einer Sektion des Entomologischen Vereins Stuttgart 1869 e.V
Wildbiene des Jahres
Die Flyer zu den Wildbienen der Jahre 2013 bis 2020 können unter der Homepage des Wildbienen-Katasters heruntergeladen werden.
Quelle der Pressemitteilung/Bildquelle
Hummeln aus aller Welt
Vorstellungen Hummelarten aus aller Welt!
Es werden auch Hummelarten dabei sein, von denen man bisher nichts oder wenig in Deutscher Sprache im Internet finden kann. Nicht wissenschaftlich, dafür fehlt mir die Qualifikation, aber sicher interessant und exotisch. Und für alle die es genauer wissen wollen mit Links und selbstverständlich Quellenangaben. Es wird auch Fotos und auch ein paar Filmchen zu bestaunen geben.
Hummeln die aus Blättern und Ästen selbst Nester bauen die sogar einer Überflutung standhalten, Hummeln mit bis zu 4 cm Größe in Chile, Hummeln aus Japan und vieles mehr wird dabei sein.
Ca. jede Woche, höchstens alle 10 Tage eine neue Hummelart bis Jahresende! Dazwischen versuche ich “Lücken” bei den Europäischen Hummelarten aufzufüllen.
Los geht es am 1. Oktober um 8:00 Uhr mit der ersten Hummelart aus Südamerika!
Hier geht es zu:
Hummeln aus aller Welt
Hornissenkönigin sucht Nistgelegenheit
Seit etwa einer Woche habe ich hier täglich eine Hornissenkönigin zu Gast. Sie ist immer auf ca. 5 Quadratmeter unterwegs. Dort hat sie bereits in meiner alten Gartenhütte gesucht (wäre ein idealer Platz: Viel Altholz, rauhe Bretter usw.), aber das war ihr nicht gut genug. Parallel dazu untersucht sie meine Hummelhäuser. Aber komischer Weise nur die leeren. An den vollen fliegt sie vorbei und sucht das nächste leere auf, das kann aber natürlich auch Zufall sein.
Sie untersucht alles sehr genau:
Seltene Kuckuckshummel in meinem Garten
Ich hatte die letzten Tage das Glück die in unserer Region eher selten gewordene “Bombus campestris” (Feld-Kuckuckshummel) vor die Linse zu bekommen.
Kuckuck vor allem bei der Ackerhummel (Bombus pascuorum), außerdem bei der Veränderlichen Hummel (B. humilis), der Obsthummel (B. pomorum), der Wiesenhummel (B. pratorum) und der Grashummel (B. ruderarius)
Quelle: wildbienen.de
Das ist wirklich ein schönes Tier. “Er” (es ist ein Drohn) besucht täglich die Agastache “Blue Furtune”.
Danke an StefanR und Martin aus dem Hummelforum für die Bestimmungshilfe. Eines der Fotos ist nun sogar auf der Internetpräsents von Insekten Sachsen zu bewundern.
Und gleich zwei davon haben es nun sogar in die “Bibel der Wildbienenfreunde” auf wildbienen.de geschafft.
Wildbiene bei der Arbeit
Eine Wildbiene (welche?) bei der Arbeit. Ich würde mich freuen, wenn die jemand bestimmen könnte. Vielen Dank!





