einmal Erdhummeln mit dem typischen Kaminbau (Volksstärke ca. 100-120 Tiere) und einmal Gartenhummeln, wo man ohne die Kotecken gar nicht vermuten würde, dass der Kasten überhaupt bewohnt ist (Volksstärke ca. 50-60 Tiere, Schlupf der Jungköniginnen steht unmittelbar bevor).
Es läuft dieses Jahr nicht so gut. Bei meinem Erdhummelvolk flog seinerzeit der erste Nachwuchs, aber die Königin flog auch noch mit. Als ich dann nach drei Wochen Urlaub zurück kam flog da garnix mehr. Wenn die Königin verschollen wäre, müsste der erste Nachwuchs doch noch fliegen oder? Bei meinen Baumhummeln sah es besser aus. Die flogen eifrig und es waren schon recht viele. Vor etwa einer Woche sah ich da mal eine sehr große ausfliegen. Die sah ich später noch zweimal. Einmal rein und einmal raus. Ich habe jetzt das gefühl das der Flugbetrieb weniger wird. Da der Kasten unter dem Dach des alten Pferdestalles hängt kann ich auch nicht nachsehen ob die Königin fit ist. Würde mich aber bei den Baumhummeln sowieso nicht rantrauen. Wächterinnen von denen viele schreiben sehe ich nie.
Heute wurde von der Heinz Sielmann Stiftung die Dunkle Erdhummel zum Gartentier 2018 gekürt. Da hat auch unsere Arbeit zu beigetragen, aber vor allem dieses Forum. Danke Stefan, für Deine unermüdliche Arbeit und Zeitaufwand. Das musste mal gesagt werden. :-)
Das ist eine Erdhummel die kein Nest hat..Entweder sie ist nicht befruchtet oder durch ein Virusinfekt unfähig ein Nest zu gründen..Haatte ich im Frühjahr einige und auch andere Sorten wie Steinhummel…Sie lebt noch eine Weile und will nur einen Schlafplatz suchen :angel:
Wiesenhummeln sind eher reinlich und riechen nicht so extrem wie z. B. Erdhummeln die große Völker bilden. Außerdem riecht Dein Hummelhaus im ersten Jahr noch nicht extrem nach Hummeln. Im ersten Hummeljahr bleiben Hummelhausbesitzer gerne deshalb von Wachsmotten verschont.
Zuckerwasser schadet nicht, muss aber nicht mehr sein. Auf Ameisen achten!
Bei Wachsmotten findet man normalerweise die Motte selbst schon. Muss aber nicht sein. Das riecht dann faulig im Endstadium.
Da habe ich doch noch gestern eine suchende Erdhummel-Königin vor meinem Balkon gesehen und gefilmt. Egal ob sie noch wirklich was sucht oder nur ein anderes Volk übernehmen will, es ist schon erstaunlich, zu diesem späten Zeitpunkt eine Alt-Königin zu sehen.
Jetzt fangen die Steinhummeln an mir in den Vorbau zu kacken. Jeden Morgen darf ich jetzt den Vorbau trocken legen, da sonst die Hummelklappe festbackt. Die beiden Erdhummelvölker sind noch trocken, haben aber schon ein paar Larven oder ein bisschen Nistmaterial in den Vorbau entsorgt.
Das es eine Erdhummelkönigin war kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen? Die Zeit der umherfliegenden Erdhummelköniginnen dürfte vorbei sein? Die Arbeiterinnen sind jetzt auch schon ziemlich groß und können natürlich auch Krankheiten haben oder ihre Zeit ist “abgelaufen”?
irgendwie erinnere ich mich daran, dass das was mit der Größe des Nestes zu tun haben könnte. Je größer die Nester der Arten durchschnittlich werden, um so eher fliegen die Sammlerinnen erst mal weit weg, bevor sie anfangen zu sammeln.
Wenn viele Erdhummeln in Nestnähe sammeln würden, würden die Prädatoren sicherlich schneller auf das Nest aufmerksam werden.
Auf der anderen Seite ist mir aufgefallen, dass Erdhummeln über einen Busch hinweg fliegen, während Ackerhummeln drumherum und Steinhummeln mitten durch fliegen. Aber diese Beobachtung ist nicht wissenschaftlich fundiert.
Steinhummeln werden anscheinend gerne von Vögeln erlegt. Ob es am Flugverhalten liegt?
Mir ist aufgefallen, dass sich die Flugbahnen der einzelnen Hummelarten deutlich voneinander unterscheiden. So fliegen die Erdhummeln meist im Winkel von 45° ab, während die Gartenhummeln nur knapp über der Vegetation fliegen. Wäre interessant zu wissen, weshalb das Verhalten so unterschiedlich ist. Könnte es z.B. sein, dass die Gartenhummeln deshalb so tief fliegen, damit sie abends nicht so leicht Beute für die Fledermäuse werden – sie fliegen im Vergleich zu den anderen Hummelarten ja recht langsam und sind dazu sehr groß. Eine andere Idee wäre, dass sie aufgrund ihrer Größe dicht über den Pflanzen besser vor Wind geschützt sind und nicht so leicht verdrilltet werden können.
Hab heute morgen auf der Straße eine Erdhummelkönigin gefunden, die sich wild immer im Kreis gedreht hat, ich konnte sie kaum fassen um sie nebenan ins Brombeergebüsch zu setzen.
Hab mir schon gedacht, dass sie evl. vergiftet sein konnte, vielleicht auch durch zu stark konzentrierten Nektar, weil es zur Zeit extrem trocken ist bei uns ? Die Flügel waren jedenfalls nicht verletzt, soweit ich das erkennen konnte. :dunno:
Die Hummel, die unten saß war wohl zu groß, um im Stock zu helfen und zu krank um als Sammlerin fungieren zu können (Deformed Wing Virus oder Mißbildung durch Umwelteinflüsse). Kranke Hummeln werden raus geworfen, bzw. verziehen sich selber in eine Ecke weit weg vom Nest.
Beim Kot habe ich noch mal nachgesehen … er ist sehr gelb mit wenig Feuchtigkeit dazwischen. Bei Steinhummeln und Erdhummeln habe ich in den letzten Jahren Fotos von einer Klaren Flüssigkeit mit kleinen gelben Brocken darin gesehen.
Ich möchte nicht ausschließen, dass der Kot von Baumhummeln immer so aussieht wie auf deinem Bild. Aber im Vergleich zu anderen bodenbewohnenden Hummelarten fehlt nach meiner Meinung die Flüssigkeit (Wasser). Hummeln decken ihren Wasserbedarf durch den Nektar. Wenn es bei dir sehr Trocken ist, könnte zu wenig Wasser im Nektar sein … oder der Kot von Baumhummeln sieht immer so aus. Das können besser die langjährigen Hummelhalter beantworten.
bei mir hat sich jetzt zum 4.mal in Folge eine Hornissenkönigin niedergelassen.
Leider sind die ersten beiden Königinnen aus den Jahren 2015 und 2016 verschütt gegangen.
Im letzen Jahr war sie erfolgreich und hat die Saison überstanden.
Dieses Jahr ist eine Königin in mein Hummelnistkasten eingezogen und hat die Gründungsphase erfolgreich überstanden. Die ersten Arbeiterinnen fliegen bereits. Ansonsten sind bei mir dieses Jahr eine Wiesenhummel
Mich würde einmal interessieren, bei wem in einem Schweglerkasten schon einmal ein Nest vor der Aufzucht von Jungköniginnen verloren gegangen ist. Ich habe seit fast 20 Jahren Hummeln in diesen Kästen und bisher ist an Wachsmotten dort noch kein Nest gescheitert. (gleichwohl werden in der Endphase ab und an Nester – besonders Erdhummelnester – durch die Wachsmotten zerstört) Einziger Umbau ist ein Querholz im Laufgang um Mäuse fernzuhalten. Im Herbst werden die Kästen gründlich ausgewaschen, damit kein Geruch übrig bleibt.
Natürliche Helferlein gegen Wachsmotten sind übrigens Spinnen und Ameisen (sieh Bild)
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