Suchergebnisse für „Erdhummel“

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  • #26503

    Als Antwort auf: aktuelle Beobachtungen

    MarylouMarylou

      Hallo Doris,

      danke für deinen schönen Bericht mit den tollen Fotos! Dein Hummel-Eigenbau hat sich offensichtlich sehr bewährt, denn 16 Queens finde ich schon beachtlich viel bei einem Volk von ca. 100 Tieren!

      Die wirklich sehr großen Queens sind mir dieses Jahr auch aufgefallen bei den Steinhummeln und Erdhummeln, das waren Prachtexemplare, die ich gesehen habe! Die Ackerhummeln sind zwar etwas kleiner, aber genauso schön und jungfräulich pelzig.

      Leider habe ich noch keinen Hummelkasten, ist aber in Planung fürs nächste Jahr. Hoffentlich erinnert sich auch die eine oder andere Jungkönigin daran, dass es hier im Garten leckere Nahrung gibt.

      Wollen wir hoffen, dass sie alle eine gute Überwinterung finden und nächstes Jahr viele eigene Völker gründen.

      Viele Grüße,

      Marylou

      #26493

      Als Antwort auf: aktuelle Beobachtungen

      Doris
      Forenmitglied
      Beitragsersteller
        • DE 39624
        • 38 m ü. NHN

        Hab gestern mein letztes aktives Hummelvolk kontrolliert.
        Wie schon berichtet ist der Kasten Marke Eigenbau mit Abluft”schornstein”. Innen ist er reichlich eingesaut, aber anscheinend ideal für die Erdhummeln. Das Volk hat sich prächtig entwickelt. Nach Luc`s Schätzung anhand der Ein- und Ausflüge müssten so um die 100 Tiere im Kasten sein.
        (Am Dienstag war Flugschau der Jungköniginnen. Innerhalb 30 Minuten haben 16 Tiere das Nest verlassen. Richtig schöne, große Queens.)

        Als ich den Deckel abgenommen hatte, sind die ansonsten friedlichen Hummeln sofort in den Angriffsmodus gegangen und haben mich massiv attackiert. Glücklicherweise hatte ich Vollschutz an. Anbei einige Foto`s.

        Foto/Video:
        #26472

        Als Antwort auf: Fernseh-Tipp

        Marylou

          Ich bin enttäuscht von der Sendung, da sie mir zu Imker-lastig war. Das einzig Positive war, das ganz klar gesagt wurde “Honigbienen sind nicht vom Aussterben bedroht, wohl aber die Wildbienen”. Leider haben die meisten Menschen von Wildbienen überhaupt keinerlei Vorstellung. Man hätte zumindest einige Wildbienen-Arten namentlich und bildlich vorstellen können, statt dessen wurden fast nur Honigbienen gezeigt. Ein einziges Mal wurde “Erdhummel” gesagt.

           

          Anmerkung nebenbei: Auf meine ab und zu gestellte Frage “Kennen Sie/Kennst du Wildbienen?” antworteten bisher ausnahmslos alle mit “Ja, das sind die Bienen, die den Honig sammeln.” Soviel zur Kenntnis über Wildbienen. Man war auch erstaunt, dass Hummeln zu den Wildbienen zählen.

           

          Ob das von Insekten zerlegte Reh einen einzigen Zuschauer davon überzeugt hat, dass das Insektensterben aufgehalten werden muss? Die meisten werden sich bei dem Anblick geekelt und bestimmt nicht motiviert gefühlt haben. (Nein, ich habe mich nicht geekelt!)

           

          Auch dürfte der Appell an einen naturnahen Garten größtenteils auf taube Ohren stoßen, da “naturnah” erfahrungsgemäß von den meisten Menschen mit wild durcheinander und ungepflegt gleichgesetzt wird. Vielleicht sollte man eher allgemein von einem “Garten mit pollen- und nektarreichen Zwiebeln, Stauden, Gehölzen und Bäumen” sprechen.

           

          Es wurde auch nicht erwähnt, dass zu viele Honigbienen z.B. unseren Hummeln und anderen Insekten die Nahrung “klauen” können, wenn die Menge an Trachtpflanzen nicht so riesig ist ist. Ich vergleiche das wie mit einem Heuschreckenschwarm. Ein Beispiel habe ich momentan bei mir: Vor einer knappen Woche tauchten plötzlich viele Honigbienen auf, die sich hauptsächlich auf die insgesamt 14 Bartblumen (Caryopteris x clandonensis) stürzten, die seit Blütenbeginn täglich von jeder Menge Ackerhummeln (Arbeiterinnen und jede Menge wunderschöne Jungköniginnen) besucht wurden. Seit den Honigbienen haben die Ackerhummel-Besuche an den Bartblumen ganz rapide abgenommen. Nahrung weg – Hummeln weg! :-(

          #26445
          Hummelfreund Franz
          Forenmitglied
            • DE 46487
            • 22 m

            ” Könnte es sein das die Jung-Königin im Kasten überwintern will?”

            Ja genau das, möchte ich auch fragen. Besteht die Möglichkeit das Jungköniginnen in der
            Hummelpansion, wo Sie geboren sind, überwintern? Bei mir kommt eine Steinhummel Jungkönigin regelmäßig jeden Abend nach Hause, und raus-fliegen sehe ich die nicht!
            Bei der andere Hummelpansion fliegt fast regelmäßig eine Erdhummelkönigin rein und bis spät Abend (Uhr 21:00) kommt nicht mehr raus, :dontknow: obwohl Steinhummel da drin wahren.
            Was ist Eure Meinung dazu?
            Liebe Grüße Franzi

            #26443

            Als Antwort auf: Pelzbiene?

            Martin
            Forenmitglied

              Nur her damit. Ich schaue jedenfalls regelmäßig hier rein, hoffe aber natürlich, dass sich auch andere beteiligen.

              Aber stell dich darauf ein, dass bei manchen nur “Erdhummel” oder “Kuckuckshummel” möglich sein wird. Manchmal helfen zusätzliche Fotos (Perspektiven), auf jeden Fall wenn sie die Qualität deiner Fotos haben (Schärfe). Vielleicht kannst du das dazu schreiben, wenn du bei Bedarf noch weitere Fotos einer Hummel hättest.

              PS: Jetzt hast du mich daran erinnert, dass ich auch noch so viel zu katalogisieren habe.  :cry: Böse Petra. :zwinker:

               

              #26413
              Marylou

                Nachdem ich in den letzten Wochen einige erschöpfte Hummeln (mehrere Erd- und eine Ackerhummel) mit Zuckerlösung Gottseidank erfolgreich aufpäppeln konnte, habe ich seit einer Woche regelmäßigen Besuch von einer Erdhummel-Arbeiterin, der die Zuckerlösung wohl besonders gut geschmeckt hat, wohl auch deshalb, weil es einfach bequem ist, immer einen “gefüllten Teller” vorzufinden, nehme ich an. Bei ihrer Rettung hatte ich die Befürchtung, dass sie es vielleicht nicht schafft, da ihre rechten Flügelspitzen etwas gerupft aussahen; sie belehrte mich aber eines Besseren!

                Jedenfalls ist sie vorsichtig, aber keineswegs scheu. Inzwischen ist es so, dass sie mich, wenn die Legosteine leer sind und ich im Garten bin, direkt anfliegt und umfliegt, wobei sie sich manchmal auch auf meine Jeans setzt. Nehme ich den Untersetzer, in dem die Legosteine liegen, fliegt sie hin und her. Kaum dass ich einen der beiden flachen Legosteine mit Zuckerlösung gefüllt habe, sitzt sie drauf. Beim Ablegen des Legos passe ich dann sehr auf, dass ihre Beinchen frei bleiben.

                Ein anderes Mal waren die Legosteine leer. Ich natürlich direkt schlechtes Gewissen! Legos aufgefüllt, Untersetzer genommen, in den Garten raus, leise gerufen (sie heißt natürlich “Süße”, wie sonst?) und dann kam sie schon und flog direkt auf die Legos. Den Untesetzer habe ich dann vorsichtig wieder unter die Überdachung getragen, während sie in aller Seelenruhe weitertrank.  Es ist unglaublich, wie sie sich verhält, und ich freue ich mich sehr darüber, wieviel Vertrauen sie mir schenkt.

                Gestern habe ich sie ganz genau beobachtet (mit Stoppuhr – na ja, es war eigentlich eine Eieruhr): Sie trinkt 2 Minuten lang Zuckerwasser und fliegt dann für 3 Minuten weg. Das geht so den ganzen Tag.

                Gestern Abend war ihr letzer Flug um 19.45 Uhr und heute Morgen war sie früher da als ich, allerdings reinige und fülle ich abends vorsorglich die beiden Legosteine. Madame soll ja nicht hungern!

                 

                Als Zuckerlösung nehme ich – wie Jürgen Börner auf Hummelfreund.com empfiehlt – 1 Teil sehr feinen Haushaltszucker, 2 Teile Fruchtzucker, 1,5 Teile kaltes Wasser und rühre ab und zu um, bis die Lösung klar ist. Umgefüllt wird sie dann in ein Schraubdeckelglas. Diese Zuckerlösung hat sich inzwischen sehr bewährt! Ich bin noch Neuling, erst seit letztem Jahr infiziert und fasziniert, und versuche, sehr viel über Hummeln zu lernen! Mein Herz haben sie jedenfalls im Sturmflug erobert!!!

                Da ich die Angewohnheit habe, zu jeder passenden und unpassenden Gelegenheit in den Garten zu gehen und zu beobachten, was wie wächst und was so kreucht und fleucht – insbesondere seit letztem Jahr natürlich Hummeln, Wildbienen, Wespen – fiel mir am 19.07.2018 abends gegen 20 Uhr eine Erdhummel auf, die sich an einen Lavendelstängel klammerte. Irgendwie hatte ich aber das Gefühl, dass sie nicht schläft. Also Legostein mit Zuckerlösung geholt, ihr hingehalten, und sie trank sofort. Da das ruhige Halten des Legos und meine gebückte Haltung ziemlich bald anstregend wurden, habe ich kurzerhand eine große, flache Schale geholt und die Hummel samt abgeschnittenem Lavendelstängel hineingesetzt. Dort trank sie 5 Minuten lang die Zuckerlösung (Zeit weiß ich wegen Video, an das ich (un-)sinnigerweise dachte in dem Moment).

                Kraft zum Wegfliegen hatte sie auch einige Zeit danach noch nicht. Also Schale genommen, geschützt unter Überdachung auf Tisch gestellt, Lego nochmal aufgefüllt und Topf mit blühendem Lavendel in die Schale gelegt, damit sie sich über Nacht halbwegs heimisch fühlt.

                Am nächsten Morgen lief sie schon hin und her in der Schale, putzte sich und war offensichtlich total munter. Auch einige Abhebeflüge probierte sie, landete dann wieder in der Schale. Glücklich, dass es ihr so gut ging, habe ich flugs den Fotoapparat geholt, mit dem man auch kleine Videos drehen kann. Freundlicherweise hat sie gewartet, bis ich “videoklar” war, rannte noch einige Male in der Schale hin und her, hob dann ab und flog weg.

                Am Abend stand ich vor dem überdachten Platz, der an drei Seiten geschlossen und daher geschützt ist, und plötzlich steuerte eine Hummel direkt auf mich zu, flog dann weiter unter die Überdachung, drehte dort einige Runden, flog wieder auf mich zu und flog dann weg. Ich bin mir 100prozentig sicher, dass das die Erdhummel (als solche während des Fluges zu erkennen) vom Lavendelstängel war.

                Und dann war da noch im Hochsommer der angeblich ausgebildete, ziemlich freche Gärtner im Baumarkt in der Freiland-Blumenabteilung, der die blühenden Pflanzen in der prallen Sonne mit einer Brause von oben wässerte. Die Pflanztöpfe standen in Tischwannen. Als ich auf den noch nicht gewässerten Blüten jede Menge verschiedene Hummeln sah, war ich nur noch entsetzt und hatte mächtige Wut im Bauch auf den Wassermenschen:yell:! Ich bin dann die gewässerten Reihen durchgegangen und habe mehrere Hummeln, die hilflos im Wasser paddelten, mit einem Finger vorsichtig herausgefischt und auf trockenes Terrain umgesetzt. Es ist ein irres Gefühl, wenn eine Hummel auf dem Finger krabbelt, da kommt der Beschützerinstinkt durch bei einem so kleinen Wesen, zudem sie alle patschnass waren! Ein paar Stellen hatte ich mir gemerkt, wo sie zum Trocknen saßen und guckte später nochmal nach. Alle waren inzwischen fort, jedoch habe ich noch eine Ackerhummel gesehen, die sich putzte, aber das braune Pelzchen war fast schon trocken und wieder plusterig.

                Stefan, ich habe gelesen, dass du 20 Hummelkästen/-völker hast. Du Glücklicher, sooooo viele Hummeln !!!

                Allen noch einen schönen Sonntag!

                Marylou

                 

                #26391
                Doris
                Forenmitglied

                  Hallo, in meinem Garten sind noch 4 Völker aktiv.
                  Bei Fam. Steini fliegen neben voll bepackten Arbeiterinnen auch Jungköniginnen ein und aus.
                  Zwei von den Erdhummelnestern werden nur noch wenig frequentiert – auch Arbeiterinnen und Jungköniginnen.
                  Das dritte Erdhummelnest ist noch sehr gut besucht. Habe gestern bei diesem Volk 2 volle Stunden die Flugbewegungen notiert. 65 Einflüge und 47 Ausflüge haben die Damen in dieser Zeit absolviert. Jungköniginnen waren auch dabei. Fast alle einfliegenden Hummeln waren mit dicken Pollenhöschen bestückt.
                  Bei diesem Nest handelt es sich um mein persönliches Experiment: Eigenbau, ESP, unterirdisch, mit Abluft”schornstein”.
                  Selbstbesiedelung dkl. Erdhummel ca. Mitte April 2018. Die Queen hatte zu Saisonbeginn gleich den Einlaufschlauch mit Moosfäden zugewebt, da es sicherlich wg. der Abluft im Nistkarton Zugluft gab. Anscheinend führt diese Variante zu einem optimaleren Nestklima. Ich werde nächstes Jahr weiter beobachten.
                  Gestern habe ich den Deckel abgenommen um einen Blick in das Nest zu werfen. Kein Kapok mehr zu sehen, obenauf liegt die komplette Kleintierstreu. Auch hat sich nicht eine einzige Hummel gezeigt. Ich werde aber nichts weiter öffnen, so dass das Nestklima nicht gestört wird. Die Arbeiterinnen sollen nicht mit reparieren beschäftigt werden. Der Nestkarton ist etwas dunkel geworden, wahrscheinlich ist in dieser Ecke die Kotecke. Keine Ameisen, Fliegen o.ä. Krabbelgetier konnte ich entdecken, auch kein Mottengespinst, obwohl ja bei dem unterirdischen Kasten keine Wachsmottenklappe davor ist. Ich bin stolz wie Bolle auf meine “Dicke Tilla”. Sie hat anscheinend ihren Job bestens erledigt. Nach Saisonende werde ich das Nest genauestens unter die Lupe nehmen.
                  Vergangenes Jahr habe ich viele Jungköniginnen vor den Kästen im Rasen entdeckt; das vermisse ich diese Saison. Ein paar Hummi-Jungs tummelten sich zwar auf dem Gartenweg, aber nur wenige.

                  Neuere Nachrichten demnächst.
                  LG
                  Doris

                  #26375

                  Als Antwort auf: Ende der Hummelsaison?

                  Christian
                  Forenmitglied
                    • A-4800, 4851
                    • 420, 510 m

                    Hallo Erilea!

                    Toll Dein Engagement und Dein (Impovisierungs-)Talent! Seit vielen Jahren interessiere ich mich für Hummeln und zunehmend mehr Königinnen beziehen die Nistkästen in meinen Garten. Nur 2 x schafften es Erdhummeln sich bis zu den Jungköniginnen zu entwickeln, zuletzt im letzten Jahr. Wie Hummelspezialist Luc im Forum einmal ausführte, ist es unerklärlich schwierig in unserer Gegend, dass sich Erdhummeln hier in Hummelhotels ansiedeln (lassen). Auch Steinhummeln gab ich heuer nicht in meinen – zumindest zeitweise – besiedelten 17 Hummelkästen, die sehr einfach gebaut und ohne Hummelklappe sind.

                    Meine Info an meine “Hummelfreunde” habe ich fast fertig gestellt am Sonntag, bevor ich zum 6 km entferten Attersee geradelt bin. Den”Newsletter” erhalten sehr viele Interessierte in Nah und Fern, sogar im Ausland, wird aber nicht in dieses Forum gestellt. Mir liegt aber sehr daran, Öffentlichskeitsarbeit zu leisten und meine Begeisterung mit zunehmend mehr Naturschützern zu teilen. Lb.Gr. aus Oberösterreich in die Schweiz! Christian

                    #26366
                    Marylou

                      Hallo Detter,

                      Ackerhummeln sehe ich dieses Jahr sehr viele. Momentan tummeln sich schätzungsweise 30 – 40, darunter auch einige Ackerhummel-Königinnen, auf meiner Terrasse, die seit einigen Monaten vollgestellt ist mit blühenden Stauden und Sträuchern (alle hummelfreundlich), so dass es aussieht wie in einer kleinen Gärtnerei. Wegen der extremen Hitze habe ich bisher nichts eingepflanzt, muss aber seither wie irre wässern, damit die Nektarproduktion stimmt.

                      Durch die Pflanzenanhäufung auf so begrenztem Raum ergeben sich jeden Tag interessante und tolle Beobachtungen. Neben den vielen Ackerhummeln, die Lavendel, Salbei, Bartblume und Hibiscus bevorzugen, tummeln sich seit ca. zwei Wochen 5 – 7 Erdhummel-Königinnen, zusammen mit Arbeiterinnen -zwei Arbeiterinnen sogar mit Pollenhöschen- (bevorzugt am Ehrenpreis -Veronica spicata und Veronica longifolia-, ebenso am Hibiscus, an den Sommerspieren (Spiraea japonica) und jetzt auch am Lavendel). Daneben sind verschiedene Wildbienen und Wespen an den Blüten. Bei dem ganzen Getümmel habe ich manchmal wirklich Befürchtungen, dass der Nektar nicht für alle reicht. Eine einzige Steinhummel habe ich gestern noch gesehen; vor einigen Wochen waren es noch etliche.

                      Erst seit letztem Jahr bin ich Hummel-infiziert. Da habe ich nämlich beim Rasenmähen (ich sollte wohl eher Rasen/Unkraut sagen) einen Teil eines Erdhummelnestes oberflächlich aufgerissen. Du kannst dir sicher vorstellen, wie erschrocken ich war! Nicht lachen, aber ich habe mich mehrmals entschuldigt bei den armen Hummeln! Sie haben zu meiner Erleichterung recht schnell ihr Nest repariert, zumal es seitlich davon genug Moos und auch hohes Gras als Deckung gab. Natürlich habe ich an dem Tag dann mindestens alle halbe Stunde nachgeguckt, ob es den Hummeln noch gut geht. Es ist alles gutgegangen (inklusiv einiger Jung-Königinnen später) und meine Infizierung war gelungen! Seitdem beschäftige ich mich mit Hummeln, wahrscheinlich genauso intensiv, wie es jede/r tut, der halt nun mal infiziert ist. Ich liebe Hummeln!!!

                      Dieses Forum ist sehr informativ und äußerst hilfreich – vielen Dank dafür! :happy:

                       

                      Hummelige Grüße, Marylou

                       

                      #26359
                      Detter
                      Forenmitglied

                        Laut NABU ist die Ackerhummel die häufigste Insekt/Hummel in Berlin. Bei der Zählung “Insektensommer 2018” war die Acker-Hummel das meist gezählte Insekt. Ich habe persönlich kaum Acker-Hummeln gesehen. Vielleicht habe ich sie auch für Baumhummeln gehalten?  :ser:  Ich hätte vermutet, dass die Dunkle Erdhummel, die Baum-Hummel und die Stein-Hummel am häufigsten vorkommen? Da muss ich wohl meinen Blick noch etwas schärfen? :nerd:

                        Foto/Video:
                        #26344

                        Als Antwort auf: Ende der Hummelsaison?

                        Christian
                        Forenmitglied
                          • A-4800, 4851
                          • 420, 510 m

                          Hallo Erilea

                          Gratuliere, dass sich beim ersten Versuch ein gesundes Erdhummelvolk entwickeln konnte. Ich denke, Du kannst davon ausgehen, dass bereits viele Jungköniginnen und Drohnen ausgeflogen sind und nicht mehr zurück kehren. Möglicherweise schlüpfen aber noch welche und werden von den verbliebenen Arbeiterinnen versorgt. Habe noch 2 inakte Ackerhummelvölker. Bei beiden sehe ich auch bereits Königinnen aus- und einfliegen. Ungewöhnlich für die Jahreszeit, aber in diesem viel zu warmen Jahr wieder doch nicht. Weil die “Saison” doch langsam endet, schreibe ich gerade an meiner letzten Hummelinfo heuer. Habe nämlich schon Hummelhotels an mehr als 70 Hummelfreunde weitergegeben, und die meisten haben Interesse an Nachrichten.

                          Weiter alles Gute, beste Grüße! Christian, Oö.

                          #26343

                          Als Antwort auf: Ende der Hummelsaison?

                          Erilea
                          Forenmitglied

                            Hallo Hummelfreunde,

                            mein erster Versuch mit einer Hummelpension begann gegen Ende April, mit einer dunklen Erdhummel-Königin und dann einer guten Saison mit viel Flugverkehr und keinen Schädlingen, soweit ich es beurteilen kann. Nun ist nur noch wenig Flugverkehr und nur noch wenige Hummeln befinden sich im Nest. Heute fand ich die Königin zerzaust und tot im Nest. Ist dies nun das Ende oder können noch Jungköniginnen schlüpfen? Kann man grundsätzlich davon ausgehen, dass bei einem gesunden Volk Jungköniginnen und Drohnen ausfliegen? Da ich arbeitsbedingt die Hummeln nicht so viel beobachten konnte, weiss ich nicht, ob dies bereits geschehen ist oder ob da noch etwas folgt.

                            Danke für eine Aufklärung :-)

                             

                             

                            #26307
                            Detter
                            Forenmitglied

                              Beim Saubermachen habe ich eine tote kleine Steinhummel, bei den Erdhummeln, gefunden. Könnte das ein Drohn der Steinhummeln sein?

                              Foto/Video:
                              #26266

                              Als Antwort auf: Ende der Hummelsaison?

                              petersberg
                              Forenmitglied

                                guten Abend
                                Ich habe da mal eine Frage.
                                Ich hatte ein Erdhummelvolk..alles ohne Probleme gelaufen.
                                Da nun die Zeit für das Volk abgelaufen ist ,habe ich das erste mal alles aufgemacht.
                                Ein wunderschönes Nest…keine Restbestände an Larven und auch nur wenig gefüllte Töpfchen.
                                Kann ich das Nest irgend wie erhalten oder konsevieren?
                                vg.petersberg

                                #26226
                                Thilo

                                  Und ich habe natürlich keine ahnung. Ich kannte bis zu diesem jahr nur erdhummeln, jetzt noch baumhummeln und steinhummeln…

                                Ansicht von 15 Ergebnissen – 4,201 bis 4,215 (von insgesamt 4,634)