Suchergebnisse für „Erdhummel“
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6. Juli 2018 um 00:18 Uhr #25583
Als Antwort auf: Baumhummeln
Michel
Hallo Thilo,
ja, die Lebensdauer der Königin ist natürlich auch entscheidend, sonst werden die Nester irgendwann drohnenbrütig und die Arbeiterinnen übernehmen in den letzten Wochen die Produktion der Nachkommen.
<div class=”bbp-reply-content”>Die Aufnahmen mache ich mit einer Videokamera und ggf. einer Lichtquelle zum Ausleuchten. Man kann mit viel Vorsicht auch die Nester einzelner Königinnen bei den meisten Arten (Baumhummel, Erdhummel, Steinhummel, Wiesenhummel…) kontrollieren, sobald diese Brut in Form von größeren Larven haben. Selbst wenn die Königin mal abfliegt, so ist die Nestbindung so stark, dass sie eigentlich immer wiederkommen. Man darf halt Nest und Honigtopf nicht beschädigen und die Suche nach dem kleinen Nest muss sehr! vorsichtig erfolgen. Also aufpassen muss man schon sehr und etwas Fingerspitzengefühl ist wichtig.
Das Problem bei oberflächlichen Nestkontrollen: Man erkennt nicht alle Probleme oder zieht falsche Bilanzen am Ende. Ich zähle beispielsweise die Kokons insbesondere der Jungköniginnen am Saisonende aus, um einen Eindruck von dem Erfolg der Kolonie zu haben. Brachicoma-Befall ist danach bei einigen Arten schwer von normal geschlüpften Zellen abzugrenzen (gerade bei Baum- und Wiesenhummel, da diese die Kokons dann von der toten Brut befreien oder sogar in Honigtöpfe umwandeln; bei Erdhummeln werden die Kokons dunkel und sind gut erkennbar) und nur bei regelmäßigen Kontrollen ist der Einfluss gut abschätzbar. Hinzu kommen aber insbesondere Wachsmottenprobleme. Wenn Wachsmottenlarven auf dem Kapok oder bei oberflächlicher Kontrolle erkennbar werden, ist der Befall am Nest meist schon sehr erheblich. Aus dem Grund schaue ich mir die Waben immer genauer an und lege bei warmen Wetter auch Teile frei bwz. schaue seitlich zwischen Waben und Nesthülle. Gerade da ist im Bereich der Nesthülle der Befall als erstes erkennbar und man kann oft noch gute Gegenmaßnahmen ergreifen. Ich dachte vor vielen Jahren auch immer, oberflächlichere Kontrollen reichen, aber ich habe so schon einige gute Völker verloren. Darum schaue ich nun immer sehr genau nach und lege die Nester auch teilweise frei (dabei ist aber sehr viel Vorsicht geboten, die die Hummeln auch Eigelege mit der Nesthülle verbinden – diese dürfen nicht zerstört werden). Dabei lernt man auch sehr viel über die Tiere. Wichtig ist: warmes Wetter wählen, dann schadet es weder der Brut noch dem Volk. Danach schließe ich die Nestteile vorsichtig soweit es geht (und zwar wieder so, dass ein Abstand zwischen Nesthülle und Waben bleibt). Die Hummeln reparieren den Rest sehr schnell wieder. Wie gesagt: da man Probleme so schnell erkennt und gegensteuern kann, ist eine gründlichere Kontrolle bei Nistkastenhaltung schon empfehlenswert. Kommt natürlich auch immer darauf an, wie weit es sich jeder zutraut. Man darf halt nichts an den Waben bzw. Eigelegen kaputt machen. Und bei einigen Arten ist ein Stechschutz ratsam (vor allem Erdhummeln, Baumhummeln, Steinhummeln…).
</div>
Ja, Baumhummeln sind gute Rückkehrer. Bei mir kommen immer welche wieder, und das seit Jahren. Man muss eher aufpassen, dass es keine Stechereien gibt
<div class=”bbp-reply-content”>Beste Grüße,
Michel
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4. Juli 2018 um 23:18 Uhr #25579Als Antwort auf: Hummelhaus Nistkasten Kamera Livestream 1
Hummel90ForenmitgliedGar nix mehr los im Kasten … das Jahr vergeht aber schnell. Bei mir sind die Erdhummeln sogut wie durch.
1. Juli 2018 um 15:06 Uhr #25527Als Antwort auf: Großstadt Hummeln aus Berlin
DetterForenmitgliedBeitragserstellerIch habe jetzt bei allen Hummelkästen die Wachsmottenklappen ausgehängt. Nun ist kein Gedrängel mehr vor der verschlossenen Klappe. Mit Wachsmottenklappe war auch der Vorbau bei den Steinhummeln viel mehr zugekotet. Das Steinhummelvolk ist auch gut 30% größer, wie die beiden Erdhummelvölker, nach den Flugbewegungen. Bei den Erdhummeln, im Gegensatz zu 2017, bleibt der Vorbau fast sauber, höchstens mal eine tote Fliege oder eine kleine Larve.
29. Juni 2018 um 15:12 Uhr #25521Thema: Zuhause bei Fam. Steini
im Forum Plauderecke
DorisForenmitgliedHallo, heute habe ich mal wieder die Nester kontrolliert. Die 3 Steinhummel-Völker entwickeln sich prächtig. Auch sind die Pappkisten relativ sauber. In allen Nestern, auch in den 8 Erdhummelnestern, sind bisher keine Wachsmotten an Bord.
Besonderes Augenmerk habe ich meinem unterirdischen Eigenbau aus EPS gewidmet, Selbstbesiedelung am 20.4.18 (dkl. Erdhummel), erster Nachwuchs ebenfalls am 11.5.18. Auch dieser Kasten, der keine Klappe hat, ist zum Glück frei von Wachsmotten. Er verfügt über einen “Schornstein”. Da anscheinend ein hoher Luftaustausch stattfindet, hatte die Königin gleich nach ihrem Einzug den Eingang mit Moosfäden relativ dicht verwoben.Derzeit ist es wieder sehr trocken und wir beregnen Garten und Hummelwiese täglich. Trotzdem sind an der Hummeltränke im Garten immer mehr Hummeln an den Glasröhrchen zu beobachten. Sieht echt komisch aus, wenn sie, z.T. kopfüber an der Tränke hängen.
LG von Doris
26. Juni 2018 um 10:12 Uhr #25503Als Antwort auf: Wachsmotten
Michael
Hallo Doris,
danke für den Link. Werde es ab dem nächsten Jahr das auch so machen mit BT wie du es in deinen Nistkästen anwendest. Zu meinem aktuellen unterirdischen Nistkasten mit Erdhummeln da ist gerade reger Verkehr und gehe davon aus, das da alles in Ordnung ist ( wird nicht geöffnet zur Kontrolle). Ich hoffe mal das da wenig oder keine Wachsmotten drin sind. Ansonsten bekomme ich in meinem Garten nur von einer kleinen Steinhummel und einer ganz kleinen Wiesenhummel besuch an meinen Blumen. Man kann die beiden Hummeln auch sehr gut wieder erkennen da sie sehr klein sind. Dafür habe ich aber sehr viele Wildbienen die mir die ganzen Jahre ohne die Nistkästen gar nicht aufgefallen sind. Meine Wildbienennistkästen sind fast voll belegt. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, das wir so viele und auch verschiedene Wildbienen in unseren Garten haben.
Michael
23. Juni 2018 um 18:50 Uhr #25490Als Antwort auf: Saison 2018 beginnt
Wilhelm
Hallo Luca
Die Veränderlichen erscheinen mindestens 4Wochen später als die Dunkle Erdhummel da haben die Erdhummel schon alle Nistkästen besetzt.
Gruß Wilhelm
23. Juni 2018 um 18:41 Uhr #25489Als Antwort auf: Saison 2018 beginnt
Luca
Das ist machbar. Wichtig finde ich nur, dann die Wachsmotten später trotzdem „unschädlich“ zu machen. Man muss sie zwar nicht ausrotten, aber die Bestandsdichte müssen wir uns doch auch nicht noch erhöhen. Hat auch Vorteile die Klappe zu entfernen. So stehen bei mir veränderliche Hummeln und Erdhummeln nebeneinander. Werde bei den Erdhummeln die Klappe entfernen. Dann können die Königinnen im kommenden Jahr nicht mit dieser umgehen, was den veränderlichen zugute kommt, da ich ihnen die Klappe dran lasse. Wenn man im Frühjahr dann die Kästen mit Klappe raus stellt. Sind so die weniger dominanten Arten, vor Nestübernahmen geschützt.
23. Juni 2018 um 18:28 Uhr #25488Als Antwort auf: Hummelklappe – JA oder NEIN?
ULLMEForenmitgliedHallo Detter,
ja das stimmt.. der Vorbau ist alt und die Klappe liegt nicht völlig plan… das Volk entwickelt sich momentan wirklich rasant, und wenn ich dran denke das vor Jahren als ich den Kasten zuletzt aufgestellt hatte, IMMER Wachsmotten in der Nähe gelauert haben wundert es mich, weil in diesem Jahr habe ich keine einzige Motte gesehen bisher. Vor ein paar Jahren gingen die Völker zugrunde an dem Befall, diesmal scheint alles gut… Vielleicht geht ja das Insektensterben auch an den Motten nicht spurlos vorüber… Ich werde das Volk in den nächsten Tagen genauer kontrollieren und hoffe dieses Jahr endlich ein gesundes Volk zu behalten, ob es nun an der Klappe liegt oder nicht ist schwer zu beurteilen, die Erdhummeln scheinen sich sehr aggressiv zu verteidigen, andere Hummelarten verhalten sich anders, wie mir scheint.
lg.
Ulrich
23. Juni 2018 um 17:10 Uhr #25487Als Antwort auf: Saison 2018 beginnt
DetterForenmitgliedIch hätte mal eine Frage an unsere Spezialisten, könnte man nach dem Erscheinen der Jung-Königinnen nicht die Hummelklappen weglassen? Bei den Erdhummeln quälen sich die jungen Königinnen sehr in die Hummelkiste zu kommen, mal finden sie den Eingang nicht oder bekommen die Klappe nicht hoch. Wenn ich die Klappe aushänge klappt es sofort, sie müssen den Eingang wohl besser am Geruch erkennen? Wie schreibt Stefan immer, dass Volk ist durch und ab jetzt können die Wachsmotten keinen Schaden mehr anrichten?
23. Juni 2018 um 08:48 Uhr #25466Als Antwort auf: Saison 2018 beginnt
Wilhelm
Hallo gingillinos
schon einmal drangedacht das es sich um eine Dunkle Erdhummel (B. terrestris) und bei der anderen um eine Helle Erdhummel (B. lucorum) handeln könnte. Da gibt es bei der Volksgröße große Unterschiede.
Gruß Wilhelm
23. Juni 2018 um 08:08 Uhr #25465Als Antwort auf: Saison 2018 beginnt
gingillinosForenmitgliedIch habe auch das Problem mit meinen Erdhummeln..Beide gleiche Hummelart..Die einen fliegen stark hintereinander und bei den anderen vergehen Minuten bis mal eine raus kommt..Habe es gestern mal geöffnet…Es ist kein Befall zu sehen und die Hummeln sind munter…Verstehe das auch nicht. :hair: :hair:
23. Juni 2018 um 07:06 Uhr #25464Als Antwort auf: Saison 2018 beginnt
Fienchen
Es fliegen definitiv Jungköniginnen bei meinen Steinhummeln :happy:
Wieder ein erfolgreiches Hummeljahr. Nebenan die Erdhummeln sind noch nicht so weit. Aber das Volk explodiert momentan geradezu. Permanent neue Orientierungsflüge.
@Petersberg
kleine Arbeiterinnen während de Saison sind nix ungewöhnliches. Wenn Völker z.B. magere Zeiten durchmachen (längere Hitze-/Regenperioden) schlüpfen einfach etwas kleinere Arbeiterinnen. Etwas bedenklich finde ich (je nach Art), dass Du nur alle 2-3 Minuten mal eine Hummel siehst. Normalerweise sollten jetzt in starken Völkern kaum 30 Sekunden vergehen ehe Flugverkehr zu beobachten ist. Ausnahmen vielleicht Gartenhummel, Wiesenhummel (da ist der Höhepunkt schon überschritten) und die Völker bleiben eher klein.
19. Juni 2018 um 21:14 Uhr #25415Als Antwort auf: Gemischte Fotos von heute
MartinForenmitgliedAm Salbei(?) eindeutig wieder ein Bombus ruderatus (Feldhummel) Männchen, an der Malve(?) könnte eine dazugehörige Arbeiterin sein. An Luzerne Bombus sylvarum (Waldhummel). Erdhummel auf Kornblume, Ackerhummel am Hornklee.
18. Juni 2018 um 21:20 Uhr #25396Als Antwort auf: Noch eine unbekannte Hummel..
MartinForenmitgliedDas ist für mich keine Gartenhummel, sondern eher einer Feldhummel (Bombus ruderatus) und zwar ein Männchen. Reichlich früh dafür, aber das muss es wohl sein. Etwas richtig seltenes!
Du bist aus Deutschland? Wenn du südlicher bist, käme auch die Tonerdhummel (Bombus argillaceus) in Frage. Weiß nicht, ob die sich von diesen Fotos unterscheiden lassen.
Martin
18. Juni 2018 um 00:29 Uhr #25382Als Antwort auf: Baumhummeln
Thilo
Hallo Sonja,
vielen Dank für deine Antwort. Ohhh, ich bin nur etwas betroffen, dass es jetzt schon und so schnell vorschon vorbei ist. Ich bin so glücklich mit ihnen und hatte mich so auf einen ganzen Sommer mit ihnen gefreut und jetzt -wo es für mich gefühlt gerade richtig los ging- so viele und so muntere Dicke, ist jetzt schon Höhepunkt und nur noch Absterben…
Ach, wie schade… so früh schon.
Ja. Immerhin war es eine klasse Zeit mit meinem ersten Hummelvolk und die Hummeln haben alles geschafft?.
Dann hoffe ich nächstes Jahr auf Rückkehrerrinnen und werde einen zweiten Hummelkasten kaufen und da spätere Hummeln reinsetzen (Erdhummeln sind hier so viele…). Damit ich neben den rasch fertogen Hummeln auch noch länger dauernde habe…
Bestimmt liegt es auch am nahrungsangebot. Hier quillt alles vor Rosen über…
Es stimmt bestimmt, was Du alles vermutest. Meine Hummel ist am 8. April eingezogen. Am 5. habe ich sie eingesetzt und ab dem 8 ist sie dann aus- und eingeflogen…
Ganz liebe Grüße,
Thilo
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