Suchergebnisse für „milben“

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  • #25060

    Als Antwort auf: Hilfe Milben!

    AvatarBulli

      Wenn es nicht zu viele Milben sind (5-10 sichtbare Milben), ist nach meiner Meinung alles in Ordnung.

      Milben nehmen die meisten Königinnen mit in die Diapause. Die Milben wollen die Chance haben im nächsten Jahr das neue Nest zu besiedeln.

      Anscheinend kommen während der Diapause noch einige Milben hinzu. Eine komische Sache ist das. Vielleicht stammen sie von verstorbenen Hummeln in der Nähe oder sie durchlaufen eine Generation während der Diapause.

      Wenn du im Frühjahr nächsten Jahres eine stark von Milben befallene Hummel findest, würde es sich vielleicht lohnen einen Teil der Milben zu entfernen. Die Hummelköniginnen erscheinen danach lebendiger und können viele leichter fliegen. E. von Hagen setzt stark mit Milben befallene Hummeln nicht in seine Kästen.

      Man kann eine gefangene Hummel in Wasser “tunken”. Dann krabbeln die Milben nach oben und können mit einem Pinsel (z. B. Fächerpinsel) zum großen Teil abgebürstet werden. Es gibt auch die Methode die Hummelkönigin in den Kühlschrank zu bringen. Dann wird sie ein wenig steifer und wehrt sich nicht so, wenn du mit dem Pinsel dran gehst. Nachteil dabei ist, dass die Milben sich zwischen die Beine flüchten, wo der Pinsel viel Schaden anrichten könnte.

      Wenn du kannst, dann lassen sie sich mit einer Pinzette aus den Haaren entfernen. Aber eine Pinzette greift häufig die Haare der Hummel, wenn sie nicht durch einen Abstandhalter einen Mindestabstand einhält.

      Letztendlich kann ich dir nicht wirklich sagen wieviel Einfluss die Milben in welcher Anzahl auf die Überlebensrate während der Diapause haben.

      Viele Grüße Bulli

      #25057

      Thema: Hilfe Milben!

      im Forum Hummelsaison
      jonzbonz
      Forenmitglied

        Hallo Leute,

         

        mein Wiesenhummelvolk scheint sich prächtig zu entwickeln, ein paar Jungköniginnen haben sogar schon einen Orientierungsflug gemacht. Heute habe ich in den Stock geschaut und eine Hummel gesehen, die überall mit kleinen Milben bedeckt war! Es gab noch ein paar andere Hummeln, die ähnlich aussahen. Habe euch ein Foto vom Bau und von besagter Hummel hochgeladen. Was soll ich tun???

        Viele Grüße

        Jonathan

        Foto/Video:
        #24788

        Als Antwort auf: Saison 2018 beginnt

        Irene Vielhaber
        Forenmitglied

          @Luca: Hahaha sehr cool!! Deine Hummel sieht aus wie ein Laubbläser! Danke für das tolle Video. Die Unschärfe macht nichts. :)

           

          @ Stefan: Danke für die Info wegen der Milben und dem Kapok. Dann lass ich das so. Die Hummelchen haben sich eh noch nicht beschwert, dass zu viel Kapok drinnen wäre.

          :sat:

          #24784

          Als Antwort auf: Saison 2018 beginnt

          Stefan
          Admin
            • DE 84513
            • 398 m

            @Franzy: Hast Du mit BT behandelt? Würde ich tun, sonst ist das Nest bald Geschichte.

            @Irene: Kasten immer nur halbvoll machen. Wenn es den Hummeln zu viel Nistmaterial ist, werfen sie es selbst aus. Also nix machen.

            Milben sind im üblichen Rahmen würde ich sagen. Aber da gibt es bessere Experten als ich es bin.

             

             

            #24778

            Als Antwort auf: Saison 2018 beginnt

            Irene Vielhaber
            Forenmitglied

              @ franzi: Gut, dass du dieotte gesehen hast und ich drück dir die Daumen, dass diese nicht zu viel angestellt hat. Tolle Fotos!

              Du hast Kapok entfernt? Wieviel soll da drinnen sein? Ich hab den Karton fast ganz angefüllt. Soll ich auch etwas davon entfernen?  :conf:

               

              @ all: Ich bitte noch um Hilfe wegen der Milben. Danke :)

              Foto/Video:
              #24757

              Als Antwort auf: Saison 2018 beginnt

              Irene Vielhaber
              Forenmitglied

                Und das Video mit den Milben drauf. :(

                Foto/Video:
                #24750

                Als Antwort auf: Saison 2018 beginnt

                Irene Vielhaber
                Forenmitglied

                  Übrigens … gestern nutzte ich das warme Wetter (25°C) um jetzt nach den Eisheiligen den Brutdeckel zu entfernen. Nachdem ich wirklich schon sehr regen Flugverkehr hab war das eh schon höchste Zeit.  :sat: Ich nutzte dies gleich um eine Nestkontrolle durchzuführen. Als ich den Brutdeckel vorsichtig hob fiel mir gleich auf, dass am Kapok einige Milben herumkrabbelten.  :ser:  Das Nest ansich befindet sich in einer Höhle und ist nur zu einen kleinen Teil einsehbar. Ich konnte jedoch kurz mal die Königin erblicken … sie sieht fit und munter und sehr beschäftigt aus!  :love: Oberhalb befinden sich 3 große Nektartöpfchen die alle sehr leer wirkten … ich füllte diese mit dem Zuckersirup auf und die Arbeiterinnen tranken auch gleich daraus. Dann zerdrückte ich noch mit einer Pinzette alle Milben die sich auf der Oberfläche befanden. Zuvor hab ich noch schnell Fotos und ein Video gemacht. Danach hab ich den Nistkasten schnell wieder vorsichtig zu gemacht. Einzig bei dem Zukleben des Nistkartons hat mich eine Hummel kurz angebrummt, dabei war ich eh ganz vorsichtig. Aber das Malerklebeband klebt nunmal nicht wenn man es nicht ein bisschen fester anstreift und wir wollen ja nicht, dass sich eine Hummel in den Holzkasten verfliegt. :)

                  Alles in Allem ist die Kontrolle ganz gut gelaufen, sie sind sehr friedlich und ich hab geschaut, dass ich so schnell und vorsichtig wie nur möglich arbeite.

                  Nun noch eine Frage wegen der Milben: Wie gefährlich sind die? Kann man was gegen die machen? Hab gesehen, dass sie die Milben auch im Vorbau auf der “Hummeltoilette” befinden. Habt ihr bitte ein paar Tipps für mich? Danke! Lg, Irene

                  Foto/Video:
                  #23448

                  Als Antwort auf: Saison 2018 beginnt

                  Marco

                    Hallo Irene,Ein guten Rat.Bitte nicht das erste Gelege stören,Wenn die Brut verkühlt ist(besonders im Hummelmadenstadium) wirft die Nestmutter das Nest hin.Das heißt sie gibt das Nest auf ! Steinhummelvölker neigen zu starken Milbenbefall.Das betrifft aber nicht jedes Volk.Gegen Milben im Hummelvolk ist kaum etwas möglich,und wenn etwas möglich wäre ,würde man die Völker zu sehr strappazieren.Früher hatte ich verdünntes Perezin gegen vermilbte Hummelköniginnen angewendet.Dieses auch mit Erfolg,so das sie in der Lage waren Nester zu bauen.Nach Abtöten der Milben wurden die Tiere aktiv und nahmen Nahrung auf.Sie waren zuvor komplett ausgehungert und konnten keine Nahrung aufnehmen ! G.Marco

                    #23406
                    Michael
                    Forenmitglied
                    Beitragsersteller

                      Hallo @,
                      an alle Wildbienennistkastenbesitzer.
                      Von Werner David gibt es ein neues Video zu Milbenbefall bei Wildbienen für alle die daran Interesse haben. Ist sehr interessant der Film und dürfte für den ein oder anderen Hummelfreund auch etwas sein.

                      Michael

                      Hallo Stefan,
                      freut mich das du das in dem anderen Forum gelesen hast. Heute mache ich mir ein wenig sorgen um meine Hummelkönigin. Für uns ist jetzt schon schweres Unwetter für heute Abend angesagt worden. Habe schon mal einen kleinen Wall auf einer Seite gezogen damit das Wasser nicht zum Eingang laufen kann. Damit Sie ein wenig geschützt ist vor dem Unwetter. Von oben ist eine Plexiglasplatte angebracht die ist aber schon von Anfang an ( steckt schräg unterm Rhododendron ). Das ganze Nest liegt teilweise unter einem Rhododendron und da war auch noch genau der Wanderweg der Kröten und Frösche bei der Wanderung vorige Tage. Ein Wunder das die das überlebt hat bei der Masse an Fröschen und Kröten. Jetzt sind nur noch die Frösche hier bei uns im Garten und da haben wir im Moment nur 5 richtig schöne saftig grüne Frösche.Unsere Lieblinge.

                      Lg Michael

                      #5521
                      Kim

                        Hallo an alle,
                        Wir haben vor ca. 4 Wochen ebenfalls eine Steinhummelkönigin gefunden, patsche-nass im Regen auf unserem Balkon, offensichtlich flugunfähig, auf dem Rücken liegend und bei näheren hinsehenauch voller Milben. Haben die Hummel mit rein genommen und ihr Zucker-Fruktose-Lösung angeboten, die sie aber nicht getrunken hat. Sie hat sich überhaupt kaum noch bewegt. Im Internet haben wir gelesen, dass die Rolle der Milben in Bezug auf Hummelkrankheiten unklar ist. Dennoch tat sie uns so leid, dass wir analog einer Anleitung im Netz die Milben entfernt haben: Hummel 4min in den Kühlschrank (Wecker stellen!) , Kühlschrank 8 Grad gleicht einer Hummelnarkose. dann mit einer feinen Pinzette die Viecher aus dem Pelz sammeln, wenn die Hummel zu munter wird, wieder 4min ab in den Kühlschrank. Das hat mehrere Runden gebraucht, aber am Ende hatten wir alle Milben entfernt. Die Hummel wurde zunehmend mobiler, fing an sich zu putzen, wollte aber immer noch nicht trinken und auch nicht fliegen. Weil es sowieso total geregnet hat, haben wir sie die Nacht auf einer eigens reingestellten Echinacea nächtigen lassen, das Hummelgetränk direkt daneben gestellt. Am nächsten Morgen ist sie immerhin schon mal wieder herum gekrabbelt, aber immer noch nicht geflogen, so dass wir sie noch eine Nacht beherbergt haben. Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet, dass sie überlebt, aber am nächsten Morgen: da habe ich sie erneut auf den Balkon gesetzt und sie hat sich kurz aufgewärmt (sie hat ein paar Male gebrummt) und ist davon geflogen! Seit dem Morgen ist jeden Tag eine einzelne Steinhummelkönigin zu uns auf den Balkon geflogen und hat sich auf den Blumen getummelt. ich weiß natürlich nicht, ob “sie” das wirklich war und wiedergekommen ist, aber gefreut haben wir uns natürlich trotzdem :)

                        #5485
                        Detter
                        Forenmitglied

                          Mir fällt noch ein Bericht über Honigbienen ein, die mit Milben verseucht waren. Dort hat eine Fachfrau die Milben mit Puderzucker entfernt. :zwinker: Sie tat die befallenden Bienen in ein Glas mit Puderzucker und schüttelte ein wenig das Glas und die Milben fielen ab von den Bienen. Der Puderzucker soll wohl, auch wenn sehr winzig, scharfkantig sein? Durch das schütteln lösten sich die Milben. Vielleicht auch eine Methode die Milben von den Hummeln zu entfernen? :roll: :angel:

                          #5459
                          Detter
                          Forenmitglied

                            Es sind nicht alle Königinnen betroffen. Ich habe bei mir bis jetzt nur eine Königin mit Milben beobachtet. Die Anzahl der Jung-Königinnen ist je nach Art und Größe des Nestes sehr unterschiedlich. Ein gesundes Nest der Dunklen Erdhummel bringt so 30 bis 50 Jung-Königinnen hervor. Das mit dem “Erlösen” lass mal lieber sein. Ist halt die Natur. Oder es hat hier im Forum jemand bessere Ideen?

                            #5458
                            hum
                            Forenmitglied

                              Hallo! Ich musste leider feststellen das zwei Jungköniginnen voll mit Milben waren und schon nicht mehr richtig fliegen konnten.

                              Kann man in solch einem Fall irgendwie etwas machen?

                              Sollte man die Jungköniginnen von ihrem Leid erlösen?

                              Sind dann alle Jungköniginnen betroffen oder nur einzelne aus dem Nest?

                              Wieviele Königinnen bringt ein gesundes Volk normalerweise zustande?

                              LG Johannes

                              #5454
                              Detter
                              Forenmitglied
                              Beitragsersteller

                                @Stefan: Das mit dem Fotografieren wird nicht klappen. Es sind ja nicht mehr sehr viele Hummeln unterwegs. Die meisten Jung-Königinnen sind ja ohne Milbenbefall. Gottseidank. So viel Zeit habe ich dann doch nicht, um die eine Königin mit Milben zu erwischen.

                                @bulli: Die Milben saßen zwischen Kopf und Rumpf, wie das auch immer heißt? Vielleicht 5 Stück, hellbraun und relativ klein. Egal, ist eben Natur. Es werden schon noch (hoffentlich) genug Jung-Königinnen für 2018 übrigbleiben?

                                #5449
                                Bulli

                                  Hallo, die Sache mit den Milben ist eigentlich einfach. Die Königinnen haben im Herbst weniger Milben auf dem Buckel als im Frühjahr. Das könnte darauf hinweisen, dass Milben im Winterversteck Nahrung finden. Milben fressen bestimmte Pilze und Fadenwürmer. Pilze und Nematoden/Fadenwürmer können in der Diapause die Hummel befallen. Von daher erscheint das logisch.

                                  Es gibt z. B. die Nematode Sphaerularia bombi und eine Plastiktüten durchdringende andere Art (weiß gerade nicht den Namen, ein Problem in der Laborzucht), welche die Hummeln gerne in der Diapause befallen.

                                  Auf der anderen Seite sind sehr viele Milben auf einer Hummel im Frühjahr ein Anzeichen dafür, dass die Hummel überfrachtet ist und vermutlich die Nestgründung nicht hin kriegt. Da kann man ein wenig Reduzieren, indem man die Hummel in Wasser tunkt und einen Großteil der Milben mit einem Pinsel wegwischt.

                                  Es gibt drei Milben die in größerer Zahl auf Hummelköniginnen angefunden werden können, Parasitus fucorum, Scutacarus acarorum und Kuzinea laevis. Die größere der Milben, die Raubmilbe Parasitus fucorum, frisst auch die Eier von anderen Milben und Fadenwürmer. Ist sie nicht vorhanden, können sich kleinere Milbenarten im Hummelnest enorm vermehren.

                                  Die Milben im Hummelnest sind zwar je nach Art auch in den Nektar- und Pollentöpfen zu finden, es gibt aber wohl keine, die die Brut befällt wie es die Varroa-Milbe bei den Honigbienen macht. An adulten Hummeln saugen nur die Tracheenmilben Locustacarus buchneri und Acarapis woodi. Wie gesagt, sind sie in den Tracheen zu finden und darum nicht sichtbar.

                                  Allgemein werden die Milben als Überträger von DWV angenommen. Sie lassen sich gerne von Arbeiterinnen zu Blüten bringen, um dann auf anderen Arbeiterinnen in andere Nester gebracht zu werden. Aber, weil sich Honigbienen und Hummeln wie auch Hummeln untereinander an Blüten häufig anstuppsen, ist das nicht der einzige mögliche Übertragungsweg.
                                  Es wurde schon von vielen Milben in einem Puppenkokon berichtet, allerdings besteht das Baumaterial für Kokons bei vielen Hummeln aus Nektar und Pollen, was Parasitus fucorum auch gern frisst. Ob ihre Anwesenheit, der Sauerstoffverbrauch oder ihr Kot die Verpuppung behindert, oder die Puppe aus einem anderen Grund abstarb, ist nicht bekannt.

                                  Die drei häufig vorkommenden Milbenarten, die man auf Hummeln leicht sieht, sind entweder nur Mitbewohner (an Pilzen saugende Arten) oder Kommensale (fressen auch am von Hummeln herangeschafftem Futter). Aber was frisst so eine Milbe schon … . Anscheinend ist nur ihr Kot bei zu hoher Population ein Hygieneproblem. Im Frühjahr kann eine Überpopulation mit ihrem Gewicht die Königin überlasten.
                                  Schlimmer sind vermutlich die Milben, die in den Tracheen saugen und die Tierchen, die durch die Mundwerkzeuge in die Hummel eindringen können.

                                  So richtig viel weiß man noch nicht über die Milben. So lange aber alles Tutti aussieht, wird in der Hinsicht kaum jemand weiter forschen. Die Forschung zur Varoa begann ja auch erst, als klar war, dass europäische Honigbienen überwiegend ein Problem mit der Identifizierung der Varoa als Feind haben.

                                Ansicht von 15 Ergebnissen – 211 bis 225 (von insgesamt 229)