
Daniel1985
Ich werde mein bestes geben! Derzeit wohnen bei mir eine dunkle Erdhummel, eine helle Erdhummel (bei der weiß ich nicht so recht was die macht), eine Wiesenhummel, eine Gartenhummel, die Waldhummel und eine Steinhummel

Stefan
Hallihallo!
Das kann – bei Erdhummeln – durchaus die alte sein. Die suchen obwohl sie bereits ein Nest haben. Genau wirst Du es nie erfahren.
Bis zum ersten Nachwuchs können auch mal 30 Tage vergehen, da hilft nur beobachten.

Marylou
Ich bin irritiert durch die Erdhummelkönigin, die vermutlich seit ca. 04.04.2020 unter dem Holzstapel in einem verborgenen Mäuseloch nistet. Ein- und Ausflug habe ich leider nur wenige Mal gesehen (mitten durch die Blätter der dortigen Storchschnabel-Staude wohl ins Mäuseloch).
Heute ist das Wetter sonnig, aber es weht ein kalter Wind. Einige Hummelqueens gesichtet, daher im Garten auf Pirsch gegangen. Ein Prachtexemplar von Erdhummel entdeckt und erstmal beobachtet, ob sie hungrig oder suchend ist. Plötzlich landete sie auf dem Holzstapel sehr nahe beim Storchschnabel, verharrte einen Moment und krabbelte dann langsam an einem Baumstamm entlang in die Staudenblätter. Sie machte auf mich nicht den Eindruck, als ob sie sich in der Holzstapelecke besonders gut auskannte.
In der Annahme, dass gleich ein wütendes Gebrumme beginnt, da das Mäuseloch unter dem Holzstapel ja schon von der Erdhummel vom 04.04.2020 besetzt wurde, wartete ich ab, was sich tat. Kein Gebrumme, gar nichts. Nach ca. 20 Sekunden kam sie wieder hervorgekrabbelt und legte einen Orientierungsflug vom Feinsten hin, wirklich sehr lange und sehr ausgiebig, kleine und immer größer werdende Kreise, dann flog sie davon.
Was soll ich nun davon halten?
Ist das jetzt die alte oder eine neue Königin? Eigentlich hatte ich – ausgehend vom 04.04.2020 – in ca. 15 Tagen schon die ersten Arbeiterinnen erwartet. Verändert wurde weder etwas am Holzstapel noch an der Umgebung.

AinoTasu
Hey liebe Hummelfreunde,
ich bin ein Neuling im Thema Hummelansiedlung und Hummeln im Nistkasten. Ich selbst habe mir welche gebaut(gleich drei) und diese wurden auch schon fleißig erkundet.
Nun stellt sich mir die Frage, zum einen habe ich eine Wiesenhummel angesiedelt, diese kam nach 30min nicht aus dem Kasten raus und so entschied ich mich, sie zu befreien. Doch plötzlich machte sie einen hervorragenden Orientierungsflug und flog auch vor dem Loch umher obwohl sie oben aus dem Kasten heraus kam. Leider hat sie sich seit Tagen 3 bis 4 Tagen nicht mehr blicken lassen bzw. bin ich mir nun nicht sicher, ob sie den Kasten angenommen hat, weil ich einmal eine Wiesenhummel von dem Bereich aus habe fliegen sehen( also nicht direkt aus dem Kasten).
Dann habe ich vor 4 Tagen eine helle Erdhummel angesiedelt. Sie kam heraus und flog auch 2 mal von links nach rechts und um den Kasten, war dann aber weg. Das ganze sah nicht nach einem Orientierungsflug aus. Sie zeigte sich auch bisher nicht.
Dann fing ich eine neue Wiesenhummel für den dritten Kasten und hier war es sehr komisch. Die Königin flog auch 2 mal einen Kreis und um den Kasten, suchte dann aber weiter nach Löchern direkt in der Nähe. Gefiel ihr der Standort nicht?
Ich erbitte Hilfe und möchte nun wissen ob ich es weiter versuchen soll bzw. wie ich weiter vorgehen soll.
Vielen Dank schon mal im Voraus,
Beste Grüße,
Neuling Aino

Mirjam
Oh, dass die so schlau sind, hätte ich nicht gedacht. Hoffentlich kommt unsere Kuckuckshummel nicht wieder.
Habe inzwischen in meinen Kästen ein paar Steinhummeln, eine oder zwei Wiesenhummeln und eine Erdhummel. Drei davon mit Selbstansiedlung. Hoffentlich werden die nicht alle noch eine Beute der Vögel hier.

Tom
Hallo, mein Sohn beobachtet gerne Hummeln und Bienen im Garten. Auch baut er gerne Anlagen für Erdhummeln im Garten. Jetzt haben wir derzeit einen Gast den wir nicht bestimmen können. Wir sind uns nicht mal sicher, ob es sich um eine Hummel oder eine Biene handelt (sind absolute Laien :-). Wir wären sehr dankbar wenn uns jemand bei der Bestimmung helfen könnte. VG Tom
Foto/Video:


Uwi1
Ich freue mich, dass doch viele Hummelfreunde mit Ihren Ansiedlungen erfolgreich waren.
Auch für mich ist es in diesem Jahr die erste Hummelsaison, in einem kleinen naturnah umgebauten Garten mit einer selbstgebauten Hummelpension. Mit einer Selbstansiedlung wollte es aber einfach nicht klappen, obwohl ich mehrfach Hummelköniginnen (überwiegend Erdhummeln, aber auch Garten- und Baumhummeln) im Suchmodus beobachten konnte. Sie inspizierten auch die Fake-Mauselöcher in unmittelbarer Nachbarschaft des HK. Ein Einflugloch in unmittelbarer Bodennähe wäre klar von Vorteil gewesen.
Mein Versuchsballon ist aber wahrscheinlich und hoffentlich doch nicht zerplatzt.
Ich konnte die letzten Tage beobachten, wie eine Baumhummel mehrfach in meinen HK eingeflogen ist. Gestern Abend habe ich dann im Dunklen den Seiteneingang geschlossen und die “Deko” abgebaut.
Schauen wir mal, was passiert. Ich werde auf jeden Fall weiter beobachten und der Natur ihren Lauf lassen. (Nur die Wachsmottenklappe werde ich nach und nach schließen.)
Ich habe nur noch eine Frage. Ist der Abstand des Einfluglochs zum Landebrettchen zu groß? (siehe Foto)
Oder schafft meine Baumhummel das? Den Wachsmotten-Klappenblock habe ich nicht selbst gebastelt, sondern gekauft.
Ich wünsche allen noch eine erfolgreiche Hummelsaison
Foto/Video:



janfo
Alles klar, danke Martha.
Ich denke auch, und wenn die Pflanzen höher sind werden sie auch Schatten auf das Einflugloch werfen.
Ich versuche es nochmal mit dem Fangen, aber ja ich denke ich fokussiere mich auf andere Arten als die Erdhummeln.

Martha
Janfo In der Erde ist eine ausgeglichenere Temperatur, und da musst Du Dir keine Sorgen machen.
Und das Fangen hat eben schon seine Tücken. Man weiss nie so genau, was für eine Stimmung sie gerade hat. Auch gibt es viele Hummeln, besonders Erdhummeln, die nur so zum Schein über den Boden fliegen, obschon sie bereits ein Standort gefunden haben, der ihnen passt. Solche Hummel bleiben dann nicht da, wo wir sie haben möchten. :|

Christian
@ Uta77 – beim aktiven Ansiedeln von Erdhummeln weiß man nie, zumindest ich könnte da schon viel über gescheiterte Versuche erzählen. Aber vieleicht hattest Du Glück. ;-)
@ Martha – gratuliere zur Steinhummel-Rückkehrerin. Seit 2 Tagen sieht man endlich auch bei uns diese Hummelart vermehrt.
Konnte heute die 1. Veränderliche Hummel im Garten beobachten (die dunkle Art). :-)

janfo
Bei mir hat es leider noch nicht so ganz geklappt, habe heute aber auch nicht mehr versucht zu fangen, gestern hatte ich keinen Erfolg obwohl ich es Stundenlang versucht habe, hoffe eher auf eine Selbstansiedelung.
Allerdings hat sich eine Erdhummel in meinem Stein/Totholzgarten angesiedelt. Die habe ich heute beobachtet wie sie raus und rein geflogen ist
Also habe auch ich einen Grund zur Freude
, ich hoffe dass sie jetzt die erste harte Zeit übersteht und dann bald die ersten Arbeiterinnen ausfliegen. Ich gehe davon aus, dass dort ein ein Mäusenest war. Ich konnte nur den langen Gang erkennen. Anbei noch ein Bild von meinem Steingarten. Eingekreist der Punkt des Nesteingangs (Habe dort vor allem Kartäusernelken, Mannstreu (Edeldistel) , Thymian, scharfen Mauerpfeffer, Alpen-Aster, Dachwurzen, Fette Henne und an den Rändern einen Alant, Kornrade, Acker-Witwenblume, Wiesen-Flockenblume u.A.). Habe auch noch 2 Höhlen eingebaut wo auch Hummeln, Eidechsen oder Mäuse ein sicheres Plätzchen finden.
Ich denke ich werde jetzt erstmal abwarten, meine Fangversuche waren nicht erfolgreich und wenn es nicht klappt, dann vielleicht im nächsten Jahr
Ein natürliches Nest ist ja schon im entstehen Begriffen
Vielleicht versuche ich es auch nochmal mit dem Fangen.
Ich sorge mich nur um die Hitze dort in dem “Naturnest”, da den ganzen Tag dort die Sonne hinscheint, aber es ist ja schon recht weit im Boden und ich denke da wird die Temperatur gleichmäßig sein. Was meint ihr?
Foto/Video:



Uta77
Vorhin habe ich eine – glaube ich – Helle Erdhummel in einen meiner Abraham-Kästen bugsiert. Der hat eine dick mit Moos bedeckte Aufgangs-Rampe etwa in der Größe eines A4-Blattes bekommen, auch das Einflugloch haben wir mit Moos verkleidet.
Die Dame ist ca 30 Minuten drinnen geblieben, kam dann ganz langsam rausgeklettert, spazierte mehrere Runden zu Fuß auf der Moos-Rampe herum und flog schließlich gemächlich davon.
Was ist denn davon zu halten? War das jetzt ein “Orientierungsflug per pedes”?

Christian
Konnte gestern erstmals eine Steinhummelkönigin beobachten. Und täglich gibt es passive Ansiedelungen in meinen Hummelkästen. Heute hier im Garten auf 510 m Seehöhe eine Wiesenhummel. Im 2. Garten (410 m) hatte ich wenig Zeit zu beobachten, aber ich sah bei einem Hummelhotel ein mit Kapok verstopftes Flugloch. Ein sicheres Zeichen, dass das HH nun bewohnt ist. Nehme an, eine Erdhummel-Rückkehrerin am gleichen Standort. Freue mich auf morgen, es wurden noch bei Weitem nicht alle Nistkästen von Hummeln gefunden… :-)

Karsten Grotstück
Meine Erdhummel Dame Beate hat heute den 11 April ihren ersten Nachwuchs bekommen. Die Ansiedlung war der 11 März , also hat das ganze 30 Tage gedauert . Es freut mich sehr.

Marylou
Die Baumhummel
ist auch noch im Holzstapel. Ich sah sie vorhin ausfliegen, und nach ca. 20 Minuten kam sie zurück.
Zuvor hörte ich an der Stelle, wo seitlich am Holzstapel der Storchschnabel wild wächst (gestriges Foto) und wo ich die Erdhummel
vermute, ein sehr heftiges, lautes und anhaltendes Brummen. Dann flog ein dunkles, kleineres, hummeliges(?) Insekt blitzschnell aus dem Storchschnabel. Leider war es dermaßen schnell (sah nach Flucht aus), dass ich nicht erkennen konnte, was es letztendlich war.
@Stefan Vorschlag für den Hummelhaus-Vergleich:
Natur-Hummel-Doppelhaushälfte: Gefällte Scheinzypressenstämme recht ungeordnet auf dem Rasen ohne Abdeckung für einige Jahre stapeln (Nachbar will seit Ewigkeiten kamingerecht sägen, aber Vermoderung hält sich wirklich sehr in Grenzen), ringsherum alles halbwegs wuchern lassen, was sich so an Pflanzen von selbst ansiedelt. Ideale Behausung für Hummeln, die aufgestellte Hummelhäuser ignorieren. 