Suchergebnisse für „klebefalle“

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  • #41030

    Als Antwort auf: Das Hummelhaus

    AvatarRalf
    Forenmitglied
      • De 78737
      • 690 m

      Hallo Andreas,

      Also bei der Maschenweite geht es vorrangig nicht um die Motte selbst sondern um deren Eier bzw. deren Larven. Diese sind am Anfang mit bloßem Auge nicht zu sehen. Also sollte die Maschenweite möglichst unter 0,5mm liegen. Nur bei der Klebefalle kann sie etwas größer sein.

      Ich stelle meine Häuser meist gegen Ende Februar raus wobei ich halt auch das Wetter in Betracht ziehe und ob ich schon die ersten Hummelköniginnen sehe. Das Einflugloch öffne ich dann natürlich auch.

      Ich nehme die Häuser im Winter rein obwohl ich einen Hummelstand habe, allein schon wegen der Witterung und säubern und neu einrichten ist drinnen im Winter auch angenehmer.

       

      #40857

      Als Antwort auf: Vorbau – womit streichen?

      Stefan
      Admin
        • DE 84513
        • 398 m

        Hallo zusammen!

        So einen  Vorbau kann man haben, muss es aber nicht. Ich habe beide Versionen im Einsatz!

        Der größte Vorteil eines Vorbaus ist, wie Petersberg schon geschrieben hat, die natürliche Belüftung über den Laufgang trotz geschlossener Klappe. Die Hummeln regeln ihre Belüftung somit, genau so wie bei einem natürlichen Nest, selbst.

        Wachsmotten werden mit Vorbauten per Klebefallen abgefangen, eine tolle Sache die aber etwas mehr Fürsorgepflicht voraussetzt, den je nach Hummelart werden Vorbauten auch gerne als Klo missbrucht.

        Was ich auch berichten kann ist, dass ein Vorbau viel über den Zustand eines Hummelnestes aussagt. Im Laufe der Jahre sieht man auf den ersten Blick hier so einiges, denn auch Wachsmotten findet man so gut wie immer erst im Vorbau, wenn sie sich, aus irgend einem Grund, durch die Klappe gemogelt haben.

        Dem gegenüber stehen die Nachteile die Luc bereits genannt hat. Mehr Aufwand beim Bau und bei der Pflege, sowie weniger Flexibilität was den Eingang betrifft.

        Bei einem kleinen Ackerhummelvolk ist der Vorbau so gut wie unnötig. Das Nest riecht zu wenig um Wachsmotten anzulocken, Ackerhummeln sind auch eher sauber. Das Nest ist zu klein und zu gut gedämmt um bei gutem Standort in Tempertur-Schwierigkeiten zu gelangen.

        Bei einem großen Erdhummelvolk ist ein Vorbau jedoch praktisch, fächelnde Arbeiterinnen bleiben an heißen Tagen sogar hinter der Klappe weil durch die Laufgangbelüftung des Vorbaus der Mausgang trotzdem für genügend Zuluft sorgt. Ohne Laufgangbelüftung muss man jetzt die Hummelklappe öffnen, sofern die Hummeln das nicht selber tun.

        Das ganze kann man jedoch auch durch ein temperaturstabiles “Erdnest” umgehen, diese sind jedoch nicht bei allen Hummelarten so sehr beliebt und auf dem Balkon wird so ein Erdnest auch eher schwierig umzusetzen sein.

        Deshalb hat so eine “Vorbauten-Frage” sehr wohl eine Berechtigung. Auch wenn es, wie Luk zutreffend sagt, wichtigere Teile an einer künstlichen Nistgelegenheit für Hummeln gibt.

        #38826
        Sabine
        Forenmitglied

          Mitten in Essen liegt unser Schrebergarten, den wir seit fast 30 Jahren naturnah pflegen; Schwerpunkte sind Wildbienen und Hummeln sowie Amphibien – und natürlich leckeres Obst und Gemüse. Zum Glück bietet die gesamte Kleingartenanlage vor allem im Frühjahr reichlich Trachtpflanzen.

          Mit den Hummeln hat alles mit einem Schwegler-Nistkasten vor 28 Jahren angefangen. Diesen Nistkasten habe ich vor 2 Jahren komplett nach J. Börner restauriert und mit Wachsmottenklappe, zusäztlicher Lüftung und Klebefalle ausgestattet. Schnell sind 4 selbstgebaute Kästen und ein Abrahamkasten dazugekommen. Nachdem vermehrt Probleme mit Wachsmotten aufgetreten waren, habe ich alle Nistkästen mit Mottenklappe und 4 auch noch mit Klebefalle versehen. Zwei Kästen haben den Vorbau vom Hummeltischler – super gute Arbeit! Bei schlechtem oder sehr kaltem Wetter wird im Frühjahr zugefüttert. Die meisten Kästen werden mittlerweile im Folgejahr selbstbesiedelt.

          Dieses Jahr sind 3 Wiesenhummeln eingezogen, deren Saison ist bereits abgeschlossen; sie haben alle Jungköniginnen groß bekommen. Im alten Schweglerkasten waren wie im Vorjahr die Erdhummeln, hier ist auch schon fast Saisonschluss und nicht mehr viel los, aber auch hier fliegen die Jungköniginnen. Reger Flugverkehr herrscht zur Zeit bei den beiden Ackerhummelvölkern, die anfangs etwas Probleme hatten.

          Ich freue mich riesig, dass die Hummelhaltung doch weit verbreitet ist und so viele Anhänger hat – hier im Forum gibts tolle Sachen zu entdecken, es macht richtig Spaß und Freude, danke für die vielen Tipps und Anregungen!! :hummel:

          Foto/Video:
          #38453
          Hummelfreund Franz
          Forenmitglied
            • DE 46487
            • 22 m

            Meine Meinung nach, überwinden die Motten die Klappe nicht (oder sehr selten), sondern legen ihre Eier durch die Lüftugsgitter, 0,5 mm reichen schon! Die geschlüpfte Larven, ohne eine wirksame Klebefalle , kriechen ins Nest rein!

            #38188
            Hummelfreund Franz
            Forenmitglied
              • DE 46487
              • 22 m

              @Martha

              Die frisch geschlüpfte Wachsmottenlarven passen durch einen 0,3 mm Loch durch ! Die Maschenweite von Pfannen spritzschutz ist 0,5 — 0,7 mm. Also Klebefalle aus Bullran 45 dahinter

               

              #38181
              petersberg
              Forenmitglied

                Bei mir sind die Steinhummeln auch durch…schöne große Jungköniginnen sind raus nur noch ein paar kleine Arbeiterinnen tragen noch etwas ein.

                Habe mal das Glück oder auch eine Warnung gesehen.WACHSMOTTEN

                Als die Geschlechtstiere durch waren habe ich die Klappe entfernt.

                Nicht aus Jux und ohne Grund.Ich wollte auch die feinde der Hummeln mal live sehen.

                Maden im Vorbau und Wachsmotten durch die Lüftungslöcher Eier abgelegt

                Aus Rücksicht auf die verbliebenen Hummeln habe ich das Nest noch immer nicht geöffnet.

                Auf den Karton liegt ein engmaschiges Drahtgeflecht und ich kann das Nest sehen…soweit noch alles ok.

                oberhalb des Gitters bis zum Dach haben Wachsmotten ein Gespinst fabriziert was das anheben des Daches erschwert hat.

                Schlussfolgerungen sind für mich die Belüftung irgend wie sicherer zu machen.

                Pfannenspritzschutz reicht nicht.

                Die klebefallen zwischen Karton und Lüftung müssen stärker sein.

                Fazit entweder BT oder über den Winter den Kopf rauchen lassen.

                 

                #34397
                Stefan
                Admin
                  • DE 84513
                  • 398 m

                  Hallo Detter!

                  Oder einfach für bessere Belüftung sorgen. Kamineffekt nutzen, also oben und unten verschließbare Öffnungen die man jetzt öffnen könnte. Mit Gaze und Klebefalle von mir aus. Das schafft Durchzug.

                  Und/oder in die Hummelhäuser einiges an Wellpappe rein. Das dämmt in kalten Tagen und speichert Feuchtigkeit bei schwüler Hitze.

                  #31927

                  Als Antwort auf: Der erste Nachwuchs ist da

                  Uschi
                  Forenmitglied

                    Hallo Martha,

                    ja, ich weiß. Aber außer der Klappe oder dem Vorbau mit Klebefalle bei 3 Häusern gibt es keine Vorkehrungen. Ich möchte kein BT als Vorsorge in den Kästen haben, da dadurch auch Raupen an den Pflanzen getötet werden können. Die Vögel haben es bei der Aufzucht ihrer Jungen schon schwer genug. Da muss ich nicht noch “Futter” vernichten.
                    Viele Grüße Uschi

                    #29639
                    Detter
                    Forenmitglied
                    Beitragsersteller

                      Heute und morgen soll es ja etwas wärmer in Berlin werden. Die Sal-Weiden blühen auch schon und ich habe das Gefühl das bald die ersten Hummeln :hummel: zu sehen sein werden? Nach dem Video vom Hummeltischler Jan Gubisch (Baumhummeln?) habe ich die Klebefallen im Vorbau erneuert, damit auch wirklich keine Wachsmottenlarven sich durch den Vorbau schummeln. :maul: :nein:

                      #29436
                      Detter
                      Forenmitglied
                      Beitragsersteller

                        Ich habe auch noch ein Video vom “Hummeltischler” gefunden. Interessant ist am Schluss die Untersuchung der Klebefalle, im Vorbau. Dort sind einige Larven der Wachsmotte zu sehen, die am Klebestreifen hängen geblieben sind und es nicht in das Hummelnest geschafft haben, Gottseidank. Damit ist wohl bewiesen, dass die Wachsmotte einen Legestachel hat und durch die Gittergaze ihre Eier ablegt. Also auch Vorsicht bei den Lüftungslöchern!

                        #28042

                        Als Antwort auf: Wachsmotten

                        Doris
                        Forenmitglied
                          • DE 39624
                          • 38 m ü. NHN

                          Hallo Martha,

                          ich bestäube Kapok gleich bei der Herrichtung der Kästen für die neue Saison mit zu Pulver zerriebenem Bt, das genügt mir, um die Wachsmottenviecher fernzuhalten.
                          Der Vorbau mit Klebefalle ist mir persönlich zu wartungsintensiv. Wenn das Bullran-Klebeband erst einmal festgeklebt ist, dann ist es fest. Das rückstandslose Entfernen ist nicht so ganz einfach – und es dann in dem kleinen Teil wieder akkurat neu zu befestigen grenzt an einem Kunststück.

                          LG von Doris

                          #28041

                          Als Antwort auf: Wachsmotten

                          Martha
                          Forenmitglied
                            • CH
                            • 545 m

                            Hallo Doris

                            Lese gerade, dass Du keine Wachsmotten-Klebefallen mehr verwendest und schreibst, Du hättest die Gründe mehrmals mitgeteilt. Habe sie nicht mitbekommen und bitte Dich, sie nochmals zu beschreiben. Danke.

                            LG Martha

                            #28010
                            Ralf
                            Forenmitglied
                              • De 78737
                              • 690 m

                              Also ich halte das auch eher wie Stefan. Ich glaube man sollte der Natur noch genügend Raum lassen und nicht allzusehr putzen/tüdeln/ und bemuttern. Die Hummeln wissen auch was sie tun und wissen sich auch meist zu helfen! Meine Hummelpensionen sind alle nach Jürgen Börner und mit dem Hummelklappenvorbau Version 2 mit Wachsmottenklebefalle ausgestattet. Die Klappen können dort auch nicht ausgehängt werden. Im Sommer wenn die Völker am grössten sind gehe ich nach Einbruch der Dämmerung raus und schiebe einen Pappstreifen zwischen Klappe und Auflage damit die Hummeln nich raus können und dann kann ich die Klappe schön putzen falls sie verschmutzt ist. Meist brummen die Wächterinnen bei den Baumhummeln dabei ordentlich und fliegen nach wegnahme des Pappstreifens sogar noch in der Dämmerung aus, aber bisher hat das sehr gut funktioniert. Man sollte immer bedenken das wir im Grunde nur Nistmöglichkeiten zur Verfügung stellen, mit bestmöglichem Schutz für die Hummelvölker und man sollte nicht mit aller Gewalt versuchen Hummeln anzusiedeln nur damit man die Pension voll hat, sondern der Natur auch ihren Lauf lassen und akzeptieren wenn es in dem einen oder anderen Jahr halt nicht klappt.

                              #27238

                              Als Antwort auf: Jürgen Börner verstorben

                              Rainer
                              Forenmitglied

                                Servus in die Runde,

                                auch ich bin sehr traurig, dass Jürgen nicht mehr  unter uns.
                                Mein Mitgefühl ist auch bei seiner Frau, allen Angehörigen und Freunden .

                                Was mich bei Karstens Hinweis nachdenklich macht, ist dass Jürgen als “Urheber” zu Lebzeiten die Seite  abgeschaltet hat. Also eine für mich “aktive” Handlung, dass dieses geistige “Vermögen” nicht mehr öffentlich ist. Über Details dazu will ich nicht spekulieren.

                                Passwörter helfen hier nicht weiter. Da der gesamte Account gelöscht ist und wohl auch der Vertrag mit dem Hoster.  Mit Tools zu arbeiten wäre hier aus meiner Sicht illegal und auch schon die Idee.

                                Mit Blick auf meine erste Hummelsaison freue ich mich schon auf den Frühling.

                                Krokusse, Narzissen  und andere Trachtpflanzen sind gepflanzt. Die Tage werden länger und die Zeit kürzer, um noch meinen  Schwegler-Kasten zu pimpen. (Austausch der Span-Platte gegen Siebdruck, Spiralschlauch,  Vorbau erweitern um Hummelklappe mit Wachsmottenklebefalle, Edelstahlschrauben),  Belüftung unter der Dachkante etc).

                                Jetzt alles aus der bildlichen Erinnerung und etwas schwieriger mit der “nur” Text-Umbau-Beschreibung ohne PDF.

                                Viele Grüße vom Neuen,
                                jetzt öfter hier nicht nur lesend.

                                Rainer

                                Und danke für die Links zu den Archiven !

                                 

                                #27145

                                Als Antwort auf: Wachsmotten

                                Hummelfreund Franz
                                Forenmitglied
                                  • DE 46487
                                  • 22 m

                                  Hallo zusammen!

                                  @Stefan ich schreibe meine Beiträge als Textdatei. odt. Und kopiere hier rein, und auch als Text kommt es manchmal zu diese komische Formatierung.

                                  Die Wachsmotten falle ist Ausbaustufe 2, Stufe 1 habe schon letztes Jahr teilweise eingesetzt, aber war nicht zufriedenstellend. Die Wachsmotten haben versucht durch die Klappe und nicht durch die Falle ins Nest zu gelangen. Dieses Jahr bei Haus 3 wird auch Temperatur und              @Doris      -Luftfeuchtigkeit geregelt,          durch einen leichten Unterdruck im Nest wir der Austritt (Duft) durch diese Gitter geleitet um die Motte hinzulocken.      :devil:

                                  @Marylou       -die ganze Elektronik (Steuerung-Heizung-Kühlung-Lüftung-Hochspannung) wird mit                                           12 Volt DC gespeist.

                                  Zwischen die beiden Gitter (verschiedene Maschenweite) entsteht eine pulsierende (1 Hz)   Hochspannung (bis zu 1000 Volt)  aber nur    0,5  Joule, und muss gleichzeitig beide Gitter berühren, also die Motte muss durch die erste Gitter durch.    (für die kleinste Hummel oder Bienen zu eng)       dann auf 10 mm Abstand ist die zweite Gitter mit engere Maschenweite und bei -berührung kommt der Stromschlag die noch nicht tödlich ist, wenn die Motte raus kommt kann noch weg fliegen (mit Stubenfliegen getestet)    aber wenn hängen bleibt ist die tot.    :devil:                              Hinter den zweiten Gitter ist noch eine Klebefalle weil ich gelesen habe das Wachsmotten auch tot  noch Eier legen!    :dunno:

                                  Wenn eingebaut ist, und funktioniert werde ich detaillierter darüber schreiben und Fotos -posten.

                                  Liebe Grüße       :-)

                                  Franzy

                                Ansicht von 15 Ergebnissen – 91 bis 105 (von insgesamt 123)