Suchergebnisse für ‚Lavendel‘

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  • #25472

    Als Antwort auf: Und wen haben wir hier?

    ChristianChristian
    Forenmitglied
      • A-4800, 4851
      • 420, 510 m

      Hallo Sarah!

      Bei der ersten Hummel würde ich Dir recht geben; die beiden Fotos scheinen ein wenig “überbelichtet”, da traue ich mir keine Prognose abzugeben. War übrigens vorhin in unserer kleinen Gemeinde unterwegs, da sah ich am Lavendel 6 Hummelarten (Stein-, Erd-, Baum-, Acker-, Wiesen- und Veränderliche Hummel), lediglich Wiesen- und Gartenhummeln fehlten. Toll. Beste Grüße! Christian, Oö.

      #25341

      Thema: "Hummelbenzin"

      im Forum Hummelsaison
      Saskia

        Hallo, ich fange einfach mal an.

        “Hummelbenzin” hat meine kleine Tochter die Zuckerlösung getauft, die wir aktuell in unserem Garten verteilen. Vielleicht sollte ich doch am Anfang anfangen:

        Wir haben ein großes Grundstück und sind garantiert der Alptraum eines jeden Gartenliebhabers, hier darf alles wachsen was wächst. Unser Rasen ist mittlerweile ein grünes Meer mit bunten Inseln, Klee, Gänseblümchen, Löwenzahn tummeln sich dort (diese Inseln werden fleißig ummäht). Ein 2m breiter Streifen an 3 Seite des Grundstückes (ca 2000qm) besteht aus wird jährlich einfach nur eine Wildblumenmischung ausgestreut. Es gibt mehrere alte Obstbäume und noch ältere Eichen (ca 100 Jahre), Weiden (auch ca 100 Jahre) und eine Sommerlinde (ca 60-80 Jahre). Gepflanzt wurden nur Lavendel, Hartriegel und Schmetterlingsbüsche (mittlerweile riesige Büsche). Holunder ist alleine aufgetaucht und verbreitet sich auch kräftig, genau wie die Brennesseln. Wicken machen auch was sie wollen. Also ja, viel zum Mähen bleibt nicht mehr übrig.

        Wir hatten all die Jahre extrem viele Hummeln im Garten (bitte fragt nicht welche, so weit bin ich noch nicht :zwinker: ), Bienen aus einem Stock ca 1km entfernt und Unmengen an Schmetterlingen. Überall summte und brummte es, besonders in der Linde, an den Büschen und im Lavendel. Irgendwie ist dieses Jahr alles anders. Man freut sich schon, wenn man wenigstens einmal am Tag ein lebendiges Exemplar der aufgezählten Arten sieht. Hummeln habe ich mehr Tote als Lebende gefunden. Ich ahne woran es liegt, irgendwie war es wohl zu früh zu heiß (seit mitte April durchgehend bis 30 Grad und kaum Regen) und die Hummeln sind verhungert.

        Jetzt habe ich vermehrt darauf geachtet und festgestellt, das unter unser Treppe und direkt neben der Terrasse (und dem Grill :hair: ) sich wieder Leben regt. Also habe ich ihnen “Hummelbenzin” gemacht (3T Fruchtzucker, 1T Zucker, 1,5T Wasser) und das in Legosteine verteilt, habe sogar unterschiedliche Farben benutzt (meine Tochter verzichtet gerne auf sie). Die Steine habe ich in der Nähe der Einfluglöcher platziert. Jetzt frage ich mich, was daran besser machen könnte (sie stehen da halt ungeschützt), was ich noch zusätzlich machen kann, bis die Objekte der Begierde blühen.

        Überall finde ich nur Tipps für Hummelhausbesitzer, ich kann ja schlecht eine Klappe in ein Mauseloch einbauen. Also bitte helft mir, wie kann ich ihnen den diesjährigen, schwierigen Start etwas erleichtern? ie Humeln haben bei uns ja genug Plätze um ein Volk zu gründen, haben es ja auch immer gemacht. Meine Tochter wollte schon ein kleines Legohaus bauen, also quasi eine Tankstelle.

        Über jeden Rat bin ich dankbar.

        Gruß Saskia

         

        #25277

        Als Antwort auf: Welche Hummel ist das?

        bumblebee-me
        Forenmitglied
          • DE 91459
          • 395 m

          Hallo Sarah,
          gestern war Luc schneller mit der Anwort, ich würde auch auf die Bunt- oder Waldhummel (B.sylvarum) tippen.
          Bei den zweiten Bildern würde ich sagen es handelt sich um unsere Gartenhummel (B. hortorum) die es sich auch
          bei mir momentan im Garten sehr häufig am Salbei, Fingerhut, Lavendel, Rittersporn gut gehen läßt, obwohl sie
          in keinem meiner Kästen ansiedelte.

          LG Bumblebee

          #24711

          Als Antwort auf: Hummelbestimmung

          Luc

            @Christian, ich hatte vor 2 Jahren die humilis schon mal bei dir im Ortszentrum gesehen.

            2 Arbeiterinnen am Lavendel an der weissen Mauer ( Haus 38, daneben Parkplatz) mit je einer dunklen wie auf deinem Foto, u. eine hellere, ähnlich Ackerhummel.

            Beim Durchfahren vom Attersee kommend hob ich damals Geld ab, u. ging noch eine Runde im Ort.

             

            Luc

            #24603

            Als Antwort auf: Wachsmotten

            Stefan
            Admin
              • DE 84513
              • 398 m

              Ich habe mal ein Hummelhaus nur mit Lavendel als Nistmaterial befüllt. Da waren am Ende auch Wachsmotten drin…

              Von Klostein bis Ölduft habe ich schon vieles gelesen, geholfen hat scheinbar nichts.

              #24596

              Als Antwort auf: Wachsmotten

              gingillinos
              Forenmitglied

                Bis jetzt habe ich noch keine Wachsmotten entdeckt, oder sie haben sich gut versteckt…Ich denke derzeit immer daran, was mögen Wachsmotten nicht , also was würde sie abhalten Hummelnester zu suchen..Kann man eine Zitronenscheibe in die Nähe legen, oder besser Studentenblumen pflanzen..Lavendel habe ich schon vor den Eingängen gepflanzt…Vielleicht hat hier jemand auch in dieser Richtung Erfahrung… :sarc: :sarc:

                #24250

                Als Antwort auf: Saison 2018 beginnt

                Silvia
                Forenmitglied
                  • 48727
                  • 106

                  Hallo zusammen,
                  Mein Baumhummelvolk entwickelt sich prächtig.
                  Ich hab nur das Problem dass sie ständig den Laufgang zustopfen und dadurch die Klappe nicht richtig schließt. Und immer wieder verlieren sie Pollenhöschen weil sie sich da durchquetschen müssen. Da sitzt auch immer eine Wächterin und macht Alarm wenn ich den Eingang frei mache.☹️ Das wird heiter wenn ich mal wieder das Nest richtig kontrollieren muss?
                  Ich hab jetzt mal ein bisschen Lavendelöl vor den Eingang geträufelt und Lavendelblüten in und um den Kasten.hoffe dass es was hilft.
                  Und da hätte ich auch noch ne Frage: muss ich denn den Deckel wieder auf den Karton machen wenn es kühler wird.
                  Gruß Silvia

                  #6364
                  Doris
                  Forenmitglied
                    • DE 39624
                    • 38 m ü. NHN

                    Hallo Falk, bin zwar selber noch nicht der Einstein unter den Hummelfreunden, aber hier mal meine Antworten auf deine Fragen. Diese haben in der vergangenen Zeit auch mich bewegt und ich konnte auf den Fundus an Wissen von aktiven Hummelschützern zurück greifen.

                    – Muss der Platz unbedingt im Halbschatten liegen?
                    Ja, das wäre sehr gut. Frühmorgens etwas Morgensonne und dann Schatten.

                    – Ausrichtung des Einflugloches egal?
                    Größtentels egal bei Hummelkästen.

                    – Können die Kästen auf dem Boden stehen? Einen Sockel wegen Ameisenabwehr kann ich jetzt nicht so schnell montieren.
                    Ja, auch auf dem Boden ist der Platz in Ordnung. Hilfreich wäre später ein geschlossener Büroablagekasten o.ä., den du mit Wasser füllen kannst. 4 Kompottschalen auf Kopf darin platzieren und darauf deinen Hummelstand stellen. Als Füße eignen sich schnell auch noch Edelstahl-Schlossschrauben.

                    – Kann ich beide Kästen dicht nebeneinander aufstellen? Oder können die Königinnen/Arbeiter ihr Einflugloch verwechseln (konkurrieren)?
                    Meine Kästen stehen auch dicht an dicht. Ich habe die Kästen etwas unterschiedlich dekoriert.

                    – Müssen die Hummelklappen offen stehen bis die Kästen angenommen wurden?
                    Ja. So sollte es sein. Später wird die Hummelklappe etappenweise abgesenkt.

                    – Ab wann die Klappen schließen?
                    Ich schließe meine Hummelklappen, wenn die Königin nit ihrem Nest weit fortgeschritten ist bzw. wenn die ersten kleinen Arbeiterinnen ausfliegen.

                    – Ab welchem Zeitpunkt muß ich mit Wachsmotten rechnen?
                    Ich denke mal ab Mai kannst du damit rechnen. Der Nestgeruch lockt die Schädlinge an.

                    – Kann ich in die Nester Mottenabwehr (Zedernholz, Mottenkugeln, Lavendelöl usw.) reinlegen?
                    Man kann vieles probieren. Ich habe über viele Varianten gelesen, aber einen absoluten Schutz wird es wohl nicht geben. Ich persönlich praktiziere eine andere Lösung.

                    – Ich hab ein vorjähriges Wespennest im Schuppen, sollte ich Teile mit ins Nest legen? Könnte es die Annahme der Kästen verbessern?
                    Ich bezweifele, dass sich die Hummeln davon begeistern lassen. Sicherlich gibt es auch dazu unterschiedliche Ansichten.
                    – Riechen Hummeln?
                    Ja! Hummeln können riechen. Eine Studie belegt, dass sich Hummeln auf Blüten, die sie besucht haben, nicht mehr niederlassen. Hummeln erkennen das am “Fußgeruch”.
                    Klingt zum Lachen, aber wenn du mal genau und länger beobachtest, kannst du das sehen.

                    Viele tolle Erfahrungen noch und schöne Osterfeiertage.

                    Man möge mich berichtigen oder ergänzen, soweit erforderlich.
                    LG von Doris

                    #6361
                    Falk
                    Forenmitglied

                      Guten Abend,

                      mir schwirren noch einige Fragen zur Aufstellung der Hummelnistkästen demnächst durch den Kopf. Da ich noch absoluter Anfänger zwecks Hummeln bin.

                      -Muss der Platz unbedingt im Halbschatten liegen?
                      -Ausrichtung des Einflugloches egal?
                      -Können die Kästen auf dem Boden stehen? Einen Sockel wegen Ameisenabwehr kann ich jetzt nicht so schnell montieren
                      -Kann ich beide Kästen dicht nebeneinander aufstellen? Oder können die Königinnen/Arbeiter ihr Einflugloch verwechseln (konkurrieren)?
                      -Müssen die Hummelklappen offen stehen bis die Kästen angenommen wurden?
                      -Ab wann die Klappen schließen?
                      -Ab welchem Zeitpunkt muß ich mit Wachsmotten rechnen?
                      -Kann ich in die Nester Mottenabwehr (Zedernholz, Mottenkugeln, Lavendelöl usw.) reinlegen?
                      -Ich hab ein vorjähriges Wespennest im Schuppen, sollte ich Teile mit ins Nest legen? Könnte es die Annahme der Kästen verbessern?
                      -Riechen Hummeln?

                      Es stehen zwar schon viele Antworten im Forum, aber um Antworten auf meine Fragen wäre ich sehr dankbar.

                      Viele Grüße und ein schönes Osterfest
                      wünscht Falk

                      #5446

                      Als Antwort auf: Hummelsaison Zwischenbilanz

                      Stefan
                      Admin
                        • DE 84513
                        • 398 m

                        Hallo Christian!

                        Schön, dass Du da bist. Ich denke mit Deiner Erfahrung bist Du eine erfreuliche Bereicherung für uns alle.

                        Natürlich sind wir alle sehr neugierig, Deine Hummelhäuser interessieren sicher nicht nur mich. Hast Du ein paar Fotos parat?

                        Es hört sich so an als ob Du auch Hummelhäuser verkaufst? Interessiert uns immer!

                        Lavendel hat bei mir in Punkto Wachsmotten nichts gebracht. Auch Hummelnester die ausschließlich Lavendel als Nistmaterial hatten waren befallen. Da scheinst Du mehr Glück zu haben.

                        Bei mir ist die Hummelsaison leider schon so gut wie zu Ende. Die Nester sind durch und vertrocknet. Nur noch einzellne Hummeln halten ich darin auf und warten anscheinend auf ihr Ende.

                        Grüße aus Bayern nach Österreich!

                        Stefan

                        #5445
                        Christian
                        Forenmitglied

                          Hallo Hummel-Freunde! Habe mich soeben im Forum angemeldet, und weil heute extremes Regenwetter hier in Oö. herrscht ein paar Zeilen um mein Lieblingsthema Hummelschutz: An meinen beiden Wohnsitzen im Bezirk Vöcklabruck, Oö., hatten sich heuer 15 Hummelköniginnen angesiedelt. 6 existieren noch. Trotzdem meine Hummelhotels keine Mottenschutzklappe haben, habe ich nur selten Probleme mit Mottenbefall. Lege jeweils getrocknete Lavendel in den Vorbau. Im Vorjahr waren so gut wie alle Hummelnester durch Kuckuckshummeln okkupiert, obwohl ich 12 Kuckuckshummelköniginnen übersiedelte. Weil ich HH schon seit Jahren aufstelle, finden die Königinnen aus dem Vorjahr diese immer wieder, natürlich auch die Kuck.-Hu. Konnte schon viel Begeisterung für den Hummelschutz wecken, etwa 65 Freunde haben über mich schon HH bezogen. Es gibt kaum jemanden, den das Thema für diese Art von Naturschutz nicht interessiert. Finde diese Homepage übrigens super, und habe mich eben durch die Bildergallerie geklinkt. Konnte dabei meine Kenntnisse seltener Hummeln, die ich auch hie und da sehe, auffrischen. Freue mich, wenn ich hier in diesem Forum hie und da Fragen über Hummeln stellen kann und Antworten von Euch Spezialisten bekomme. Lb.Gr.! Christian

                          #5347

                          Als Antwort auf: Wachsmotteninvasion

                          Stefan
                          Admin
                            • DE 84513
                            • 398 m

                            Guten Morgen!

                            Hier noch der Bericht von gestern: Wachsmotten bei den Erdhummeln!

                            Gegen Wachsmotten hilft meiner Meinung nach nur BT und auch nur, wenn die zerstörerischen Wachsmotten-Larven noch klein sind. Alles andere war bei mir nicht erfolgreich. Auch Hummelnester die z. B. ausschließlich Lavendel als Nistmaterial hatten rochen zwar ganz nett, hatten aber am Schluss doch Wachsmotten.

                            Hier im Forum setzen einige Mitglieder Klebefallen ein, auch mehr oder weniger erfolgreich.

                            Wie gsagt: Wachsmotten gehören dazu. Aber bitte erst, wenn Königinnen und Drohnen abgeflogen sind.

                            #5346

                            Als Antwort auf: Wachsmotteninvasion

                            Wolfisan

                              Hab mich ein bisschen in die Thematik “Umsiedeln” eingelesen. Klingt sehr kompliziert und aufwändig!
                              Hoffentlich geht alles gut!
                              Vielleicht eine dumme Frage aber helfen eigentlich die üblichen Mottenschutzmittel (Mottenkugeln, Zedernholz) auch gegen die Wachsmotte? Ich hab ja schon von Lavendelöl bis WC-Stein gelesen aber wie schaut es mit den Klassikern aus?
                              Bin die halbe Nacht wach gelegen und hab über eine Wachsmottenfalle nachgedacht, war aber nicht sehr erfolgreich! :zwinker:

                              #5099
                              Stefan
                              Admin
                              Beitragsersteller
                                • DE 84513
                                • 398 m

                                Hallihallo!

                                Nistmaterial hat jeder der einen Garten hat. Etwas Moos, zerriebene trockene Blätter, etwas trockenes Heu oder Grasbüschel. Blütenstände der Clematis oder Abschnitte vom Lavendel. Und dazu Kapok.

                                Genau so funktioniert Kleintierstreu mit Kapok.

                                Ich nehme gerne Naturmaterialien weil ich die kostenlos vor Ort habe ohne irgend wo hin fahren zu müssen. Kapok hatte ich mir vor Jahren mal 5 kg gekauft für wenige Euro. Das reicht wahrscheinlich bis an mein Lebensende und vielleicht noch eine Generation mehr…

                                #5079

                                Als Antwort auf: "Passive" Hummelhaltung

                                Doris
                                Forenmitglied
                                  • DE 39624
                                  • 38 m ü. NHN

                                  Hallo Irm, ich befürchte, dass das so nicht möglich ist.
                                  Immer wieder wird zwar berichtet über Lavendel o.ä., aber so richtigen Schutz bieten diese Pflanzen wohl nicht.
                                  Entweder Du lässt alles so wie es ist und damit der Natur ihren Lauf, oder Du greifst zur chem. Keule und wendest Bt an. Ich habe gelesen, dass, wenig davon in den Laufgang gestäubt, helfen soll. Die Hummeln tragen das dann an ihren Beinchen ins Nest. Aber ob das dann alle Wachsmotten abtöten wird?
                                  Es gibt in diesem Forum die echten Hummi-Wissenschaftler, die sicherlich weitere Tipps für Dich haben.
                                  Ich für meinen Teil habe in diesem Jahr Hinweise befolgt, gleich die Kapokwolle mit Bt einzustäuben, so dass es erst gar keinen Mottenbefall gibt. Und das hat wirlich geklappt.
                                  Sicherlich kann man darüber geteilter Meinung sein, aber was soll man tun, wenn man lediglich die Wahl zwischen Pest oder Cholera hat.?
                                  Trotzdem weiterhin ein glückliches Händchen für die Hummi´s
                                  wünscht Dir Doris

                                Ansicht von 15 Ergebnissen – 541 bis 555 (von insgesamt 572)