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Thema: "Hummelbenzin"
Hallo, ich fange einfach mal an.
“Hummelbenzin” hat meine kleine Tochter die Zuckerlösung getauft, die wir aktuell in unserem Garten verteilen. Vielleicht sollte ich doch am Anfang anfangen:
Wir haben ein großes Grundstück und sind garantiert der Alptraum eines jeden Gartenliebhabers, hier darf alles wachsen was wächst. Unser Rasen ist mittlerweile ein grünes Meer mit bunten Inseln, Klee, Gänseblümchen, Löwenzahn tummeln sich dort (diese Inseln werden fleißig ummäht). Ein 2m breiter Streifen an 3 Seite des Grundstückes (ca 2000qm) besteht aus wird jährlich einfach nur eine Wildblumenmischung ausgestreut. Es gibt mehrere alte Obstbäume und noch ältere Eichen (ca 100 Jahre), Weiden (auch ca 100 Jahre) und eine Sommerlinde (ca 60-80 Jahre). Gepflanzt wurden nur Lavendel, Hartriegel und Schmetterlingsbüsche (mittlerweile riesige Büsche). Holunder ist alleine aufgetaucht und verbreitet sich auch kräftig, genau wie die Brennesseln. Wicken machen auch was sie wollen. Also ja, viel zum Mähen bleibt nicht mehr übrig.
Wir hatten all die Jahre extrem viele Hummeln im Garten (bitte fragt nicht welche, so weit bin ich noch nicht :zwinker: ), Bienen aus einem Stock ca 1km entfernt und Unmengen an Schmetterlingen. Überall summte und brummte es, besonders in der Linde, an den Büschen und im Lavendel. Irgendwie ist dieses Jahr alles anders. Man freut sich schon, wenn man wenigstens einmal am Tag ein lebendiges Exemplar der aufgezählten Arten sieht. Hummeln habe ich mehr Tote als Lebende gefunden. Ich ahne woran es liegt, irgendwie war es wohl zu früh zu heiß (seit mitte April durchgehend bis 30 Grad und kaum Regen) und die Hummeln sind verhungert.
Jetzt habe ich vermehrt darauf geachtet und festgestellt, das unter unser Treppe und direkt neben der Terrasse (und dem Grill :hair: ) sich wieder Leben regt. Also habe ich ihnen “Hummelbenzin” gemacht (3T Fruchtzucker, 1T Zucker, 1,5T Wasser) und das in Legosteine verteilt, habe sogar unterschiedliche Farben benutzt (meine Tochter verzichtet gerne auf sie). Die Steine habe ich in der Nähe der Einfluglöcher platziert. Jetzt frage ich mich, was daran besser machen könnte (sie stehen da halt ungeschützt), was ich noch zusätzlich machen kann, bis die Objekte der Begierde blühen.
Überall finde ich nur Tipps für Hummelhausbesitzer, ich kann ja schlecht eine Klappe in ein Mauseloch einbauen. Also bitte helft mir, wie kann ich ihnen den diesjährigen, schwierigen Start etwas erleichtern? ie Humeln haben bei uns ja genug Plätze um ein Volk zu gründen, haben es ja auch immer gemacht. Meine Tochter wollte schon ein kleines Legohaus bauen, also quasi eine Tankstelle.
Über jeden Rat bin ich dankbar.
Gruß Saskia
Guten Abend,
mir schwirren noch einige Fragen zur Aufstellung der Hummelnistkästen demnächst durch den Kopf. Da ich noch absoluter Anfänger zwecks Hummeln bin.
-Muss der Platz unbedingt im Halbschatten liegen?
-Ausrichtung des Einflugloches egal?
-Können die Kästen auf dem Boden stehen? Einen Sockel wegen Ameisenabwehr kann ich jetzt nicht so schnell montieren
-Kann ich beide Kästen dicht nebeneinander aufstellen? Oder können die Königinnen/Arbeiter ihr Einflugloch verwechseln (konkurrieren)?
-Müssen die Hummelklappen offen stehen bis die Kästen angenommen wurden?
-Ab wann die Klappen schließen?
-Ab welchem Zeitpunkt muß ich mit Wachsmotten rechnen?
-Kann ich in die Nester Mottenabwehr (Zedernholz, Mottenkugeln, Lavendelöl usw.) reinlegen?
-Ich hab ein vorjähriges Wespennest im Schuppen, sollte ich Teile mit ins Nest legen? Könnte es die Annahme der Kästen verbessern?
-Riechen Hummeln?Es stehen zwar schon viele Antworten im Forum, aber um Antworten auf meine Fragen wäre ich sehr dankbar.
Viele Grüße und ein schönes Osterfest
wünscht FalkThema: Hummelsaison Zwischenbilanz
Hallo Hummel-Freunde! Habe mich soeben im Forum angemeldet, und weil heute extremes Regenwetter hier in Oö. herrscht ein paar Zeilen um mein Lieblingsthema Hummelschutz: An meinen beiden Wohnsitzen im Bezirk Vöcklabruck, Oö., hatten sich heuer 15 Hummelköniginnen angesiedelt. 6 existieren noch. Trotzdem meine Hummelhotels keine Mottenschutzklappe haben, habe ich nur selten Probleme mit Mottenbefall. Lege jeweils getrocknete Lavendel in den Vorbau. Im Vorjahr waren so gut wie alle Hummelnester durch Kuckuckshummeln okkupiert, obwohl ich 12 Kuckuckshummelköniginnen übersiedelte. Weil ich HH schon seit Jahren aufstelle, finden die Königinnen aus dem Vorjahr diese immer wieder, natürlich auch die Kuck.-Hu. Konnte schon viel Begeisterung für den Hummelschutz wecken, etwa 65 Freunde haben über mich schon HH bezogen. Es gibt kaum jemanden, den das Thema für diese Art von Naturschutz nicht interessiert. Finde diese Homepage übrigens super, und habe mich eben durch die Bildergallerie geklinkt. Konnte dabei meine Kenntnisse seltener Hummeln, die ich auch hie und da sehe, auffrischen. Freue mich, wenn ich hier in diesem Forum hie und da Fragen über Hummeln stellen kann und Antworten von Euch Spezialisten bekomme. Lb.Gr.! Christian