Suchergebnisse für „Lavendel“

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  • #95606
    AvatarBombusMaximus
    Forenmitglied

      Guten Abend,

      meine Frau hat vor knapp einer Woche eine verletzte Steinhummelkönigin bei uns im Hof gefunden, daher wende ich mich hilfesuchend an dieses Forum. Auf der rechten Seite fehlt der Hummel fast das gesamte mittlere Bein und der untere Flügel (ebenfalls rechts) ist beschädigt. Sie kann nicht fliegen und es fällt ihr wegen der Verletzung auch schwer sich auf kleineren Blüten und langstieligen Pflanzen (z.B. Lavendel) zu halten. Wir haben sie bislang durchgebracht indem wir viele Wildpflanzen erworben und diese im Garten verpflanzt haben. Das klappt bislang ganz gut… (unter Aufsicht).

      Ich hätte zunächst 2 Fragen:

      1. Macht es Sinn zu versuchen herauszufinden, wo sie “wohnt”, um sie dort hinzubringen? Bei uns gibt es nämlich keine Steinhummeln, aber bei einem Nachbarn, der allerdings in einiger Entfernung auf der anderen Strassenseite wohnt, wurden welche gesichtet.

      2. Gegen 18/18:30 Uhr wird sie immer ruhig und bewegt sich (meistens) bis zum nächsten Morgen nicht mehr. Ich hatte ihr jetzt 2 Mal einen Schlafplatz unter der abstehenden Rinde eines aufrecht stehenden toten Baumes gesucht, den sie auch annahm, allerdings besteht hier immer die Gefahr, dass ich sie am nächsten Tag nicht wieder finde, sofern ich nicht früh morgens zur Stelle bin (klappt zeitlich nicht immer). Gestern war sie einen ganzen tag “verschwunden”, heute moragen, kam sie wieder zu uns :spring:   Heute hat sie den ganzen Tag auf den Blüten einer Scabiose mit großen Blüten verbracht und ununterbrochen gefuttert (dies scheint bislang ihre Lieblingspflanze zu sein). Ist es besser sie über Nacht auf den Blüten zu lassen (da “ruht” sie nämlich gerade), oder ist es sinnvoller, dass sie die Nacht wettergeschützt wieder unter der Rinde verbringt?

      Für sachkundige Hilfe wäre ich dankbar.

      Viele Grüße

      Peter

      Foto/Video:
      #95133

      Als Antwort auf: Hummelsaison 2026

      MarvinB
      Forenmitglied

        Hallo zusammen!

        Ich habe vor kurzem neben meinem Hummelhaus ein Lavendelstrauch gepflanzt. Habe gedacht dass sie den Nektar gebrauchen können, aber vor allem, dass der Lavendel Wachsmotten mit seinem Geruch fernhält. Komisch kommt mir allerdings vor, dass meine angesiedelte Steinhummel nach jetzt einem Monat höchstens fünf Arbeiterinnen hat und ich folgendes an der Seite meines Hummelkastens finden musste. Sind das Wachsmottenlarven? Sie befinden sich nicht im Nest soweit ich es sehen konnte oder sonstwo, allerdings im lavendelstrauch. Bilder am Anhang. Die weißen “Larven” sind ungefähr 1 cm groß, die schwarzen Dinger so ungefähr 2 mm.

        Vielen Dank im voraus

        Foto/Video:
        #93539

        Als Antwort auf: Bauanleitung Hummelhaus

        Caphalor
        Forenmitglied
          • DE 35638
          • 173 m

          Hallo zusammen,

          nach etwas längerer Abwesenheit hier im Forum, wollte ich auch mal wieder was von mir hören lassen.

          Die 3 Kästen nach der Bauanleitung dieser Seite gehen mittlerweile schon in die 4. Saison und sind immer noch Top in Schuss. Die Anleitung hat sich damit bewährt 😉

          Auch die Entscheidung, auf mehrfach verwendbare Innenkästen aus Sperrholz zu gehen, war absolut richtig.

          Alle Kästen waren jedes Jahr besiedelt und auf Grund des Hummelgeruchs der wieder verwendeten Innenkästen, gab es auch mehrere erfolgreiche passive Ansiedlungen – obwohl ich die große Vorbauklappe geschlossen lasse und nur das Einflugloch offen ist.

          Die Wachsmotten in unserer Gegend treiben mich allerdings in den Wahnsinn. Es gibt kaum ein Volk, das gegen Mitte/Ende der Saison nicht befallen ist.

          Lavendel / -öl bringt absolut gar nichts und BT verwende ich nur bei einem sehr frühen Befall.

          Ob die Wachsmotten es irgendwie durch die gut schließende Klappe schaffen, oder die Lüftungsgitter, konnte ich bislang noch nicht herauszufinden.

          Das war für mich der Anlass, diesen Winter auf Basis der Standard-Bauanleitung als Grundidee, einen Doppelkasten zu bauen.

          Der Hauptkasten hat keine Lüftungslöcher.

          Später in der Saison wird auf den Hauptkasten ein zusätzlicher “Lüftungsaufsatz” gesetzt, welcher neben den Lüftungsgittern außen ein weiteres Innengitter als Abtrennung zum Hauptkasten besitzt und mit einem breiten Streifen Bullran zusätzlich Abwehr gegen Wachsmotten bietet, sollte eine Larve es durch die äußeren Lüftungsgitter schaffen. Hier besteht auch keine Gefahr, dass eine Hummel an die Klebefalle kommt.

          Die Innenkästen sind wegen den guten Erfahrungen wieder aus Sperrholz.

          Ein paar Bilder hänge ich mal an.

          Auf den Bildern ist das Bullran noch mit der Schutzfolie versehen.

          Bin gespannt, wie sich der Kasten schlägt. Zumindest eine Wiesenhummel ist schonmal in “Wohnung 1” eingezogen. :)

          Euch allen eine erfolgreiche Saison und liebe Grüße

          Dennis

          Foto/Video:
          1. Innenkasten Hummelhaus
          #92995

          Als Antwort auf: Hummelsaison 2026

          JoergS
          Forenmitglied
            • D 31535
            • 36 m

            @Koberlin:

            1m vor dem Eingang sind ausreichend.

            Wenn Du versuchst die Hummel einzusetzen, dann solltest Du das Haus mit nach unten zur Wiese nehmen, der weg in deine Wohnung ist sonst zu weit. Und ganz vorsichtig sein und vorher richtig schlau machen!

            Sobald Du sie vorsichtig eingesetzt hast, den Eingang verschließen und dann das Haus zügig auf den Balkon an seinen Platz stellen (Boden ist kein Problem, sicherer Stand ist wichtig!) und wieder aufmachen und dich entfernen (Am Besten nach drinnen, kannst durch ein Fenster den Eingang beobachten). Das Haus beim Transport nicht schütteln und  später nicht mehr verstellen!

            Oder Du hoffst das eine Hummel auf deinen Balkon kommt und das Haus von selbst entdeckt.

            Moos und Lavendel sollen dabei sehr hilfreich sein, um auf den Eingang aufmerksam zu machen.

            Wenn sie das Haus akzeptiert hat (Erkundungsflug), in den ersten Wochen den Balkon meiden.

            Wenn sie sich gestört fühlt, sucht sie sich ein neues Zuhause.

            Viel Glück!

             

            #92979

            Als Antwort auf: Hummelhaus von Volker

            Volker
            Forenmitglied
              • 08543 DE
              • 427 m

              Hallo Christian,  vielen Dank für deine Antwort. Wir sind gespannt,  wie alles läuft/fliegt :x :D

              Kann uns jemand noch einen Tipp bezüglich der Pflanzen, in der Umgebung der Hummelhäuser geben. Bei uns wachsen z.B. Weiden, Lungenkraut, Zierjohannisbeeren. Der Lavendel und die Kugeldiestel blühen ja erst später.

              Vielleicht hat jemand einen “Geheimtipp “.

              Viele Grüße

              #92620

              Als Antwort auf: Die Wachsmotte

              Martha
              Forenmitglied
                • CH
                • 545 m

                HP 22927 Klar, passt scho…..nur den Motten nicht, die lieben den Lavendelduft gar nicht. Erdhummeln sind wirklich kleine Schweinchen mit extremen Duftquellen. Frühe Ansiedlungen, Erdhummeln gehören neben den Wiesenhummeln zu den frühesten, die im Frühling erwachen, und dann noch der ungeliebte Duft von Lavendel verhindert möglicherweise einen frühen Befall der Motte. Aber das weisst Du ja schon.

                Dein Plan zeigt auf, wie man auf ganz natürliche Art und der Natur entsprechend auf toxische Mittel verzichten kann.

                #92619

                Als Antwort auf: Die Wachsmotte

                HP
                Forenmitglied
                  • DE 22927
                  • 50 m

                  Ich hatte dieses Jahr je 2 erfolgreiche Erdhummel- u. Ackerhummelvölker. In beiden Fällen steht das Ackerhummelhaus direkt über dem der Erdhummeln. Beide Erdhummelkästen waren von Wachsmotten befallen (trotz WM-Klappen), die Ackerhummeln nicht. Für mich ein klares Indiz, daß es nur nach dem Geruch geht. Die Ackerhummelinnenkartons samt Inhalt kann ich nächstes Jahr so wiederverwenden. Sie sind absolut sauber, auch die Zuläufe. Evtl. Kapok ergänzen. Die Erdhummelkästen sehen aus wie “Sau”, alles zugekotet. Das zieht die Wachsmotten magisch an.

                  Ich werde weiterhin bis Ende Juni die Kästen mit reinem Lavendelöl besprühen. Das stört die Hummeln nicht. Meine Frau sagt dann, der ganze Garten riecht nach Lavendel. Paßt scho… Wenn ich es schaffe, die Wachsmotten bis Ende Juni fernzuhalten, ist das Volk i.d.R. so weit, daß Geschlechtstiere ausgeflogen sind und ein Eingreifen m.E. nicht mehr erforderlich ist. Bt habe ich, verwende es aber nur in “Notfällen”.

                  VG

                  HP

                  #92409

                  Als Antwort auf: Hummelsaison 2025

                  Markus Hibbeler
                  Forenmitglied
                  Beitragsersteller
                    • 26180
                    • 17 m

                    @Christian Danke dir und Glückwunsch zur Roten Wespe!

                    @HP Danke dir! Etwa seit einem Monat war dort kein Flugverkehr oder nur noch sehr wenig Flugverkehr. Das alte Nest ist noch drin. Ich habe allerdings schon vorher die Trennwand im Schwegler entfernt, so dass genug Platz da sein dürfte.

                    Ich habe jetzt etwas Lavendelöl und Cayenne-Pfeffer in den Eingangsbereich beträufelt – und siehe da: die Maus kam wieder, schnüffelte und suchte das Weite.

                    Bei mir sind jetzt noch die drei Ackerhummelvölker aktiv.

                    Lieben Gruß

                    Markus

                    #92383

                    Als Antwort auf: Bacillus thuringiensis

                    Martha
                    Forenmitglied
                      • CH
                      • 545 m

                      @Makki   Wollte schon länger auf Deinen Post antworten.

                      Betreff Niemöl, das wäre nur ÄUSSERLICH anwendbar, zur Geruchsdämmung des Hummelduftes. Der Duft von Niemöl ist stärker als der des Lavendels und die Motten werden eher abgeschreckt.

                      Du erwähnst noch Thymol. Dieser Wirkstoff wird gegen die Varro Milbe eingesetzt und ist gegen die Motte wahrscheinlich unwirksam.

                      Ich denke, eine Alternative zu Bt wäre die Schlupfwespe. Jedenfalls hat sie mein Interesse geweckt und werde sie, wenn sich die Gelegenheit bietet, testen.

                      #92305

                      Als Antwort auf: Hummelsaison 2025

                      Juergen
                      Forenmitglied
                        • DE 22549
                        • 21 m

                        Moin zusammen.

                        Ich melde mich zurück! Nein, nicht aus dem Urlaub sondern von einer zwar kurzen, aber heftigen Corona-Infektion.

                        Dank der Impfungen waren wir, also meine Frau und ich, nach fünf Tagen damit durch, sprich negativ, aber die Nachwirkungen haben uns über drei Wochen zu schaffen gemacht.

                        Das sogar so sehr, dass mir heute das einloggen nicht gelang und ich ein neues Passwort anfordern musste :o .

                        Meine 5 Hummelvölker sind allesamt durch. Kein Flugbetrieb mehr! Sowohl in den beiden Kästen, als auch bei den drei Völkern die sich Mauselöcher gesucht hatten.

                        Allerdings fliegen in der Kapuzinerkresse, dem Blutweiderich und dem Lavendel bei der Nachbarin, noch immer zahlreiche große, dicke Erd- und Ackerhummeln :mrgreen: .

                        Schöne Grüße, Jürgen

                        #92265

                        Als Antwort auf: Die Wachsmotte

                        Marlies Schauer
                        Forenmitglied
                          • Bayern DE 94469
                          • 400

                          Hallo. Habe die Beiträge über Wachsmotten gelesen, aber irgendwie weiß ich nicht, wie BT angewendet werden soll. Ich habe gehört, dass man es über das Nest streuen sollte. Manche sprühen das Nest. Das mit der Trichogramma evanescens klingt sehr interessant.  Ich hatte ein grosses Volk und Mitte Juli stellte ich dann doch Wachsmotten fest. Ich hatte die gesamte Zeit mit Lavendel gearbeitet.Denke, es sind schon Drohnen ausgeflogen. Was ist die beste Lösung?

                          #92240

                          Als Antwort auf: Bacillus thuringiensis

                          Doris
                          Forenmitglied
                            • DE 39624
                            • 38 m ü. NHN

                            Hallo Marlies, wenn Drohne abgeflogen sind, dann dürfte es auch Jungköniginnen gegeben haben.
                            Sicherlich hast Du aufmerksam im Forum die Beiträge zum Thema Wachsmotten bzw. Bt verfolgt. Die nachtaktiven Falter werden vom Hummelduft angelockt. Wie Du schreibst, war das Volk recht groß; dementsprechend auch der Duft.

                            Lavendel bietet meiner Auffassung nach keinen Schutz. Für uns riecht er angenehm, aber die Tiere haben einen hochfeinen Geruchssinn, da können wir Menschen nicht mithalten.
                            Möglicherweise haben die Motten auf dem Anflugbrett auf eine gute Gelegenheit gewartet, das Nest zu erobern.
                            Marylou hat dazu über viele eigene Erfahrungen berichtet.

                            Wenn Du wegen einer Nestkontrolle den Kasten bewegst, flüchten die WW-Larven sofort in die Streu. Dann sind sie mit bloßem Auge kaum erkennbar. Die kleinste Erschütterung oder ein Lichteinfall reichen.

                            Dass der Karton unten kaputt war kann durch die Hummeln vermutlich selber erfolgt sein, je nachdem, wie tief das Nest in der Streu versteckt war. Ich glaube nicht, dass die WM durch das Bodengitter gelangten. Habe ja selber meine Kästen im Einsatz, die sowohl im Hummelstand als auch auf dem Boden stehen und besiedelt sind. 21 Völker in verschiedenen Kastenmodellen sind hier noch immer aktiv und nicht eine einzige Wachsmotte in den Kästen.
                            Ich behandele mit BT jeweils im Abstand von 10 Tagen. Einzelheiten dazu sind in den anderen Beiträgen zu finden.
                            Wenn Du noch weitere Informationen wünschst, bitte melde Dich.

                            LG und einen schönen Sonntag

                            #92236

                            Als Antwort auf: Bacillus thuringiensis

                            Marlies Schauer
                            Forenmitglied
                              • Bayern DE 94469
                              • 400

                              Hallo

                              Habe einiges über Wachsmotten gelesen. Ich hatte ein sehr großes Volk,,was ich gut kontrolliert hatte. Mir ist im oberenTeil nichts aufgefallen. Es sind schon viele Drohnen ausgeflogen, ob auch Königinnen, kann ich nicht sagen. Kenne mich noch nicht sonst aus. Plötzlich sind es immer weniger geworden. Als ich das Nest abermals kontrollierte, fand ich Wachsmotten. Den Eingang/ Vorbau hatte ich seit Anfang an mit Lavendel behandelt. Kann es sein, dass die Wachsmotte von unten durch die Maschen des Metallgitters die Eier eingeschleust hat? Der Karton war unten in einer Ecke angefressen. Schicke noch ein Bild vom Gitter. Der Nistkasten ist unten offen. Freue mich über Informationen.

                              Foto/Video:
                              #92140
                              Makki
                              Forenmitglied
                              Beitragsersteller

                                Hier mal ein Bild von 2 verschiedenen Hummeln am Lavendel.
                                Auch ein kleines Video mit den 3 Grössen.

                                Zudem wollte gestern noch eine Fliege mit ins Hummelhaus.
                                Werden die gemeuchelt, oder einfach ihre Eier ablegen gelassen?

                                 

                                Makki

                                #92137
                                Makki
                                Forenmitglied
                                Beitragsersteller

                                  Unsere Jungs denken den “Overkill”, zumindest der Älteste :)
                                  “Wir können das doch ins Home Assist integrieren”…

                                  Ich versuche eher pragmatisch den Übersachwang zu bremsen, und habe mal vorgeschlagen, einfach einen Wasserkreislauf mit 22°warmem Wasser durch die diversen Hummelkisten laufen zu lassen.
                                  Ob bei höheren Temperaturen oder dauernd, kann ja jederzeit umgestellt werden.

                                  Was ist eigentlich die Nest-Wohlfühltemperatur von Hummeln?

                                  Aktuell sind in unserem Hummelnest 4 verschieden grosse Hummelsorten.
                                  -ca 15mm lang
                                  -ca 22mm lang
                                  -ca 30mm riesig (wohl Jungköniginnen)
                                  -die Hauskönigin

                                  Erst mal aufgefallen sind die am Lavendel, und später auch am kanarischen Salbei.
                                  Der Blick via Kamera in die Kiste zeigte uns:
                                  etwa 30 kleine, sicher 15 mittlere und 15 grosse Hummeln tummeln sich nachts da drin.
                                  Man sieht keine Cocon-Bautätigkeit mehr.
                                  Es wird also langsam dem Ende dieser Saison zu Gehen.

                                  Makki

                                Ansicht von 15 Ergebnissen – 1 bis 15 (von insgesamt 575)