Suchergebnisse für ‚klebefalle‘

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  • #67761

    Als Antwort auf: Hummelsaison 2022

    AvatarHasenmama
    Forenmitglied

      Hallo Thomas,

      ich kann zwar nichts Produktives beitragen da ich auch neu auf diesem Gebiet bin. Hatte es bereits letztes Jahr versucht aber es hatte leider nicht geklappt.

      Ich drücke dir feste die Daumen, dass es mit der Ansiedlung klappt. Du bist mir aber schon ein ganzes Stück voraus –  für mein Hummelhaus hat sich bisher noch keine “royale Hummeldame” interessiert.

      Habe heute den Tipp bekommen, dass das Hummelhaus verkleidet werden sollte und dass es eine Rampe benötigt, da es etwas erhöht auf 4 Granitfühen in einem “Wasserbecken” (wegen der Ameisen) steht. Habe also heute nachmittag ordentlich Moos aus dem Rasen gekratzt und das liegt gerade zum Trocknen auf der Terrasse. Werde damit den Eingang zum Hummelhaus auslegen und auch die Rampe (eine alte Wurzel auf einem Pflasterstein), die zur noch geöffneten Hummelklappe führt. Es soll ja für die Hummeln auch von außen gemütlich und ansprechend aussehen, Hummeln stehen wohl nicht so auf den strengen “Bauhausstil” ;) .

      Bin auch unsicher, was für Pflanzen ich jetzt für die Hummeln in unmittelbare Nähe des Humelhauses setzen soll. Die Krokusse sind hier in Köln schon verblüht, ein paar Hyazinthen blühen, kleine Narzissen, die Kätzchenweide (Entfernung 6 Meter) blüht auch schon langsam aus. Im Garten stehen noch 2 Apfelbäume die bald blühen werden. Habe schon vor 3 Wochen ein paar dicke Hummeln (und auch Honigbienen) hier gesehen aber für mein Humelhaus haben sie sich bisher leider nicht interessiert. Klar, das Hummelhaus ist ja noch “nackig” außen und daher eher abweisend.

      Habe aber zwei Fragen an die Erfahrenen hier :girl: :

      Die Hummelklappe bleibt ja erstmal offen aber was mach´ ich mit dem “Vorbau”? Lass´ ich auch den Vorbau erstmal offen???

      Habe das Hummelhaus mit allem was dazugehört vom Hummeltischler-Nachfolger Jan Gubisch im Juli 2020 gekauft. Es steht im Vollschatten unter einem Kirschlorbeer hinten an der Gartenmauer.

      Muss ich ggf. noch eine der Wachsmottenklebefalle aktivieren? Es heißt ja, eine der Klebefallen ist die ersten 2 Jahre aktiviert.

      Toll, dass es dieses Forum hier gibt!!! :winken:   Freue mich auf Antwort.

      (Bildereinstellen klappt noch nicht aber ich arbeite dran ….. :ups: )

      Ganz liebe Grüße aus Köln :)

      Birgit

       

       

      #66316
      Stefan
      Admin
      Beitragsersteller
        • DE 84513
        • 398 m

        Danke Thorsten!

        Ich sehe das genau so wie Du, ein tolles Hummelhaus für den Preis. :ja:

        Tropfkante nachrüsten, Keile in den Vorbau und fertig ist das perfekte Hummelhaus. Sogar mit Klebefalle in der Laufgangbelüftung.

        Danke für die Bilder, ist bereits in den Hummelhausvergleich aufgenommen. :)

        Grüße Stefan

        #65290

        Als Antwort auf: Vorbau – Seite wechseln?

        Ralf
        Forenmitglied
          • De 78737
          • 690 m

          Hallo Bernd,

          Ich habe Herrn Gustav Erhardt mal besucht in seinem Hummelgarten und er hat mir das bei seinen Hummelhäusern gezeigt. Es klingt logisch und da ich im Frühjahr dort war habe ich es selbst gesehen. Allerdings fängt er die  wiederkehrende Königin dann ab und setzt sie aktiv ein. Ich habe einen Kasten bei ihm gekauft um daraufhin einen neuen Vorbau konstruiert bei dem man die Hummelklappe und die Klebefalle mit Belüftung jeweils links oder rechts anbringen kann. Ist etwas aufwendig, funktioniert aber perfekt und die Königin kann sich selbst ansiedeln. Man kann die Klappe und die Klebefalle jederzeit tauschen.

          #65029

          Als Antwort auf: Wachsmotten?

          Hummelfreund Franz
          Forenmitglied
            • DE 46487
            • 22 m

            Wachsmottenlarven in der Klebefalle

            #64269

            Als Antwort auf: Wachsmotte

            Bulli
            Forenmitglied

              Hallo @Herbee,

              ja, du hast Recht. Die Maschenweite ist schlecht luftdurchlässig. Man braucht ca. die zweifache Fläche gegenüber dem Pfannenspritzschutz.  Jürgen Börner hat damals die jungen Larven (ca. 0,25 mm Durchmesser) auf einem 0,3 mm MW Gitter laufen lassen, wenn ich mich recht entsinne. Es war ein flaches Gitter und die Larven sind nicht auf die andere Seite durch gekrochen. Aber solche Larven können sich auch irgendwo durch quetschen, wenn der kleinere Kopf durch passt. Aber ich denke, das ist selten. Somit müsste 0,25 und 0,3 mm MW eigentlich ausreichen, um den Wachsmottenbefall auch ohne Klebefalle zu senken.

              Aber bei der Klappe geht es auch darum dass die Antennen der Hummeln nicht durch die Löcher stechen und abbrechen. Darum die geringe Maschenweite.

              VG Bulli

              #63459

              Als Antwort auf: Insekten im Hummelhaus

              Mandy
              Forenmitglied
              Beitragsersteller

                Guten Morgen alle zusammen :hummel:

                2019 haben wir das Hummelhaus gebaut, mit allem drum und dran. Vorbau mit Hummelklappe, Regenrinne mit Ameisensperre, selbstverständlich auch Mottenschutz ..

                Den Innenkarton mit Kleintierstreu, Moos und Hundehaare befüllt.
                Dann hab ich alles gegeben, dass eine Königin einzieht und im Laufe der Tage mehrere :hummel:  eingesetzt. Doch vergebens :nein:  keine der Damen wollte bleiben.

                2020 ein ähnliches Spiel.. :cry:

                Jetzt 2021 das Haus aufgestellt, alles kontrolliert, Klebefalle für Wachsmotte erneuert, den Eingang einladend gestaltet und zack ist eine willige Baumhummelkönigin eingezogen :hummel:   :hurra: :blume:

                Ich hab mich gefreut wie Bolle :hurra: :hummel: :hurra:

                Den Innenkarton hab ich gelassen, da er ja zuvor nicht benutzt war.
                Sollte das etwa der Fehler gewesen sein?
                Über den Winter stand das Hummelhaus in der Werkstatt im Garten.
                Aber meiner Ansicht nach roch es nicht nach Hummel oder deren Larven, wieso sollte sich da eine Ameisenwespe einfinden?

                Ich werd mir jetzt das von Jürgen Börner durchlesen- danke dafür und für eure Antworten :)

                #63452

                Als Antwort auf: Endlich hat es geklappt

                Bulli
                Forenmitglied

                  schöne Sache. Glückwunsch zur Besiedlung des Kastens.
                  Die aktuelle Klappe ist senkrecht montiert. Kein Problem, aber senkrecht das Holz rauf zu kommen, kann schwierig sein. Tschechische Tüftler haben unter die Klappe ein Hakenband vom Klett-Verschluss angeklebt, um den Hummeln den Aufstieg zu erleichtern.

                  Die Klappe am besten jeden Abend putzen.

                  > … Eingang mit zusätzlicher Motten-Falle …

                  Wenn es eine Motten-Falle für adulte Tiere ist, sollte das Gitter zum Vorbau ca. 0,2 mm Maschenweite haben (meine Meinung).
                  Wenn es eine Klebefalle für frisch geschlüpfte Mottenlarven ist, kann das Gitter zum Vorbau von einem Pfannenspritzschutz sein (ca. 0,4 mm Maschenweite)

                  Blau mögen die Hummeln. Aber, wenn du mehrere Nistkästen baust, sollte jeder blaue Eingang unterschiedlich gestaltet sein, damit sich die Hummeln nicht zufällig in den falschen Nistkasten verirren bzw. einfacher in ein anderes Hummelnest eindringen können (weil sie das Aussehen schon kennen).

                  Die durchsichtige Scheibe am Vorbau wird Hummeln irritieren. Sie orientieren sich zum Licht. Die Scheibe ist durchsichtig genug, so dass sie vom Seiteneingang ablenkt. Es kann lange dauern, bis die Königin den Seiteneingang mit Hummelklappe findet, auch wenn die Platte undurchsichtig ist.
                  Frisch geschlüpfte Hummeln werden das gleiche Problem haben. Später erst wird der Weg zum Ausgang mit viel Duft gekennzeichnet sein, dass die jungen Hummeln und Jungköniginnen diesen Weg leichter finden.
                  Ich würde für die ersten zwei Monate eine undurchsichtige Platte vorsehen oder die vorhandene Platte mit Schmirgelpapier aufrauen (opak machen).

                  Das Aluminiumdach am Vorbau ist gut. Wenn der Dachüberstand des Deckels auf dem Nistkasten nach vorne nicht allzu groß ist, wird ein solches Dach gebraucht.
                  Die Hummelklappe darf nicht nass werden, weil sie sonst wegen der Oberflächenspannung des Wassers und dem klebrigen Kot nicht mehr auf gehen kann. Das schreibe ich nur der Vollständigkeit halber.
                  Das Aludach endet mit einer Abtropfkante genau über der Klappe, so dass ich davon ausgehe, dass der Regen von dort auf die Klappe herunter tropfen wird.
                  Wenn du von dem durchsichtigen Material noch was über hast, kannst du ein Schrägdach aus dem Material herstellen, das bis über das Anflugbrett reicht. An der Stelle ist es dann egal, ob es durchsichtig ist oder opak.

                  Der Kasten ist aus massivem Holz mit Alubeschlag, so dass evtl. pflegebedürftige Risse auftreten.

                  Soweit ein paar Tipps an den Bastler in Dir. ;)

                  VG Bulli

                   

                  #60515

                  Als Antwort auf: Ameisen Barriere

                  Isabell
                  Forenmitglied
                  Beitragsersteller

                    Vielen lieben Dank für eure Infos und Erfahrungen, definitiv hilfreich!

                    man findet im Internet auch Klebefallen, die aber eher ungeeignet für die Kombination Hummel und Ameisen sind (mag vielleicht bei Haus und Ameisen funktionieren…)  Den Hummeln soll ja nichts passieren…

                    #59430
                    janfo
                    Moderator
                      • DE 34233
                      • 246 m

                      Ich frage mich ob nicht der Legestachel der Wachsmotte locker durch das Gitter hindurchpasst.

                      Und somit die eigentliche Funktionsweise der Wachsmottenklappe untergraben wird.

                      Ich denke mit einer Klebefalle hinter der Belüftung kann man Wachsmotten am ehesten abwehren.

                      Bei einem unterirdischen Kasten ist das Thema natürlich etwas komplizierter.

                      #57403

                      Als Antwort auf: Die Wachsmotte

                      Detter
                      Forenmitglied

                        Mal ehrlich @Martha das hat bei mir noch nie was gebracht. Ich habe schon 2 Fläschchen verbraucht und trotzdem Wachsmotten im Kasten gehabt. Die wenigsten Wachsmotten hatte ich im Börner Kasten, mit Klebefallen(Bullran) im Vorbau und um die Lüftungslöchern.

                        #73126

                        Als Antwort auf: Kontrolle Hummelhaus

                        Stefan
                        Admin
                        Beitragsersteller
                          • DE 84513
                          • 398 m

                          Hallo Franz!
                          Einen 100%igen Schutz vor Wachsmotten gibt es einfach nicht. Aber man sollte trotzdem alles versuchen es den Wachsmotten möglichst schwer zu machen.

                          Ja, diese Klebefallen vom Vorbau wären auch an den seitlichen Lüftungslöchern praktisch. Haben auch einige Hummelfreunde so.
                          Grüße Stefan

                          #54957
                          janfo
                          Moderator
                            • DE 34233
                            • 246 m

                            Ich hatte leider noch nie ein Hummelvolk in meinem Kasten. Daher möchte ich es auch dieses Jahr versuchen an zumindest einem meiner 2 Kästen mit der aktiven Ansiedelung. Wenn ich dann eine erfolgreiche Saison hatte mit Jungköniginnen werde ich es die nächsten Jahre auch nicht mehr aktiv machen.

                            Insofern ist der Einwand sehr berechtigt. Ich bin auch dafür, der Natur ihren Lauf zu lassen. Kuckuckshummeln würde ich natürlich auch gewähren lassen und gegen Wachsmotten würde ich auch kein BT einsetzen. Ich schütze das Volk nur durch die Hummelklappe und Klebefalle.

                            Auch im Garten ist meine Philosophie der Natur ihren Lauf zu lassen, ich lasse alle Pflanzen fleißig aussamen und mähe/sense nur 1x im Jahr.

                            Und wenn keine Hummel in meinen Abraham Kasten geht, so dann – wie letztes Jahr auch – sicher eine Maus oder Mäusefamilie.

                            #53948

                            Als Antwort auf: Kev 26 Saison

                            petersberg
                            Forenmitglied

                              Pfannenspritzschutz ist nicht ausreichend um die Eiablage zu verhindern.
                              Enger ist schlecht für die Belüftung ist immer so eine Zwickmühle.
                              Klebefallen helfen hinter der Belüftung.
                              Raupenleim auf Klebeband hat bei mir funktioniert…aber auch nicht die Allzweckwaffe.
                              Die Hummeln schleppen die Gelege auch selber rein…Wachsmotten sind sehr angepasst.
                              Auch Blüten und Blätter werden benutzt zur Eiablage.
                              Sie gehören ja eigentlich zum natürlichen Kreislauf da zu.
                              Wer räumt sonst natürliche Nester auf, für die nächste Generation.
                              Klar wir bieten Nistmöglichkeiten an und müssen sie dann auch bestmöglich schützen.
                              Die chemische Keule ist aber nicht angebracht.
                              Wenn jungköniginnen da sind ist das Nest eh am absterben.
                              Ich bin ehrlich mit BT habe ich auch schon gearbeitet aber ist es wirklich nötig?
                              Ich habe meine Erfahrungen gesammelt und sage ganz konkret nein.

                              VG. Ist nur meine persönliche Meinung

                              #53928

                              Als Antwort auf: Kev 26 Saison

                              Kev 26
                              Forenmitglied
                              Beitragsersteller

                                Eine Salweide wäre natürlich das Beste (auch wegen den Schmetterlingsraupen), allerdings ist mir klar, das der Platz nicht reicht. Deswegen hatte ich an eine Zierweide gedacht. Beispielsweise eine japanische rote Kätzchenweide, leider ist diese nicht heimisch. Sie soll allerdings auch hummelfreundlich/ insektenfreundlich sein. Eine andere Alternative wäre eine (kleine) Hängeweide… (die werden bis max. 2m) :)  Ich belese mich mal weiter und teile euch dann meine Entscheidung und späteren Erfahrungen mit. Vielleicht betrifft das auch andere Leute hier, die nicht genug Platz für eine Salweide oder ähnliches haben.

                                Vielen Dank für die Auskunft, bezüglich der Maschenweite. Ich schaue mal, ob ich noch eine Klebefalle einbaue.

                                 

                                #53926

                                Als Antwort auf: Kev 26 Saison

                                janfo
                                Moderator
                                  • DE 34233
                                  • 246 m

                                  Sicher dass es eine Weide sein soll? Die wachsen sehr schnell und werden auch groß. Wenn du wenig Platz hast würde ich wohl zu etwas anderem raten (z.B. ein Faulbaum bleibt recht klein). Eine Weide kann man aber auch normalerweise gut schneiden, aber ich denke nicht, dass du jedes Jahr schneiden willst.

                                  Ich habe eine große Salweide im Garten, bei Weiden sollte man auch darauf achten dass es ein zweigeschlechtlicher Baum ist. Es gibt also Männliche (mit viel Pollen und eher wenig Nektar) und weibliche Exemplare die viel Nektar und keinen Pollen bieten.

                                  Die Salweide gehört zu den wertvollsten Gehölzen in unseren Breiten, sie ist nicht nur ein früher Nektar/Pollenspender sondern es ernähren sich auch sehr viele Schmetterlingsraupen von der Salweide (bis über 100 verschiedene Schmetterlingsarten) Sie ist somit die wertvollste heimische Nahrungspflanze für Schmetterlingsraupen (neben der Schlehe). Ich kann sie also schon sehr empfehlen, nur wenn du zu wenig Platz hast würde ich es mir sehr genau überlegen. Da würde ich tatsächlich zu einem anderen Gehölz tendieren.

                                  Vielleicht auch zur Schlehe.

                                  Mit anderen Weidenarten kenne ich mich nicht so gut aus.

                                  Zur Maschenweite: Ich denke so 0.55mm müssten es schon sein. Eher kleiner (z.B. 0.25mm). Und selbst dann können wohl Mottenlarven hindurch, daher nutzen einige auch noch zusätzlich Leim/Klebefallen.

                                Ansicht von 15 Ergebnissen – 31 bis 45 (von insgesamt 122)