Suchergebnisse für „hanf“

Ansicht von 15 Ergebnissen – 16 bis 30 (von insgesamt 51)
  • Autor
    Suchergebnisse
  • #75392

    Als Antwort auf: erstes Haus gebaut: Tipps?

    BikiBiki
    Forenmitglied

      Danke für eure Kommentare!

      Ich habe alle alle Hausvarianten hier angeschaut. Auch auf anderen Websites und kommerzielle Hausangebote. Aber nichts war besser als die Häuser hier im Forum.  Am Ende ist es wohl eine Mischung aus der Beschreibung von janfo, Hummelfreund und Hummeltischler geworden – nur nicht so professionell. Der Kasten ist aus Sperrholz, Boden OSB, Dach Multiplex: alles Baumarktreste.

      Wollte das Ganze bisschen schräg aufstellen, sodass das Wasser gut abläuft. Aber die Feuchtigkeit habt ihr alle als besonders relevant beschrieben. Dann kleben wir einfach noch 4 Leisten rundherum ans Dach. Das ist ja nicht viel Aufwand. Die beiden weiteren Häuser werden unter Dächern stehen. Da ist es einfacher.

      Hanfstreu: was es alles gibt O_o . Mal die Pferdenachbarn fragen, ob ich ne Handvoll haben kann.

      Vielleicht auch noch ne doppelte Pappe unten rein legen…

      Bleibt eine übersichtliche to do-Liste:

      • Saugmaterial in Karton
      • Kapok besorgen
      • Klebestreifen oben sichern
      • Tropfleisten
      • Dichtung Deckel
      • Dichtung Wartungsklappe
      • Lavendelstengel rein

      Jetzt ist erstmal kurze Pause: Nächste Woche werden mit 25 Jugendlichen Niströhren für Wildbienen gebaut :lol: und das muss noch vorbereitet werden.

       

      #75388

      Als Antwort auf: erstes Haus gebaut: Tipps?

      janfo
      Moderator
        • DE 34233
        • 246 m

        Hallo Biki,

        sieht gut aus.

        Die Tropfkante würde ich nachrüsten (es würde auch eine Rille reichen die du unten ins Dach fräst)
        Die Außenwände sind sehr dünn, wenn die stärker wären, könnte man noch ein zweites Gitter innen anbringen und nur dazwischen dann Klebeband/Raupenleim anbringen.
        Bei dir besteht jetzt die Gefahr, dass Hummeln aus dem Innenkarton herauskommen und selbst an dem Klebeband hängen bleiben. Da kann aber mit ein paar Einfachen Maßnahmen entgegengewirkt werden, dass der Innenkarton sich nicht durch Feuchtigkeit/Kot auflöst.Der Karton ist nicht so stabil (nur 1-Lagig) ich verwende bei mir 2-Lagige Kartons.

        Aber das ist alles kein Problem wenn keine Feuchtigkeit von außen eindringt (Tropfkante)
        und von Innen die Hummeln genügend Saugfähiges Material im Innenkarton haben. Ich würde Hanfeinstreu empfehlen. Bis an die Unterkante der Einlaufröhre kannst du Streu füllen. Dann eine Nistmulde und etwas Kapok/Moos dazu.
        Außerdem sollte der Karton oben z.B. mit einer Fliese abgedeckt werden dass er nicht auf gehen kann.

        Hast du den Vorbau anhand der Anleitung die hier verfügbar ist gebaut?

        lg Jan

        #75365
        janfo
        Moderator
          • DE 34233
          • 246 m

          Moos ginge auch, aber ein Mäusebau ist z.B. auch mit Mäusehaaren ausgestattet wo Kapok schon recht nahe kommt. Also meine Kombi ist Hanfeinstreu (gute Grundlage + saugstark), dort eine Nistmulde hinein, darüber dann Moos und Kapok damit hab ich bisher immer gute Erfahrungen gemacht. Man sollte auch nicht zu viel Kapok verwenden. Außerhalb des Nistkartons aber innerhalb des Kastens lege ich dann noch Lavendelsäckchen zur Wachsmottenabwehr.

          Nur Moos würde ich aber nicht nehmen, auch wenn es wohl ginge. Dann schon eher Hanfeinstreu und darauf dann Moos. Bei Kapok weiß man, dass man keine Parasiten oder ähnliches mit ins Nest holt, beim Moos kann man sich da nicht so sicher sein.

          lg Jan

          #75320
          Doris
          Forenmitglied
            • DE 39624
            • 38 m ü. NHN

            Ja Marylou, da stimme ich vollkommen mit Dir überein.

            Die Hummelsaison 2023 naht mit großen Schritten.
            Meine 24 Kästen sind bereits vorbereitet.
            Hanfstreu und Kapokwolle sind drin, auch in jedem Kasten etwas Bio-Lavendel aus der letzten Ernte.
            Normalerweise müssen die lieben Brummer ja noch schlafen; aber bei den Wetterkapriolen kann alles möglich sein.
            Hier bei uns liegt kein Schnee, die Winterheide im Garten blüht schon reichlich. Christrosen und Winterjasmin stehen auch in voller Blüte. Die Frühblüher haben sich auch durchs Erdreich gekämpft. Ist schon verrückt.

            Ich bin schon ganz gespannt, wie die Hummelsaison in diesem Jahr verlaufen wird.

            #75010
            TF-HH
            Forenmitglied
            Beitragsersteller

              N’abend aus HH-Langenhorn

              Bei meinen Ackerhummeln ist immer noch was los. Anfang des Monats waren es noch mind 16 inkl. einer Jung-Königin. Was immer noch zu schaffen macht sind diese Starkregen. Inzwischen hatte ich den Abraham mit einer übergroßen Überdachung versehen. Bei den letzten Regenfällen war die Gischt nicht mehr so stark und ich konnte ein auch anderes Problem damit beheben.

              Ich nutze wie wohl auch andere auch Hanfstreu als Einlage – gibt nichts besseres gegen Feuchtigkeit.

              Leider neigen die Herrschaften ja dazu den Laufgang immer mit irgendwas zu verengen – so eine Art Schutzfunktion.

              Es drang bei Stark-Wind und Gischt Anfang des Monats Feuchtigkeit in Höhe der Eingangsröhre ein und der Hanf im Gang saugte dies auf. Dies führte zu einer Verstopfung im Gang. – Puh ich musste die Röhre vom Klappenmodul trennen und dann mit einem kl. Korken an einem Dicken Draht den Propfen Richtung Kasteneingang rausdrücken. 2,5 Stunden Kampf – und das bis Mitternacht bei Rotlicht.

              Die Truppe war da aber richtig bei der Sache. Ich füttere ja immer noch Fructose zu. Durch Nahrungsmangel fallen da ja keine Verluste an.

              Zum Schluss hat mich ein Wächter doch noch am Finger erwischt. Man wird ja nicht oft von einer Hummel gestochen – kleiner Picks mit großer Wirkung. Das war eine Nacht … Dagegen ist eine Hornisse wohl harmlos.

              Nachdem das Gischt-Problem behoben war trat auch wieder Normal-Betrieb ein. Bis vor einer Woche wurde noch Pollen gesammelt, ob sich hier noch neue Hummeln entwickeln werden – mal sehen.

              Der Herbst als solches wird ja wohl ausfallen – und das bis in den November rein. Irgendwelche Leute  haben das mit dem Klimawandel wohl noch nicht so richtig verstanden …

              Mal sehen wie lange meine Truppe durchhalten wird. Der Sommer wird ja noch lang …

              Gruß aus HH

              PS – für alle Darwin-Fans:

              Vorhin auf Arte: In Südafrika jagen nun plötzlich Hyjänen an den Stränden Robben und Ihre Erzkonkurrenten, die Schakale fressen mit Ihnen die Beute – friedlich ohne Streit und Zank. Man lebt zusammen. O-Ton der Forscher: Das ist Live-Evolution.

              Und in Argentinien leben plötzlich die Pumas wie Löwen in Rudeln zusammen

              Beruhigend festzustellen das sich die Tierwelt trotz aller Homo Sapiens doch weiterentwickelt.

              Beunruhigend das dies bei UNS nicht so richtig gelingt.

               

              #74998

              Als Antwort auf: Hummelsaison 2022

              janfo
              Moderator
                • DE 34233
                • 246 m

                Hallo @Angela

                ich empfehle Hanf-Einstreu, das hat eine sehr hohe Saugfähigkeit.
                Hatte damit bisher keine Probleme mit Feuchtigkeit im Nest.

                @Petra
                Die Herbstaster kommt auf meine Pflanzliste :blume:

                #74864

                Als Antwort auf: Heptacodium miconioides

                TF-HH
                Forenmitglied

                  Moin Moin,

                  ich habe drei von denen schon seit 2018. Die wurden von mir im 65 L Kübeln groß gezogen. Stehen nun in Erde – sprengten schon 2020 den Kübelboden ..

                  Einer Südlage, einer Ostlage – halbschattig, einer Nordlage-halbschattig.

                  Interessanterweise bestimmt dies den Blühanfang – je sonniger desto früher, sowie das Wachstum. Kommt halt aus sonnigeren Klimazonen…

                  Dürre: Der in der Südlage bekommt immer alles ab – musste einmal gießen da der Boden doch zu Beton wurde. Ergo – kein Problem – Klimapfanze. Meine alte Quitte daneben hatte fast einen Hitzschlag erlitten – unglaublich das Teile der Krone wegtrockneten.

                  Winter – keine Probleme.

                  Meine Ackerhummel-Truppe fliegt ja immer noch – gut das ich die Büsche habe.

                  Einmal fragte sogar die Gärtnerin vom Nachbarn an als Sie diese noch im Oktober blühen sah.

                   

                  Ich bin der Meinung das eine Mischung aus chinesischen und einheimischen Klimafesten-Arten einen sehr ausgewogenen Blühkalender bis Oktober abbilden kann, gerade weil die China-Pflanzen mit sehr wenig Wasser auskommen. Mir pers. fehlt nur noch der Surenbaum-Flamingo. Dann habe ich von Juni bis Oktober alles abgedeckt.

                  Wo ich mit meinen 20 aus Samen gezüchteten Bienenbäumen noch hin soll muss ich sehen. Das wird doch etwas eng :)

                  Toll soll auch die Strauchkastanie sein …

                  Gruß aus Langenhorn!

                   

                   

                   

                  #73570
                  janfo
                  Moderator
                  Beitragsersteller
                    • DE 34233
                    • 246 m

                    Hallo Petra,

                    Vielen Dank für deine tolle Rückmeldung! :)

                    Und Bluthänfling und Girlitz, Goldammer – so bunt und so schön. Waren die eigentlich schon in deinem Garten bevor du den Teich hattest?

                    Die sind tatsächlich erst gekommen nachdem der Teich angelegt war. Ebenso z.B. die Wacholderdrossel oder auch Singdrosseln habe ich vorher nicht gesehen im Garten. Schon interessant welche Tiere alle durch den Teich angezogen werden.

                    Paarungsrad (ist doch eines, oder?)

                    Ja, genau ist ein Paarungsrad. Direkt danach erfolgte dann die Eiablage des Weibchens. Bewacht vom Männchen. Hatte die Paarung 2 mal vorher schon beobachten können auch mit Kamera aber das geht so schnell vonstatten, dass ich die Kamera gerade bereit hatte wo dann die Paarung schon beendet war. Habe dann 2-3 Stunden mit Kamera im Anschlag gewartet, bis mir dann endlich diese Aufnahme geglückt ist.

                    Taubenschwänzchen im Flug. Das ist sicherlich eine echte Herausforderung gewesen.

                    Ja, die schwirren ja in Atemberaubendem Tempo von einer Blüte zur nächsten, nicht einfach das zu filmen und immer wieder manuell zu fokussieren. Habe mir schon fest vorgenommen die Karthäusernelken nächstes Jahr aufzustocken :blume:

                    Wenn ich das richtig gesehen habe, blüht bei dir schön viel Johanniskraut. Dieses Meer an Gelb ist einfach immer wieder schön anzusehen.

                    Ja, richtig gesehen. Johanniskraut hab ich an einigen Stellen im Garten, alles wild gewachsen. Da sind viele Hummeln verrückt nach, es liefert keinen Nektar aber sehr viel Pollen.

                    Ganz begeistert bin ich ja auch von der Schwebfliegenlarve – habe ich nämlich noch nie gesehen. Auch sehr hübsch. Und dann noch die Skabiosen-Langhornmotte.Ein wirklich skurilles Kerlchen. Gib zu, du hast
                    sie “bestochen”, damit sie uns in deinem Video mit ihrer Anwesenheit erfreut. Ein toller Moment.

                    Die Schwebfliegenlarve hatte ich auch vorher noch nie gesehen, wusste nur dass es sie gibt. Auch Raupen sehe ich so gut wie nie. Können sich halt sehr gut tarnen da muss man schon genau hinschauen. Die Langhornmotte war ein echter Glücksmoment. Die saß auf einer Kamillenblüte, wenn ich nicht genau hingeschaut hätte wäre sie mir wohl nie aufgefallen. Hatte ich vorher auch noch nie gesehen. Dann konnte ich sie schön in der Abendsonne in Szene setzen.

                    Wie geht es denn dem süßen Igelpärchen aktuell?

                    Den Igeln geht es wohl gut, kommen aber noch zum Fressen. Allerdings hab ich ein großes Problem mit Waschbären. Die zwängen sich doch tatsächlich durch die 10x10cm große Öffnung ins Igelhaus. Bei dem Steinhaus haben sie die Steine weggeräumt, hab mittlerweile ein Holzhaus gebaut bringt aber auch wenig.
                    Gestern war ein großer Waschbär mit 3 kleinen da. Selbst der Große passt durch die kleine Öffnung wo gerade so ein ausgewachsener Igel reinpasst.

                    Danke für das Lob! Freut mich sehr :ja:

                    @Christian auch nochmal danke, dass du dir das Video mehrfach anschauen willst ist auch ein großes Lob und freut mich sehr.

                    Es gibt noch das ein oder andere wo ich Verbesserungspotenzial sehe, ich hoffe im Juli auch ein Video schneiden zu können, noch bin ich leider kaum zum filmen gekommen aber meine Motivation ist weiterhin, auch dank der vielen positiven Rückmeldungen sehr hoch :ja: .

                    lg Jan

                    #73551
                    PetraS
                    Forenmitglied
                      • DE 31708
                      • 85 m

                      Hallo Jan,

                      ich könnte den Vögeln stundenlang bei ihrem “Badevergnügen” zusehen. Einfach zauberhaft, die junge Bachstelze und ihre Lebensfreude zu beobachten. Und der Nachwuchshausspatz beim “Schlammbaden” – einfach eine wahre Wonne. Und dann auch noch ein junger Hausrotschwanz…

                      Und Bluthänfling und Girlitz, Goldammer – so bunt und so schön. Waren die eigentlich schon in deinem Garten bevor du den Teich hattest?

                      Also, ich denke, deine ganze “Schufterei” für den Teich hat sich schon mehr als ausgezahlt.

                      Eine Blattpauchlibelle sich auf einem Bambusrohrstab sonnend – das kennne ich auch. Einfach grandios, wie du sie beim Paarungsrad (ist doch eines, oder?) eingefangen hast.

                      Ebenso die Königslibelle und das Taubenschwänzchen im Flug. Das ist sicherlich eine echte Herausforderung gewesen.

                      Wenn ich das richtig gesehen habe, blüht bei dir schön viel Johanniskraut. Dieses Meer an Gelb ist einfach immer wieder schön anzusehen.

                      Die Mörtelwespen bei der Arbeit und auch die “aufstrebende” Stängel-Mauerbiene live beobachten zu können – das ist so schön. Einfach toll, was du für die Natur geschaffen hast.

                      Ganz begeistert bin ich ja auch von der Schwebfliegenlarve – habe ich nämlich noch nie gesehen. Auch sehr hübsch. Und dann noch die Skabiosen-Langhornmotte.Ein wirklich skurilles Kerlchen. Gib zu, du hast
                      sie “bestochen”, damit sie uns in deinem Video mit ihrer Anwesenheit erfreut. Ein toller Moment.

                      Die Kirschenräuber hast du auch wunderbar in Szene gesetzt. Wie geht es denn dem süßen Igelpärchen aktuell? Mit den Junikäfern ist dir ein schöner und stimmungsvoller Abschluss gelungen.

                      Lieber Jan, das waren 10 wunderbare Minuten, in denen du es geschafft hast, dass mir die tierischen Bewohner in deinem Garten so richtig ans Herz gewachsen sind. Die viele Arbeit und Zeit, die du für das Aufnehmen, Sichten und Schneiden der Clips
                      investierst hast, haben ein traumhaft schönes und liebenswertes Ergebnis hervorgebracht. Vielen Dank dafür.

                      Ach so, und Glückwunsch auch zur Musikauswahl, die das Ganze wirklich hervorragend abrundet. Die passende Musik für solch einen Film zu finden, ist auch eine Herausforderung. Hast du toll gemacht.

                      Liebe Grüße
                      Petra

                      #66789

                      Als Antwort auf: Hummelhaus Harry Abraham

                      janfo
                      Moderator
                        • DE 34233
                        • 246 m

                        Als Einstreu würde ich dir Einstreu aus Hanf empfehlen. Hanf ist extrem saugfähig, viel mehr als Sägespäne. Gibt es auch für Nager etc. zu kaufen.

                        Polsterwolle ist auch nicht wirklich geeignet, die Fasern können lang sein und sind reißfest, dadurch können sich Hummeln teilweise nicht mehr daraus befreien. Außerdem sind sie oft synthetisch.

                        Stattdessen empfehle ich Kapok (Ist eine Pflanzenfaser aus den Schoten des Kapok-Baumes) + trockenes Moos.

                        Die Unterkante Einflugloch ist bei mir ca 4-5cm über dem Boden.

                        Wirklich schlimm, dass mitten in der Blütezeit vom Raps gespritzt wird ich will mir nicht vorstellen wieviele Wildbienen in der Umgebung dadurch stark dezimiert wurden. Leider haben trotz der alarmierenden Zahlen (Insektensterben) viele Leute noch nicht umgedacht.

                        #66764

                        Als Antwort auf: Hummelhaus Harry Abraham

                        Doris
                        Forenmitglied
                          • DE 39624
                          • 38 m ü. NHN

                          Hallo Manfred, ich selber bin auch noch nicht der berühmte “alte Hase”, aber ich möchte trotzdem auf Deinen Beitrag antworten, soweit es mir möglich ist.

                          – Hallo, bin neu auf der Seite und möchte möchte einen Tipp von einem “Profi” haben…
                          Ich hatte mir ein Hummelhaus von der Firma Abraham gekauft, aber leider noch kein “Glück” einer Besiedlung
                          gehabt.

                          Erst mal herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung, einem künftigen Hummelvolk ein Zuhause anzubieten. Für eine Besiedelung gibt es leider keine Garantie – egal welches Hummelhaus man im Garten aufstellt. Es bliebe also nur die Möglichkeit, mittels einer aktiven Besiedelung nachzuhelfen, was ich jedoch Laien keinesfalls empfehlen kann. Dazu müssen in jedem Fall die geltenden gesetzliche Bestimmungen eingehalten werden!!!!!! Diese findest Du in den aktuellen Publikationen des Bundesumweltamtes.
                          Hummelschutz ist eine äußerst fordernde Tätigkeit, da reicht es leider nicht aus, einfach einen Nistkasten aufzustellen und schon wird er besiedelt.
                          Wir haben es hier mit Insekten (Wildtieren) zu tun, die ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten im jeweiligen Lebenszyklus folgen.

                          – Stelle ich das Haus zu zeitig raus, also auch über den Winter? War heute vollkommen mit Wasser geflutet. Hat
                          keine Wasserabflusskante. Ist aus Styropor gefertigt.

                          Zum Thema Styropor: Hartschaum ist ein ganz modernes Material für Nistkästen, dass mittlerweile immer mehr Imker für sich entdeckt haben. Ich selber fertige auch solche Hummelnistkästen aus Hartpor an.
                          Selbstverständlich stehen die ersten Prototypen aus meiner Fertigung bei mir im Garten – im ganzen Jahr draußen. Ich muss sagen, dass weder ich noch meine Kunden bisher mitgeteilt haben, dass der Kasten von Wasser geflutet war.
                          Der Deckel, sowohl bei den Kästen von H. Abraham als auch meine Kästen, liegen immer dicht auf und produktionsbedingt ist daher das Eindringen von Wasser nahezu ausgeschlossen.
                          Vorstellbar wäre, dass durch die Witterung/Sturm der letzten Tage der Deckel runtergeweht wurde und es dazu zur Überflutung kam.

                          Ich selber lasse alle meine Kästen das ganze Jahr draußen, das es zu mühselig ist, alle 26 Kästen irgendwo unterzustellen. Habe viele Kästen in einem großen Hummelstand untergebracht.
                          Mache sie im Herbst komplett sauber und richte sie im zeitigen Frühjahr wieder bezugsfertig her. In jeden Kasten kommt ein trockener, frischer Nistkarton, gefüllt mit Hanfstreu und Kapok.

                          Auch bei mir wird nicht in jedem Jahr jeder Nistkasten besiedelt. Ist eben so.

                          Klar ist die Erwartungshaltung groß, dass sich eine Hummelkönigin ansiedelt, aber es gibt eben leider keine Garantie. Da hilft auch der größte Ehrgeiz nicht.

                          Ich hoffe, dass ich Deinen Enthusiasmus weiterhin beflügeln konnte “bei der Stange” zu bleiben für das wunderschöne Hobby, Hummeln ein Zuhause im eigenen Garten anzubieten.

                          Wenn es Fragen gibt: Dafür stehen Dir viele Forumsmitglieder mit Rat und Tat zur Seite.

                          #66513

                          Als Antwort auf: Hummelsaison 2022

                          JAST

                            Moin zusammen!

                            Aktuell beschäftige ich mich mit der Einrichtung meines zukünftigen Hummelhauses. Ich werde Kleintierhanfstreu besorgen, getrockneten Lavendel habe ich. Zusätzlich besorge ich noch Moos aus dem Wald und Bullran 45. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist das ein doppelseitiges Klebeband. Ich habe schon verstanden, dass dies rund um die Lüftungslöcher geklebt wird. Kommt es sonst noch irgendwo hin? Ich will ja nicht, dass die Hummeln festkleben.

                            Viele Grüße und einen guten Start in die neue Woche

                            #66001

                            Als Antwort auf: Kastenreinigung

                            Richie
                            Forenmitglied
                            Beitragsersteller

                              Als Einstreu nahm ich immer Hobelspäne (Fichte, Lärche) aus eigener Produktion. Dann werde ich nächstes Jahr die Hanf Pellets probieren! Danke für den Tipp!

                              #65998

                              Als Antwort auf: Kastenreinigung

                              janfo
                              Moderator
                                • DE 34233
                                • 246 m

                                Ich habe zwar noch keine jahrelange Erfahrung, habe aber mit Hanf-Einstreu gute Erfahrungen gemacht da es sehr saugfähig ist und 100% natürlich.

                                Vielleicht könnte dir das nächste Saison helfen. Ich weiß nicht welches Einstreu du genutzt hast.

                                Ich habe schon so 8cm Einstreu im Kasten, kommt natürlich auf die Höhe des Laufgangs an.

                                Hanf-Einstreu saugt ca. 5 mal mehr Feuchtigkeit als Holzspäne und 12 mal mehr Feuchtigkeit als Stroh auf.

                                #63923

                                Als Antwort auf: Wachsmotte

                                Bulli
                                Forenmitglied

                                  Hallo @Caphalor,
                                  Deinen Namen werde ich vermutlich in der Zukunft häufiger richtig schreiben. :doh:
                                  Kann sich nur um Tage handeln.

                                  Aber etwas viel Wichtigeres:
                                  In diesem Beitrag  hast du dieses Foto gepostet.
                                  Warum ist die Wachsmottenklappe gewellt?
                                  Durch den Schlitz  oben und unten krabbelt eine Wachsmotte locker durch und ist im Nest!

                                  Da wundert es mich eher, dass es nur so wenige Raupen waren.

                                  Ist die Welle in der Klappe weil du einen unbelüfteten Vorbau hast?

                                  Tipp:
                                  Die neue Klappe sollte überall anliegen. Entweder aus dem gleichen Material oder aus luftdurchlässigem Edelstahl-Drahtgitter mit einer Maschenweite von 0,2 bis 0,25 mm. Letzteres ist eine bei einem Neubau in Tschechien realisierte Idee. Langjährige Erfahrungen habe ich nicht gefunden.
                                  Wenn du eine Klappe wieder aus dem Kunststoff baust, kannst du in sie eine Lüftungsloch vor der oberen Hälfte des Einflugloches hinein fräsen und dieses mit einem Drahtgitter (Maschenweite siehe oben) verschließen, das einfach eingeschmolzen wird. Die Enden der Drähte ca. 0,4 mm zu einer Seite umbiegen. Einschmelzen indem das Gitter mit den vorstehenden Drähten auf die Außenseite gelegt wird, ein Stück Zellophanfolie oder Teflonfolie auflegen und darauf ein Bügeleisen. Wenn das Gitter in den Kunststoff geschmolzen ist, das Bügeleisen entfernen und abkühlen lassen. Erst nach ca. 15 Minuten bewegen. Das Gitter wird sich nach außen oder nach innen wölben. Das ist kein Problem. Dieser Effekt ist den verschiedenen Temperaturkoeffizienten geschuldet.

                                  Übersicht Drahtgitter mit 0,2 mm MW und 0,25 mm Maschenweite .

                                  VG Bulli

                                Ansicht von 15 Ergebnissen – 16 bis 30 (von insgesamt 51)