Dirk: Seltsame Bauarbeiten
Hallo Manfred,
Erdhummeln sind bei der Umgestaltung ihres Nestes sehr aktiv. Bei mir haben die Erdhummeln die ich bis jetzt hielt, kurz nach der Besiedlung der Kästen, den Innenraum regelmäßig sehr stark umgestaltet. Dieses Jahr hat die Erdhummelkönigin den Eingang mit Sägespänen abgedichtet. Sie hat sich nur einen kleinen Schlitz gelassen, wahrscheinlich war ihr der Innenraum zu hell. Aber wie Susanne schon geschrieben hat wird bei dir wahrscheinlich aus Platzgründen umgestaltet. Hallo Susanne, bei den Schweglerkästen kannst du die Trennwand schon vor der Besiedlung herausnehmen. Die Hummeln nehmen die Kästen auch ohne Laufröhre und Trennwand sehr gut an und du (und die Hummeln) haben nachher nicht den Streß bei der nachträglichen Entfernung der Wand.
Gruss Dirk
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susanne: Seltsame Bauarbeiten
> Ich denke, ich werde das Nest nicht mehr öffnen, da dann die Einstreu in das Nest fallen würde.
> Weiß jemand, welchen Zweck die Umschichtung der Einstreu haben kann?
>
Hallo Manfred, vielleicht soll das ja neugierige Menschen vom Kasten öffnen abhalten ;-), ;-)
Spaß beiseite, vielleicht machen sie einfach Platz für noch mehr Brutwaben. Ich werde bei meinem Schwegler das Trennschied bald rausnehmen, denn auch meine Erdhummeln bauen eifrig, allerdings sind es noch deutlich unter 100 Tieren. ich hab beim öffnen so ca. 20 Arbeiterinnen unterschiedlicher Größe gleichzeitig auf und neben der Polsterwolle gesehen. Geöffnet hab ich das Nest dann nicht mehr, das war mir zu wuselig und ich hatte keine Handschuhe an, weil ich nicht mit so vielen gerechnet hatte. Die paar tage gutes Wetter haben wohl einen richtigen entwicklungsschub gebracht.
Grüße
Susanne
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Angelika, Berg.Land: Erdhummel im Wiesenhummelnest
> Ich war der Meinung das das schlimmste Überstanden ist wenn sich die Königinnen nicht gegenseitig töten. Oder? Ich meine auch schon Forumsbeiträge gelesen zu haben wo das gut ging.
>
> Gruß,
> Stefan
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Angelika, Berg.Land: welche Art
>Die Ackerhummel hatte eine Honigtöpfchen gebaut und einen Pollenkloß gesammelt. Leider ist sie dann bei den kühlen, regnerischen Tagen verloren gegangen. Deshalb bin ich auch hummellos. Am Haus habe ich in diesem Jahr noch kein Nest entdeckt. Es gab, wie gesagt, dieses Jahr hier kaum nestsuchende Königinnen. Grüße, Angelika
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Manfred: Seltsame Bauarbeiten
Meine Erdhummeln haben angefangen die Einstreu am Kastenrand aufzutürmen. Das Nest füllt mittlerweile 2/3 des Kastens aus und die Volksgröße ist schwer zu schätzen, aber es sind deutlich mehr als 100 Tiere. Eine Zählung der Flugaktivitäten hat gestern bei guten Wetter für die Zeit zwischen 17:00 Uhr und 18:00 Uhr 58 Aus- und 54 Einflüge ergeben, davon 47 Einflüge mit Pollenhöschen. Nach landläufiger Meinung müsste mittlerweile auch der Switching-Point erreicht sein. Ich denke, ich werde das Nest nicht mehr öffnen, da dann die Einstreu in das Nest fallen würde.
Weiß jemand, welchen Zweck die Umschichtung der Einstreu haben kann?
Gruß aus HH
Manfred
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susanne: Nachwuchs bei den “Zicken”
Hallo,
die Erdhummeln haben jetzt schon bestimmt 15 – 20 Arbeiterinnen und sind beim öffnen des Kastens auch alle da um zu gucken, wer da denn guckt. Sie brummeln, bleiben aber mehrheitlich recht friedlich sitzen.
Amüsant (noch) ist allerdings die Kontrolle bei den Baumhummeln. Zwei wirklich kleine Arbeiterinnen konnte ich sehen. Sie sind noch ganz neu im Geschäft, aber schon der Art entsprechend “zickig”. Denn eigentlich habe ich nur ihre stacheligen Hinterteile zu Gesicht bekommen. An ein Öffnen der Nestkugel war nicht zu denken.
Am langen Wochenende will ich Pendelklappen einbauen, mal sehen ob’s klappt.
Grüße Susanne
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Stefan Lennertz: Erdhummel im Wiesenhummelnest
Ich war der Meinung das das schlimmste Überstanden ist wenn sich die Königinnen nicht gegenseitig töten. Oder? Ich meine auch schon Forumsbeiträge gelesen zu haben wo das gut ging.
Gruß,
Stefan
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Stefan Lennertz: Konsens wichtig!
Hallo Susanne,
ich denke da sehr ähnlich. Nur wenn beide einen Vorteil haben, oder zumindest Verständniss für die Situation entwickeln, mag es gelingen Leute für sich zu gewinnen. Ich möchte meine Aussagen auch nicht als Vorwurf verstanden Wissen, es sind lediglich Beobachtungen aus welchen meine Idee, Nester wenn möglich aufzufinden und freizulegen, entstanden ist.
Es gib allerdings positive und negative Beispiele, so wie es Öko-Bauern und Anhänger von Gentechnik gibt.
Einem der Landwirte in unserer Gegend versuchte ich darauf Hinzuweisen welch wertvolle Gewächse seinen Wegrand zieren. Ohne das ich ihn explizit darauf angesprochen hätte kam seinerseits sofort der kurze Hinweis das er auf sowas beim mähen keine Rücksicht nehmen könne.
Ein andere hat zu meinem Erstaunen ein recht großes Stück Stauden an einem Wegrand nicht weggemäht. Man konnte genau sehen wie er drumherum
gesteuert sein muß.
Wie von Dir beschrieben hilft wenig schon sehr viel:” Deswegen können sie trotzdem die Wegränder stehen lassen,..” ohne das man, wie ich meine, von finanziellen Einbrüchen sprechen müßte.
Darauf meine ich muß man die Landwirte, in angemessener Weise, hinweisen dürfen. Letztlich geht es nur gemeinsam oder gar nicht, einerseits mit angemessenen Preisen, andererseits mit der Einsicht das der Verbraucher vor Ort der Kunde ist .
Da ich recht lange im Landeskontrollverband als Milchkontrolleur tätig war kenne ich übrigens auch die Sorgen der hiesigen Landwirtschaft.
Gruß,
Stefan
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Dirk: Hummelnester auffinden!
Hallo Susanne,
>Ach ja, und was die Landwirte und das mähen der Wiesen angeht: Wer von euch wäre bereit 20-30% seines Einkommens abzugeben, einfach so.
Im Gegensatz zu den Gartenbesitzern, die das aus Spaß an der Freud machen, verdienen Landwirte mit dem mähen ihren Lebensunterhalt.
Da hast Recht wenn du schreibst das die Landwirte mit dem Mähen Geld verdienen. Aber wenn die Landwirte von den Wiesen die sie besitzen oder gepachtet haben einen kleinen Teil nicht so intensiv bewirtschaften, werden sie nicht gleich am Hungertuch nagen.
>Deswegen können sie trotzdem die Wegränder stehen lassen, keinen Missbrauche mit Pestiziden betreiben etc., viele Landwirte machen auch kleine gute sachen in ihren Betriebsabläufen, wenn man sie ernst nimmt und gemeinsam mit Ihnen Lösungen sucht.
Die Betonung liegt bei “können”, ich habe da leider noch nicht so gute Erfahrungen gemacht und glaube viele Landwirte könnten viel mehr für die Umwelt tun. Aber ich will nicht alle Landwirte über einen Kamm scheren und es gibt sicherlich viele die wissen was Naturschutz ist. Fakt ist das die intensive Landwirtschaft einen nicht zu unterschätzenden Faktor beim Artensterben in Flora und Fauna darstellt.
Gruss Dirk
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Michel: NACHWUCHS da…
endlich, nach langen 31 Tagen fliegt heute die erste Steinhummelsammlerin ein und aus. Die Königin ist wahrscheilich seither im Nest geblieben und fliegt nicht mehr aus. Interessant ist, dass die Sammlerin noch allein sammelt und alleine den Bedarf an Nektar und Pollen für das Völkchen deckt. Bei den Wiesenhummel sind es so 2-3 Sammlerinnen, obwohl sie heute trotz Sonne und warmen Temperaturen nur selten ausflogen.
Viele Grüße
Michel
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