Monika Koch: Artenbestimmung
Hallo,
auch in unserem Garten beobachten wir ca. 4 cm große ganz schwarze, glänzende Hummeln (?) und wüßten gerne um welche Art es sich handelt. Sie suchen jede Art von Öffnung (z.B.Rohrenden, gelagertes Kaminholz (Buche, Birke, Tanne)). Beim fliegen erzeugen sie ein “sehr lautes” Brummen.
Wir freuen uns über eine Antwort.
MoKo
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Ulrike: Artenbestimmung
Hallo,
seit ein paar Tagen sehen wir in unserem Grundstück immer wieder zwei komplett schwarze Hummeln, die zwischen 4 und 5 Zentimetern groß sind. Sie haben sowohl in Balken der Pergola als auch eine abgestorbene große Tanne Löcher gebohrt, die schätzungsweise einen Durchmesser von einem Zentimeter haben.
Um welche Art handelt es sich und ggf. auf was ist zu achten?
Danke für die Antwort!
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Stefan Lennertz: Steinhummeln
Sind´s wirklich Hummeln, keine Solitärbienen?
Falls ja könnte man das Nest evtl. in ein Nistkasten setzen und etwas entfernt aufstellen.
Gruß,
Stefan
> Ein Steinhummelvolk möchte gerne bei meiner
> Mutter auf dem Balkon wohnen. Sie kriechen
> in die Lüftungsschlitze der Klinker und nisten
> wahrscheinlich in der Dämmung.
> Was kann man tun, daß die Hummeln sich einen anderen Platz suchen?
> Nicht dass wir Angst hätten, aber ein 1×2 m
> Balkon ist einfach zu klein für alle.
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Steffi: Steinhummeln
Ein Steinhummelvolk möchte gerne bei meiner
Mutter auf dem Balkon wohnen. Sie kriechen
in die Lüftungsschlitze der Klinker und nisten
wahrscheinlich in der Dämmung.
Was kann man tun, daß die Hummeln sich einen anderen Platz suchen?
Nicht dass wir Angst hätten, aber ein 1×2 m
Balkon ist einfach zu klein für alle.
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Stefan Lennertz: Dramatische Entwicklung
In einer ähnlichen Situation ist meine Königin wieder ausgeflogen, war allerdings ne´ Wiesenhummel. Vieleicht ist die letzte Arbeiterin noch nicht so lange verschwunden als das die Königin das Nest verlassen müßte, und kümmert sich deshalb noch um die Brut. Eventuell ist sie aber auch Verletzt und kann den Kasten nicht mehr verlassen, und wäre somit auf Füttern mit Pollen und Nektarlösung angewiesen. So könnte sie dann die Brut weiter versorgen.
Etwas Sorge bereitet mir die Hornisse. Habe mal gehört das sie, wenn sie sich auf etwas fixiert haben, die Futterquelle weiter beobachtet. Besteht die Hoffnung das die Hornisse nachgibt, auch wenn der zweite Kasten etwas entfernt steht?
Sollte die Hummel allerdings wieder fliegen müßte
sie wohl Hilfe haben, befürchte ich, um zum neuen Kasten zurückzufinden.
Gruß,
Stefan
> Hallo Hummelfreunde,
>
>
> Ich muss Euch von einer dramatischen Entwicklung berichten und vielleicht könnt Ihr mir ja auch einen Rat zum weiteren Vorgehen geben.
>
> Die Verwaltung des Rosengartens der Stadtgartendirektion in München ist im Besitz von zwei Schweglerkästen.
> Letztes Jahr konnte ich einen mit einer dunklen Erdhummel besetzen. Die Königin kam zwar in der zweiten Julihälfte ums Leben, aber bis dahin hatten doch einige Jungköniginnen den Kasten verlassen.
>
> Auch dieses Jahr könnte ich diesen Kasten wieder mit einer dunklen Erdhummel besetzen. In den anderen setzte ich eine Steinhummel, die aber nach einigen Tagen nicht mehr zurückkehrte.
>
> Die Sache mit der Erdhummel lief ganz gut. Zu Beginn dieser Woche konnte ich die ersten Arbeiterinnen beobachten. Allerdings fiel mir auf, dass es nur wenige waren. Auch bei Beobachtungen an nachfolgenden Tagen.
> Als ich heute noch einmal kontrollierte, sah ich die Königin beim Bearbeiten der Polsterwolle aber überhaupt keine Arbeiterinnen mehr? An der Deckplatte aus Pressspan sah ich einen dünnen Stift, den ich entfernte und dachte noch „Hier hat sich wohl einmal eine Wespe versucht“. Ich schloss den Kasten wieder und wartete.
> Etwa 10 min. später sah ich eine Hornisse heran fliegen und mir war schlagartig die Bedeutung des dünnen Stiftes und das Verschwinden der Hummelarbeiterinnen klar.
> Die Hornisse hatte sich den Kasten ausgesucht und die kleinen Erdhummeln vernichtet.
> Als die Hornisse den Kasten verlassen hatte, nahm ich das Hummelnest und setzte es vorsichtig mitsamt Königin in den anderen Kasten.
> Neben das Nest stellte ich einen großen Legostein mit Zuckerlösung um der Königin die Lage zu erleichtern. Ich hoffte, sie würde einmal ausfliegen und ich könnte ihr dann beim finden der ‚neuen Adresse’ behilflich sein. Sie verließ den Kasten aber den ganzen Nachmittag (von ca. 14 bis 19.45 Uhr) nicht. Kann es sein, dass eine Königin, die bereits die erste Arbeiterinnengeneration hatte nicht mehr ausfliegt? Auch dann nicht wenn diese alle umgekommen sind? Das wäre natürlich eine fatale Situation. Weiß jemand was da zu tun ist?
>
> Für Vorschläge bin ich dankbar.
>
> P.S. Die Hornisse scheint das Entfernen des dünnen Stiftes (Aufhängung für den Nestanfang) verkraftet zu haben. Ich sah sie jedenfalls regelmäßig ein- und ausfliegen.
>
>
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Andreas(München): Dramatische Entwicklung
Hallo Hummelfreunde,
Ich muss Euch von einer dramatischen Entwicklung berichten und vielleicht könnt Ihr mir ja auch einen Rat zum weiteren Vorgehen geben.
Die Verwaltung des Rosengartens der Stadtgartendirektion in München ist im Besitz von zwei Schweglerkästen.
Letztes Jahr konnte ich einen mit einer dunklen Erdhummel besetzen. Die Königin kam zwar in der zweiten Julihälfte ums Leben, aber bis dahin hatten doch einige Jungköniginnen den Kasten verlassen.
Auch dieses Jahr könnte ich diesen Kasten wieder mit einer dunklen Erdhummel besetzen. In den anderen setzte ich eine Steinhummel, die aber nach einigen Tagen nicht mehr zurückkehrte.
Die Sache mit der Erdhummel lief ganz gut. Zu Beginn dieser Woche konnte ich die ersten Arbeiterinnen beobachten. Allerdings fiel mir auf, dass es nur wenige waren. Auch bei Beobachtungen an nachfolgenden Tagen.
Als ich heute noch einmal kontrollierte, sah ich die Königin beim Bearbeiten der Polsterwolle aber überhaupt keine Arbeiterinnen mehr? An der Deckplatte aus Pressspan sah ich einen dünnen Stift, den ich entfernte und dachte noch „Hier hat sich wohl einmal eine Wespe versucht“. Ich schloss den Kasten wieder und wartete.
Etwa 10 min. später sah ich eine Hornisse heran fliegen und mir war schlagartig die Bedeutung des dünnen Stiftes und das Verschwinden der Hummelarbeiterinnen klar.
Die Hornisse hatte sich den Kasten ausgesucht und die kleinen Erdhummeln vernichtet.
Als die Hornisse den Kasten verlassen hatte, nahm ich das Hummelnest und setzte es vorsichtig mitsamt Königin in den anderen Kasten.
Neben das Nest stellte ich einen großen Legostein mit Zuckerlösung um der Königin die Lage zu erleichtern. Ich hoffte, sie würde einmal ausfliegen und ich könnte ihr dann beim finden der ‚neuen Adresse’ behilflich sein. Sie verließ den Kasten aber den ganzen Nachmittag (von ca. 14 bis 19.45 Uhr) nicht. Kann es sein, dass eine Königin, die bereits die erste Arbeiterinnengeneration hatte nicht mehr ausfliegt? Auch dann nicht wenn diese alle umgekommen sind? Das wäre natürlich eine fatale Situation. Weiß jemand was da zu tun ist?
Für Vorschläge bin ich dankbar.
P.S. Die Hornisse scheint das Entfernen des dünnen Stiftes (Aufhängung für den Nestanfang) verkraftet zu haben. Ich sah sie jedenfalls regelmäßig ein- und ausfliegen.
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Manfred: Eigenartige Futtersuche!
Hallo,
älter Sammlerinnen tun sich schwer neue Trachtpflanzen aufzusuchen, wenn die alten noch etwas Ertrag abwerfen.
Wenn die abgemähte Fläche aber unwirtschaftlich geworden ist und das Rotkleefeld Nahrung im Überfluss bietet, ist nach neuesten Erkenntnissen auch eine Kommunikation zwischen den Sammlerinnen möglich. Dabei wird aber, anders als bei den Bienen, im Nest nur die Ergiebigkeit der Futteruelle und der Geruch und Geschmack des Nektars übermittelt. Wo der Nektar bzw. Pollen zu finden ist, müssen die übrigen Sammlerinnen selber herausfinden. Dabei ist es auch möglich, dass sie die entsprechende Pflanze an ganz anderer Stelle finden. Sie wird im Regelfall aber auch an einem anderen Standort ergiebig sein.
Nebenbei: Hummeln sind eher farbentreu als blütentreu. Wenn bei mir Lupinen und Rittersporn gemeinsam blühen, wechseln die Tiere eher von einer blauen Lupine zum blauen Rittersporn und umgekehrt als den gelben oder roten Rittersporn anzunehmen. Hummeln die an den roten Pflanzen sammeln fliegen meist weg, wenn sie diese abgeweidet haben.
Gruß
Manfred
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Andreas(München): Eigenartige Futtersuche!
Hallo Stefan,
Hummeln sind alles andere als ‘blütenmonogam’. Ganz im Gegenteil, sie sind durchaus in der Lage von einer Taubnessel, zu einer Johannisbeerblüte, und anschliessend zu einem Löwenzahn zu wechseln. (anders als Bienen, die sich tatsächlich auf Blüten spezialisieren und erst umlernen, wenn es diese Blüten nicht mehr gibt).
Aber Hummeln sind (wie ich auch) Gewohnheitstiere, die immer wieder die gleichen Wege fliegen. Du kannst aber sicher sein, dass sie das Rotkleefeld entdecken und dieses dann ausgiebig nutzen werden.
Gruß Andreas
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Stefan Lennertz: Eigenartige Futtersuche!
Hallo zusammen,
auf dem Parkplatz meines Arbeitgebers habe ich seit einigen Wochen Hummeln bei der Futtersuche an einem Hang beobachten können. Da dieser letztes Wochenende gemäht wurde sind von der bis Dato bevorzugten Blüte leider nur noch kleine Mengen vorhanden.
Das eigentlich seltsame ist die Tatsache das in der Nähe ein recht großes Feld Rotklee erblüht ist, was von den Hummeln zugunsten der kleinen Menge auf dem Hang ignoriet wird.
Woran kann das liegen? Sind die Hummeln sowas wie
Blütenmonogam?
Gruß,
Stefan
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Angelika, Berg.Land: Erdhummel im Wiesenhummelnest
> > Ich war der Meinung das das schlimmste Überstanden ist wenn sich die Königinnen nicht gegenseitig töten. Oder? Ich meine auch schon Forumsbeiträge gelesen zu haben wo das gut ging.
> >
> > Gruß,
> > Stefan
Nanu? Hab´ich nicht geschrieben. Kuddel-Muddel? Angelika
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