Suchergebnisse für ‚milben‘
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20. Februar 2019 um 18:45 Uhr #28380
Als Antwort auf: Studie: Bienen gefährden Hummeln
ChristianForenmitglied- A-4800, 4851
- 420, 510 m
Habe in den letzten Jahren jeweils 1 Bienenvolk am Flügeldeformationsvirus verloren, in diesem Herbst waren es gar 2 Bienenvölker – von meinen 5 eingewinterten Stöcken fliegen also noch 3, z.T. schwach. Bei Hummeln habe ich noch nie auffällige Tiere entdeckt, obwohl sich ja in jedem Jahr viele in Nistkästen ansiedeltn (2018 = 17). Meines Wissens wird der Virus durch Varroamilben in Bienenvölker übertragen, diese Milben sind aber keine Gefahr für Hummeln – hab zumindest noch nie darüber gelesen oder gehört.
10. Februar 2019 um 15:10 Uhr #28197Als Antwort auf: Broschüre BUND: Gefährdete Wildbienen – Nisthilfen, Lebensräume
MarylouForenmitgliedBeitragsersteller- DE 41363
- 61 m
Noch weitere Infos zu Pappröhrchen: https://www.naturgartenfreude.de/wildbienen/nisthilfen/pappr%C3%B6hrchen/
@petersberg Wahrscheinlich baue ich mir zwei kleine Holz-Häuschen, die mit Abstand (wegen der Milbenwanderung) voneinander in Südost-Richtung an der geschützten, überdachten Mauerwand des Gartenhauses aufgehängt werden. Aufhängung mit leichter Schräge nach unten. Unterschiedliche Röhrchendurchmesser. Hintere Röhrchenverschlüsse mit Lehm, der in 30 cm Tiefe im Garten vorhanden ist. Häuschen-Tiefe min. 18 cm, damit das Schutzgitter (MW 20 mm) noch davor passt. Bitte korrigiere mich, falls ich etwas vergessen habe.
Wie Werner David auf YouTube so schön veranschaulicht hat: Die von den Wildbienen verschlossenen Röhrchen kann man nach der Saison im Herbst/Winter mit unschädlicher Wasserfarbe und Pinsel vorsichtig kennzeichnen/antupfen. Ab kommendem Frühjahr kann man dann durch die Farbkennzeichnung feststellen, ob in den Brutröhrchen alles o.k. war (Farbkennzeichnung aufgebrochen) oder eben nicht (Larven haben leider nicht überlebt). Faszinierende Methode von Werner David!
Gruß, Marylou
4. Februar 2019 um 18:28 Uhr #28121Als Antwort auf: Wann anfangen?
DetterForenmitglied@Doris, manchmal schleppen die Hummeln auch die Wachsmotteneier an ihren Beinchen in das Nest. Auch Milben klammern sich unterwegs beim Nektar/Pollen sammeln an den Hummeln fest. Eine 100%zige Garantie gibt es leider nicht. :-( :conf:
5. Dezember 2018 um 18:45 Uhr #27043Als Antwort auf: Aller Anfang ist schwer!
MarylouForenmitglied- DE 41363
- 61 m
Stefan, auch ich bin bisher nicht gestochen worden. Behutsames Annähern und Umgehen mit den Tieren ist das A und O, denke ich. Zwischen all den Stauden und Gehölzen konnte ich mich völlig ungehindert bewegen. Alles war voll mit Hummeln, anderen Wildbienen, Bienen, Wespen & Co. Meinst du, ich habe Erwin erschreckt durch den Link, da es hierin um Baumhummeln ging? Er hat sich bestimmt schon soweit eingelesen, dass er inzwischen weiß, welch liebenswerte und friedliche Tiere unsere Hummeln sind.
@Erwin: Den Flieder würde ich auch drinlassen, hat Stefan ja ebenfalls schon vorgeschlagen.
Stefan, interessant finde ich deinen Hinweis auf weiße Oberteile, da ich im Garten immer nur Jeans (wegen Grasmilben, die mich grundsätzlich lecker finden) und dunkle Oberteile trage. Kannst du mich bitte kurz aufklären? Lieben Dank!
Gruß, Marylou
9. August 2018 um 20:56 Uhr #25945Als Antwort auf: Saison 2018 beginnt
ChristianForenmitglied- A-4800, 4851
- 420, 510 m
Hallo! Ich kenne das Flügeldeformationsvirus aus leidiger Erfahrung vom Vorjahr bei einem Bienenvolk – es war trotz aller Bemühungen nicht mehr zu retten. Varroamilben sind die Überträger. Hummeln mit verkrüppelten Flügeln sind mir noch nie aufgefallen. Rätselhaft ist mir noch immer, wie ein toll entwickeltes Gartenhummelvolk plötzlich hummelleer wurde, trotz massenhaft Brut. Mein “Hummeljahr” war heuer nicht so erfolgreich, wie das letzte. Immerhin waren aber 17 von 20 Nistkästen zumindest tageweise besiedelt (2 Ackerhu.-Völker existieren noch), leider schafften es heuer weniger Völker Königinnen hervorzubringen, aus vielen Gründen. Motten waren nur bei einem Baumhummelvolk ein tödliches Problem. Lasse viele leere Hummelhotels (nach gründlicher Kontrolle auf Mottengespinnste!) noch gefüllt bis zum Herbst stehen – im Schnitt befinden sich dann 2 Mäuse darin – angeblich soll der Geruch ja im nächsten Jahr helfen, dass Königinnen den Nistkasten leichter finden. Beste Grüße! Christian, Oö.
9. August 2018 um 15:42 Uhr #25944Als Antwort auf: Saison 2018 beginnt
Pelzflieger
Danke für die Antworten,
am Zufüttern kanns nicht liegen. Ich hab vor dem Einflugloch täglich Zuckerlösung angeboten, die die Arbeiterinnen aufnahmen.
Ob Milben die Ursache sind? Noch vor zehn Jahren wimmelten die Nester von Milben, was ich jetzt nicht mehr beobachten kann. Damals hieß es, diese Tierchen wären z:T. nützlich für Hummeln. Eben weil in früheren Foren nachgefragt wurde, wie Milben zu bekämpfen wären. Hab ich nie gemacht.
Aber es gibt ja verschiedene Arten von Milben.
Stand bei mir:
ein Erdhummel und ein Ackerhummelnest sind einfach “eingeschlafen”. Baum und Wiesenhummel (10 Tage schon angesiedelt) haben sich beim Kampf um nen Kasten gegenseitig getötet. Der Kasten blieb leer. All das kommt vor.
Zwei Ackerhummeln in einer Nacht vom Waschbären geplündert. Höchst ärgerlich!
Baumhummel, Helle erdhummel, Dunkle Erdhummel sehr große erfolgreiche Völker.
8. August 2018 um 18:27 Uhr #25942Als Antwort auf: Saison 2018 beginnt
bumblebee-meForenmitglied- DE 91459
- 395 m
Hallo Pelzflieger,
deine Beobachtung ist sehr interessant, bei meinen Steinhummeln habe ich dieses Phänomen nicht entdeckt, es lagen
einige tote Jungköniginnen im Kasten vermutl. war es der Milbenbefall. Bei dir sind sie aber außerhalb,
deshalb denke ich, dass es wirklich am Futterangebot liegt. Lange Zeit hatte man ja die Silberlinde, die sehr
spät im Juli blüht, im Verdacht, die Hummeln mit ihrem Nektar zu töten. Das hat sich aber nicht bestätigt.
Es lagen unter den Silberlinden deshalb so viele tote Hummeln und Bienen, weil der Nektar nicht aus-
reichte. Vielleicht versuchst du es doch mal mit Zuckerlösung zu füttern. Wie oben bereits beschrieben
ist es momentan sehr sehr schwer für die Insekten ausreichen Nektar und Pollen zu finden. Vielleicht
konnte ich einwenig zur Klärung deiner Frage beitragen. Hoffentlich melden sich noch einige Experten
dazu. Würde mich auch sehr interessieren.
LG Bumblebee-me25. Juli 2018 um 11:43 Uhr #25886Als Antwort auf: Baumhummeln
Michel
Hallo Thilo,
die schwarzen Kokons im Nistmaterial sind sehr wahrscheinlich Brachicoma devia, eine parasitäre Fliege. Damit wird es wohl auch einige Königinnen- und Drohnenkokons erwischt haben.
Es gibt immer auch Jungköniginnen, die nicht abfliegen wollen und irgendwann eher Arbeiterinnenaufgaben übernehmen (Pollensammeln, etc.). Kurzzeitige Unterstützung bei der Nahrungsbeschaffung ist gerade bei schlechterer Nahrungssituation im Nest nicht ungewöhnlich für Jungköniginnen, aber wenn sie das lange machen und nicht abfliegen, dann stimmt meistens was nicht mit ihnen und die werden oft auch nicht überwintern. Meistens sterben die dann mit der Zeit im Nest oder in Nestnähe. Denkbar, dass diese Tiere keine richtig entwickelten Eierstöcke besitzen oder andere Defizite haben. Das kommt gerade bei den letzten Jungköniginnen immer wieder vor, weil die Versorgung der Brut dann nicht mehr optimal läuft (+ die Altkönigin bei der Eiablage schon recht alt war).
Hast du mal Kokons ausgezählt? Vor allem die großen Kokons von Jungköniginnen? Dann kannst du besser bilanzieren. Oft ist die nicht unmittelbar sichtbare Ausfallrate aber erheblich, wie auch bei mir dieses Jahr. Es wurden bei meinen Baumhummeln 299 Königinnenkokons angelegt (letztes Jahr bei dem ungewöhnlich starken Baumhummelnest sogar 450!). Von den 299 Kokons aus diesem Jahr kannst du aber schon mal gut 70-90 abziehen, welche dem ungewöhnlich frühen Befall durch Brachicoma zum Opfer gefallen sind (und dagegen kann man nichts machen). Dann bestimmt nochmal 70-80 Tiere mit missgebildeten Flügeln oder allgemein flugunfähig trotz intakter Flügel (hier gehe ich vor allem vom Wing Deformung Virus aus, der durch Honig-Bienen verbreitet wird und mittlerweile jedes Jahr gerade bei Baumhummeln beobachtet werden kann; die betroffenen Tiere nach einer Infektion während des Larven/Puppenstadiums krabbeln dann meist durchs Gras und sterben in weiter Entfernung vom Nest), 10-20 Jungköniginnen, die einfach nicht abfliegen und nun nach und nach sterben (siehe Schilderung oben) und natürlich wird es auch Ausfälle bei den gesunden Jungköniginnen noch geben (Milben, Autoverkehr, Feinde), bis diese in den Winterquartieren sind. Bleiben am Ende vielleicht 70-80 (ggf. auch mehr) gesunde Königinnen für das kommende Jahr (da fallen aber im Winter auch Frühjahr auch noch viele aus). Letztlich werden es nur wenige Jungköniginnen wirklich schaffen, im kommenden Jahr wieder Jungköniginnen und Drohnen zu produzieren. Die Ausfallrate ist leider hoch, und mittlerweile durch Pflanzenschutzmittel und neue Probleme (insbesondere Viren, Trockenheit, weit stärkerer Parasitendruck als vor einigen Jahren) noch höher…
Aber schön, dass dein Baumhummelvolk erfolgreich war und es Jungköniginnen für die kommende Saison gab!
Beste Grüße,
Michel
6. Juli 2018 um 11:35 Uhr #25587Als Antwort auf: Hummelhaus Nistkasten Kamera von Stefan
DetterForenmitgliedAlso eine Hummel (Königin?) sitzt oben auf dem Nest, aber völlig mit weiße Milben bedeckt. Auch andere kleine Fliegen oder Ameisen krabbeln durch das Nest. :conf:
1. Juli 2018 um 14:53 Uhr #25525Als Antwort auf: Hilfe – wie umsiedeln??
DetterForenmitglied@Rudi nein die Hummeln fliegen sich nicht neu ein, es sei denn dein Garten ist so um die 3-5 km groß? Warum willst Du das Hummelhaus umstellen? Der Geruch ist normal um diese Zeit. Die Kotecke, im HH, wird ja auch immer größer. Tote Hummeln und Milben sind auch normal. Eine Arbeiterin wird ja nur 4 Wochen alt und nicht alle verenden in der freien Natur. Bedenke, je nach Hummelart, geht das Hummeljahr schon zu Ende. :-( :conf:
14. Juni 2018 um 14:59 Uhr #25244Als Antwort auf: Hummelhaus Nistkasten Kamera von Stefan
gingillinosForenmitgliedJetzt sind es schon 2 die oben sitzen mit den Milben :ser: :ser: Die eine wird auch gemoppt :sarc:
13. Juni 2018 um 10:54 Uhr #25213Als Antwort auf: Hummelhaus Nistkasten Kamera von Stefan
DetterForenmitgliedAber da sitzt immer noch eine, vermutlich, Jung-Königin mit Milben oben auf dem Nest. Der “Dom” ist ja fast geschlossen bei dir.
12. Juni 2018 um 15:50 Uhr #40399Als Antwort auf: Bauanleitung Hummelhaus Vorbereitungen
StefanAdminBeitragsersteller- DE 84513
- 398 m
Milben sind in jedem Hummelnest zu finden: https://pollenhoeschen.de/Hummelforum/Thema/hilfe-wie-umsiedeln/page/4/#post-25189
Grüße Stefan12. Juni 2018 um 15:26 Uhr #40398Als Antwort auf: Bauanleitung Hummelhaus Vorbereitungen
sunnyForenmitgliedHallo Stefan
ich habe heute am 12.06. 15.15Uhr im Livestream aus deinem Hummelkasten beobachtet, dass einige Hummeln von kleinen weißlichen “Reitern” besetzt waren, die sich munter auf den Hummeln hin und her bewegt haben. Kann es sein, dass das Nest momentan von Parasiten/ Milben befallen ist?
Soll das so sein? Ist das noch jemandem aufgefallen? Kann/ muss man da was machen? Beste Grüße aus dem Westerwald12. Juni 2018 um 14:14 Uhr #25194Als Antwort auf: Hummelhaus Nistkasten Kamera von Stefan
StefanAdminBeitragsersteller- DE 84513
- 398 m
Ja da ist so einiges an Getier im Hummelnest. Viele davon harmlos.
Leider ist eine Jungkönigin dabei die sehr viele große schädliche Milben herum trägt. Komischer Weise nur diese eine Königin, die anderen nicht. Und diese darf auch nicht ins Nest, sie sitzt immer oben auf. Bei einer Nestkontrolle hat sie sich aber versteckt, ich fand sie nicht.
Keine Ahnung, ob ich die mal erwische. Dann versuche ich die Milben zu entfernen. Ob es ihr danach wieder besser geht weis ich auch nicht…
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