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Wollschweber

Die Wollschweber (Bombyliidae), auch Trauerschweber, Hummelschweber oder seltener Trauerfliege, sind eine Familie der Zweiflügler (Diptera). Durch ihr pelziges Erscheinungsbild werden sie oft mit Hummeln verwechselt. Es sind aber 9-11 mm große Fliegen (Brachycera) die sehr schnell und wendig sind. Weltweit sind etwa 6000 Arten dieser Brutparasiten bekannt, davon 34 in Deutschland.

Wollschweber  Wollschweber  Wollschweber

Der Große Wollschweber (Bombylius major) ist in ganz Europa zu finden, zudem in Nordamerika, Asien und Nordafrika. Diese Art ist nicht gefährdet.

Weibchen des großen Wollschwebers legen ihre Eier nicht ab, sondern werfen sie in Richtung der Nesteingänge im Boden nistender Solitärbienen, vor allem von Erd- bzw. Sandbienen (Andrena). Die Eier werden dabei mit Sand geschützt. Die Larven dringen in die Nester der Wildbienen ein. Jetzt leben sie von den Vorräten im Nest, später beginnen Sie auch die Bienenlarven zu fressen. Dabei ändern die Larven während ihrer Entwicklung ihr Erscheinungsbild. Zunächst sind sie klein und sehr beweglich mit 10 Beinen. Später sind sie eher madenartig, ohne Beine und sehr unbeweglich. Die Überwinterung erfolgt als Puppe, ab März sind dann die fertig entwickelten Wollschweber zu sehen.

Vergleich: Wollschweber und Ackerhummelkönigin

Quelle

natur-lexikon.com
wildbienen.de
Wikipedia
Bild: Von Richard Bartz, Munich aka Makro FreakEigenes Werk, CC BY-SA 2.5, Link
Bild: Von AntonEigenes Werk, CC BY 2.5, Link
Bild: Von Reinhold Möller, CC BY-SA 4.0, Link

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Das Hummel-Quiz

Du kannst beliebig oft am Quiz teilnehmen. Es werden 10 zufällige Fragen gestellt, schwerere und leichtere. Es gibt Fragen mit mehreren Antworten, nur eine davon ist richtig. Weisst Du welche? Manchmal können auch mehrere Antworten richtig sein, dann wird aber darauf hingewiesen. Manchmal muss man etwas in die richtige Reihenfolge bringen.

Und damit es nicht so einfach ist, hast Du genau 10 Minuten Zeit dafür. Die schlauesten Mitglieder von Pollenhöschen.de findest Du in der Expertenliste!

Endlich ist es so weit, das Hummel-Quiz geht online!

Das ist der erste Teil vom Hummel-Quiz. Ich bin weiterhin um Vorschläge für Fragen und Antworten froh. Das Ganze kann dann nämlich in eine zweite Runde gehen.

Wer miträtseln will muss eingeloggt sein, sonst nichts. Kostenlos und ohne Hintergedanken. Einfach nur um zu rätseln, sein eigenes Wissen zu testen, vielleicht etwas dazuzulernen oder als Überbrückung bis die nächste Hummelsaison endlich beginnt.

Ich habe viel getestet, falls trotzdem noch Fehler im Quiz sein sollten oder Fragen zum Quiz auftreten: Einfach unten eintragen, danke!

Viel Spaß beim Hummel-Quiz!

Insektenrettung aus der Samentüte?

Eine sogenannte Schmetterlingswiese oder einen Hummelgarten, wer hätte das nicht gerne selbst bei sich zu Hause? Der Handel vom Internet bis zum Fachmarkt, vom Baumarkt bis zum Discounter hat den Bienenschutz für sich entdeckt. Überall gibt es nun bunte Tütchen und Kartons die Natur pur versprechen. Doch wenn man sich den Inhalt dieser Tütchen genauer ansieht, dann stellt man fest dass Samenproduzenten oft nur Überschüsse aus ihrer restlichen Produktion zusammenmischen. In den Tütchen sind meist Sorten, die sich relativ einfach und kostengünstig vermehren und züchten lassen. Viele Sorten sind aus dem Mittelmeerraum und verbessern die Trachtpflanzen-Situation für Wildbienen im eigenen Garten so gut wie überhaupt nicht.

Hier eine Leseempfehlung von mir über die “Kommerzialisierung eines ernsten Problems” von Corinne Buch & Armin Jagel, Bochumer Botanischer Verein e. V.: Schmetterlingswiese, Bienenschmaus und Hummelmagnet – Insektenrettung aus der Samentüte?

Als Maßnahme gegen das „Insektensterben“ werden Samentütchen im Handel angeboten oder von Firmen und Behörden verteilt, die im Garten, aber auch in der freien Landschaft, ausgestreut werden. Häufig wird dies von Naturschutzverbänden unterstützt. Der Inhalt dieser Tütchen ist in der Regel nicht dokumentiert und besteht in vielen Fällen aus nicht-einheimischen, einjährigen Arten, die zu keinem nachhaltigen, positiven Effekt in der Natur führen und höchstens den häufigen Insektenarten nützen. Es werden die Komplexität der Themenfelder „Insektensterben“ und „Ansaaten“ beleuchtet und Handlungsalternativen zur ungezielten Samenaussaat aufgezeigt.

Wirklich lesenswert. Auch der WDR hat sich dem Thema angenommen.

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Hummelklappe schließen

Ich bin ja dieses Jahr eigentlich schon zu spät dran, aber besser spät als nie: Heute mal die Hummelklappe geschlossen und ein wenig mit der Motion-Technik der Nistkasten Kamera gespielt. Das Video zeigt am Anfang den Zustand vor der völligen Schließung der Hummelklappe. Ich schließe auf 3 mm ungefähr. Das reicht dass noch “offen” ist aber die Hummeln trotzdem schon die Klappe anheben müssen. Dann fällt ihnen der Umstiegt auf die später völlig geschlossene Klappe nicht mehr so schwer.

Da es bei meinen Hummelklappen auch wenn sie offen sind nur von unten ins Hummelhaus hinein oder heraus geht (wegen der seitlichen Begrenzungen) entfällt das seitliche Einsteigen komplett und das erlernen des Öffnens der Klappe stellt kein Problem dar.

Kein Vorteil ohne Nachteil: Die Klappen sind nicht so leicht zu putzen da eher schwerer zugänglich.

Manche Damen machen noch zusätzlich einen neuen Orientierungsflug, andere verzichten darauf. Manche begreifen die Hummelklappe sofort, andere nicht so schnell.

Was für ein seltsames Hummeljahr

Dieses Hummeljahr ist für mich besonders. Zum ersten mal war ich nicht dabei bei der Ansiedlung. Ich habe die suchenden Königinnen nicht gesehen und überhaupt ist im Garten noch einiges aufzuholen. Trotzdem: Es sind bisher sechs Hummelhäuser von elf belegt mit einer Wiesenhummel, zwei Steinhummeln, zwei Erdhummeln und einer Baumhummel. Fast überall fliegt bereits Nachwuchs.

Warum ich “bisher” schreibe? Erst heute sah ich noch einer Ackerhummel bei der Selbstansiedlung zu. Dann wären es sieben Hummelnester für dieses Jahr. Vielleicht kommen ja noch mehr?

Es war jetzt die letzten Wochen bitterkalt, auch heute nur 8 Grad. Es wird Zeit dass die Eisheiligen endlich vorüber gehen. Ich sehe dieses Jahr extrem wenig Insekten, außer natürlich Ameisen. Die sind irgendwie immer da. Vor allem in unserem Haus… :maul:

Auf der Seite Pollenhöschen.de hat sich auch einiges getan die letzten Wochen, einiges ist neu:

Und natürlich noch vieles vieles anderes. Ganz besonders freue ich mich über die Nistkasten-Kameras von Steffen und Frank. Vielen Dank noch einmal Euch beiden, dass ich diese tollen Bilder hier zeigen darf!

Und ich freue mich sehr dass das Hummelforum so gut läuft und ich schätze den guten und angenehmen Ton der darin herrscht. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Hummelsaison 2019

Hallo zusammen! Für einige hat die Hummelsaison 2019 schon begonnen, ich habe dieses Jahr noch keine Hummelkönigin gesehen. Aber meine Hummelhäuser stehen parat. Dieses Jahr muss ich komplett auf Selbstansiedlung setzen, denn ich werde wahrscheinlich nicht vor Ort sein, wenn die Königinnen in meinem Garten auf Nistplatzsuche sind.

Troptzdem läuft der Hummelhaus Nistkasten Kamera Livestream schon mal und auch dieses Jahr wird zu meiner großen Freude auch wieder der Hummelhaus Livestream von Steffen hier zu sehen sein.

Viel Freude bereitet mir auch das Hummelforum mit seinen vielen neuen und “alten” Mitgliedern die aktiv jeden Tag immer wieder etwas neues zu berichten haben. Danke, das macht echt Spaß so!

Ich wünsche Euch allen eine gute und spannende Hummelsaison 2019.

Foto: Aus dem Forum geklaut! Danke!