Bias: Hummel kommt nicht raus

Hallo zusammen,

ich bin ganz neu in der “Szene” und habe in den letzten Tagen versucht ein “Hummel-Hotel” zu bauen:
Vorlage: [http://www.hummelfreund.com/basteltipps/bauanleitung-1-hummelkasten-hummelpension Link]
Vorbau: [http://www.hummelfreund.com/basteltipps/hummelpensionsvorbau-mit-hummelklappe-passend-zu-bauanleitung-1-hummelkasten-hummelpension/ Link]

Heute nachmittag habe ich dann eine anscheinend den Boden absuchende etwas kleinere Hummel hineingesetzt. In der ersten Minute versuchte sie zweimal zu der geschlossenen Klappe herauszukommen und verschwand dann im Inneren(daraufhin habe ich die Klappe weit offen stehen lassen). Nach einer Stunde habe ich vorsichtig Dach, Karton und Anzuchtdeckel entfernt. Sie krabbelte in sehr langsamen Tempo durch das Kapok, machte aber keine Anzeichen von Wut. Und sie schien nicht interessiert nach oben ins Licht zu fliegen. Also habe ich vorsichtig den Karton und das Dach geschlossen. Anzuchtdeckel weggelassen, um ihr den nicht direkt auf den Kopf legen zu müssen.

Nach drei Stunden Videounterstützter Überwachung ist sie nicht wieder an der noch weit geöffneten Klappe erschienen.

Was läuft falsch???? Hat sie sich verirrt? Soll ich sie morgen früh rausholen!?

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Christian: Sehr viele Baumhummeln

Hi,
Glückwunsch, vor allem zur Vielfalt. Acker-, Gartenhummel und Steinhummel suchen hier noch gar nicht. Wenn ich mich recht erinnere warst du sonst so 14 Tage später dran, oder? Kein jaht gleicht dem anderen.

Hab vor ner Woche erfolgreich 3 Erdhummeln eingesetzt. Die flogen drei Tage aus und ein. Eine Dunkle hat die Einlaufröre und den Schweglervorbau so richtig mit Sägespännen voll gestopft, typisch für diese Art. Jetzt ist sie weg.
Nach dem Urlaub war nur noch eine Erdhummel da. In den anderen Kästen waren ne Wiesenhummel und ne Baumhummel.

Überhaupt sind bald alle Kästen belegt vor allem mit Baumhummeln, schwarze Farbvariante.
So sieht es aus:
Eine Helle Erdhummel
Eine Wiesenhummel
Vier Baumhummeln.

Jetzt ist nur noch ein Kasten frei, hoffe da bekomm ich noch ne andere Spezies rein.
Dann hab ich noch zwei Kartons aufgestellt, ist aber mehr ein Versuch.

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Harald: Ansiedlung verläuft noch schleppend

Hallo Hummelfreunde,

bis jetzt verlaufen meine Ansiedlungsversuche noch nicht so wie ich mir das vorgestellt habe, meine Erdhummeln machen mich fast wahnsinnig!
Habe viele aktive Versuche durchgeführt, mit Pappröhre, mit etwas brummen ohne brummen, lange im Kasten und und,…
Aber das komische dabei, eine aktive Ansiedlung hat geklappt aber diese Dame hat nur ein kleiner Haken geschlagen von Orientierungsflug kann man nicht sprechen – es freut mich dennoch damit sie seit dem 9.4 täglich ein und ausfliegt – Pollen trägt sie aber noch nicht wobei ich immer nur das Hinterteil sehe oder der Grashalm ist von ihr entfernt worden!
Leider haben zwei Königinnen einen wunderbaren Orientierungsflug durchgeführt und ich war so glücklich – nur fehlt von diesen Königinnen jede Spur seit 4 Tagen!
Was meint ihr, kann ich hier nochmals eine einsetzten oder könnten sie noch auftauchen!
Mein Schweglerkasten der letztes Jahr besetzt war von Erdhummeln ist auch noch leer – noch keine Rückkehrerinnen gesichtet! (leider) Werde auch hier keine einsetzten da ich beobachten möchte ob hier eine Selbstansiedlung kommt!

Bis jetzt fliegen bei mir auch nur Erdhummel und vereinzelt eine Wiesenhummel, noch keine Spur von den Ackerhummeln selbst eine Steinhummel noch nicht gesichtet!

Bin bereit, es fängt ja erst an!!

Mfg Harald

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Bulli: Untermieter in der Kinderwerkbank…

Hallo,

dabei handelt es sich vermutlich um Mauerbienen, vermtl. die Rostrote Mauerbiene. Sie legen ihre Brut in Röhren, die 6 bis 9 mm Durchmesser haben.
Die Geräte, in denen die Brut ist, sollten nicht erschüttert werden, bis die Brut im nächsten Frühjahr schlüpft.
Es ist vielleicht erst einmal sinnig das Einlagern von Brut zu stoppen. Man untersucht die Löcher und stopft sie mit Papier zu, wenn keine Biene drin ist. Dann kommen keine weiteren Zellen (pro Zelle ein Ei) hinzu. Aber die bereits angelegten Zellen bleiben.

Der Rest hängt davon ab, wieviel du tun willst.
Zum Ausgleich, weil sich die Wildbienen schon auf deinen Balkon eingeflogen haben, machen kannst, ist ein Nistholz zu kaufen (Holzklotz aus Hartholz mit Löchern in der Größe 7 oder 8 mm. Oder gleich verschieden große Löcher von 2 bis 8 mm) an eine regengeschützte Wand auf dem Balkon zu hängen. Da können die kleinen Mauerbienen weiter mauern. Mauerbienen bestäuben effektiv die Obstbäume.

Die Löcher im Spielzeug sind jetzt belegt. Eigentlich sollte das Spielzeug dann bis nächsten Frühjahr ohne erschüttert zu werden auf dem Balkon stehen. Im Herbst können die Papierstopfen herausgezogen werden. Dann kommt keine Biene mehr, die eine Brutzelle benötigt. Im Herbst muss es spätestens rausgestellt werden, denn sonst schlüpfen die Bienen zu früh … möglicherweise schon im Dezember wegen der Wärme in der Wohnung.
Um die Brut schlüpfen zu lassen und eine Neubelegung der Löcher zu verhindern, kann man das Spielzeug zur Krokusblüte in eine dunkle Kiste stellen. Nur ein Loch in der Größe ca. 10 mm soll der Weg nach draußen sein. So schlüpfen die Wildbienen, legen aber keine neuen Brutzellen mehr in dem Spielzeug an. Dann sind die Löcher nach der Obstblüte leer und können gesäubert und mit Silikon o. ä. versiegelt werden.

Wieviel Brut wirklich schlüpft ist ungewiss. Die Löcher sind aus Plastik und darum nicht atmungsaktiv. Das heißt, dass die Brut noch vor dem Schlupf von einem Schimmelpilz überwuchert und dadurch absterben kann.

Viele Grüße
Bulli

>Hallo, ich hätte generell eine Frage zu Hummeln, die sich einen Unterschlupf in Menschennähe ausgesucht haben. Unser Sohn, 20 Monate, hat auf unserem Balkon eine kleine Werkbank stehen, die mit dicken Hohlschrauben aus Kunststoff zusammengeschraubt ist. Als wir gestern aus dem Urlaub kamen, habe ich mich über die vielen Hummeln auf dem Balkon gewundert und festgestellt, dass sie sich genau in diesen Hohlschrauben niedergelassen haben. Vier dieser Schrauben sind schon komplett verschlossen und bei den anderen herrscht reges Treiben. Ich mag Hummeln sehr gerne, bin mir jetzt aber unsicher, ob sie sich gestört fühlen, wenn unser Sohn auf der Werkbank rumhämmert? Unserem Sohn habe ich versucht zu erklären, dass er jetzt keine Finger oder Werkzeuge in die Löcher stecken darf, aber es wird schwierig sein das durchzuziehen. Er saß heute eine ganze Zeit vor seiner Werkbank und hat die Hummeln beobachtet. Wie soll ich mich verhalten? Was kann ich machen? Achso, die Hummeln sind deutlich kleiner als die Wiesenhummeln, sind überwiegend schwarz und der Hinterleib ist orange. Welche Art ist das? Vielen Dank! Kerstin :-)

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Kerstin: Untermieter in der Kinderwerkbank…

Hallo, ich hätte generell eine Frage zu Hummeln, die sich einen Unterschlupf in Menschennähe ausgesucht haben. Unser Sohn, 20 Monate, hat auf unserem Balkon eine kleine Werkbank stehen, die mit dicken Hohlschrauben aus Kunststoff zusammengeschraubt ist. Als wir gestern aus dem Urlaub kamen, habe ich mich über die vielen Hummeln auf dem Balkon gewundert und festgestellt, dass sie sich genau in diesen Hohlschrauben niedergelassen haben. Vier dieser Schrauben sind schon komplett verschlossen und bei den anderen herrscht reges Treiben. Ich mag Hummeln sehr gerne, bin mir jetzt aber unsicher, ob sie sich gestört fühlen, wenn unser Sohn auf der Werkbank rumhämmert? Unserem Sohn habe ich versucht zu erklären, dass er jetzt keine Finger oder Werkzeuge in die Löcher stecken darf, aber es wird schwierig sein das durchzuziehen. Er saß heute eine ganze Zeit vor seiner Werkbank und hat die Hummeln beobachtet. Wie soll ich mich verhalten? Was kann ich machen? Achso, die Hummeln sind deutlich kleiner als die Wiesenhummeln, sind überwiegend schwarz und der Hinterleib ist orange. Welche Art ist das? Vielen Dank! Kerstin :-)

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Ziggy: Endlich

>Endlich – eine Gartenhummel-Prinzessin von letztem Jahr ist zurückgekehrt und hat ganz selbstverständlich wieder den Kasten in Beschlag genommen, in dem sie letztes Jahr geboren wurde. Der andere Kasten daneben ist augenscheinlich noch leer (da war letztes Jahr ein Steinhummel-Volk drin).
>
>Die Gartenhummel fliegt seit etwa 2 Tagen; heute sah ich sie zurückkehren und schloss daraufhin die grosse Klappe.
>
>Dann hoffe ich auch ganz fest, dass ich eine andere Steinhummel, die in einem «wilden» Nest in unserem Gartenschuppen geboren wurde, vom umgebauten Schwegler habe überzeugen können. Bei schönstem Sonnenschein sah ich eine dicke Steinhummelkönigin in den Schuppen fliegen und genau die Stelle hinten in einer Ecke inspizieren, wo ihre Mutter letztes Jahr in einem Tomatenvlies das Nest gegründet hatte. Ohne jeglichen Schutz wurde es dann später von Wachsmotten zerstört, aber ich habe da immerhin ein paar Jungköniginnen wegfliegen sehen.
>
>Den Motten wollte ich es nun also nicht wieder leicht machen und habe kurzerhand den Schwegler da im Schuppen drin aufgestellt. Madame suchte aber strikt hinten in dieser Ecke – sicher hat es da noch Duftmarkierungen –, also schwupps mit der Einfangröhre abgefangen, als sie am Herumkrabbeln war. Lautstarkes Protestieren natürlich, auch als ich die Röhre in den Einlauf gehalten habe. Dauerte ein Weilchen, bis sie umgekehrt und ins Nest reingekrabbelt ist.
>
>Dafür blieb sie dann sicher fast 10 Minuten drin, machte dann später sehr schöne Pendelflüge zum Einprägen und kehrte sicher auch schon 1x zurück. Jetzt hoffe ich, dass sie auch definitiv einzieht.

Hallo Helena,
prima mit deinen Rückkehrerinen dann sind die Tomaten gesichert.
Bei mir war es auch der gleiche Ort aber nicht der selbe Kasten.

Auch eine Wespe hat sich in dem Kasten daneben angesiedelt.
mfg Ziggy

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Helena: Endlich

Endlich – eine Gartenhummel-Prinzessin von letztem Jahr ist zurückgekehrt und hat ganz selbstverständlich wieder den Kasten in Beschlag genommen, in dem sie letztes Jahr geboren wurde. Der andere Kasten daneben ist augenscheinlich noch leer (da war letztes Jahr ein Steinhummel-Volk drin).

Die Gartenhummel fliegt seit etwa 2 Tagen; heute sah ich sie zurückkehren und schloss daraufhin die grosse Klappe.

Dann hoffe ich auch ganz fest, dass ich eine andere Steinhummel, die in einem «wilden» Nest in unserem Gartenschuppen geboren wurde, vom umgebauten Schwegler habe überzeugen können. Bei schönstem Sonnenschein sah ich eine dicke Steinhummelkönigin in den Schuppen fliegen und genau die Stelle hinten in einer Ecke inspizieren, wo ihre Mutter letztes Jahr in einem Tomatenvlies das Nest gegründet hatte. Ohne jeglichen Schutz wurde es dann später von Wachsmotten zerstört, aber ich habe da immerhin ein paar Jungköniginnen wegfliegen sehen.

Den Motten wollte ich es nun also nicht wieder leicht machen und habe kurzerhand den Schwegler da im Schuppen drin aufgestellt. Madame suchte aber strikt hinten in dieser Ecke – sicher hat es da noch Duftmarkierungen –, also schwupps mit der Einfangröhre abgefangen, als sie am Herumkrabbeln war. Lautstarkes Protestieren natürlich, auch als ich die Röhre in den Einlauf gehalten habe. Dauerte ein Weilchen, bis sie umgekehrt und ins Nest reingekrabbelt ist.

Dafür blieb sie dann sicher fast 10 Minuten drin, machte dann später sehr schöne Pendelflüge zum Einprägen und kehrte sicher auch schon 1x zurück. Jetzt hoffe ich, dass sie auch definitiv einzieht.

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Luca: Meine Hummel :-)

Hallo,

>Könnt Ihr mir vielleicht mit der Bestimmung helfen?
>Ich würde meinen es sei eine Wiesenhummel?
>>Korrekt, eine ziemlich frühe sogar. Sobald die ersten Arbeiterinnen schlüpfen legen Wiesenhummeln eine sehr schnelle Entwicklung hin, und das Volk bringt die Königinnen schon im Mai/Juni hervor.

Bei mir sind wahrscheinlich 3 von 4 Kästen besiedelt.
Liebe Grüße, Luca

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