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5. Dezember 2025 um 12:51 Uhr #92781
Als Antwort auf: Hummelhaus von Nisthilfe.com
Marcel RForenmitgliedHallo miteinander,
ich bin schon länger stiller Mitleser im Forum und möchte Stefan und allen anderen die sich hier einbringen erstmal ein ganz großes Lob aussprechen. Ich habe Stefan kürzlich angeschrieben und er meinte ich soll meine Arbeit hier einfach kurz vorstellen. Danke dafür.
Zunächst zu meiner Person. Mein Name ist Marcel Reinhardt und ich betreibe mit meiner Frau zusammen nebenberuflich einen kleinen Onlineshop für Nisthilfen und diverse andere Holzarbeiten.
So kam es auch, dass ich für uns privat im Zuge unseres Hausbaus 2019/2020 ein Hummelhaus im neu angelegten Garten aufstellen wollte. Aus Zeitgründen wollte ich eines kaufen, was aber gar nicht so leicht war. Die guten waren meist ausverkauft und die weniger guten wollte ich natürlich nicht.
Also habe ich mir 1 Jahr später gemäß den Bauplänen hier selbst 2 Häuser gebaut. Zu der Zeit hatten wir bereits unser kleines Nebengewerbe, aber die Hummelhäuser waren mir zu der Zeit zu aufwendig für den Verkauf. Ein paar von euch kennen das vermutlich. Zum einen machen wir das ja nur nebenberuflich als Hobby, und mit 2 kleinen Kindern ist Zeit oft ein seltener Luxus. Außerdem gibt es bei der Größe der Häuser auch andere Dinge zu bedenken, von der begrenzten „Lagerfläche“ im Privathaushalt, bis hin zum Versandkarton, oder der Vorleistung in die man gehen muss (€).
Vor etwas über einem Jahr hatte ich dann Zeit und Muße gefunden mich nochmals mit dem Thema zu beschäftigen. Ich habe ein paar Anpassungen vorgenommen die mir sinnvoll erschienen und seither gibt es die Häuser auch im Shop zu kaufen. Eigentlich wollte ich mich schon letztes Jahr bei Stefan und im Forum melden, aber irgendwie hat es sich nicht ergeben, dafür aber jetzt.
Das Haus selbst orientiert sich wie gesagt an den Bauplänen von Pollenhoeschen.de
Was ich anders gemacht habe versuche ich mal zusammenzufassen:
– Optische Effekte mittels Lasergravur
– 18mm Siebdruckplatte statt Multiplex als Dach, einfach weil ich bei den Multiplexplatten stärkere „Verwitterungseffekte“ feststellen musste. Eher optischer Natur natürlich. Gleiches gilt für die Tropfkanten, die sind bei mir ebenfalls aus 12mm Siebdruckplatten-Zuschnitten. Die Schnittkanten sind versiegelt.
– Die Lüftungsgitter habe ich nicht innen, sondern außen montiert und mittels einem Siebdruckplattenzuschnitt festgeschraubt. Von Innen habe ich hinter dem Gitter eine Klebefalle angebracht. Man könnte sich bei dem Punkt darüber streiten, ob die Klebefalle von innen nochmals mit Gitter gesichert werden sollte, falls doch mal eine Hummel zwischen Innenkarton und Gehäuse gelangt. Darüber denke ich aktuell z.B. nach… den Fall habe ich bisher noch nicht erlebt, ich hatte privat bisher aber auch nur kleine Völker mit Ackerhummeln und der Karton war bisher nie wirklich aufgeweicht.
– Der Innenkarton selbst ist jetzt nicht direkt anders. Ich habe auf einen 2-welligen Karton gesetzt mit Innenmaßen 200x200x200. Das Nistmaterial lege ich immer in Papiertüten verpackt dazu, ebenfalls einen kleinen generellen Leitfaden für das Hummelhaus. (Standort, Pflanzen, Hummelklappentraining etc…)
– Die Schlauchverbindung zwischen Hummelklappe und Karton hat im Inneren mit neuester Ausführung noch ein Stück Holz, als eine Art Innenflansch bekommen. Das hält den Schlauch nochmals deutlich besser in Position.
– Auf die oberen Ränder des Korpus habe ich umlaufend Dichtungsband geklebt um einen sauberen Abschluss zwischen Dach und Korpus zu gewährleisten.
– Bei der Hummelklappe habe ich mich von einem Forenbeitrag inspirieren lassen und ihr Seitenwände und Dach aus Siebdruckplatten-Zuschnitten gegönnt. So sollen die Hummeln von Beginn an lernen die Hummelklappe von unten zu öffnen. Das Anflugbrett ist ebenfalls aus einer Siebdruckplatte.
Ich hoffe ich habe nichts vergessen. Anregungen und Kritik sind natürlich jederzeit erwünscht.
Liebe Grüße
Marcel
18. Juli 2025 um 19:25 Uhr #92160Als Antwort auf: Herzlich Willkommen bei Pollenhöschen.de
CaroForenmitgliedHallo an alle,
heute habe ich nach längerer Zeit den Deckel des Hummelkastens geöffnet, weil ich kaum noch Flugverkehr bemerkt habe. Das Nest ist durch, keine Wachsmotte. Ein Traum! Nur ein paar Ameisen, die an den Klebefallen um die Belüftungslöcher klebten. Jetzt ist mir auch klar, warum sich so viele große Erdhummelbrummer in unseren Gamanderbüschen tummeln.
Allen anderen weiterhin viel Erfolg. LG von der begeisterten Caro14. Mai 2025 um 17:05 Uhr #90416Als Antwort auf: Die Wachsmotte
StefanAdminBeitragsersteller- DE 84513
- 398 m
Hallo zusammen!
Die Wachsmotte ist ein hoch spezialisiertes Wesen, die einzige Lebensaufgabe ist es ein Hummelnest oder ähnliches aufzuspüren um dort Eier abzulegen. Ich kann nicht glauben, dass sich ein über tausende Jahre entwickelter Geruchssinn so leicht mit irgendwelchen Ölen ablenken lässt.
Ich hatte hier schon Wachsmotten in Hummelnestern deren einziges Nistmaterial ein kompletter Eimer voll Lavendel war. Das hat man an manchen Tagen aus 5 Metern Entfernung schon gerochen, Wachsmotten konnte man damit nicht beeindrucken.
Ich bleibe dabei: Es hilft nur mechanischer Schutz durch Klappen und ggf. Klebefallen. Und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist BT.
Grüße Stefan
StefanAdmin- DE 84513
- 398 m
Hallo Jürgen, herzlich Willkommen!
Das mir dem Stoff kann funktionieren, achte bitte auf ausreichende Belüftung. Es würden sich ansonsten auch Klebefallen hinter dem Gitter anbieten.
Viel Freude hier! Und keine Sorge, hier darf man auch Fehler machen ohne “shitstorm”.
Frag einfach wenn irgendetwas ist.
Viel Glück mit Deinen Ansiedlungen, halte uns bitte aktuell!
Grüße Stefan
24. Mai 2024 um 15:45 Uhr #85419Als Antwort auf: Hummelsaison 2024
ChristineForenmitglied- DE 26789
- 3,90 m NN
@ Marylou @ Sabine @ Markus @
danke für Eure Rückmeldung und guten Wünschen. Mir geht es wieder gut und werde unbedingt Eure Hinweise zu den Kastenkontrollen berücksichtigen. Nur bei Dunkelheit und Rotlicht sowie versperrter WMKlappe. Und natürlich ruhig und achtsam!
Das Rumpeln bei meinem Gubisch-Kästen lag wahrscheinlich daran, dass er ein klein bisschen wackelig stand und dadurch dann beim Öffnen Erschütterungen entstanden. Das habe ich aber mittlerweile behoben.
@Franz, danke für den Hinweis mit den Klebefallen. Da die betr. Kästen in Hausnähe stehen, kann ich hier bislang immer gut die Wassersperren auffüllen. Ich verwende große Kunststoffuntersetzer, in dem der jew. Kasten auf 4 kleinen Pflastersteinen mit Moos drumherum steht (Moos natürlich nicht bis zum Rand der Untersetzer).
Habe gestern die erste Jung-Erdhummelkönigin an einer Blüte beobachtet, muss jetzt mal schauen, aus welchem Nistkasten sie gekommen ist und werde dann dort die WM-Klappe offen lassen.
Lutz, ich drücke Dir die Daumen, das alles gut geht mit der späten Nestgründung!
Markus, Du schreibst von “Deiner” Große Erdhummel im Nistkasten, sind die nicht hier im Nordwesten total selten? Ist ja toll!
Liebe Grüße Christine
6. März 2024 um 16:04 Uhr #82782Als Antwort auf: Vorbau mit Wachsemottenklappe
StefanAdmin- DE 84513
- 398 m
Hallihallo!
Ich finde es gar nicht so schlecht, die Magnet-Lösung ist interessant. Belüftung ist auch pfiffig gelöst. Gibt halt keine Klebefalle und das Klappenmaterial ist definitiv zu schwer.
Aber interessanter Ansatz.
Zum Preis: 3D-Druck ist teuer, ist ja keine Massenware.
Grüße Stefan
18. Februar 2024 um 15:23 Uhr #82304Als Antwort auf: Hummelhäuser von Christoph Thale – Berlin Balkon-Hummeln Haus 3
StefanAdmin- DE 84513
- 398 m
Mark schrieb am 18. Februar 2024 um 09:43 UhrNach meinen Recherchen sollte ein Hummelhaus doch eine Tropfkante, atmungsaktives Holz, engmaschiges Lüftungsgitter und einen Vorbau ohne Plexiglasdeckel ( siehe auch Abrikadex ) haben.
Alles richtig, das sind so ganz grob Kriterien, die auf die meisten Hummelhäuser zutreffen sollten.
Tropfkante
Das Haus von Thale ist aus Multiplexplatte auf 1/10 mm genau gearbeitet. Wenn da der Deckel zu ist, dann ist er zu. Diese wirklich hochwertigen Platten verziehen sich auch nicht im Laufe der Jahre. Deshalb kann hier, anders als bei Weichholz, tatsächlich auf die Tropfkante verzichtet werden.Materialauswahl
Holz, das Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben kann, ist super! Das verhindert Schwitzwasser und sorgt für gutes Raumklima. Die Multiplexplatten von Thale nehmen keine Feuchtigkeit auf, ebenso wenig wie z. B. die bewährten EPS (Hartschaum)-Hummelhäuser von Doris/Abraham. Deshalb muss man vermehrt auf die Lüftungsdimension und auf das Nistmaterial achten. Bisher hat noch niemand von einem Schwitzwasserproblem bei Thale berichtet. Scheint also zu passen. Kann ich also nicht “aus der Luft” negativ bewerten.Maschenweite Lüftungsgitter
Wichtig ist, dass Wachsmotten, Fliegen oder Ameisen etc. abgehalten werden durch die Lüftungslöcher ins Nest zu gelangen. Es ist etwas eine Glaubensfrage, ob die Wachsmotte mit ihrem Legestachel genau durch die Maschen sticht. Ich kenne kein einziges kommerziell angebotenes Hummelhaus, dass hier auf Maschenweiten Rücksicht nehmen würde. Darum wurden auch Klebefallen erfunden.Plexiglasdeckel am Vorbau
Würde ich immer durch Gitter nach den Eisheiligen ersetzen. Ich bin ein Fan der Laufgangbelüftung, wegen des natürlichen Kamineffekts. Aber das muss man nicht machen.Grüße Stefan
6. Januar 2024 um 13:35 Uhr #81894Als Antwort auf: Bauplan Hummelhaus Vorbau
RalfForenmitglied- De 78737
- 690 m
Hallo,
nur mat so am Rande erwähnt. Wenn man mal eine Hummelsaison mit besetztem Kasten erlebt hat und dann den Vorbau säubern muß, ist man froh wenn man nur eine Führungleiste oben angebracht hat, so wie beim Bauplan von Jürgen Börner. Dann ist unten eine Ebene Fläche, die sich einfach besser säubern lässt. Ebenfalls ist es in dem Fall besser die Rampe durchgehend zu machen und nicht nur unter dem Eingangsloch. Manche Sachen erscheinen halt erst auf den zweiten Blick sinnvoll, wenn alles nicht mehr neu ist und man auch mal reinigen muss. Ich habe bei meinen Vorbauten auch die Kammer für die Mottenklebefalle von 30mm auf 60mm verbreitet. Das spielt für die Funktion absolut keine Rolle, aber das Klebeband lässt sich wesentlich besser anbringen und ebenfalls ist die Reinigung besser zu bewerkstelligen. Es ist nämlich gar nicht so einfach das Bulran mit den anhaftenden Mottenlarven aus der engen Klebefalle zu entfernen. Aber solche Sachen merkt man halt erst nach ein paar Jahren mit den Hummeln.
8. Juli 2023 um 16:24 Uhr #80502Als Antwort auf: Frage zum Erdhummelnest
StefanAdmin- DE 84513
- 398 m
Die Wachsmotten begeben sich, wenn sie ausgewachsen sind, meist nach oben um sich zu verpuppen. Vorher fressen sie sich von unten durch das Nest.
Wachsmottenklappen verhindern ein Eindringen der Wachsmotte nie zu 100 Prozent. Das wird auch nirgends behauptet. Eine Wachsmotte kann bis zu 600 Eier legen.
Deshalb haben wir hier bei den Bauanleitungen Klebefallen hinter der Belüftung im Vorbau. Weitere durchdachte Klebefallen nach jeder weiteren Belüftung schaden sicher nicht. Und es gibt die Diskussion um BT das die Wachsmottenlarven tötet. Gegen junge Wachsmotten hilft BT, das schadet aber auch allen anderen Faltern in der Umgebung weil die Hummeln diesen Bacillus aus dem Nest auf die umliegenden Blüten transportieren. Dort hält es zwar nicht lange an, ist aber trotzdem berechtigter Kritik ausgesetzt.
Meist dringt die Motte ein weil die Klappen zu spät geschlossen werden oder nicht gut schließen. Manchmal schlüpfen Motten jedoch mit heimkehrenden Hummeln durch die Klappe.
Lavendel soll helfen wird berichtet, ich hatte aber schon Wachsmotten in Nestern bei denen ich ausschließlich Lavendel als Nistmaterial eingesetzt habe.
Andere schwören auf längere Laufgänge.
Ein Patentrezept wurde noch nicht er- bzw. gefunden.
Grüße Stefan
15. Juni 2023 um 08:26 Uhr #79463Als Antwort auf: Die Wachsmotte
SonjaForenmitglied- DE 22159
- 29 m
Ich habe dieses Jahr das erste mal den Versuch mit PC Lüftern gemacht.
Meine Kästen, im Unterstand (Ausgang für die Hummeln auf der Außenseite) sind 2 x von Baumhummeln und 1x Erdhummel bewohnt.
Die Lüfter funktionieren prima. Ich sauge die feuchte warme Luft oben raus und unten ist ein Belüftungsloch. Da die Wachmotten nach dem Geruch gehen, habe ich sie nur beim Lüfter. Zuerst hatte ich noch eine Klebefalle vor dem Lüfter, aber da muss man bei Baumhummel vor Warnen, weil Drohnen magisch von dem Jungköniginnengeruch angezogen werden. Zwei Dohnen konnte ich aber zum Glück unbeschadet befreien.
Die Gefahr für Baumhummeldrohnen sehe ich auch bei Franz’ Lösung mit dem Stromschlag.
Gruß Sonja
7. Mai 2023 um 20:04 Uhr #78169Als Antwort auf: janfo’s Gartensaison 2023
janfoModeratorBeitragsersteller- DE 34233
- 246 m
Ueli, Christian, Lutz S, tomaso, Martha
Vielen vielen Dank für euer Feedback! Freut mich sehr, dass die Videos gern von euch gesehen werden und gefallen finden! Da lohnt sich die Mühe
Ich habe mir Anfang des Monats einen Gimbal angeschafft (DJI RS3) bin schon fleißig am Üben und schauen wie ich damit noch bessere Aufnahmen hinbekomme. Das nächste Video wird in jedem Fall einige Aufnahmen zeigen, die ich in der Form vorher nicht machen konnte zumindest nicht ohne verwackeln.
Die Gartenhummel in meinem Kasten fliegt noch fleißig ein und aus, Arbeiterinnen sind noch keine da.
Ich habe am Wochenende tatsächlich noch einige suchende Hummeln gesehen, Erdhummeln aber heute auch eine Steinhummel und Ackerhummeln.
Mache mir noch Hoffnungen, dass ein weiterer Kasten besiedelt wird.
Und hoffe natürlich, dass es dieses mal mit den Gartenhummeln klappt, letzte Saison hatte ich auch Gartenhummeln in einem Kasten, leider waren die Wachsmotten schneller trotz Wachsmottenklappe, Klebefalle etc. haben sie es irgendwie geschafft. Habe jetzt nochmal extra viel Lavendel verwendet.18. April 2023 um 04:17 Uhr #77357Als Antwort auf: Bauplan Hummelhaus Vorbau
BulliForenmitgliedHallo Alex,
> rechts
> linksHabe die Beschreibung auch erst nicht verstanden.
Vorne und hinten ist die Kleberichtung. Es wird oben, an der Rückwand der Kammer, unten und auf der Rückseite der anschraubbaren vorderen Abdeckung geklebt. Rechts und links braucht es keinen Klebestreifen. So ist zwischen der rechten und der linken Öffnung immer ein Streifen Klebefalle.
Ein Foto findest du im Beitrag #53075 von Marylou hier im Forum.
Leider weiß ich nicht, wie man den Beitrag aufruft.
VG Bulli
PS:
14. April 2023 um 12:19 Uhr #77130Als Antwort auf: Bauplan Hummelhaus Vorbau
janfoModerator- DE 34233
- 246 m
Hallo Alex,
ich nehme an du hast das Haus nach der Bauanleitung gebaut die hier zur Verfügung steht?
Du kannst gern Bilder vom fertigen Haus hochladen (geht aber nur nach Registration)
Die sehen wir immer gern.Willst du das Haus denn noch dieses Jahr rausstellen? Weil du sagst es steht im Keller
Den Schieber für die Laufgangbelüftung würde ich im Frühsommer herausziehen, je nach Temperaturen und auch erst wenn die Wachsmotten fliegen. Denn der Nestgeruch kann dann zur Laufgangbelüftungsöffnung vordringen und die Wahrscheinlichkeit ist höher dass die Wachsmotten dann neben der Klebefalle ihre Eier ablegen.
Woher stammt die Info, dass das Klebeband nur an einer Seite angebracht wird?
Die Larven laufen nicht zwangsläufig nur einen Weg, also am besten die Lüftungskammer umlaufend mit Klebeband ausstatten.lg Jan
31. März 2023 um 20:42 Uhr #76667Als Antwort auf: Hummelpension vom Kopp Verlag
BulliForenmitgliedHallo Stefan,
Danke. Ja, vielleicht bin ich länger da. Zumindest, bis es richtig warm wird.
Ich meine genau so ein Angebot, wie du es fandest. Den Link konnte ich noch überarbeiten. Bitte einmal ausprobieren, ob er jetzt funktioniert.
Hallo Janfo,
dein Link zum Shop ist der identische Anbieter wie der von Stefan und über den Link zur Suchfunktion erreichbaren. Nur man kann kleinere Stücke bekommen und zahlt bei mehreren Stücken nur einmal Porto. Danke.
Ja, eine kleinere Maschenweite ist besser. Die jungen Raupen sind 0,2 (gestreckt) bis 0,3 mm (gestaucht) im Durchmesser. Aber kleine Maschenweite verstopft schnell und lässt von vornherein nicht viel Luft durch (Luftreibung usw.).
Bei kleinen Maschenweiten sollte nach meiner Meinung die Fläche ca. drei Mal so groß sein. Man kann mit den Angaben zur Drahtdicke und Maschenweite ausrechnen wieviel Quadratzentimeter Öffnung summiert über alle Öffnungen übrig bleibt.
Für eine schnelle Ad-Hoc-Verbesserung wie hier ist MW 0,5 mm ein guter Kompromiss zwischen Luftdurchlässigkeit und Mottenschutz. In der Vergangenheit wurde von Nistkästen mit “nur” 0,5 mm Maschenweite berichtet, dass der Schaden durch Wachsmottenlarven gering war.
Zur Sicherheit kann @Torsten beim Einrichten des Kastens das Kapok mit gemahlenem BT mischen. Das hatte ich oben vergessen zu erwähnen.
Bei einer späteren Überarbeitung kann dann feineres Gitter auf einem größeren Rahmen von innen verklebt werden. Ich habe dazu 0,2 mm Maschenweite hier herum liegen. Das muss immer wieder gereinigt (ausgeblasen) werden. Am besten einen Staubsaugerschlauch auf die äußere Öffnung setzen und aussaugen. Von der Innenseite mit der Zahnbürste drüber, damit sich der Staub löst.
Eine Klebefalle wäre natürlich schön, aber bei diesem Nistkasten sehe ich da im Inneren keine Chance. Höchstens als Aufbau von außen. Ich mag es übrigens, wenn zwei Gitter verschiedener Maschenweite vor den Lüftungslöchern sind.
Mehr Infos zu Wachsmotten gab es auf der Seite von Hummelfreund Jürgen Börner:
Hummelfreund bei archive.orgIch kam bei der damaligen Messung auf 0,5 mm Durchmesser als Durchschnitt für die ovalen Eier und 0,3 mm Durchmesser für die Larven, wenn ich mich richtig entsinne (müsste ich im Archiv nachlesen). Hinzu kommt, dass ich nicht davon ausgehe, dass die Wachsmotte ein Ei in eine 0,5 mm große Öffnung steckt. Es wurde, auch bei Gittern mit 1 mm Maschenweite und größer, davon berichtet, dass die Eier von außen an das Gitter gelegt wurden und abgebürstet werden konnten. Wäre es anders gewesen, wären die Eier vom Pinsel in den Nistkasten gedrückt worden oder wären schon auf der Innenseite des Gitters. So wurde es beschrieben und bislang sehe ich keinen Grund das anders zu sehen. Eine Wachsmotte wird m. E. keines Falls ihren Legestachel durch ein Loch drücken und das Ei herunter fallen lassen, sondern immer das Ei auf auf etwas hartes andrücken. Das kann sie nur auf der Außenseite der Drähte. Wenn es dazu inzwischen andere Erkenntnisse gibt, bitte Link angeben. Kein Beinbruch.
Osmia scheint ein guter Tipp zu sein. Werde mal nach dem Beitrag suchen.
VG Bulli
31. März 2023 um 19:13 Uhr #76654Als Antwort auf: Hummelpension vom Kopp Verlag
janfoModerator- DE 34233
- 246 m
@Bulli
Die Tipps sind gut von dir.
Die 0,5mm Maschenweite reicht aber meines Erachtens nicht ganz aus. Die Wachsmotteneier sind kleiner und können mit dem Legestachel durch 0.5mm hindurch gelegt werden.
Ich würde zur Maschenweite von 0.25mm raten, wobei man da noch schauen muss dass nicht die Lüftungsfunktion beeinträchtigt wird und der freie Querschnitt nicht zu klein wird. Bei 0.5mm Maschenweite würde ich eine Klebefalle dahinter empfehlen.
Einen 100%igen Schutz wird es wohl nicht geben, auch z.B. an der Wachmottenklappe vorbei oder in Ritzen im Holz werden teilweise die Eier gelegt.
Habe nochmal anbei ein Bild was osmia mal gepostet hatte. Da kann man sehen dass die Eier ca. 0.4mm breit sind.
Würde darüber gern noch genauere Informationen finden aber habe ich bisher nicht entdeckt.
Habe hier noch einen Link zu einem Shop wo es bis auf 0,075mm Maschenweite runter geht und man sich Zuschnitte liefern lassen kann. -
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