
Karsten Grotstück
Hallo meine Lieben Hummelfreunde.
Mein Schwegler Hummelkasten ist randvoll mit der dunklen Erdhummel. Den gesamten Nistraum habe ich schon vor längerem freigegeben. Das ist bislang das größte Hummelvolk was ich je gesehen habe .
Foto/Video:



Manfred HH
Heute mal einen Blick in den Nistkasten mit den Erdhummeln geworfen. Das Nest scheint sehr groß zu werden und es machen immer noch neue Arbeiterinnen ihren Orientierungsflug. Der Nistkasten sieht sehr gut aus, einschließlich der typischen Begleitfauna wie Fliegenlarven, Tausendfüßler und Asseln. Es fehlt nur noch der sonst typische Kamin zum Kastendeckel, war bisher wohl noch nicht notwendig auch wenn etliche Arbeiterinnen mit der Ventilation beschäftigt sind. Der Eingang wird von zwei Wächterinnen am Flugloch sowie zwei weiteren Am Eingang zum Laufgang bewacht (doppelt hält besser
). Der Flugbetrieb ist ebenfalls sehr rege, bis zu 200 Trachtflügen pro Stunde. Einige Arbeiterinnen kommen so schwer mit Pollen bepackt zurück, dass sie kaum noch laufen können.
Ich hoffe, dass Hochladen des Videos klappt. es hat 9 MB.
Foto/Video:


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HP
Habe heute mal wieder beobachtet. Fast alle Ackerhummeln im 2. Stock des Gestells in der Kompostecke fliegen bei der Rückkehr erstmal zum Kasten der Erdhummeln im 1. Stock, schauen sich um und fliegen dann auf Umwegen nach oben zu ihrem Kasten. Warum? Die Eingänge sehen komplett anders aus. Ich dachte, vielleicht bevorzugen sie Erdnähe. Aber das andere Ackerhummelvolk verhält sich total anders. Der Kasten steht auch nahe dem 2. Erdhummelkasten. Sogar in Augenhöhe (nicht von Alberich, schon ca. 1,8 m). Sie fliegen ihren Kasten direkt an! Die Erdhummeln im Gestell fallen vom Himmel wie der Hubschrauber bei Jurassicpark beim Landen. Machen sie sehr geschickt. Es gibt immer was zu beobachten.
VG
HP

Kerstin
HIIIILLLLFFFEEEEE – ich brauch mal ganz dringend Rat von den erfahrenen Spezialisten hier
.
Irgendein Tier dürfte meinen Hummelkasten mit dem Erdhummel-Volk umgeworfen haben, obwohl der Kasten super stabil an seinem Platz steht
.
Als ich das Dilemma vorhin gesehen hab u. den ersten riesigen Schock überwunden hatte (der Deckel vom Kasten lag am Boden u. der Innenkarton ragte zur Hälfte samt Inhalt aus dem Kasten), hab ich sofort alles wieder aufgestellt u. den ganzen Inhalt wieder in den Karton gepackt
. Natürlich gab es ein mächtiges Hummel-Theater u. es schwirrten unzählige Hummeln herum, die ich aber alle wieder durch den geöffneten Vorbau bzw. mit Hilfe einer Pappröhre ins Innere verfrachtet hab.
Das Nest dürfte jetzt irgendwo im Einstreu sein aber natürlich hab ich keine Ahnung wie dieses nun im Innenkarton liegt u. auch die Nektartöpfchen werden nun wahrscheinlich alle zerstört sein
.
Kann ich irgendwas tun?? Hab dem Volk jetzt nur mal einen vollen Legostein Zuckerwasser in den Vorbau gestellt.
Werden die Hummeln das selbstständig alles regeln, damit alles wieder gut wird oder kann ich davon ausgehen, dass es das jetzt war u. keine Geschlechtstiere mehr hervorgehen werden
??

HP
Hallo sunnygirl, da der Einlaufschlauch max. 17 cm lang ist, würde ich versuchen, von außen mit einem glatten Holzstock oder etwas ähnlichem die Sperre wegzuschieben. Bei mir saß einmal eine fette Nacktschnecke im Zulauf (hinter der Klappe!). Der Schlauch müßte sich dann gerade biegen….Für die Zukunft würde ich die Einlaufröhre mit der Innenkartonwand oder wenige cm danach enden lassen. Daß Erdhummeln lange Einläufe wollen ist Blödsinn. Viel Erfolg und lG
HP

Juergen
Moin zusammen.
Ich war jetzt eine Woche auf Vereinsfahrt und habe erst gestern Samstag-Mittag meine 5 Hummelvölker inspiziert.
Im gelben Kasten war kaum noch Flugbetrieb, im blauen waren es auch wenige. Das Erdhummelvolk in der Wiese fliegt beständig, das Ackerhummelvolk im Heidegarten überhaupt nicht mehr.
Dafür brummte es beim Erdhummelvolk unter der Juccapalme an der Hauswand richtig gut.
Und heute morgen, nicht mehr so schwül-heiß, ist im blauen Kasten richtig was los. Bis zu 15 Ein- und Ausflüge in der Minute. 2-3 Wächterinnen am Flugloch und dazu einige die den Bau ventilieren. Dazu halten welche die Mottenschutzklappe auf und andere sitzen am Flugloch und summen was das Zeug hält.
Und wenn ich richtig gesehen habe, auch erste Königinnen beim Orientierungsflug. Andere tragen fleißig Pollen mit ein, da kommt doch noch Freude auf
, nachdem das Frühjahr ja nicht so doll war.
Grüße, Jürgen
PS: im Waldgeißbart tummelten sich heute morgen bis zu sechs Hummeln gleichzeitig

sunnygirl
Hallo ihr Lieben,
Ich habe heute bemerkt, dass bei 2 Erdhummelvölkern die Sammlerinnen mit Pollenhöschen immer wieder rauskommen. So ist im Schlauch nichts zu sehen, das er zu ist. Es muss also weiter im Nest sein. Es bilden sich richtige Trauben vor und in der Klappe. Beide Völker sind über 300 Tiere stark, hatte in der Woche mal die Ein- und Ausflüge gezählt.
Was kann ich machen? Die Nester im Dunkeln mit Rotlicht mal öffnen? Das ist meine 2 Saison, also habe ich noch nicht die Erfahrung.
LG sunnygirl

Markus Hibbeler
Dichtes Gedränge herrschte gestern bei über 30 Grad an den Hummelkästen. In 8 von insgesamt 14 Nestern (zwei erfolgreiche Baumhummel-Wildnester unter dem Dach nicht mitgerechnet) fliegen Jungköniginnen und Drohnen. Stellvertretend mal zwei Fotos der Erdhummeln im braunen Doris-Kasten. Selbst bei einem Baumhummel-Nest ist noch viel Brut im Nest, die von den Arbeiterinnen versorgt wird (siehe Foto 4).
Auch an den Wiesenhummel-Kästen fliegen immer noch Drohnen (siehe Foto Nr. 3) und sogar frisch geschlüpfte Jungköniginnen ab.
Eine nestsuchende Gartenhummel-Königin (vermutlich 2. Generation) konnte ich vorgestern ebenfalls beobachten.
Euch allen einen schönen Sonntag!
Markus

Sam
@Christian. Die Mooshummel hat sich selbst angesiedelt. Ich persönlich habe noch nie eine “nestsuchende” Mooshummelkönigin gesehen, auch wenn diese Art hier in der Schweiz/Tessin vereinzelt vorkommt.
Ursprünglich wollte ich im selbstgebauten und auf den Tessin ausgelegten Hummelhaus Erdhummel-Rückkehrerinnen von mir vom Vorjahr ansiedeln. Denen hat aber meine erhöhte Bauart nich gefallen (siehe Foto) auch wenn es bereits im zeitigen Frühjahr Zuckerwasser vor dem Flugloch gab. Bei einer Kontrolle habe ich dann festgestellt, dass ein Nesthügel gebaut wurden war.
Es dauerte jedoch länger bis ich dann die Königin zu Gesicht bekam.
Foto/Video:


HP
Moin, für mich sind Rückkehrerinnen auch nicht das Non plus ultra. Bei mir gab es nur Probleme. Sie kamen auch relativ spät. Und geblieben ist dieses Jahr keine. Roch wohl doch anders als sie es kannten, als sie im Vorjahr das Nest verließen. Ich reinige sehr gründlich mit neuem Innenkarton. Für die erfolgreichen Erdhummeln des Vorjahres hatte ich die 2 großen Kästen freigehalten. Die spät erschienenen Rückkehrerinnen blieben aber nicht und für eine aktive Ansiedlung war es dann zu spät. Es gab ab Ende April nur noch nematodenverseuchte Königinnen, die in der Erde wühlten. Somit blieben 4 Kästen unbesetzt, auch weil es weder suchende Stein- noch Gartenhummelköniginnen gab. Man lernt immer dazu….
LG
HP

Kerstin
Hallo
Ich hätte heuer auch ziemliche “Probleme” mit Erdhummel-Rückkehrerinnen.
Es war bereits ca. 2-3 Wochen eine Königin beim Nestbau, als (für mein Empfinden) recht spät plötzlich Rückkehrerinnen vorbei schauten. Das Ergebnis davon waren massive Kämpfe u. es gab insgesamt 6 oder 7 tote Königinnen im Kasten, wo ich mir zwischendurch schon nicht mehr sicher war, ob sich das Volk so überhaupt weiterentwickeln wird, wenn sich die aktuell herrschende Königin immer Kämpfen ausgesetzt sieht.
Im Endeffekt ist aber alles gut gegangen u. das Volk wächst seit Ruhe eingekehrt ist nun kontinuierlich.
LG Kerstin

Sam
In 2025 habe ich bei den Erdhummeln einen nächsten Level erreicht. Im zeitigen Frühjahr schwirrten plötzlich mehrere Königinnen gleichzeitig im Garten umher. Dann kam es noch besser. Schnurstracks im Direktflug durch das seitliche Flugloch ins Hummelhaus.
2-3 Königinnen bildeten sozusagen eine Wohngemeinschaft, übernachteten im neu eingerichteten Hummelhaus, nahmen das Zuckerwasser im Vorraum an und verhielten sich als ob alles sehr vertraut war. Als zusätzlich noch weitere nestsuchende Brummer der gleichen Art die nähere Umgebung absuchten, dämmerte es mir allmählich.
Das sind Rückkehrerinnen vom letzten Jahr. Meinte mal gelesen zu haben, dass das nur bei Steinhummeln vorkommt und bei mir kam das niemals vor. Das fröhliche beieinander sein endete allerdings als die Chefin sich entschloss ein Hummelstaat zu gründen. Die Schwestern kamen danach zwar noch ab und zu vorbei um Zuckerwasser zu naschen (im Vorraum), ins Nest selber haben sie sich aber nicht mehr getraut. Ich hatte das Glück, dass alles an einem verlängerten Wochenende passierte und ich mich a den Beobachtungen erfreuen konnte.
Hat jemand die gleichen Erfahrungen gemacht?
Btw.: Die Leithummel erhielt von der Familie den Namen Elke. Wie auch immer, es kam alles anders als geplant, mit aller erdenklich möglichen Dramatik. Sollte der Blog mehr wissen wollen, lasst es mich wissen, sonst belassen wir es mit Teil 1.
Foto/Video:


Wilhelm
Hallo Makki
Das “Geschmiere” sind ganz normale Ausscheidungen von den Hummeln. Wenn es ein großes Volk wird kann das schon mal heftig werden. Die kleinen Insekten das werden wohl Milben sein die keine Probleme machen, wenn sie nicht überhandnehmen, die ernähren sich von den Nestabfällen.
Eine Empfehlung: lasse den Trennschied raus und nehme einen Karton der etwas kleiner ist, so dass du ringsum 2cm Luft zu deinem Nistkasten hast es erleichtert das säubern des Nistkastens nach der Saison erheblich.
anbei ein Bild von meinem Erdhummelnistkasten
Gruß Wilhelm
Foto/Video:


HP
Bei den dkl. Erdhummeln im Kasten an der Hauswand wurde heute die 1. Jungkönigin gesichtet. Eingesetzt am 23.3. Die Ackerhummeln nebenan entwickeln sich jetzt gut. Reger Verkehr am Eingang. Bei beiden keine Okkupantin, keine Kuckuckshummel, keine Wachsmotten. Habe immer mal wieder reines Lavendeloel auf den Eingangsbereich und die Lüftungslöcher gesprüht. Bin sehr zufrieden.

HP
Ich hatte bislang bei beiden Erdhummelvölkern nur sehr wenige Larven vor der Klappe gefunden. Heute saß ich rd. 20 Minuten vor den Kästen in der Kompostecke. Es wurden 3 Larven von den Arbeiterinnen herausgetragen. Eine flog mit der Larve davon, eine stürzte ab, berappelte sich und flog mit der Larve davon. Die 3. verlor die Larve, flog auf den Boden, nahm sie auf und flog auch mit ihr davon. Danach war erstmal Schluß mit Larvenaustragen.
Fazit: wenn es keine Videoüberwachung gibt, kann man nicht sicher sein, daß keine Larven ausgetragen werden, sofern keine vor der Klappe liegen. Ferner hatte ich den Legostein statt mit Zuckerlösung mit Wasser gefüllt. Kein Interesse. Keine Wasserstandsänderung. Also Vorsicht mit Theorien. I.d.R. ist der Innenraum eher zu feucht als zu trocken. Auch bei guter Lüftung.