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Bernd: Nisthilfe besonders wichtig

Hallo Hummelfreunde,
es hat sich nun vielerorts bestätigt, dass der lange Winter in der Hummelpopulation großen Schaden hinterlassen hat, so auch bei uns im grünen Herzen Deutschlands. Umso wertvoller betrachte ich das Bestreben vieler Hummelfreunde, aktive Unterstützung den verhältnismäßig wenigen Tieren, die aus ihren Winterquartieren wieder erwacht sind, mit sicheren Nistmöglichkeiten zu helfen. Wenn es uns gelingt, so viel als möglich gesunde Jungköniginnen für das nächste Jahr in unseren Kästen, geschützt vor dem Zugriff von Wachsmotten und anderer Feinde aufzuziehen, so haben die Hummelfreunde einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Artenschutz geleistet. Deshalb sollte jeder Hummelliebhaber verantwortungsvoll der Kreatur Hummel gegenüber, seiner Liebhaberei nachgehen. Aus meiner Sicht reicht es nicht einen Plastikeimer zu vergraben, der vielleicht als Nest angenommen wird, aber bei den nächsten Wetterunbilden durch Schwitzwasser innerlich verfault und die Brut abstirbt. Mittlerweile ist mein Kastenbestand auf fünf angewachsen, von denen aber nur zwei belegt sind. Äußerst sensibel betrachte ich den Umgang mit den angebrachten Schrägklappen zum Mottenschutz. Eine Ackerhummel ist seit zirka 16 Tagen in einem Kasten mit zwei Schrägklappen. Nachdem ich schon vor Tagen die Ausgangsklappe vollständig geschlossen hatte, kam die Königin trotz offen stehender Eingangsklappe, die nach innen öffnet, zur vorgesehenen Ausgangsklappe heraus. Gestern Abend verschloss ich auch die Eingangsklappe. 19 Uhr 55 verließ die Königin ihren Kasten. Um sicher zu gehen, dass sie bei ihrer Rückkehr auch die geschlossene Eingangsklappe passiert, verharrte ich eine geschlagene Stunde bis zu ihrer Rückkehr um 20 Uhr 57. Beim zweiten Anfliegen war auch diese Hürde genommen und ich hatte ein ruhiges Gewissen, welches ja auch ein gutes Ruhekissen sein soll. So ist der Kasten schon vor dem Ausfliegen der ersten Generation geschützt. Bei meinem zweiten, mit einen Erdhummel belegten Kasten, habe ich die Einklappenvariante a la Harry eingebaut. Hier werde ich mit dem völligen Verschließen bis nach Ausfliegen der ersten Arbeiterinnen warten. Ich möchte der großen Königin das Anheben der Klappe und das Hineinzwängen nicht zumuten. An dieser Stelle eine Frage an alle Insider. Ist es ratsam die Klappe aus glasklarem Kunststoff zu fertigen, oder wäre ein undurchsichtiges oder milchiges Material besser?
Herzlichen Dank für einen Antwort.
Viele Grüße an alle Hummelfreunde.
Bernd

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