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Nachwuchs im Starenkasten

Unsere Stare, die jedes Jahr an der Hauswand vor unserer Haustüre brüten, haben dieses Jahr gleich zwei mal hintereinander Nachwuchs produziert. Die kleinen Schreihälse im Starenkasten hört man bis ins Haus. Und die Eltern sind den ganzen Tag fleißig auf Futtersuche für ihren Nachwuchs.

Also habe ich abgewartet bis die beiden Staren-Eltern wieder einmal weiter weg geflogen sind und schnell durch den Eingang ein paar Schnappschüsse gemacht. Um noch schneller wieder zu verschwinden.  :-)

Stare im Starenhaus  Stare im Starenhaus  Nachwuchs bei den Staren

Dieses Thema enthält 4 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Detter Detter vor 1 Monat, 1 Woche.

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    Beiträge
  • #26991 Antwort

    Martha
    Forenmitglied

    Hallo Stefan

    soo süss, die kleinen Vögelchen – aber hast Du kein Problem mit den Elstern und Krähen, die nur darauf warten bis die Kleinen ausfliegen, um sie dann zu attaktieren? Ich habe leider die Erfahrung gemacht, war gar nicht schön.

    Ist Ornithologie eine Option hier?

    Geuss Martha

    #26992 Antwort
    Stefan
    Stefan
    Admin
    Beitragsersteller

    Hallo Martha!

    Bei so einem “Raub” einer Elster war ich letztes Jahr Augenzeuge. Um 6 Uhr Morgens. Unter den Dachschindeln des Nachbarn hatten Spatzen gebrütet. Die Elster hob die Schindeln hoch und hackte auf das Nest ein und flog dann mit 2 oder drei Jungvögeln davon. Übrige blieben die Spatzeneltern die laut schimpfend und protestierend leider nichts verhindern konnten.

    Mein Starenkasten ist direkt neben der Haustüre. Das stört die Stare nicht, aber Elstern oder Raben ist das wohl zu unheimlich. Wohl auch weil etwa 2 Meter daneben unser Wohnzimmerfenster ist aus dem stets eine der Katzen den Garten beobachtet…

    Selbstverständlich darf man hier auch über andere Dinge als Hummeln schreiben! Gerne!

    Grüße Stefan

    #27045 Antwort
    Marylou
    Marylou
    Forenmitglied

    Hallo Martha, hallo Stefan, hier im Vorgarten sitzen auch öfters Krähen oder Elstern auf dem Baum, aber nicht lange. Wegflieg-Erfahrung wie bei dir, Stefan, sobald sie eine der Katzen am Fenster sehen. So Schlimmes wie mit der Nesträuberei habe ich bisher nicht beobachtet.

    Bei den Starenküken ist man versucht, sofort einen Leckerbissen in die aufgesperrten Schnäbel zu geben. Kein Wunder, dass die Eltern so fleissig sind. Toller Nachwuchs und tolle Bilder!

    Hier im Garten haben mehrmals viele Spatzen zusammen ein Sonnenbad in der Erde genommen; das sah lustig aus! An der Spatzenbadestelle und rundherum nisteten auch viele Wildbienen im Boden. Einige mussten danach etwas mühsam ihr Einflugloch suchen, was aber wohl auch gelungen ist; der Nachwuchs kommt dann ab Frühjahr.
    Ein Grünspecht kam auch ein paar Mal zu Besuch, und ansonsten wechselten sich Amseln, ein total winziger Vogel (Zaunkönig?) und Kohlmeisen ab. Das sind zumindest die Vögel, die ich gesehen habe. Da im Garten auch eine große Felsenbirne steht, freuen sich im Frühjahr viele Bienen über die Blüten und im Frühsommer die Vögel über leckere Früchte, und die eigene Ernte kommt auch nicht zu kurz. Wenn man dann anschließend unter dem Styrax steht, der auch schon alt und mit unzähligen Blüten übersät ist, fühlt man sich in eine riesige Brummkammer versetzt, soviel Bienen sind dort.

    Beobachten konnte ich u.a. mehrmals ein Taubenschwänzchen. Es sieht wirklich aus wie ein Kolibri, und es ist faszinierend zu beobachten, wie es sich in der Luft hält und von Blüte zu Blüte fliegt und mit seinem langen Rüssel Nektar trinkt.

    Die verschiedenen Bienenarten und natürlich unsere geliebten Hummeln (ich weiß, sind Wildbienen:zwinker:)
    wie Erdhummeln, Steinhummeln, Wiesenhummeln und Ackerhummeln waren wohl sichtlich angetan vom Blütenangebot. Auch sieht es total lustig aus, wenn die gerade bei Erdhummeln offenbar sehr beliebten Spiersträucher (Spiraea japonica) blühen und die Hummeln im allereiligsten Schnellschritt die vielen Blüten “abkreisen” und Pollen sammeln. Auch die Blüten der Tellerhortensien wurden von den Erdhummeln eifrig und oft aufgesucht, während eine ganz bestimmte Ackerhummel Tag für Tag ihren eigenen, gleichbleibenden Rhythmus hatte: Zuerst wurde Lavendel besucht, anschließend wurden Tomatenblüten durchgeschüttelt und als Nachtisch gab es Oregano.

    Gruß, Marylou

    #27066 Antwort
    Detter
    Detter
    Forenmitglied

    Ich versuche immer den Eichelhäher und die Elstern zu vergrämen, da muss ich mir den “Vogelmord” nicht mit ansehen. Einmal musste ich mit ansehen wie ein Eichelhäher die Jungmeisen gekillt hat. :yell:

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Antwort auf: Unsere Stare haben dieses Jahr zwei mal gebrütet
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