Harry: Hummelnistkasten
Hallo Horst,
damit Kästen leicht zugänglich sind und mit einem herausnehmbaren Pappkarton, der zu allen Seiten abklappbar ist, habe ich ja diesen speziellen Kasten entwickelt. Eine Kontrolle ob Wachsmotten drin sind, ist bei den herkömmlichen Kästen ja sehr schwer.
Die Wachsmottenklappe ist nun mal ein mechanisches Teil und man muss schon ab und zu ein Auge drauf haben.
Einen Kasten hinstellen und gut ist, sollte sowieso kein Hummelfreund tun. Wenn jemand so wenig Zeit hat, sollte er seinen Garten so gestalten, das Hummelkönigen natürliche Nistplätze finden und nicht jede Maus aus dem Garten vertreiben. Trachtpflanzen für Hummeln anbauen und kein Gift spritzen…..darüber freut sich jede Hummel.
Übrigens lassen sich Beschädigungen an Polystyrolkästen (Styropor = von Bayer geschützter Name) sehr leicht mit Acryl-Dichtungsmasse, die es in Kartuschen im Baumarkt für 90 Cent gibt, mit einem Spachtel ausbessern. Holz unterliegt der Witterung und muss auch ständig gepflegt werden.
Was mir wichtig erscheint ist, das die Hummeln bei kaltem oder heißem Wetter nicht 90 % ihrer Energie aufwenden müssen um das Nest auf 30 °C zu halten. Bei meinen Holzkästen saßen die Hummeln im Sommer immer vor dem Eingang und versuchten Frischluft in das Nest zu fächeln, was natürlich nicht gelingen kann.
Diese Punkte und einiges mehr sollte sich ein Hummelfreund durch den Kopf gehen lassen.
Gruß Harry
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