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Zwergarbeiterinnen

Zwergarbeiterinnen: In der solitären Phase der Nestentwicklung zieht die Königin recht kleine Arbeiterinnen, sog. Zwergarbeiterinnen heran.

Ursache: schwankende Brutwärme im Nest / Wärmeabfall während der Sammelflüge bis zu 7 °C und geringes Nahrungsangebot. Später bekommen nur die zentral in den Wiegen gelegenen Larven ein Nahrungsoptimum. (Jetzt wird die Nesttemperatur durch die Arbeiterinnen permanent auf dem Sollwert gehalten).

Die “Hungerformen” bleiben klein. Zwergarbeiterinnen besitzen volle Funktionsfähigkeit (sammeln, stechen ect.). Nur besonders kleine Tiere beschränken sich zeitlebens auf den Innendienst im Nest.

Der Größenpolymorphismus der Arbeiterinnen bewirkt biologisch sinnvolle Ergebnisse (selektive Bedeutung): Große Arbeiterinnen (mit langen Rüsseln) eines bestimmten Volkes haben geringeren Energieaufwand, um ihren Thorax (z.B. bei 5 °C Außentemperatur) auf 32 °C Flug- und Sammeltemperatur zu halten (günstiges Verhältnis von wärmeproduzierendem Körpervolumen zu wärmestrahlender Oberfläche).
Kleine Arbeiterinnen (mit kürzerem Rüssel) des gleichen Volkes haben einen relativ höheren Energieaufwand zu betreiben. Während die größeren Arbeiterinnen sich eher für das Sammeln an längerkronigen, lockeren Blütenständen / Einzelblüten eignen, arbeiten kleinere Arbeiterinnen wesentlich effektiver auf dichten Blütenständen mit flachliegendem Nektar (kurze Blumenkronröhren).

Übrigens: im Mittel besucht eine Hummel 10 bis 20 Einzelblüten pro Minute.

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Stefan

Über Stefan

Töging am Inn (Südostbayern), 398m