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Größenpolymorphismus

Größenpolymorphismus: Bedeutet “ganz unterschiedliche Körpergröße der weiblichen Tiere”. Die weiblichen Tiere, Königinnen und Arbeiterinnen, sind unterschiedlich groß. Anders als bei Honigbienen sind aber auch die Arbeiterinnen ein und demselben Hummelvolk sehr unterschiedlich groß. Die jeweilige Körpergröße einer Hummelarbeiterin ist abhängig von ihrer Versorgung mit Wärme und Nahrung im Larvenalter (während des Wachstums). Erst aufgrund des Größenpolymorphismus sind die einzelnen Tiere so unterschiedlich einsetzbar. Jede Größenstufe befähigt besonders zu einem speziellen Job im Hummelalltag, z.B. zum Sammeln an Blüten mit kürzeren oder längeren Blumenkronröhren. Die kleinsten Arbeiterinnen eines Volkes nennen wir Zwergarbeiterinnen. Sie fliegen nur ausnahmsweise zum Sammeln und sind deshalb im Gelände nur selten zu entdecken.

Größenpolymorphismus der Arbeiterinnen:
Charakteristisch bei Hummeln, jedoch von Art zu Art unterschiedlich. – Gerade “Generalisten” (vgl. dort) weisen starken Größenpolymorphismus auf (z.B. Ackerhummel, Waldhummel). Die mit Größenpolymorphismus einhergehende bedeutende Streuung in den Rüssellängen der Sammlerinnen eines Volkes können als Strategie zur optimalen Ausbeutung aller in Nestnähe angebotenen Blütenbautypen gedeutet werden (selektive Bedeutung). Langrüsselige Arten mit Größenpolymorphismus sind somit in der Lage, sich eine besonders breite Palette angebotener Trachtpflanzen sammelnd zu erschließen. Sie können daher auch als “Haustürsammler” genügend Nahrung finden.

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Stefan

Über Stefan

Töging am Inn (Südostbayern), 398m