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Doris: Erdhummeln – Aktivität lässt nach – Parallel Schimmelbildung

Hallo, auch bei meinen Erdhummelvölkern lässt die Aktivität nach. Ich füttere schon einiger Zeit mittels 4 Laborgläsern täglich zu. Momentan ist das Wetter hier sehr unbeständig und die Tierchen sind morgens richtig klamm. In meinen Nistkästen nehme ich nun keinerlei Veränderungen mehr vor, fast alle Jungköniginnen sind schon irgendwo untergeschlüpft. Und nun habe ich schon neue Ideen für die nächste Hummelgeneration im Kopf. Gerne möchte ich diese hier mal beschreiben; vielleicht habt ihr noch Tipps oder Hinweise dazu für mich, über die ich mich freuen würde. Also Folgendes:
Jetzt bereite ich ein Experimemt mit Kästen “Marke Eigenbau” für 2017 vor.
Dabei versuche ich, auch viele eurer Erfahrungen hier aus dem Forum dabei zu berücksichtigen bzw. umzusetzen. Grundgerüst bildet ein hoher Euro-Behälter aus PP mit passgenauem Deckel. Die Griffmulden sind innen mit sehr engmaschigem Drahtgeflecht abgedeckt. In den Boden habe ich viele kleine 2mm-Löcher gebohrt. Den Nistkarton bildet ein Pappis vom bekannten nordischen Möbelhaus mit Klappdeckel. Dieser steht noch zusätzlich auf zwei etwa 3cm hohen, schmalen Polysterol-Streifen, so dass die Luft zirkulieren kann und der Pappkarton möglichst wenig Feuchtigkeit aufnimmt. Der Nistkarton selbst ist schön hoch, so dass ich direkt über die ebenfalls mit Drahtgewebe überklebten Griffmulden einen extra passgenauen Anzuchtdeckel auflegen kann. Diesen habe ich aus einem Holzrahmen (unbespannter Keilrahmen) gefertigt und mit Drahtgewebe bespannt. Auch der Deckel des Pappkartons ist großzügig ausgeschnitten worden und ebenfalls mit Drahtgewebe dicht verschlossen, so dass keine Hummel entweichen kann. Durch die vordere Außenwand ist mittig das 25mm-Loch gebohrt zur Befestigung der Wachsmottenklappe. Auf einen Vorbau will ich verzichten. Ein kurzes Stück Teichschlauch verläuft leicht abwärts bis hin zur Nestmulde in Kapok auf Kleintierstreu.
Zur Isolierung gegen Bodenfeuchtigkeit steht jeder Kasten noch auf einer 6 cm starken Styrodur-Platte, die fest an jeden Euro-Behälter angeschraubt ist. Das Dach bildet eine ca. 1,5 cm starke, großzügig überstehende und mit Gefälle nach hinten lose aufliegende Holzplatte mit umlaufendem Rand, so dass das Regenwasser besser ablaufen kann. Ich bin gespannt, ob diese Kästen angenommen werden.
Gerade die recht häufigen Berichte über feuchte oder sogar schimmlige Nester sind mit ausschlaggebend für mein Experiment als totaler “Hummelneuling”.
LG Doris

>Hallo Bias,

>
>im Vergleich zu den Luftfeuchtekurven von wetter.de oder meteomedia.de, ist deine Luftfeuchtekurve schon sehr anders.
>
>Der Karton wird wieder hart, wenn die Luftfeuchte runter geht. Durch abtrennen des oberen Bereichs verlieren die Seiten ihre Stabilität und können zur Seite wegsacken, was den Hummeln einen Weg in den Zwischenraum erlauben könnte. Das wäre nicht so schön.
>
>Beim Klimaaufsatz wäre es gut, wenn auf allen vier Seiten Lufteinlässe sind. Damit können Luftbewegungen aus allen vier Richtungen zur Ventilation genutzt werden. Ein solcher Aufsatz braucht nicht besonders hoch zu sein, aber dafür sollte er viel Öffnungsfläche haben.
>
>Ich drücke die Daumen.
>
>Grüßlis
>
>Bulli

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