Helena: alle Hummeln tot
>Kannst gerne unsser Hummelvolk kostenlos haben wenn Du es hier hollen kommst,in Bergheim bevior ich es vernichte.
Wie bitte? Wir haben Ende Juli, praktisch alle Hummelvölker sind in der Endphase ihrer Existenz. Euer Einstand hier im Forum ist etwas befremdend, was möchtest Du damit erreichen? Dir ist bewusst, dass Hummeln geschützt sind und mutwilliges Zerstören eines Hummelvolkes strafbar ist? Zu gern hätte ich von Euch die Hintergründe Eurer Situation erfahren, denn wie gesagt, die Zeit für die Hummeln 2012 ist nahezu abgelaufen; die Jungköniginnen werden ausfliegen und woanders überwintern. Hummeln sind sehr wichtige Bestäuber im Frühjahr, wenn Bienen noch nicht fliegen. Eure Äpfel und Kirschen auf dem Tisch verdanken ihre Existenz sehr oft einer Hummelkönigin, die selbst bei Schnee knapp über Null Grad ausfliegt und diese Bäume bestäubt!
Ansonsten gibt es [http://www.hymenoptera.de/html/data/db/suche.php erfahrene Umsiedler], wobei wenn Ihr wie gesagt bis jetzt «durchgehalten habt», dann gibts eigentlich nichts mehr umzusiedeln. Bitte seht von einer Zerstörung des Hummelvolkes ab!! Es wird die nächsten Wochen sowieso selber absterben!!!
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werner und heike: alle Hummeln tot
>Also mein Gartenhummelvolk war äusserst vital und das Haus steht im Schatten. Zu der Zeit, als es plötzlich einging, war es auch noch nicht so heiss. Ich weiss einfach, dass noch vor einem Wochenende die Arbeiterinnen unterwegs waren und dann kurz darauf nix mehr. Und alle Tiere tot im Nest. Die Larven haben sich auch nicht mehr entwickelt (war dann wieder kälter geworden).
>Aber man müsste die Tiere untersuchen, um z.B. Gift festzustellen, aber ich hab damals ja auch hier darüber berichtet.
>Aber bei Helgas Volk denke ich auch, ein Südost-Balkon ist für Hummelhaltung wohl ungeeignet, selbst im Schatten wird der im Sommer zu warm.
Kannst gerne unsser Hummelvolk kostenlos haben wenn Du es hier hollen kommst,in Bergheim bevior ich es vernichte.
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werner und heike: Auszählen des Nestes / Fragen
>Hallo,Wir ,haben Boden Hummeln im Garten und wollen die schnell los werden ,Wer will die haben oder kann uns Helfen?Bitte um Schnelle hilfe. Raum Bergheim Rommerskirchen.
>
>mit Fotos kann man den Erfolg eines Nestes nur schwer beurteilen, da es ja ein Haufenbau ist und man mit einem Bild vom Nest nicht die unteren Wabenbereiche sieht.
>
>Zur Bilanzierung muss man das Nest Schicht für Schicht auseinander nehmen. Dann zählt man alle Kokons, die man findet und unterscheidet dabei zwischen offen und ungeschlüpft, also abgestorben. Während Drohnen und Arbeiterinnenkokons kaum zu unterscheiden sind, fallen gerade bei Erdhummel oder Steinhummel die Königinnenkokons deutlich auf, da sie viel größer sind. Auch deren Zahl kann man durch Auszählung ermitteln.
>
>Am Ende kann man die Gesamtzahl an Kokons (geschlüpft/ ungeschlüpft) und die Zahl der Königinnenkokons (geschlüpft/ ungeschlüpft) nutzen, um den Erfolg seiner Kolonie beurteilen zu können.
>
>Vg,
>Michel
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Wilhelm: Entwicklungen zur Wachsmottenklappe, Lochverengung, Plexiglasvorbau, Lüftungsrohr
Hallo Bulli
Ein Verkanten ist nicht möglich da die Klappe mit einer Achse zwangsgeführt wird.
>Sieht so aus, als ob die Variante von Herrn Beil sehr präzise gefertigt werden müsste. Das schafft bestimmt nicht jeder Hummelfreund
Ja da muss präzise garbeitet werden (passgenau einschleifen)
Befestigt wird die Klappe mit einem Doppelseitigem Klebeband
Ich glaube nämlich nicht an sooo schmutzige Hummeln.
Da hast du aber noch keine Erfahrung mit den Steinhummeln vor allem wenn es drausen viel regnet wird es besonders schlimm da habe ich immer ein bis zwei lagen von den Bierdeckeln reingelegt um die Feuchtigkeit etwas zu mindern die die Hummeln hinterlassen.
>Harry löst das Problem mit langen Laufgängen.
Nistkästen mit langen Laufgänge hat Ambros Aichhorn schon beschrieben, da habe ich Kopien von der Universitäts-Bibliotek Freiburg im Breisgau vorliegen aus dem Werk “Beitrag zur Hummelzucht und zur Biologie von Bombus mendax” Von Ambros Aichhorn
Von einen Kotraum ist in den Foren noch nichts geschrieben worden aber einen Versuch wäre das allemal wert.
Das Rohr auf dem Deckel des Nistkastens wirkt wie ein Kamin der etwas die Luft vom Vorbau und unteren Lüftungs-öffnungen nehmen soll und nach oben abführen. Ich habe seitlich Kamine angebaut und sehe ofters mal eine Hummel an den oberen Entlüftungen suchen. Eine Kamineffekt kann nur durch Temperaturunterschied zustandekommen oder eventuell durch das ventilieren der Hummeln auf der Wolle. Herr Beil nutzt die Kamine ohne Wassergraben.
Gruß Wilhelm
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Hummelsaison 2012 wohl bald vorbei
Das war es dann wohl. Bis auf drei Baumhummelnester ist hier nicht mehr viel los in meinen Hummelpensionen. Und auch dort hat der rege Flugverkehr bereits deutlich abgenommen. Ich denke in spätestens drei bis fünf Wochen ist hier alles vorbei. Nestkontrollen kann ich derzeit keine machen denn es ist zu kalt und regnet immer wieder. ![]()
In meinem Garten blüht es reichlich, besonders Mädchenauge, Sonnenbraut, Agastache, und Lavendel wird gerne von allerlei Insekten – vor allem Hummeln – gerne Besucht. Meine Hummelhäuser sind nun fest ein gewachsen in ein Blütenmeer. ![]()
In den letzten Tagen sehe ich vermehrt Erdhummelköniginnen, die ganz weiß vor Blütenstaub in den Hibiskusblüten herumkraxeln. Sieht lustig aus und ist nett anzusehen.
Michel: Status meiner Völker, teils sehr erfreuliche Entwicklungen
Hallo zusammen,
die Hummelsaison ist hier im Erzgebirge, entgegen vieler Meldungen aus anderen Regionen des Landes, bisher sehr erfreulich. Von allen regulären Arten gibt es reichlich Vorkommen, es brummt und summt an diversen Nahrungspfanzen. Auch wenn ich bisher weniger Naturnester gefunden habe wie im letzten Jahr, so kann man von einer guten Hummelsaison 2012 sprechen.
Ähnlich ist auch der Entwicklungsverlauf meiner eigenen Völker. 4 Erdhummelnester haben sich recht unterschiedlich entwickelt. Ein früh drohnenbrütiges Nest der Dunklen Erdhummel hat immerhin reichlich Drohnen (>350) hervorgebracht und ein verhältnismäßig großes Nest produziert – mittlerweile ist das Nest allerdings abgestorben. Ein 2. Nest der Art ist mit 100 Arbeiterinnen auch nicht besonders stark geworden, hat aber immerhin 61 Jungköniginnen und >250 Drohnen produziert. Mittlerweile ist auch dieses Nest so gut wie abgestorben. Das 3. Nest der Dunklen Erdhummel (Schweglerkasten) hat sich wunderbar entwickelt. Zwar war es mit ca. 170 Arbeiterinnen und einer Gesamtvolkstärke von ca. 230 Tieren auch nicht riesig, aber es produziert seit Wochen Jungköniginnen in großer Zahl. Gerade bei hohen Tagestemperaturen sitzen zahllose Jungköniginnen in großen Gruppen auf dem Nest. Die Altkönigin ist weiterhin aktiv und legt noch Eier! Ich rechne hier mit >200 Jungköniginnen.
Ein 4. Nest der Kryptarum-Erdhummel hat ebenfalls recht erfolgreich abgeschlossen, nachdem hier doch recht früh auch Wachsmotten einige Probleme bereiteten. Genaue Bilanz dieses Volkes wird aber noch folgen, da immer noch einige Arbeiterinnen aktiv sind.
Zudem habe ich noch ein Steinhummelnest. Nachdem sich das Nest mit bis zu 190 Arbeiterinnen doch sehr gut entwickelte, scheint nun die Altkönigin der unerlässlichen Konkurrenz durch die Arbeiterinnen zu erliegen – sie sieht sehr mitgenommen aus. Dennoch gibt es auch hier mitterweile Brut neuer Jungköniginnen.
Auffallend ist dieses Jahr ein extremes Vorkommen von Wachsmotten. So viele wie dieses Jahr habe ich noch nie gehabt. Teils werden die Nester regelrecht von den Faltern umlagert, fast alle Nester sind mittlerweile mehr oder weniger befallen, wobei ich durch BT-Behandlung oft schlimmeres verhindern konnte. In den zurückliegenden Jahren hatte ich mal ein Nest hier und da, was später befallen wurde, aber dieses Jahr ist es schon erheblich…
Dennoch zeichnet sich eine sehr erfreuliche Bilanz auch bei den eigenen Völkern ab. Vor allem das eine Nest der Dunklen Erdhummel ist auch meiner Sicht ein Grund zur Freude – bei der Masse neuer Jungköniginnen…
Komplett bebilderter Bericht wie immer hier im Tagebuch: [http://www.insektenstaaten.de/Tagebuch20123.html TAGEBUCH 2012]
Viele Grüße
Michel
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Bulli: Entwicklungen zur Wachsmottenklappe, Lochverengung, Plexiglasvorbau, Lüftungsrohr
Hallo Wilhelm,
Du berichtest von interessanten Entwicklungen. Vielen Dank.
Verkanten diese Wachsmottenklappen überhaupt noch?
Sieht so aus, als ob die Variante von Herrn Beil sehr präzise gefertigt werden müsste. Das schafft bestimmt nicht jeder Hummelfreund.
Die Lochverengung gleich mit anzubauen ist schon interessant.
Wie wird diese filigran wirkende Konstruktion denn überhaupt an den Kasten gebaut, damit sie nicht sofort wegfliegt?
Ich könnte mir vorstellen, dass da ein Magnet auf der Rückseite eingelassen ist, der die Hummelklapp mit Lochverengung an ihrer Position hält.
Bleibt nur noch den Vorraum und den Laufgang sauber zu halten, damit die Klappe nicht so stark verkleben kann. Ich glaube nämlich nicht an sooo schmutzige Hummeln.
Dazu ist die Plexiglasklappe eine interessante Variante.
Harry löst das Problem mit langen Laufgängen.
STB-Control bietet den Hummeln in ihren Kästen einen eigenen Kotraum, neben dem Nistraum. Dafür fehlt aber der Vorraum.
Gibt es Erfahrungen mit speziellen Koträumen in Hummelnistkästen?
Ich frage mal in einem eigenen Thread.
Ein Rohr auf dem Deckel der Hummelnistkästen ist ein interessanter Versuch von Herrn Josef Beil.
Ist da auch ein Mottenraupenwassergraben mit Spüli drin, wie bei Herrn Armin Krenz?
Das Prinzip finde ich auf jeden Fall interessant für den Sommer.
Wie ich das verstehe, wird mit dem Rohr ein hoher Hummelkasten simuliert, ohne massiv zu wirken. Der Druckunterschied müsste an den Lüftungsgittern dadurch größer werden, was einen höheren Luftstrom zur Folge haben dürfte. Aber auf die Lüftungslöcher im eigentlichen Kasten wird er nicht verzichten können.
Besonders in den windstillen Nächten nach den heißen Tagesstunden, wo sich dann kein Lüftchen rührt, wird das Lüftungsrohr sicherlich angenehme Luftbewegung in das Nest bringen.
An heißen Tagen, wenn Nesttemperatur und Außentemperatur annähernd gleich sind … kommt der Luftstrom allerdings zum erliegen. Dann kann man nur auf den Wind hoffen, der in das abgeknickte Ende des Rohres hinein bläst oder auf die Querlüftung in den Hummelkästen.
Viele Grüße
Bulli
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Bulli: Insektenflugbericht
22.07.
Frauenmantel
Feldwespen sammeln Wasser von den Blättern des Frauenmantels.
Vor einigen Wochen taten das auch normale Wespen. Die sehe ich aber nicht mehr. Kann sein, dass sie sich an irgendeinem Gartenteich in der Nähe bedienen.
Zum ersten Mal spritze ich die Blätter künstlich.
Feldwespen
Das Feldwespennest in der Keramikstehle scheint nur wenig voran zu kommen. In zwanzig Minuten drei Ein- und zwei Ausflüge.
Allerdins muss sich irgendwo anders ein zweites größeres Feldwespennest befinden, weil aus der Richtung südwest mehr Feldwespen zum trinken an den Frauenmantel kommen, als es Flugverkehr aus der Keramikstehle gibt.
Eisenhut
Schwebfliegen gehen an den Eisenhut. Schwebfliegen sind hier überall.
Wilder Majoran
Eine oder zwei Hummeln sah ich dort. Aber auch Bienen sind zeitweise dran.
Prachtscharte
Sie wird manchmal von Schwebfliegen umlagert, Erdhummeln krallen sich hinein, aber auch Honigbienen wie auch Schmetterlinge graben sich in die Pflanze.
Vestalis Drohn und Erdhummel sind weiterhin häufiger an den Roten Sonnenhüten. Etwa 30 blühen gerade. Aber mehr als vier Hummeln auf einmal waren nie dran. Es ist auch weiterhin von irgendetwas abhängig, wann die Sonnenhüte angeflogen werden.
24.07.
Stockrosen
Die dunkelroten Stockrosen sind immer noch insektentechnisch ein Schuss in den Ofen.
Feldwespen
Heute landen die Feldwespen nicht nur auf dem Frauenmantel und an den steilen Wänden des Vogelbades. Heute landen die Feldwespen auch direkt auf der Wasseroberfläche des Vogelbades um Wasser zu tanken. Sie scheinen erst ein paar Mal zu testen ob die Wasseroberfläche trägt und dann legen sie sich quasi auf die Wasseroberfläche.
Honigbienen
Der Bienenstock in einigen Metern Entfernung wurde heute auf Zufütterung umgestellt. Einige Rahmen wurden entfernt und ein Futtereimer eingesetzt.
Es fliegen hier geflügelte Ameisen.
Da habe ich gleich mal geschaut, was die Marienkäfer an den verlausten Blumen machen.
Es sah so aus, als ob sie Angst vor den bewachenden Ameisen haben. Nie gingen sie zu den Flächen, in denen die Blattläuse Seite an Seite liegen.
Die Marienkäfer sitzen schon auf den Blumen, aber sie gehen nur in Richtung Läuse, aber ein paar Zentimeter davor drehten sie wieder um. Komisch.
25.07.
Am vierten Tag in Folge ist es heiß und die Hummeln ändern ihr Verhalten.
Lavendel
Der Lavendel ist jetzt schon komplett verblüht, somit suchen sie sich jetzt alle anderen Pflanzen.
Roter Sonnenhut
Einige Erdhummeln hängen wieder am Roten Sonnnenhut/Purpurnen Sonnenhut.
Was aber viel interessanter ist sind die vielen einzelnen Blüten, die jetzt zur Geltung kommen.
Weigelie
Die hiesige rosane Weigelie mit weißen Kontraststreifen schiebt wieder einige Blüten. Vielleicht so 10 bis 20 nutzbare. Ackerhummeln und Erdhummeln gehen an die Blüten dran.
Annemone
Rosane Herbstannemonen/japanische Annemonen werden von einer besonders großen Erdhummel (ich tippe auf Jungkönigin) mit dem Vibrationsverfahren vom Blütenstaub befreit. Dumm nur, die Blüten kommen erst noch und es ist noch nicht viel von dem Blütenstaub reif.
Blütenfarbe ist ein zartes Rosa. Es werden noch haufenweise Blüten kommen, obwohl nach dem strengen Winter einige Pflanzen vollkommen abgestorben aussahen. Mit ihren tiefen Wurzeln scheint die Sorte sehr robust. Allerdings sollte man sie mit einer Wurzelsperre in der Erde ausstatten.
Dahlien
Der Pollen in den Dahlien muss leider auch noch reifen.
Astilben
Die Astilbenart, die hier gerade anfängt zu blühen steht jetzt überraschenderweise auf dem Besuchsplan von Erdhummel und Honigbiene. Sie krabbeln über die Staubgefäße und wollen anscheinend nur die Pollen.
Während die hellere Art (blasses Rosa) keine Besuche zu verzeichnen hatte und jetzt so langsam verblüht ist, kommt die Variante mit einem kräftigen rosa in den Blütenständen und kräftigem lila bei den langen Staubgefäßen gut an.
Eisenhut
Auch hier konnte ich jetzt endlich eine Hummel – Erdhummel – erwischen.
Clematis
Nur noch eine blassrosane Clematisblüte scheint es zu geben. Aber auch die wird von den Erdhummeln von ihren Pollen befreit.
Stockrosen
Als ich heute Abend an einem Haus mit Stockrosen im Vorgarten vorbei fuhr, konnte ich meinen Augen nicht trauen. Zwei Hummeln konnte ich schon im Vorbeifahren in den Blüten erkennen. Im Gegensatz zu den dunklen Stockrosen – rot – hier, waren dortige in einem rosa gehalten. Ich glaube immer mehr, dass es ein Mährchen ist, wenn davon gesprochen wird, dass Hummeln rote Blüten gleich gerne mögen wie blaue Blüten.
Rosa, helles rosa, ja.
Lila, helles violett, ja.
Rosa mit weißen Streifen, ja.
Aber bei rot, dunkelrot, blutrot, dunkellila … nee.
Nicht hier. Vielleicht wenn die Blumen näher am Nest sind.
Da die Erdhummeln gerade viel Pollen sammeln, anstatt Nektar … hoffe ich, dass jemand zufüttert.
Dennoch werde ich heute noch meinen Futterspender wieder an den Start bringen, nachdem ich ihn längere Zeit nicht aufgehängt hatte. Ich hoffe, dass die Honigbienen in ihrem Stock die Zufütterung annehmen und den Futterspender für die Hummeln in Ruhe lassen. :-)
26.07.
Der Futterspender wird ignoriert. Ich hoffe, er hält noch durch. Das heraus gedrückte Zuckerwasser suppt an der Seite heraus, anstatt in die Auffangröhre zu laufen. Wenn Hummeln trinken würden, käme es erst gar nicht zum Zuckerüberlauf.
Habe dann Blüten in einer neuen Farbe hergestellt und in die Nähe der etwa gleichfarbigen Fingerhüte gehängt.
Als Lockmittel träufelte ich ein paar Tropfen Zuckerwasser in die Blüten.
Frauenmantel
Heute bekommt der Frauenmantel häufiger eine Dusche. Teilweise werden die Pflanzen von drei Feldwespen auf einmal von den Wassertropfen befreit.
Roter Sonnenhut
Heute beobachtete ich eine ziemlich große Erdhummel, wie sie fast eine Stunde unter der Blüte von einem Roten Sonnenhut hing. Naja, sie hat manchmal ihre Position verändert. Vielleicht hat sie Schutz vor der Hitze gesucht? Wird wohl eine Jungkönigin gewesen sein.
Den ersten Erdhummel-Drohn habe ich immer mal wieder auf dem Roten Sonnenhut gesehen.
An der Herbstannemone war wieder die dicke Erdhummel und sammelte Pollen.
Zwei B. vestalis Drohne waren auch für “ein Stündchen” wieder da.
Prachtscharte
Komischerweise sind deutlich weniger Hummeln an der Prachtscharte. Honigbienen scheinen sich dort sehr wohl zu fühlen. Bei einem Blütenstengel ist der obere Bereich schon verblüht.
Männertreu
Eine kleine Steinhummel erwischte ich, als sie eine Hand voll Blüten vom Männertreu testete. Klein war sie wie eine Wiesenhummel. Entweder ist es keine Steinhummel oder dem Volk geht es schlecht.
Der Hauptflugbetrieb wird von Ackerhummeln durchgeführt.
Sie sind überall. Senffarbener Fingerhut, Fuchsie, Zaunwinde, Astilben, Kornblumen, Purpurner Fingerhut, Purpurglöckchen, Wilder Majoran.
Fingerhut
Der senffarbene bzw sandfarbene Fingerhut scheint “rostfarbener Fingerhut” zu heißen. Noch neun Blüten, dann ist er verblüht.
Für eine einzige Pflanze dieser Art im gesamten Gebiet hier, alle Achtung, sehr gut besucht von Ackerhummeln.
27.07.
Der Futterspender ist immer noch voll.
Die Tropfen, die in den Blüten platziert Hummeln anlocken sollten, sind wohl von Schwebfliegen aufgesaugt worden. Schwebfliegen sind einfach überall.
Beinahe wäre eine Honigbiene in eine Blütennachbildung hinein geflogen. Das wäre wenigstens ein Teilerfolg.
Die Hummeln pendeln nur vor den künstlichen Blüten und drehen dann ab.
Wieder sah ich die dicke Erdhummel (evtl. Jungkönigin) an der Herbstannemone vibrationssammeln. Anscheinend hat sie es auf die ganz frischen Blüten abgesehen. Die Knospe hat sich gerade ein bisschen geöffnet und schon ist die Hummel drin. Die weit geöffneten Blüten sind wohl nicht interessant.
Bisher habe ich keine B. vestalis Jungkönigin gesehen. Das werte ich mal als gute Nachricht.
Später kam das angekündigte Gewitter mit der Abkühlung. Von 33 Grad herunter auf 24.
Drei Honigbienen haben sich vor dem Regen auf Roten Sonnenhüte geflüchtet und sich einregnen lassen.
Sie hofften wohl auf Sonne nach dem Regen … aber es kam der Abend mit lang anhaltendem Regen und danach dicke Wolken sowie die Dämmerung. Morgen werden sie wohl auch noch da sein.
Ich wünsche ihnen das beste, aber habe nicht viel Hoffnung.
Das nimmt mich doch recht stark mit, aber da will ich wohl durch.
Soweit bisher
Bulli
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gil bonnez: next year
How mutch queen will come back next year?Normal the bombus terrestris is a bad returner.
Themenübersicht öffnen: next year
: befürchte schlechtes Hummeljahr
>
>Hallo Fienchen,
>danke für die Antwort. Ich wohne in Franken, am Stadtrand und habe einen etwas ungepflegten Garten. Bei mir fliegt
>jetzt eine Ackerhummelkönigin (Megabombus pascuorum)(im Frühjahr sind es höchstens 2), ansonsten sind nur Arbeiterinnen unterwegs.
>Ihr wurdet im Norden vom Wetter aber auch schlecht behandelt! Kann man der Vielfalt mit entsprechenden
>Pflanzen nachhelfen? Sehr beliebt bei meinen Hummeln ist jetzt Oreganum. Und Lavendel zieht immer. Um Nistgelegenheiten hab ich mich noch nie gekümmert, aber vor Jahren hab ich bei einem Umzug einen Meisenkasten, in dem Hummeln waren, mitgenommen, nach Einbruch der Dunkelheit versteht sich, und das haben sie auch akzeptiert. Aber der Kasten wurde nie wieder angenommen.
>
>Viele Grüße Gerlind
Hallo Gerlind,
ja der Lavendel ist noch der Renner aber jetzt am Abblühen. Meine Reihe Sonnenblumen wird auch recht gut angenommen. Der Goldregen steht in den Startlöchern un die Fette Henne auch.
Im Frühjahr starte ich immer mit 3m² Facelia. Für mich eine Top-Trachtpflanze. Leider hat dieses Jahr das schlechte Wetter meine 2. und 3. Aussaat kaput gemacht.
Ich glaube die Größe an m² einer guten Trachtpflanzensorte ist noch besser als viele einzeln-stehende Pflanzen.
In diesem Jahr hats bei mir das 1. Mal mit ner Ansiedlung geklappt (Kasten steht das 2. Jahr). Nächstes Jahr soll ein weiterer Kasten hinzukommen.
Gruß Fienchen
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