Gerlind Lampl: befürchte schlechtes Hummeljahr
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>>>Gruß Fienchen
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>>Hallo Fienchen,
>>nein , so schlimm ist es wohl nicht. Bei mir fliegen Gartenhummel, Steinhummel, Grashummel und Ackerhummel auch noch auf die zweite Glyzinienblüte, wie jedes Jahr in geringeren Mengen. Die Tiere sind allerdings extrem fotografierunwillig, sodaß ich keine sehr genauen Angaben machen kann.
>>Ist es bei dir besser geworden?
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>>Viele Grüße Gerlind
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>Hallo Gerlind,
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>wo kommtst Du denn her?
>Hier im Berliner Raum schauts jetzt etwas besser aus. Allerdings sind 95 Prozent der bei mir fliegenden Hummeln Erdhummeln. Es mangelt also insgesamt an der Vielfalt.
>Steinhummeln, noch in den letzten Jahren mit die häufigste Art, fehlt fast ganz.
>Auch mein Volk stirbt nun ab, war jedoch wenigstens erfolgreich.
>Auch Jungköniginnen/Drohnen sollten ja mittlerweile häufiger anzutreffen sein, leider bisher nicht allzu viel gesehen.
>Ich hoffe aber, dass das noch kommt, weil sich die Naturnester vielleicht langsamer entwickeln.
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>Gruß Fienchen
Hallo Fienchen,
danke für die Antwort. Ich wohne in Franken, am Stadtrand und habe einen etwas ungepflegten Garten. Bei mir fliegt
jetzt eine Ackerhummelkönigin (Megabombus pascuorum)(im Frühjahr sind es höchstens 2), ansonsten sind nur Arbeiterinnen unterwegs.
Ihr wurdet im Norden vom Wetter aber auch schlecht behandelt! Kann man der Vielfalt mit entsprechenden
Pflanzen nachhelfen? Sehr beliebt bei meinen Hummeln ist jetzt Oreganum. Und Lavendel zieht immer. Um Nistgelegenheiten hab ich mich noch nie gekümmert, aber vor Jahren hab ich bei einem Umzug einen Meisenkasten, in dem Hummeln waren, mitgenommen, nach Einbruch der Dunkelheit versteht sich, und das haben sie auch akzeptiert. Aber der Kasten wurde nie wieder angenommen.
Viele Grüße Gerlind
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Wilhelm: Fernsehbericht zur Wachsmottenklappe
>Genau meine Meinung….dem ist nichts hinzuzufügen.
>
>Gruß Harry
Hallo zusammen
ich kenne H. Beil persönlich und bewundere seine Engagement schon einige Jahre, von ihm habe ich die Idee der Fluglochverengung die selbst E. Von Hagen noch heute benutzt und auch von ihm erhalten hatt. H.Beil;s Mottenklappe bestand aus einem Fliegengitter ca.20 mm breit und zu einem rechten Winkel hochgebogen mit einer Schenkellänge ca. 15 x 15 mm das er abends vor das Flugloch gestellt hat. Morgens haben die Hummeln dieses Teil einfach beiseite geschoben und konnten so wieder ein und aus fliegen. Armin Krenz meinte wohl mit “Urvater” wohl das Herr Beil als erster den Gedanken hatte das Flugloch Aktiv zu schützen. Herr Beil ist 80 Jahre alt und hat keinen Zugang zum Internet und hat von mir die Entwicklung der Mottenklappe weitergeleitet bekommen worauf er sich eine weitere Detail Variante gebaut hat die selbst die möglichkeit bietet eine Fluglochverengung anzuschließen die gegen ein Eindringen der Kuckuckshummeln eingesetzt wird. Hier noch ein paar Bilder:
[img:http://www.bildercache.de/minibild/20120724-194903-881.jpg]
[img:http://www.bildercache.de/minibild/20120724-195635-335.jpg]
[img:http://www.bildercache.de/minibild/20120724-205510-314.jpg]
Herr Beil hat einige Vorbauten mit einer Plexiglasplatte ausgestattet mit dem Egebniss das die Hummelwächter sich in die Röhre zurückgezogen haben und auch kein Verkoten mehr im Vorbau stattfindet das habe ich selbst ausprobiert und bei den Steinhummeln (Schweinis) ist jetzt immer schön trocken. Auch macht er versuche mit einem Abluftkamin wie es Herr Krenz schon beschrieben hat. Ein 60er Kunststoff Abwasserrohr direkt aus dem Dach des Hummelnistksten mit einem 90° Bogen den er mit Fliegendraht abgesichert hat. Auf meinen Hinweis hin das die Wachsmotten die Eier am Fliegendraht ablegen würden hat er gemeint das er dieses mit der Lupe kontrolieren würde und diese dann entfernt.
[img:http://www.bildercache.de/minibild/20120724-205511-609.jpg]
Grüße Wilhelm
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Bernde: Beobachtungen im Schatten einer Silberfichte
Jungköniginnen bei dunkler Erdhummel und Steinhummel,
ab heute Nachmittag fliegen in meinem Garten am Stadtrand zeitgleich die ersten Jungköniginnen aus. Es ist eine Freude diesem Treiben aus nächster Nähe zuzusehen. Die großen Steinhummelköniginnen haben noch Übungsrückstand an der Mottenklappe und lassen sich von den zahlreichen Arbeiterinnen gelegentlich helfen. Am Erdhummelkasten ist noch eine Zweiklappensperre montiert, die den Königinnen keinerlei Probleme bereiten. Erstaunlich, dass sie zur Ausgangsklappe ausfliegen und bei der Rückkehr gar nicht erst versuchen über diese Klappe zurück in den Kasten zu gelangen. Sie fliegen zielsicher zur Eingangsklappe nebenan. Ist hier vielleicht eine Duftspur hilfreich, oder wie ist dieses zu erklären? Auch habe ich den Eindruck, dass manche durch übermütige Flugmanöver ihr neues Leben als Prinzessinnen in vollen Zügen genießen. Von meinen insgesamt 6 Kästen hat nur diese eine zwei Klappen. Ich muss feststellen, dass hier durch diese Zweiwegklappen das Ein und Aus besser von statten geht.
Eine weitere Beobachtung konnte ich machen, als ich vor Tagen einen Kasten mit einem vermeintlich abgestorbenen Baumhummelvolk von zu Hause mit in den Garten zur späteren Reinigung nahm. Ebenfalls heute sah ich wie hintereinander zwei Arbeiterinnen aus den Kasten kamen und davonflogen. Und eine ganze Zeit später kam eine Jungkönigin und flog schnurstracks in den Kasten. Schon zu Hause musste ich feststellen, nach dem unzählige Geschlechtstiere aus diesem Kasten hervorgegangen waren, dass scheinbar im Endstadium des Volkes Wachsmotten die Überhand hatten. Dennoch sind noch einzelne Tiere aktiv.
Schönes Wetter und Hummelflug,
davon bekomme ich nicht genug.
Viele Grüße von Bernde
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LUC: Hummelkasten
Hallo zusammen,
Besten Dank für Eure aufschlussreichen Kommentare. Ein paar Spezialisten gibt es überall. Die Spritzgitter gibt es bei uns nicht überall, bin noch am Suchen.
Dass das Wachsmottenei eine gewisse Mindestwärme braucht, ist mir neu. Es beruhigt zumindest.
Dass mit dem Klebefallentrick praktizier ich ähnlich, verwende dafür den Leim für die Obstbäume.
mfg LUC
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gil bonnez: UPDATE 24/07
The young queens are now above the nest resting.They are with 15 now.
The queen sthat you say helena were the big workers.
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Harry: Fernsehbericht zur Wachsmottenklappe
Genau meine Meinung….dem ist nichts hinzuzufügen.
Gruß Harry
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Helena: Fernsehbericht zur Wachsmottenklappe
Klar gibt es keine hunderprozentige Garantie, aber wenn die Klappe es schafft, den Befall nach hinten zu schieben, wenn erst Geschlechtstiere fliegen, hat sie ihren Zweck schon mehr als erfüllt. Die Motte will ihre Eier ins Nest legen, nur dort können die Eier von der Nestwärme ausgebrütet werden. Und eine oder zwei Raupen im Nest würden das Volk nicht zum Absterben bringen, das passiert nur, wenn es ein Mottenweibchen ganz ins Nest schafft. Und dafür muss die Klappe offengestanden oder sonst eine undichte Stelle anderswo im Hummelhaus bestanden haben…
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Harry: Fernsehbericht zur Wachsmottenklappe
Urvater der mechanischen Wachsmottensperren hört sich gewaltig an, doch beschränkte sich die Klappe von Herrn Josef Beil auf eine von Hand betätigte Klappe die aus einem Gitter bestand, welche er abends zuklappte. Die Hummeln konnten sie dann morgens von alleine öffnen. Dieser Vorgang ist auch so von Armin Krenz beschrieben worden.
Die Klappe wurde von Herrn Beil auch nicht weiterentwickelt. Herr Beil benutzt heute die von mir weiterentwickelte Kunststoffklappe.
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>Einen Gruß an euch.
>Ich lese hier oft mit. Hummelkästen habe ich, alle mit Klappe. Die Bauanleitung fand ich im Internet und dabei auch sehr oft den Namen Armin Krenz. Zu den Hummelklappen und der Idee dazu, finden sich auf dieser, von Armin Krenz hinterlassen Seite Informationen. Er schreibt:
>”Diese Seite widme ich Herrn Josef Beil Herr Beil aus Reichenschwand ist für mich der Urvater mechanischer Mottensperren aller Art”
>http://www.arminkrenz.de/mottenvorhang.htm
>Gruß
>derFerdi
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Bulli: Fernsehbericht zur Wachsmottenklappe
Hallo Horst,
ja, das Thema Wachsmotten ist eher deprimierend.
Wenn man liest, wo die Wachsmotten überall ihre Eier ablegen, ist es schon ein kleines Wunder wenn es nur wenige ins Nest schaffen.
Dass viele Hummelfreunde die Wachsmottenklappe weiter entwickeln zeigt, dass es noch Optimierungsbedarf bei der Hummelhaltung gibt.
Viele Grüße
Bulli
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derferdi: Fernsehbericht zur Wachsmottenklappe
Einen Gruß an euch.
Ich lese hier oft mit. Hummelkästen habe ich, alle mit Klappe. Die Bauanleitung fand ich im Internet und dabei auch sehr oft den Namen Armin Krenz. Zu den Hummelklappen und der Idee dazu, finden sich auf dieser, von Armin Krenz hinterlassen Seite Informationen. Er schreibt:
“Diese Seite widme ich Herrn Josef Beil Herr Beil aus Reichenschwand ist für mich der Urvater mechanischer Mottensperren aller Art”
http://www.arminkrenz.de/mottenvorhang.htm
Gruß
derFerdi
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