Karl-Heinz Haferkorn: tote Steinhummel

Hallo Hummelfreunde,
nach den vielen Regen der letzten Tage, heute Morgen der Schock für uns, eine tote Erdhummel vor dem Einflugloch unseres unterirdischen Erdhummelkastens. Wir haben, meine Frau und ich, sofort den Deckel geöffnet und konnten mit riesiger Freude feststellen,
dass unsere Königin mit ihren kleinen Arbeiterinnen unversehrt geblieben war. Sicher gab es einen Kampf und die sicherlich obdachlose Erdhummel war nur zweiter Sieger. Oder war es gar unsere Königin, die den kürzeren gezogen hat, wir werden es nie erfahren. Trotzdem schade, wir hätten noch einen Reservekasten gehabt, aber na ja, so ist eben die Natur. Alles können wir nicht regeln.
Um unsere restlichen vier Völker (2x Steinhummel, 1x Wiesenhummel u. 1x Ackerhummel)
brauchen wir uns nicht zusorgen, denn diese Kästen sind im Inneren des Kellers untergebracht. Durch einen flexiblen Schlauch sind sie mit dem Einflugloch (mit Balkon) am Kellerfenster verbunden. Auch kühlere Tage spielen hier keine Rolle.
Nun zu meiner Frage. Obwohl wir rings um den Deckel ein Mittel gegen Ameisen gestreut haben, ist es einzelnen Ameisen und Kellerasseln gelungen in den Kasten einzudringen. Wie kann ich das nur verhindern, denn diese Eindringlinge könnten das Steinhummelvolk einmal ernsthaft gefährden! Zukleben kann ich den Kasten nicht, denn schließlich wollen wir ja auch ab und zu mal nach den Rechten sehen.
Also, wer kann uns helfen.

Karl-Heinz

Themenübersicht öffnen: tote Steinhummel

Stefan Lennertz: NRW-VIE: Hummelschwund auf 1-5% der Vorjahresbestände

Im Bergischen Land, Wipperfürth/Gummersbach, um genau zu sein. Hoffen wir das Beste.

Allerdings fällt mir auch auf das andere Insekten fehlen, Wespen/Hornissen und Spinnen sind weitere Spezies bei denen ich meine einen Schwund feststellen zu können.

Gruß,
Stefan

Themenübersicht öffnen: NRW-VIE: Hummelschwund auf 1-5% der Vorjahresbestände

Wilhelm: nachgucken?

Hallo Angelika
nicht nur die Neugier sondern auch das Verantwortungsgefühl treibt einen um.Nimm den Kasten in einen geschlossenen Raum und schaue vorsichtig in der Wolle nach, bereite vorher noch die möglichkeit vor, etwas Zuckerwasser in das Honigtöpfchen zu geben und rücke dann die Polsterwolle wieder zurecht. Mit dem Wachsmottenspritzmittel kannst du bei den Ackerhummel ruhig bis mitte Juni warten. Das Ackerhummelvolk entwickelt sich sehr langsam und und ein kleines Nest gibt kaum gerüche frei das die Wachsmotten anlockt.
Gruß Wilhelm (Hummelwilli)

> Ich stehe Ewigkeiten am Hummelkasten, aber seit einer Woche sehe ich meine Ackerhummel nicht mehr. Ob ich jetzt mal nachsehen darf? Und wann ist die beste Zeit um mit Raupenfrei vorzubeugen? Grüße, Angelika

Themenübersicht öffnen: nachgucken?

Dirk: Lagebericht und Schlechtwetter

Hallo Michel,

ich füttere meine Völker in den letzten Jahren überhaupt nicht. Bei uns (Vorpommern) gibt es im Frühjahr und Sommer genug Nahrung und die Hummeln finden auch bei schlechtem Wetter genug Pollen und Nektar. Ich beobachte die Hummeln sowieso lieber beim Ein- und Ausfliegen, als beim schlürfen an einem Legobaustein. Wenn bei dir in der Umgebung aber Nahrungsmangel herrscht ist gegen das Füttern nichts einzuwenden. Übrigens haben wir jetzt schon das vierte Jahr auf unserem Grundstück Steinhummeln die immer im gleichen Loch in der Garage nisten. Sie nisten also schon die vierte Generation, ohne das man zusätzlich Nahrung anbietet.

Gruss Dirk

Themenübersicht öffnen: Lagebericht und Schlechtwetter

Wilhelm: Lagebericht und Schlechtwetter

Hallo Michel
ich habe heute in allen Kästen zugefüttert und habe bei der Gelegenheit drei verlassene Nester entdeckt zwei Waldhummel- und eine Steinhummelkönigin haben ihre Brut aufgegeben.Gib deinen Königinnen ruhig eine größere Chance die Schlechtwetterperiode zu überstehen. Ein Tipp:Die Königinnen nehmen das Zuckerwasser manchmal schlecht an, darum habe ich die ganz flachen Legoplättchen mit Zuckerwasser gefüllt und so in den Vorbau gestellt daß sie darüber laufen müssen wenn sie den Vorbau verlassen möchten.
Gruß Wilhelm (Hummelwilli)
>

Themenübersicht öffnen: Lagebericht und Schlechtwetter

Michel: Lagebericht und Schlechtwetter

Hallo Manfred,

bei uns hat nun der Daueregen aufgehört (30 Liter in 24h). Die Temperatur liegt bei 4.6 °C (am Mittwoch noch 23 °C). Der Wiesenhummel scheinen diese kalten Temperaturen keinesfalls zu missfallen, sie fliegt munter aus und ein. Nicht jedoch Stein- und Gartenhummel. Die Steinhummel schaute heute mal etwas schüchtern aus dem Eingang, flog nach einigen Sekunden ab und war eben so schnell wieder da (ihr war wohl zu kalt).
Daraufhin habe ich nun doch bei Stein- und Gartenhummel ein Legobaustein Zuckerlösung reingestellt (Vorbau). Bleibt nur zu hoffen, dass sie ihn wenn es eng wird auch findet. Ameisen brauche ich ja bei der Witterung nicht zu fürchten.

Wärmer wird es erst am Sonntag. Dann dürfte auch Nachwuchs eingetroffen sein.

Viele Grüße
Michel

Themenübersicht öffnen: Lagebericht und Schlechtwetter

Manfred: Lagebericht und Schlechtwetter

Hallo Michel,

hier in Hamburg ist das Wetter zur Zeit auch recht schlecht, die letzten Tage hat es über mehrere Stunden Dauerregen gegeben. Bisher sind die Hummeln aber ganz gut in der Lage die trockenen Phasen zu nutzten. Bei guten Wetter hatten die Erdhummeln jeweils 10-12 Trachtflüge pro Stunde, gestern Abend nach dem Regen hat sich die Flugfrequenz auf über 20 Flüge pro Stunde erhöht. Auffällig ist, dass die “Reservesammlerinnen” in unmittelbarer Nestumgebung sammeln, während die “normalen” Arbeiterinnen wie gewohnt weit weg fliegen. Bei den Steinhummeln ist die Lage ähnlich, es fliegen in den trockenen Stunden einfach zusätzliche Sammlerinnnen aus.

Gruß aus HH
Manfred

Themenübersicht öffnen: Lagebericht und Schlechtwetter

Michel: Hier gutes Hummeljahr bis jetzt…

Also ich kann mich dieses Jahr nicht beklagen. Meiner Meinung nach fliegen hier im Erzgebirge deutlich mehr Hummeln als sonst. Daher waren auch meine 3 Nistkästen schnell besiedelt (leider gab es auch des öfteren einen Doppelbesatz).

Nun ja, so sieht es hier derzeit aus.

Aber Bienen haben wir auch recht wenige.

Gruß
Michel

Themenübersicht öffnen: Hier gutes Hummeljahr bis jetzt…