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Weckruf für die Mauerbienen

  • Dieses Thema hat 65 Antworten und 16 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Monat, 1 Woche von BudmasterBudmaster.
Ansicht von 15 Beiträgen - 46 bis 60 (von insgesamt 66)
  • Autor
    Beiträge
  • #42980 Antworten
    jimjack
    Forenmitglied
    Buchtip:

    Hier in/um DD – wie wohl auch in anderen Regionen – sieht es für die nun wahrscheinlich bald wieder fliegenden Mauerbienen recht trübe aus.

    Nach 3 Nächten mit um/unter -8°C haben z.B. alle schon leicht/voll blühenden Zierkirschen einen Schaden weg. Ob da noch was blüht bleibt abzuwarten.

    #42982 Antworten
    Doris
    Forenmitglied

    Hier bei mir im Garten sind die Wildbienen im Insektenhaus noch nicht erwacht. Nur ganz vereinzelt sind wenige im Garten zu sehen.

    LG

    #42987 Antworten
    Stefan
    Admin

    Hallo Doris!

    Hier bei mir ist auch noch nix los. Das kalte Wetter mit Nachtfrost und eisigen Wind ist aber auch ungemütlich. :ja:

    #43284 Antworten
    jimjack
    Forenmitglied

    Hier in DD sausen sie per Achterbahn durchs Wetter. Erst warm, dann kalt, dann wieder warm und wieder kalt und nun – hoffentlich demnächst entgültig Frühling.

    Mal sehen, wie die Mauerbienen die kalten Phasen überstanden haben. Beim Futter hats doch ganz schön Schaden angerichtet.

    #43568 Antworten
    Frank
    Forenmitglied

    Die Mauerbienen sind schon ein komisches Völkchen.
    Warum müssen die die kleinen Pappröhrchen “bestücken”, wenn der Nachwuchs es im Frühjahr
    nicht heraus schafft? :?
    Sollte man die Röhrchen schon irgendwie reinigen? Einige sind halb offen und andere sind noch ganz geschlossen.
    Kommt da noch etwas heraus, denn die Gehörnte beginnt ja schon wieder mit der Eiablage. :|

    #43570 Antworten
    Doris
    Forenmitglied

    Ja, das kann auch ich feststellen. Wahrscheinlich werde ich im späten Herbst meine Brettchen reinigen und die Schilf- bzw. Pappröhrchen in der Scheune lagern. Dann müsste ich die Tür auf lassen und ich hätte sicherlich nichts gekonnt. Also ist dies sicherlich ein “Fall” für die Experten.

    LG

    #43571 Antworten
    Caphalor
    Forenmitglied

    Seit vorgestern beginnen auch bei mir die Mauerbienen zu schlüpfen.

    Ich würde aktuell nichts an den Röhrchen ändern. Bei mir fliegen bis jetzt nur die Männchen – da diese kleiner wie die Weibchen sind öffnen diese die Verschlüsse teilweise nur zur Hälfte. Die in ein paar Tagen nachrückenden Weibchen beißen die Verschlüsse dann komplett auf.

    Du kannst vor Saisonbeginn die Nesterverschlüsse farblich markieren. Alle Röhrchen, die nach Saisonende noch markiert sind, kannst du reinigen da die Brut entweder abgestorben oder von Parasiten befallen ist.

    #43573 Antworten
    Frank
    Forenmitglied

    Ah, danke Caphalor. Aber wann ist die Saison zu Ende??? :?
    Bei mir sind Männchen und Weibchen schon raus. Paarung auch abgeschlossen und nun fangen sie an, neue Brutzellen anzulegen. Das geht doch aber das ganze Jahr so….glaube ich… Wann soll ich da die Röhrchen reinigen? Hatte irgendwo mal gelesen, dass die Reinigung der Röhrchen gar nicht nötig wäre….

    Es gab trotzdem einige, welche Tod in der offenen Röhre steckten. :(

    #43574 Antworten
    Caphalor
    Forenmitglied

    Naja – spätestens im Winter kannst du sicher sein, dass die Saison vorbei ist ;)

    Ich reinige die noch verschlossenen und markierten Röhren meistens im Januar.

    Wenn eine Biene in den vorderen Brutzellen abgestorben ist, ist das für die dahinter liegenden Bienen nicht weiter schlimm – die beißen sich da durch :DX:

    Gereinigt werden wie gesagt nur die noch verschlossenen und garantiert nicht mehr mit “Leben” besiedelten Röhren.

    #43934 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied

    Bitte bei Trockenheit daran denken, den Wildbienen auch Verschlussmaterial anzubieten für ihre Niströhren in den Insektenhotels. Hierfür eignet sich ein Gartenerde-Lehm-Sand-Gemisch, das man z.B. in mehrere Blumentopfuntersetzer flach einfüllt und immer feucht hält, aber nicht nass. An mehreren Stellen im Garten aufgestellt, sind die Wildbienen dankbare Abnehmer hierfür.:ja:

    #43935 Antworten
    Budmaster
    Forenmitglied

    hallo.

    Ich habe mich bis letztes Jahr nur um Hummeln gekümmert. Dann habe ich mal viele Löcher in Apfelbaumholz gebohrt und musste feststellen das die Wildbienen fast noch mehr zum beobachten bieten. :freu: . Die haben auch fleißig alle Löcher dicht gemacht. Einige waren noch letztes Jahr wieder offen einige erst jetzt und einige sind noch zu. Jetzt fangen die wieder an die noch offenen zu besetzen und ich habe das problem das ich nicht weiß was alt und was neu ist.

    Wie macht ihr die offenen Röhren vom letzten Jahr wieder sauber? Muss ich die wieder ausbohren?

    Habe jetzt etliche Löcher in zwei kleine Baumstämme gebohrt. ( Eiche und Ulme) Womit markiert ihr die neu dicht gemachten Röhren?

    Attachments:
    #43942 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Budmaster   Ich bezeichne sie mit unterschiedlichen Farben. :)

    #43955 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied

    @Budmaster Du brauchst die gebrauchten Nistgänge im Holz nicht neu aufzubohren. Die meisten Wildbienen räumen sie für einen Neubezug selbst frei.

    Dass einzelne Nistgänge noch verschlossen sind, ist normal. Jede Wildbienen-Art hat ja – vom Frühjahr bis in den Herbst hinein – ihre eigene Flug-/Paarungs-/Nistzeit (Lebenszeit) von nur wenigen Wochen. Das heißt, vom Frühjahr bis in den Herbst werden kontinuierlich Nistgänge von den verschiedenen Arten belegt und verschlossen und ebenso vom Frühjahr bis in den Herbst hinein durchgeknabbert zum Schlüpfen.

    Meine kleine Pappröhren-Nisthilfe habe ich letztes Jahr leider erst sehr spät angebracht, daher sind nur wenige Röhren belegt worden.

    Die verschlossenen Niströhren markiere ich mit einem feinen, weichen Pinsel und unbedenklicher Auro Holzlasur Aqua 160 (wird auch für Bienenbeuten genommen): https://www.auro.de/de/produkte/moebel-und-holzflaechen/holzlasuren/160-holzlasur-aqua/
    Ich habe den roten Farbton genommen, der sich gut als sichtbare Markierung auf dem Nestverschluss eignet (siehe Foto). Die gesamte Auro Aqua 160 Farbpalette siehst Du hier: https://www.auro.de/downloads/farbkarten/160-Farbkarte-Holzlasur-Aqua-AURO-Naturfarben.pdf

    Die Dosen gibt es in verschiedenen Größen, auch in ganz klein mit lediglich 0,05 Liter.

    Viel Erfolg!

    Attachments:
    #43996 Antworten
    Budmaster
    Forenmitglied

    Vielen Dank für eure Tipps.

    Macht ihr die Markierung direkt auf dem Sand, oder womit auch immer das Loch dicht gemacht wurde?

    Marylou,auf deinem Bild mit den Pappröhrchen sind einige wo nur kleine Löcher drin sind und ein Rand stehen geblieben ist. Die braucht man auch nicht sauber machen?

    #44004 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied

    @Budmaster

    Macht ihr die Markierung direkt auf dem Sand, oder womit auch immer das Loch dicht gemacht wurde?
    Ja, ganz vorsichtig mit einem weichen Pinsel direkt da drauf tupfen.

    Marylou,auf deinem Bild mit den Pappröhrchen sind einige wo nur kleine Löcher drin sind und ein Rand stehen geblieben ist. Die braucht man auch nicht sauber machen?
    Nein, nicht säubern, da sind noch Nachkommen drin, die noch schlüpfen wollen.
    Den Nistkasten hatte ich ja erst im Sommer angebracht. Die Wildbienen-Arten, die zu dieser Zeit geflogen sind, haben dann in den Pappröhren ihre Nester angelegt und verschlossen. Also werden deren Nachkommen üblicherweise auch erst jetzt im Sommer schlüpfen.
    Die Röhren, wo kleine Löcher drin sind, wurden von Vögeln angepickt, da ich das Drahtschutzgitter zu spät angebracht hatte. Wildbienen legen in den Niströhren ihre Eier mit Nahrungsversorgung in einzelnen, hintereinanderliegenden Kammern an. Da aber viele Wildbienen schlau sind und ihren Nachwuchs schützen wollen, lassen sie die letzte Kammer leer, also die Kammer direkt hinter dem Nistverschluss. So kann durch Fremdbeschädigung des Nistverschlusses kein großer Schaden angerichtet werden. Das heißt, aus den angepickten Röhren auf dem Foto schlüpfen demnächst ganz normal die Nachkommen.

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Antwort auf: Weckruf für die Mauerbienen
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