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Wann anfangen?

Dieses Thema enthält 37 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Detter Detter vor 18 Stunden, 40 Minuten.

Ansicht von 15 Beiträgen - 16 bis 30 (von insgesamt 38)
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    Beiträge
  • #28108 Antwort
    Christian
    Christian
    Forenmitglied

    @ Detter – hast recht, im Laufe der Jahre sind immer mehr Hummelkästen in meinen Gärten dazu gekommen – analog dazu ist meine Begeisterung, mich für diese interessanten Wildbienen einzusetzen gestiegen. So wie Du @ Martha mit dem Test der langen unterirdisch verlegten Einlaufröhre, hab ich auch immer neue Ideen. Im letzten Jahr zwickte ich in 3 m Höhe einen Hummelkasten in einen Baum, wenige Tage später lebte darin eine Baumhummelkönigin. Aber auch Ameisen zogen zumindest kurzfristig ein; leider ging die Königin dann aber nach etwa 3 Wochen verloren. :-( Dass ich an 2 Standorten derzeit 20 Hummelkästen aufstelle, wohl die meisten hier im Forum viel weniger oder eher einzelne, soll aber nicht “abgehoben” wirken. Aus früheren Zeiten und auch von Hummelfreunden weiß ich, dass jedes einzelne Hummelvolk, das man erfolgreich über das Jahr bringt, eine mords Freude ist. @ Luc – gestern war ich bei einem Cousin(nen)-Treff wohl in einem Wirtshaus in der Nähe von Dir, der Name klingt tierisch – kennst´ Di aus? Grüße! Christian

    #28114 Antwort

    Doris
    Forenmitglied

    Hier ein Archiveintrag aus 2003:

    Michel: Mottensperren-Test 2003
    Veröffentlicht am 23. August 2003 von bombus — Keine Kommentare ↓
    Hallo zusammen,
    eins kann ich sagen. Es gibt ja die Theorie, das ein sehr langer, verwinkelter Laufgang Wachsmotten ebenfalls abhält. Doch wie erklärt man dann das:
    Ich habe gestern ein abgestorbenes Steinhummelnest ausgegeraben. Der Laufgang zum Nest war war 1.2 Meter lang und ging kreuz und quer durch die Wiese. Zu meiner Überraschung war das Nest trotzdem von Wachsmotten befallen. Haben die Wachsmotten wirklich eine so gute Nase um ein Nest sogar tief in der Erde mit solch einem Laufgang zu finden?
    Viele Grüße,
    Michel

    #28121 Antwort
    Detter
    Detter
    Forenmitglied

    @Doris, manchmal schleppen die Hummeln auch die Wachsmotteneier an ihren Beinchen in das Nest. Auch Milben klammern sich unterwegs beim Nektar/Pollen sammeln an den Hummeln fest. Eine 100%zige Garantie gibt es leider nicht. :-(  :conf:

    #28123 Antwort

    Doris
    Forenmitglied

    Da stimme ich Dir zu. Meine Hoffnung setze ich auch in dieser Saison wieder auf Bt.

    LG

    #28127 Antwort
    Luc
    Luc

    @ christian

     

    Sauerei?  :happy:

    Dann warst fast schon bei mir :-)  Mit Blick zum Pattighamer Hochkuchl siehst über meine nahe Ortschaft drüber :zwinker:

     

    VG  Luc

    #28140 Antwort
    Christian
    Christian
    Forenmitglied

    Yes, yes – na dann kann ich mal rüber radeln und eine Eisenhuthummel zu mir rüber lotsen. :-) BG Christian

    #28152 Antwort
    Franzy
    Franzy
    Forenmitglied

    Hallo zusammen

    Wachsmotten Abwehr von Anfang an !
    @ Doris
    werde dein Beispiel -vollgen, und BT von Anfang an bei einrichten verpulvert einstreuen.

    Liebe Grüße
    Franzy

    #28154 Antwort
    Marylou
    Marylou
    Forenmitglied

    Sorry, habe mich beim Thema vertan!

    #28161 Antwort

    Doris
    Forenmitglied

    @franzy, Bt bitte im Mörser zu Staub zermahlen – Mundschutz tragen!
    Mit einer alten Strumpfhose o.ä. lässt sich das Puder gut anwenden. Und bitte äußerst sparsam anwenden. Die Hummeln flitzen im Nest herum und verteilen so das Pulver.
    LG

    #28207 Antwort
    petersberg
    petersberg
    Forenmitglied

    Hallo…hat von Euch schon mal jemand Moos getrocknet?
    Ich habe gelesen das man es mit kochenden Wasser übergießen sollte und dann in den Backofen bei niedriger
    Temperatur.
    Die Struktur ist doch dann völlig hin?

    #28208 Antwort
    Marylou
    Marylou
    Forenmitglied

    @petersberg  Ich habe Moos einfach aus dem Rasen gerupft und in einen leeren, offenen Karton locker hinein geworfen. Getrocknet ist es von selbst, sogar relativ schnell unter der regensicheren Überdachung. Der Karton steht noch draußen, das Moos ist immer noch trocken. Die geschilderte Methode mit kochendem Wasser/Backofen kenne ich nicht. Das Moos soll doch nicht sterilisiert werden?????? Bei mir kommt trockenes Moos zusammen mit etwas trockenem Heu, trockenem Laub und obendrauf Kapok in den Kasten.

    Gruß, Marylou

    #28209 Antwort
    petersberg
    petersberg
    Forenmitglied

    @marylou..Danke das habe ich mir fast gedacht.
    Dafür will ich es doch auch. Nur die Zeit drängt ein bissel.
    Ich versuche es wie Du das beschrieben hast.

    #28210 Antwort
    petersberg
    petersberg
    Forenmitglied

    Für alle Anfänger…..wie Marylou das beschrieben hat ist es genau richtig.
    Nur Streu und Kapok ist keine gute Lösung ich habe 1 Jahr dadurch verloren.
    Denke ich mal

    #28211 Antwort
    Marylou
    Marylou
    Forenmitglied

    Ich habe mich nach den vielen Tipps gerichtet, die Stefan in “Hummelhaus einrichten” gegeben hat.

    Das trockene Laub ist zerbröselt, das Heu ist getrocknetes Gras (ebenfalls abgerupft) und das Moos hatte ich schon beschrieben, alles aus eigenem kleinen Garten, seit vielen Jahren unbehandelt und irre viele Regenwürmer im Boden.

    #28212 Antwort

    Doris
    Forenmitglied

    @petersberg:Moos
    lässt sich, genau wie auch Obstscheiben o.ä. getrocknet (gedörrt) werden, in kürzester Zeit herrichten.
    Backofenblech, Moos zerzupft drauf, im Backofen bei 50°C trocknen. Backofentür einen Spalt offen lassen, evtl. Holzquirlstiel dazwischen stecken.

    Wer im Herbst vergessen hat Heu zu machen, der kann auch im Supermarkt Bergwiesenheu mit Kräutern für wenig Geld kaufen. Oder noch schnell Gras im Garten zupfen und wie oben beschrieben trocknen.
    Diese Woche hat der Markt Namens K….land super Heu, sogar mit Löwenzahn, im Angebot. Klein schnippeln kann man sich sparen.

    In meine Kästen kommen zusätzlich zu Moos und Heu noch ausgekämmte Katzenhaare, Reste von Vogel- und Mäusenestern sowie selbst geernteter Lavendel hinein (von jedem ein wenig).
    Ich hebe auch von Vorjahr immer Reste von Hummelnestern auf, wovon auch einige Teilchen mit in die Kästen kommen.
    Ganz unten im Karton liegt die Kleintierstreu bis Höhe Einlaufröhre und ganz oben kommt´s Kapok, in das das Hummel-Nestchen vorgeformt wird.

    Die Kartons in den Kästen werden mit den schon mal erwähnten Bilderrahmen (mit Draht verschlossen) abgedeckt. Die kriegen die Hummeln nicht angehoben.
    Während der Nestgründungsphase in den noch kalten Frühlingswochen liegt auf dem Rahmen ein doppeltes Vlies, geschnitten aus einer Umzugsdecke.
    Wenn es etwas wärmer ist kommt das Vlies runter und dafür ein dünnes schwarzes Taschentuch auf den Rahmen, so dass es im Karton dunkel bleibt aber trotzdem der Luftaustausch gewährleistet bleibt.
    So. Nun müssen nur noch die Damen munter werden; obwohl sie ruhig noch schlafen können.
    Am kommenden WE sollen die Temperaturen bis 15°C steigen. Da werde ich die ersten 2 unterird. Kästen einsetzen. Ob das schon Richtung Frühling geht?

    Im Garten sind die Frühlingsblüher reichlich weit, die Christrosen blühen, ebenso Schneeheide. Immerblühende Mandelweide, Winterjasmin, Mahonien und die Zaubernuss sind in Lauerstellung.

    LG Doris

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