Schwegler unterirdisch

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Dieses Thema enthält 38 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Doris vor 3 Monate, 1 Woche.

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  • #5410 Antwort

    Bulli

    Hallo Luc, das ist doch dein pseudo-Versenkter, der nur mit Erde seitlich angehäufelt ist? Toll, dass einer von denen besiedelt wurde. vg bulli

    #5412 Antwort
    Luc
    Luc

    Hallo Bulli,
    stimmt, pseudo-versenkter :zwinker:
    ist aber nix anderes als eine Art Versenkter, der in einem Erdhaufen, bzw in einer Böschung untergebracht ist.
    Und diese Lokalität ist von Natur aus etwas trockener als eine ebene Wiese.
    Wird aber von Mäusen bevorzugt als Neststandort benützt.
    Eben weil dieser Versenkter unten offen ist, muss der Boden über Stauwasser-Niveau sein.

    Luc

    #5413 Antwort

    Hallöchen.
    Mein nächster neuer Hummelnistkasten unterirdisch von Schwegler steht im Keller für die Saison 2018 bereit :angel:
    Nach meiner Erfahrung in der ersten Hummelsaison liefert er klimatisch die überzeugendsten Bedingungen.
    Klar Stefan, Wachsmotte meinst du, macht mir im nächsten Jahr Probleme bzw. den Hummeln.
    Mal sehen…..
    Auf jeden Fall tolle Bilanz, dass im ersten Jahr drei Erdhummel Völker entstanden …
    Lg an alle

    #5414 Antwort
    Luc
    Luc
    Teilnehmer

    Werd mir demnächst einige grössere Tontöpfe u. ev. ausreichend grosse Untersetzer vom Baumarkt holen.
    Seitlich das Loch für die Laufröhre, an dieser oben der Klappenblock mit zusätzlichem Belüftungsloch.
    Der Untersetzer wäre als Deckel für das oben offene Pflanzgefäss gedacht, an das man oben am Rand noch eine Dichtung anbringt.
    Ein kleinerer Untersetzer als Zwischendecke im Topf wäre dann noch zusätzlich vorgesehen.
    Theoretisch könnte man die Untersetzer durch einen Tontopf ersetzen, der grösser als der eigentliche Nisttopf ist.
    Und der obere geht vielleicht nur 10cm rein, und dann liegt er an der Wand des unteren an. Den oberen noch mit Erde befüllen, und man hat zusätzliche Dämmung obendrauf. Topf im Topf sozusagen. Das Wasserabzugsloch dient dann als Entlüftungsloch.
    Mein erstes erfolgreiches Hummelnest war übrigens ein im Erdhaufen vergrabenes Tonrohr, hinten u. vorne mit Styropor als Abdichtung. Elektriker-Schlauch dran, u. dieses Provisorum wurde sofort von der Steinhummel besiedelt.
    Ist schon über 10 Jahre her :emb:

    Der Betonhohlziegel ist mir zum bearbeiten doch etwas zu hart. Der Erdhaufen im Garten ist die ideale Örtlichkeit dafür.
    Das aufwendigste ist der Klappenblock, der Rest ist Kinderspiel.
    Werd wohl ein Foto reinstellen, wenn das Werkel steht :sun:

    Luc

    #5415 Antwort

    Stefan
    Keymaster

    Hallo Luk!

    Eine richtige kleine Baudokumentation wäre gut, die man dann hier zum Download anbieten (mit Deiner Erlaubnis selbstverständlich) könnte. Um interessierten Hummel-Neulingen zu zeigen, dass man eben NICHT viel Geld ausgeben muss. Aber man muss es richtig machen, deshalb wären ein paar Fotos nicht schlecht.

    LUCs unterirdische DIY-Hummelhäuser

    Ein paar große alte Blumentöpfe habe ich z. B. hier rum liegen… :angel:


    .
    Standort: 398 m

    #5419 Antwort
    Detter
    Detter
    Teilnehmer

    Ideen muss man haben. Für Gartenfreunde eine kostengünstige Variante. :zwinker:

    #5428 Antwort

    Doris
    Teilnehmer

    Hallo Bodensee-Mauersegler, kannst Du mir bitte die Maschenweite des Drahtgeflechtes mitteilen?
    Bin dabei, meinen Hummelstand umzuarbeiten und evtl. gleich einen unterirdischen Kasten zu intergrieren.
    LG

    #5429 Antwort

    Hi Doris.
    Auf der ersten Seite dieses Artikels habe ich ein Foto des Einflugs eingestellt. 1,8 cm2. Die an der Seite sind etwas schmaler. In der Mitte aber 1,8 cm2.
    Ich habe es gerade ausgemessen und von unten brummte es immer noch hoch.
    Für mich ein top Kasten wegen des Klimas….. wenn die Wachsmotten fern bleiben.
    Stefan prophezeite, dass ich im nächsten Jahr Stress mit ihnen haben könnte.
    Lg

    Im Keller wartet schon der 2. unterirdische Kasten :angel:

    #5430 Antwort

    Doris
    Teilnehmer

    Hallo Bodensee Mauersegler, danke für die Info.
    Mein Drahtgeflecht ist 1,2 x 1,2cm, also nur geringfügig kleiner. Ich probier´s aus. Mein Kasten hat die Innenmaße 23,5 x 23,5 cm bei einer Höhe von 22,5 cm. Den Nistkasten werde ich jedoch mit Karton auskleiden; lässt sich besser reinigen. Ich glaube, dass die Innenmaße Deines Schwegler-Kastens auch etwa so sind.
    Den Boden des Nistkastens sichere ich mit einem rostfreien Metallgitter gegen Ungeziefer. Der Einlaufschlauch wird ein üblicher, ca. 40 cm langer Teichschlauch sein, außen mit Rohrisolierung verkleidet. Die wetterfeste Halterung ist Marke Eigenbau, angelehnt an die Schwegler-Variante. Deinen Hinweis, die Einlaufröhre mit einem kleinen Dach gegen Regen zu schützen, werde ich auch gleich mit berücksichtigen.
    Bin gespannt ob die nächste Generation interessiert ist.
    Momentan habe ich noch zwei Völker im Hummelstand, die emsig Futter eintragen. Auch große junge Königinnen sind dabei. Somit sind die Umbauarbeiten noch nicht möglich. Alle anderen Kästen, die im Garten ebenerdig standen, sind schon ausgeräumt und gesäubert.
    Zum Thema Wachsmotten hatte ich ja schonmal geschrieben. Letztes Jahr war mein erstes Hummeljahr mit 3 Völkern, denen die Wachsmotten arg zusetzten. Alles war am Krabbeln. Dieses Jahr blieben meine Brummer total verschont. Das wünsche ich Dir auch für´s nächste Jahr!
    Grüße von Doris

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