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Christophs Saisonstart 2021

Ansicht von 15 Beiträgen - 16 bis 30 (von insgesamt 257)
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    Beiträge
  • #52434 Antworten
    Martha
    Forenmitglied
    Buchtip:

    Hallo Christoph,

    Dein Futterautomat gefällt mir, wo kommt der nun hin!

    #52439 Antworten
    Christoph
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Danke Martha! Ich denke, der “Trog” sollte IN den Vorbau und zwar in Laufrichtung zum Bau. Die Hummeln können anscheinend nichts mit einem separaten “Speiseraum” anfangen… Die “Versorgungsleitung” wird von außen zugeführt. Dafür brauche ich nur ein 4mm Loch, welches ich auch gut abdichten kann. Die Füllflasche kann ich dann von außen kontrollieren und ggf nachfüllen, ohne viel Stress zu verursachen. Soweit der Plan… Ich denke, mit eurer professionellen Unterstützung sollte der auch umsetzbar sein…
    lGC

    #52440 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Christoph Ja, die Hummeln müssen über das Zuckerwasser “stolpern”, damit sie es wahrnehmen können. Dass Du von aussen auffüllen kannst, finde ich Klasse. Man kann auch direkt im Nest füttern, aber das weisst Du bestimmt schon.
    Jedenfalls wünsche ich Dir ein tolles Hummeljahr! :hummel: :hummel:

    #52441 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied

    Hallo Christoph, ich schließe mich dem herzlichen Willkommensgruß gerne an.:)

    Als Einstreu kannst Du neben Moos, Laub etc. die einfache hellgelbe „Kleintiereinstreu“ nehmen, hatte Bulli ja schon geschrieben. Diese Einstreu wird meistens in eckiger, gepresster Form angeboten, ist weich und gibt es auch in den Lebensmittelgeschäften, die eine kleine Tierbedarfsabteilung haben. Bitte keine „viel gepriesene Heueinstreu“ oder „Duftgras mit Blumen“ etc. nehmen, die sind für die Hummeln viel zu grob und zu hart, sondern wirklich die einfache Ausführung wie zuvor beschrieben.

    Wegen der Ameisenabwehr: Bedenke bitte, dass es in einem Hummelvolk schlaue und durchaus auch liebenswert-schusselige Brummer gibt. Die Letzteren finden nach halbherzigem Orientierungsflug dann bei ihrer Rückkehr das Einflugloch nicht sofort und fangen an zu suchen, auch gerne mal unter dem Kasten oder krabbeln zwischendurch auf dem Boden herum, wenn sie wegen der Eingangssuche verschnaufen müssen. Oder bei einer Kastenkontrolle geht es auch mal drunter und drüber. Die Füße des Kastens daher mit Raupenleim oder Bullran45 zu versehen, halte ich persönlich für nicht ratsam.

    Bei Deiner Tränke blicke ich nicht so ganz durch.:?Die Hummeln sollen sich auf die Murmeln setzen zum Trinken? Im Vorbau? Wieso zwei Kästchen mit Murmeln oder ist das eine Kästchen Reserve?
    Hummeln matschen viel beim Trinken, d.h. jeden Tag auch viele Zuckerwasserspritzer ringsherum und auf den Murmeln und schnell ist alles sehr klebrig. Man muss bei einer Fütterung sowieso oft und regelmäßig alles reinigen, sonst bilden sich Schwarzpilze an der Schlauchinnenwand, der Vorratsflasche etc. Die hohe Zuckerkonzentration verliert bei Wärme recht schnell ihre Konservierungseigenschaft, selbst wenn der Kasten im Schatten steht. Gruß, Marylou

    #52445 Antworten
    Christoph
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Danke Martha! Tja… im Nest füttern… da hab ich noch nicht so wirklich die passende Idee zu “geboren”… Und iwie mag ich nicht dauernd im Nest rummachen… Und so ne Riesenflasche im Nest ??? … hmmm Vlt. überfällt mich ja noch ne Idee… Aber SO kann ich glaubich schon gut mit leben…
    @Marylou Danke für deine lieben Worte und die tollen Tipps!
    Ich werde auch bei unseren Katzen um eine “Spende” für das HH vorsprechen. Die sollen es doch bequem haben…
    Mal sehen, was auch beim Kasten dabei ist, wenn er kommt…
    Die zwei Behälter/Tröge als Innentränke hatte ich alternativ gedacht je nach Platz in meinem Vorbau. Wenn das HH hier ist, sehe ich was passt. Vlt. muss ich ja noch was anderes nehmen…?
    Die Murmeln dienen nur als Tritt, damit die Hummeln nicht in der Zuckerbrühe baden müssen… Evtl. nehme ich als Unterlage nen Bierdeckel oder sowas, damit nicht gleich alles “schwimmt”… (oder ne Art von Seifenschale??)
    Der Inhalt der Vorratsflasche ist übersichtlich (125 ml). Das wird das MHD der Zuckerlösung hoffentlich nicht übersteigen… Ich baue noch ne zweite Flasche zum Wechseln… Durch den transparenten Schlauch erkenne ich hoffentlich rechtzeitig eine Verunreinigung… Und ja, Zucker klebt… Aber außerhalb füttern zieht auch andere “Bedürftige” an… Mal schauen, was praktischer ist…
    Oh ja, an die “Schussel-Hummeln” hatte ich noch gar nicht gedacht! Dann wohl doch lieber Wasser nachkippen??
    lGC

    #52446 Antworten
    janfo
    Forenmitglied

    Hallo Christoph und Herzlich Willkommen,

    Warum willst du unbedingt zufüttern?

    Ich würde es erstmal ruhig angehen lassen und Erfahrungen sammeln. Und vor allem Pflanzen im Garten setzen. (z.B. Frühblüher, Taubnesseln, Disteln, Immenblatt, Fingerhut, Thymian, Dost, Flockenblume, Witwenblume, Herzgespann, Wegwarte, Wilde Karde, Salbei, Glockenblumen etc. Auch Sträucher, Bäume sind wichtig. Die Liste ließe sich noch lange fortführen :D

    Da wirst du aber sicher auch schon einige Arten wissen und Infos zusammengetragen haben.

    Ich würde auch kein BT einsetzen, im ersten Jahr ist die Wahrscheinlichkeit dass Wachsmotten das Nest befallen auch nicht so hoch. Mit einer Hummelklappe und Klebefalle in der Lüftungskammer vom Vorraum lässt sich das auch in den Griff bekommen.

    Ist aber natürlich Ansichtssache, ich bin auch selber noch Anfänger.

    Wünsche dir viel Erfolg!

    lg Jan

    #52447 Antworten
    Christoph
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    @ Jan Vielen Dank! Ja, die Pflanzen kommen… Als Topfpflanzen (Hauptsächlich Kräuter). Vieles Andere bietet der Garten und das HH steht unter einem Obstbaum…
    Zufüttern will ich in der Anfangszeit, wenn der Garten noch nicht so viel hergibt oder wenn der Staat wächst…
    Du hast Recht, bei der Erstbesiedlung ist die Wachsmottengefahr noch nicht so groß. Da werde ich das BT wohl nicht brauchen. Lavendel sollte da reichen…
    Auch dir wünsche ich viel Erfolg mit deinen Hummeln!

    @ Bulli du schriebst:
    “Das Wasser macht den Karton nass und muss zu allen Seiten abgeführt werden,…”

    Sollte man die Ecken dafür aufschneiden oder löchern ?

    lGC

    @all wie viel trinken denn die Hummel überhaupt?
    Is klar… je nach Größe des Volkes… aber so als Anhaltswert ??? Gibt es sowas überhaupt ???

    #52448 Antworten
    Franz
    Forenmitglied

    @Christoph

    zuffütern wenn das sein muss,  1 – 2 kleine LEGO Steine in der Vorbau rein, wenn die leer sind mit vollen auswechseln und die dreckigen mit einem festen Pinsel unter fließenden Wasser reinigen und gut ist.

    Raupenleim auf die Füße,  bei mir sind alle Nistkästen auf Stelzen ca. 30 cm hoch und seit Jahren mit Leim versehen, 10 mm Breit rund um auf Maler Krepp, und klebte noch nie ein Hummel dran aber umso mehr Ameisen, manchmal so viele das ich auswechseln musste (deswegen der Krepp)

    gruss Franz

    #52449 Antworten
    Franz
    Forenmitglied

    @Christoph.      die Ecken dafür aufschneiden oder löchern ?

    das wäre eine sehr schlechte Idee, die Hummel kommen in der Zwischenraum finden der Weg nicht mehr zurück und verhungern

    #52450 Antworten
    Christoph
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    @ Franz Das Malerkrepp ist ja ne gute Idee! Danke dafür!!
    Ja… den Innenkasten aufschneiden ist keine gute Idee! Aber wie solle das Wasser dann raus? Evtl. Zeitung?

    Ach ja… Was tut man gegen Dickkopf- und Fleischfliegen (außer diese von Hand absammeln)?

    lGC

    #52452 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Christoph  Kennst Du diese Gläser zum zufüttern? (siehe Bild)Natürlich ist es besser, genügend Trachtpflanzen im Garten und Umgebung zu haben, wie @Janfo bereits angetönt hat. Der Vorteil vom zufüttern sehe ich darin, dass die Queen weniger oft ausfliegen muss. :hummel:

    – Karton an den Ecken verstärken wegen der Feuchtigkeit.
    Und wiege Dich nicht in allzu grosser Sicherheit wegen den Motten. Auch wenn Du Bt benutzen würdest, ist eine wöchentliche Kontrolle unerlässlich. Es allgemein zu empfehlen, ist sowieso nicht gut. (Gefahr einer Mutante)und anderes.

    Lavendelduft und auch Zedernholzöl überlagern den Hummelduft aus dem Nest anfänglich genügend. Ich reibe auch den Kasten äusserlich mit denselben ein und was ich ganz wichtig finde, den Vorbau sauber halten und mit

    diesen Düften hantieren.

    Viel Glück!

    Attachments:
    #52455 Antworten
    Stefan
    Admin

    Hallo zusammen!

    Zufüttern funktioniert, aber bitte so dass man das Nestklima nicht stört. Also bitte im Vorbau oder gleich nach dem Einlaufrohr, jedenfalls nicht direkt im Nest. Denn wenn man im Nest füttert stört man beim auffüllen ständig das Nestklima. Zuckerwasser lockt immer Ameisen an, das bitte nicht unterschätzen.

    Ich bin allgemein kein Freund von ständigen, wöchentlichen, Nestkontrollen. Bis zur 2. Generation  Nachwuchs hat man als Mensch in so einem Hummelnest überhaupt nix verloren. Bis dahin gibt es sowieso keine Wachsmotten.

    • Weil Wachsmotten erst später im Hummeljahr auftauchen
    • Weil das noch kleine Hummelnest nicht genügend riecht um Wachsmotten anzuziehen.

    Martha hat es sich auf die Fahne geschrieben bei jeder Gelegenheit vor BT zu warnen, das ist sozusagen ihr Steckenpferd oder Lieblingsthema. Auch wenn der überwiegende Teil erfahrener Hummelfreunde BT als völlig harmlos einstuft hat sie damit sicher in  wenigstens einem Punkt Recht: Es ist nicht natürlich BT zu verwenden und auch BT hat keine Erfolgsgarantie. Aber bitte hier jetzt nicht schon wieder eine BT-Diskussion, es gibt einen eigenen Bereich auf Pollenhöschen.de hierzu.

    Ich hatte übrigens schon Wachsmotten in Hummelnestern in denen ich als Einstreu ausschließlich Lavendelschnitt verwendet hatte… ;)

    #52457 Antworten
    Christoph
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    @ Martha
    du schriebst: “Kennst Du diese Gläser zum zufüttern? (siehe Bild)”
    ja, hatte ich gesehen… Das sind doch die aus dem “Hummelhaus” von Harry Abraham nicht war???

    die Saugspitze ist mir für meine Zwecke bischen kurz. Ich dachte auch schonmal über Pipetten nach…

    #52458 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Christoph   Ja, die Gläser sind von Harry Abraham. Man müsste sie nicht ständig auffüllen, so wie z.B. Legosteine. Aber Deine Erfindung ist sicher auch nicht “ohne”. Vielleicht statt Kunststoffschläuche Glasröhrchen? Wären besser zu reinigen.
    Aber man kann ja solche Sachen ausprobieren und dann selber entscheiden. :winken:

    #52459 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Hallo Stefan!

    Lavendelschnitt allein als Einstreu reicht nicht zur Abwehr von Motten, das stimmt schon. Die Düfte von Lavendel und auch Zedernholz müssen auch im Aussenbereich des Kastens von der Motte wahrgenommen werden, am besten, man reibt die Kästen mit den ätherischen Ölen ein und dies mit einigen Wiederholungen. Natürlich vor allem in den Flugzeiten der Motte. Auch bitte der Vorbau mit einbeziehen. Meine Erfahrungen sind damit hervorragend. Bei mir jedenfalls reichen diese Vorkehrungen bis Jungköniginnen da sind.
    Man könnte auch Zedernbäume im Garten pflanzen, nein, natürlich nicht die Giganten sondern die Zwerge, den Zwerg – Cedrus und den Hummelkasten darunter stellen, dann hätte man “zwei Fliegen auf einen Schlag”! ;)

     

     

     

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