Suchergebnisse für „Lavendel“
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2. Juli 2022 um 10:20 Uhr #73427
Als Antwort auf: Markus’ Hummelsaison
StefanAdmin- DE 84513
- 398 m
Hallo Markus!
Altköniginnen werden oft nur vertrieben, die wissen dass ihre Zeit im Nest vorbei ist. Ich habe gestern zufällig auch eine völlig ramponierte Erdhummel-Altkönigin völlig träge auf einem Lavendel hier gesehen.
Eine weitere Wiesenhummel-Altkönigin starb letzet Woche direkt vor einen Augen an einer Stelle wo im näheren Umkreis sicher kein Hummelnest ist.
Es scheint also dass sich die verstoßenen Königinnen noch irgendwo hin schleppen um zu sterben. Und wenn sie noch fliegen können scheint das wohl die erste Wahl der Fortbewegung zu sein.
1. Juli 2022 um 09:50 Uhr #73407Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
Diana
Süss! Ja, davon habe ich schon mal gehört, dass der Lavendel gern als Nachtlager genutzt wird…
Ich hab gerade einen Schreck bekommen. Ich wollte das Zuckerwasser erneuern, welches im Vorbau meines Hummelkastens steht… Und auf einmal lag da etwas großes Schwarzes. Ich dachte zuerst, oh Gott, eine tote Jungkönigin. Aber es war eine große Nacktschnecke, die die Wachsmottenklappe überwunden haben muss und sich satt gefressen hat am Zuckerwasser. Eine weitere normale Schnecke war auch hinter der Wachsmottenklappe und hat das ein Flugsloch verstopft.
Ich hoffe nicht, dass weitere Schnecken ins Nest runter gekrochen sind…
Ist euch das auch schon mal passiert?
Gruss Diana
30. Juni 2022 um 22:25 Uhr #73404Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
tomasoForenmitglied- DE 40459
- 38 m
30. Juni 2022 um 20:48 Uhr #73400Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
janfoModerator- DE 34233
- 246 m
@Diana
Richtig erkannt, Ackerhummel
@Torsten
Der Ligusterfalter ist ja eine Pracht, schöner Fund! Schmetterling@Eckhard
Auch mit Hummelklappe ist kein 100%iger Schutz gegeben, musste ich diese Saison auch leidvoll erfahren. Denke das ist ist Ordnung, doch natürlich erhöhtes Risiko daher machen Kontrollen neben dem Lavendel wohl Sinn, solange sie das Nest nicht stören. Ich hab ja einen belüfteten Vorbau, da brauche ich die Klappe nicht aufzumachen. Kühle auch eher mit Kühlakkus wenn es mal über 32°C Außentemperatur hat.@Kerstin
Hast du genau geguckt, dass keine Wachsmotten im Nest sind? Auch nicht außerhalb irgendwo?@HP
Sieht für mich aus wie eine Hummel-Wachsmotte (Aphomia sociella). Zum Vergleich:
Hummel-Wachsmotte (Aphomia sociella)Kleine Wachsmotte (Achroia grisella)
Große Wachsmotte (Galleria mellonella)
lg Jan
30. Juni 2022 um 17:09 Uhr #73392Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
MarthaForenmitglied- CH
- 545 m
Hallo zusammen,
gegen Hitze sind Kühlakkus sehr geeignet und Lavendelöl, aussen angewendet, schadet den Hummeln nicht.
Ich habe ein grosses Baumhummelnest in einem alten grossen Kasten, der weder mit Vorbau noch mit Klappe ausgestattet ist. Das Einflugloch ist praktisch plan mit der Kastenfront, nur kleine Unebenheiten an der Einlaufröhre geben den Hummeln die Möglichkeit, sich beim Anflug kurz abzustützen, um dann schnell im Innern zu verschwinden. Vorne haben sich Wächterinnen platziert, die aus einem ganz kleinen Loch herausblinzeln. Die Einlaufröhre haben sich die Hummeln selbst so dicht mit Material verbaut, dass da niemand anders reinkommen kann. Keine Motte hat so irgendeine Möglichkeit einzudringen, weil sie sich gar nirgends in Position bringen kann. Und weil noch Ein/Ausflüge herrschen mit grossen Jungköniginnen, ist eine Nestkontrolle gar nicht sinnvoll.
Die Wächterinnen sind damit auch nicht mehr und das Nest wird ohne sie auch bald von der Motte besucht, und die Raupen tun ihre Arbeit.
Das Fazit: weniger ist mehr!
30. Juni 2022 um 15:58 Uhr #73390Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
EckhardForenmitglied- DE 06118
- 115 m
Hallo, die Hitze macht uns allen doch zu schaffen. (und der Sommer fängt erst an) Die Steinhummeln sitzen vor der Klappe und versuchen zu kühlen. Habe jetzt einfach die Klappe entfernt, dass mehr Frischluft in den Kasten kommt. Vorsichtshalber 2 Tropfen Lavendelöl auf Vorbau bzw. Anflugbrett gemacht. Hoffe das ist nicht zu riskant? :| Abends mach wieder zu. Wachsmotten fliegen ja (meist) erst abends. Ist das ok? Grüße Eckhard
29. Juni 2022 um 13:16 Uhr #73350Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
janfoModerator- DE 34233
- 246 m
Ich denke die allermeisten Forenmitglieder hier machen nichts unnötiges an den Kästen.
Ich bin ja auch jemand der normalerweise nie in die Kästen schaut. Bin aber froh, es letztes Wochenende gemacht zu haben. Sonst hätte ich die Wachsmotten nicht mehr absammeln können und sie hätten sich zuende entwickeln können. Das Nest konnte ich leider nicht retten, mit häufiger Kontrolle hätte ich vielleicht früher etwas entdecken können aber meist geht es doch sehr schnell.Ich finde aber auch, dass wir hier darauf hinweisen sollten und es ja auch tun dass man die Kontrollen so behutsam wie möglich durchführen, und nicht unnötigerweise in die Kästen schauen sollte. Ich denke es gibt viele neue Hummelfreunde die diese Info nicht bekommen oder wo extra an den Kästen Schaugläser etc. angebracht sind, die im Frühjahr auf “Hummeljagd” gehen um ihre Kästen zu besetzen etc. Hier sollte von unserer Seite aufgeklärt werden.
Die Hummelklappe reinigen oder Lavendelsäckchen in die Kästen legen (Ich habe meine außerhalb des Nistkartons) macht den Hummeln rein gar nichts aus. Man muss dafür ja nicht an das eigentliche Nest.29. Juni 2022 um 12:02 Uhr #73348Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
HPForenmitglied- DE 22927
- 50 m
@Martha, habe durch das Abdeckgitter noch keine Wachsmottenmaden festellen können und auch kein Gespinst. Das heißt aber nicht, daß keine da sind….
@jimjack, schließe mich Markus voll an. Ohne Mottenklappe wären die Erfolge nicht möglich. Und die Klappe abends zu reinigen ist unabdinglich. Schau dir das Foto von heute morgen an. So sieht es seit ca. 1 Woche jeden Morgen bei den Erdhummeln aus. Gestern war die 1. Jungkönigin vor der Tür. Wenn ich das nicht auch noch morgens reinige, verklebt die Klappe durch die matschigen Hummelmaden und die Insassen incl. Jungköniginnen krepieren elendig. Und abends Lavendelöl um den Eingang und die Lüftungslöcher zu streichen stört die Hummeln wenig. Sie fliegen um mich herum und krabbeln neben der Hand in den Eingang. Eine Minute pro Kasten….
3 von 4 Völkern haben Jungköniginnen (Erd-, Stein- u. Gartenhummeln). Ich bin zufrieden.
Habe mir aus dem E.v.H.-Buch und insbesondere hier aus dem Forum Anregungen geholt und daraus meine Schlüsse gezogen. Ich bin mit dem bislang Erreichten sehr zufrieden. Zu verbessern gibt es immer etwas.
Grüße aus dem Norden
HP
25. Juni 2022 um 21:24 Uhr #73232Als Antwort auf: janfo’s Hummel- und Gartensaison 2022
janfoModeratorBeitragsersteller- DE 34233
- 246 m
Heute mal wieder ein Update von mir
Leider mit schlechten Neuigkeiten, aber auch positives ist dabei.
Habe heute bei den Gartenhummeln kontrolliert weil kein Flugverkehr mehr zu beobachten war. Und es waren tatsächlich einige Wachsmotten im Nest die sich an den Kartonwänden eingesponnen haben. Vom Nest war so gut wie nichts mehr auszumachen. Ich hoffe trotzdem, dass schon Jungköniginnen geflogen sind. Schätze aber, dass das Nest recht klein war.Habe alle Wachsmotten abgelesen und den Vögeln zum Fraß vorgeworfen, wurden gern angenommen. Das Nest musste ich leider aufgeben. Werde den Nistkasten neu herrichten entweder für eine 2. Generation oder dann für die Mäuse.
Aber ich konnte Gartenhummeln im Garten beobachten, eventuell war es sogar schon eine Jungkönigin konnte ich nicht mit Sicherheit sagen (Fotos anbei).Habe natürlich auch bei den beiden Ackerhummelnestern kontrolliert, diese Entwickeln sich sehr gut und von Wachsmotten ist keine Spur. Ich weiß nicht ob Gartenhummeln generell anfälliger sind und unter anderem daher auch so selten sind.
Ich habe außerdem 2 verschiedene Libellenarten bei der Eiablage beobachten können.
Außerdem wurde ich vom Nabu gefragt, ob wir Igel im Garten auswildern können, da der Garten so naturnah gestaltet ist. Habe dann aus einer Auffangstation ein Pärchen Igel bekommen, ein Männchen und ein Weibchen, dazu dann noch eine Behausung konstruiert und diese dann gestern im Garten ausgesetzt. Leider werden immer mehr Igel von Mährobotern verletzt, die Frau in der Auffangstation meinte dass es dieses Jahr einen neuen Rekord gibt. Ich habe extra die Nachbarn gefragt ob sie einen Mähroboter benutzen, zum Glück ist das nicht der Fall.
Habe schon seit einigen Tagen Wespen am Teich die sich Lehm holen. Nach Recherche habe ich herausgefunden dass es sich um Orientalische Mörtelwespen handelt. Diese Art ist erst seit 2002 in Deutschland nachgewiesen, die jagen und betäuben kleine Spinnen, die sie in selbstgebauten Lehmtöpfchen deponieren in welche sie ein Ei legen, die Larve ernährt sich von den Spinnen. Die adulte Wespe ernährt sich von Pollen/Nektar. Auch davon ein Bild.
Habe sehr viel gefilmt. Das wird ein tolles Juni-Video
Bin allerdings schon sehr traurig über die Gartenhummeln, da ich mich besonders über diese Art sehr gefreut habe. Werde gegen Wachsmotten noch weiter aufrüsten und noch mehr Lavendel einsetzen.24. Juni 2022 um 20:06 Uhr #73217Als Antwort auf: Markus’ Hummelsaison
Markus HibbelerForenmitgliedBeitragsersteller- 26180
- 17 m
Die beiden Ackerhummelvölker in unseren Kästen entwickeln sich prima (siehe Foto). Im Nest sind keine Parasiten. Damit das so bleibt, habe ich neben der Hummelklappe als Schutz vor Wachsmotten drei Beutel Lavendel in den Kasten gelegt (in den Vorbau, in den Kasten sowie in den Nistkarton).
Euch allen einen schönen Start ins Wochenende!
24. Juni 2022 um 18:20 Uhr #73212Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
MarthaForenmitglied- CH
- 545 m
@HP 22927 Ja, die Erdhummeln sind kleine Schweinchen und der Geruch ist enorm. Letzte Saison hatte ich auch so ein Riesennest und der Duft des Lavendels hat dann nicht mehr ausgereicht.
Ich wünsche sehr, dass es noch viele Jungköniginnen schaffen, das sieht bei dir ja ansonsten toll aus, eine gute Saison also.
24. Juni 2022 um 17:24 Uhr #73204Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
HPForenmitglied- DE 22927
- 50 m
Heute war Queensday. Eine weitere Gartenhummelkönigin hat sich gezeigt. Es entwickelt sich stetig.
Und die erste Steinhummelkönigin hat sich heraus gewagt. Hat sich die Umgebung angeschaut, den Vorbau inspiziert und ist nach 10 Minuten wieder hinein. (Bild 1).
Die Steinhummeln handeln seit 5 Tagen nach dem IKEA-Slogan “Alles muß raus”. (Bild 2). So sieht es aktuell jeden Morgen aus. Dann spiele ich Volksbank und mache den Weg frei. Im Kasten (Innenkarton mit Gitterrahmen) ist alles sehr sauber. Keine Wachsmottenmaden zu sehen.
Bei den Erdhummeln im Kasten auf dem Gestell an der Hauswand werden seit 4 Tagen mindestens 10 Maden täglich verschiedener Größe herausgetragen. Einige liegen vor der Klappe. (Bild 3). Es werden aber immer wieder Maden weggetragen. Es ist reger Betrieb. Abends Klappe und Vorbau zu reinigen wird zunehmend anspruchsvoll. Den Streichholz habe ich wieder eingesteckt um die Belüftung zuverbessern Seither kaum noch Feuchtigkeit. Nächste Saison wird die Belüftung deutlich verbessert.
Bei den Erdhummeln im Kasten im Gartenhaus geht es ruhiger zu. Die haben eine Wächterin mit dem Messer zwischen den Zähnen. Hier habe ich mir angewöhnt, nach Klappenöffnung den Korken zu verwenden, um in Ruhe sauber machen zu können. Wenn ich ihn herausziehe, hat sich die Torwächterin in den Korken verbissen. Sie kann sich beruhigen und ich lasse sie in Ruhe in den Gang laufen.
Was ich nochmals erwähnen möchte und wozu mich eure Erfahrungen interessieren würden:
Die Erdhummeln koten alles voll. Selbst durch das Abdeckgitter. Alles voll, bei beiden Völkern. Der Geruch zieht natürlich Wachsmotten an. Bis jetzt konnte ich durch abendliches Auftragen von 100%igem Lavendelöl um die Lüftungen einen Befall augenscheinlich verhindern. Ich hoffe es….
Der Versuch mit dem alten Weinfaß scheint fehlgeschlagen. Aktuell habe ich keinen Flugverkehr festdtelen können. Bei den Kompostern, wo das Faß liegt, sind im März/April viele suchende Königinnen unterwegs. Eine Okkupation hat es auf jeden Fall gegeben. Schade – hilft keinem. Die Natur ist grausam. So nicht wieder.
Liebe Grüße
HP
22. Juni 2022 um 22:36 Uhr #73174Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
HPForenmitglied- DE 22927
- 50 m
Bei meinen Gartenhummeln im kleinen Kasten hatte ich vor gut einer Woche die ersten Königinnen gesehen. Danach ging es mit dem Aus- u. Einfliegen der Arbeiterinnen – wie vorher – ruhig weiter. Heute sah ich wieder eine Königin, die einige Zeit brauchte bis sie die Klappe gemeistert hat. Also eine frische….Alles läuft sehr gemächlich, aber stetig. Kein Auswerfen von Maden wie bei den Erdhummeln, kein Ausräumen von Mistmaterial wie bei den Steinhummeln. Keine tote Königin…
Da ich zum ersten mal Gartenhummeln im Kasten habe die Frage, ist das üblich? Mir recht, die anderen sind hektisch und spannend genug..
Benetze jeden Abend die Lüftungsöffnungen und die Eingänge mit 100%igem Lavendelöl. Es scheint bis jetzt zu funktionieren…
Einen schönen Restabend
HP
22. Juni 2022 um 13:02 Uhr #73156Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
Diana
Ja cool… Ich habe übrigens heute morgen nochmal in den Innenkarton geschaut… da war gleich ein lautes Gebrumme zu hören und es kamen bestimmt 8-10 Hummeln hoch, um lautstark zu protestieren… Ich konnte auch keine Gespinste am Übergang zum Kapok sehen… Ausserdem habe ich ringsum den Kasten Lavendel stehen, plus Wachsmottenklappe… Denke also aktuell ist alles im Lot… Hoffe also weiterhin darauf, dass alles gut geht.
22. Juni 2022 um 11:42 Uhr #73155Als Antwort auf: Hummelsaison 2022
MarthaForenmitglied- CH
- 545 m
@Diana Ich habe teilweise anstelle von Karton herausnehmbare Holzkisten als Nistplatz. Die wasche ich mit sehr heissem Wasser, das genügt. Der Hummelduft bleibt trotzdem am Holz etwas haften und begünstigt so die passive Ansiedlung. Gegen Wachsmotten benutze ich ebenfalls Lavendel, auch ätherisches Öl, das aber nur ausserhalb anwenden.
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