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Hummelsaison 2022

Ansicht von 15 Beiträgen - 1,471 bis 1,485 (von insgesamt 1,648)
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  • #73380 Antworten
    janfo
    Moderator

    Gerne HP ;)
    Allerdings kommt es drauf an von welcher Wachsmotte du sprichst, die Kleine Wachsmotte die du anscheinend in der Hütte hast (Achroia grisella) befällt, ebenso wie die Große Wachsmotte Honigbienenvölker

    Die Daten hatte ich nachrecherchiert. Allerdings musste ich den Post berichtigen, einige Angaben bezogen sich auf die verwandte Art: Die Große Wachsmotte Die befallen aber Honigbienennester. So legt die Hummelwachsmotte weniger Eier als die Große Wachsmotte, ca 100 bis mehrere hundert, keine 1000.
    Leider gibt es unterschiedliche Angaben in den Quellen zur Hummelwachsmotte Aphomia sociella. So heißt es teilweise dass sie als Raupe überwintern und sich im Februar im Kokon einspinnen. Andere Quellen sprechen wie Osmia davon, dass sie im Kokon überwintern. Sie bilden bis zu 3 Generationen im Jahr aus.

    Hier im Forum ist auch viel gute Info zu finden. So steht hier z.B. Eier und Larven sowie Puppen können Temperaturen unter dem Gefrierpunkt ohne Schädigung ertragen.
    Was aber nicht mit dem Überwintern gleichzusetzen ist.

    Habe meinen Post berichtigt, sorry für die Fehlinfo. Zu ungenau recherchiert, werde ich zukünftig gerade wenn die Quellenlage so ungenau ist besser drauf achten. Gerade bei Insekten und speziell Parasiten ist die Forschungslage noch nicht so, wie man es sich wünschen würde.

    #73381 Antworten
    Ueli
    Forenmitglied

    @Torsten  Dieselbe Beobachtung habe ich auch gemacht: grosse Erdhummeln, evtl. Jungköniginnen Ende Juni an der Platterbse. Mir sind sie deshalb aufgefallen, weil sie Nektarraub betreiben. Ich sah noch nie Hummeln an der Platterbse, sie bringen die Blüten nicht auf, wie es die Holzbiene macht, sondern knabbern sie unten am Kelch an und holen den Nektar, ohne die Blüte zu bestäuben. Aber dieses Jahr sind zeitweise drei Tiere da, sie sind sehr ausdauernd und tanken Nektar, Pollen ernten sie auf diese Art nicht.

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    #73384 Antworten
    HP 22927
    Forenmitglied

    Osmia, ich habe/hatte auch letztes Jahr einen Hummelkasten im Gartenhaus mit Eingang durch die Wand. Das Erdhummelvolk war sehr erfolgreich. Nach Ende der Saison habe ich im Kasten viele Imagos der kleinen Wachsmotte vorgefunden. Da die Hummeln einen Weg aus dem Innenkarton gefunden hatten, habe ich nur das Abdeckgitter entfernt und erst am Ende in den Kasten geschaut. Gut vorstellbar, daß die Maden in größerer Zahl aus dem Kasten gekrochen sind und sich irgendwo verpuppt haben. Jetzt finde ich laufend Motten im Haus. Wird so nicht wieder passieren, da der Hummelkasten besser abgedichtet ist.

    Erstmal gute Nacht

    HP

     

    #73385 Antworten
    Diana
    Forenmitglied

    Guten Appetit Frau Ackerhummel (?) ich kenn mich noch nicht so gut aus und ich finde  Acker-, und Baumhummeln sehen sich sehr sehr ähnlich…

    Auf jeden Fall ist mein Strandflieder gerade heiß begehrt…

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    #73387 Antworten
    Torsten
    Forenmitglied

    @ueli ja schon interessant.. nebenbei hängen noch 2 holzbienen dort ab und holen raus was geht.

     

    Heute habe ich noch einen Ligusterfalter entdeckt.. schön und groß .. oder schön groß

     

    Attachments:
    #73389 Antworten
    dpskernie
    Forenmitglied

    Hallo zusammen,

    hier mal ein Update von meinen Baumhummelvölkern. Der Flugverkehr hat stark abgenommen. Es fliegen fast nur noch sehr große Hummeln (scheinen Jungköniginnen zu sein) ein und aus. Eine vorsichtige Nestkontrolle zeigte, dass beide Nester wachsmottenfrei sind. Die Nester füllen fast vollständig den separaten Innenraum der Kästen aus. Es waren also schon sehr große Völker, die hoffentlich dann auch entsprechend viele Jungköniginnen hervorgebracht haben. Diese scheinen aber noch gerne im Nistkasten zu verweilen und insbesondere zu übernachten. Ich kann also die Kästen noch nicht abbauen, aber die Saison scheint insgesamt gelaufen zu sein.

    Bei meinem Wildnest ist es ähnlich. Dort fliegen auch fast nur noch sehr große Hummeln ein und aus und der der Flugverkehr ist auch dort stark reduziert.

    Viele Grüße aus dem derzeitigen heißen und sehr trockenem Norden,

    Frank aus OL

    #73390 Antworten
    Eckhard
    Forenmitglied

    Hallo, die Hitze macht uns allen doch zu schaffen. (und der Sommer fängt erst an)  Die Steinhummeln sitzen vor der Klappe und versuchen zu kühlen. Habe jetzt einfach die Klappe entfernt, dass mehr Frischluft in den Kasten kommt. Vorsichtshalber 2 Tropfen Lavendelöl auf Vorbau bzw. Anflugbrett gemacht. Hoffe das ist nicht zu riskant? :|   Abends mach wieder zu.  Wachsmotten fliegen ja (meist) erst abends.  Ist das ok?  Grüße Eckhard

    #73391 Antworten
    Kerstin
    Forenmitglied

    Bei meinen Gartenhummeln gibt’s irgendein Problem :(…..nahezu kein Flugverkehr mehr u. im Inneren waren einige tote Arbeiterinnen bzw. hab ich auch abgetrennte Füße u. halb aufgefressene (?) Arbeiterinnen gefunden. Konnte aber keine wirkliche Ursache wie Wachsmotten oder ähnliches feststellen :| . Ich hoffe, dass sich das Volk wieder erholt :god: . Hat von euch jemand eine Idee was passiert sein könnte??

    #73392 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Hallo zusammen,

    gegen Hitze sind Kühlakkus sehr geeignet und Lavendelöl, aussen angewendet, schadet den Hummeln nicht.

    Ich habe ein grosses Baumhummelnest in einem alten grossen Kasten, der weder mit Vorbau noch mit Klappe ausgestattet ist. Das Einflugloch ist praktisch plan mit der Kastenfront, nur kleine Unebenheiten an der Einlaufröhre geben den Hummeln die Möglichkeit, sich beim Anflug kurz abzustützen, um dann schnell im Innern zu verschwinden. Vorne haben sich Wächterinnen platziert, die aus einem ganz kleinen Loch herausblinzeln. Die Einlaufröhre haben sich die Hummeln selbst so dicht mit Material verbaut, dass da niemand anders reinkommen kann. Keine Motte hat so irgendeine Möglichkeit einzudringen, weil sie sich gar nirgends in Position bringen kann. Und weil noch Ein/Ausflüge herrschen mit grossen Jungköniginnen, ist eine Nestkontrolle gar nicht sinnvoll.

    Die Wächterinnen sind damit auch nicht mehr und das Nest wird ohne sie auch bald von der Motte besucht, und die Raupen tun ihre Arbeit. :)

     

    Das Fazit: weniger ist mehr!

    #73393 Antworten
    HP 22927
    Forenmitglied

    So, noch einmal Thema kleine Wachsmotte. Hatte letztes Jahr das Erdhummelvolk befallen. Hat sich einfach nicht daran gehalten, daß sie Honigbienen befallen sollen. Werde ihnen, bevor ich sie töte, ins Gewissen reden. Spaß beiseite. Anbei ein Foto. Vielleicht ist die genaue Art zu erkennen.

    Liebe Grüße

    HP

    Attachments:
    #73395 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Ja, so sehen die Lieben aus …… :maul:

    #73400 Antworten
    janfo
    Moderator

    @Diana
    Richtig erkannt, Ackerhummel ;)

    @Torsten
    Der Ligusterfalter ist ja eine Pracht, schöner Fund! Schmetterling

    @Eckhard
    Auch mit Hummelklappe ist kein 100%iger Schutz gegeben, musste ich diese Saison auch leidvoll erfahren. Denke das ist ist Ordnung, doch natürlich erhöhtes Risiko daher machen Kontrollen neben dem Lavendel wohl Sinn, solange sie das Nest nicht stören. Ich hab ja einen belüfteten Vorbau, da brauche ich die Klappe nicht aufzumachen. Kühle auch eher mit Kühlakkus wenn es mal über 32°C Außentemperatur hat.

    @Kerstin
    Hast du genau geguckt, dass keine Wachsmotten im Nest sind? Auch nicht außerhalb irgendwo?

    @HP
    Sieht für mich aus wie eine Hummel-Wachsmotte (Aphomia sociella). Zum Vergleich:
    Hummel-Wachsmotte (Aphomia sociella)

    Kleine Wachsmotte (Achroia grisella)

    Große Wachsmotte (Galleria mellonella)

    lg Jan

    #73401 Antworten
    Kerstin

    @janfo ja eigentlich schon u. mir ist nichts aufgefallen….konnte nur mehr 4 lebende Arbeiterinnen sehen u. auch die Königin ist irgendwie weg.

    #73402 Antworten
    janfo
    Moderator

    Hört sich ähnlich an wie bei mir, bei mir waren es allerdings Wachsmotten.
    Hast du das Nest sehen können? Nektartöpfchen etc.?
    Könnte auch sein, dass das Nest, wenn auch recht früh, seinem natürlichen Ende entgegen gegangen ist, wann war die Ansiedlung? Gartenhummelnester sind ja innerhalb von ca. 70-100 Tagen durch.

    #73403 Antworten
    Kerstin
    Forenmitglied

    Ja ich konnte das Nest sehen u. es war recht klein für das, dass die Ansiedelung Mitte April war…..Jungköniginnen konnte ich auch noch keine sehen aber es sind noch ein paar recht große verschlossene Waben da, die für mich wie kurz vor dem Schlüpfen von neuen Hummeln aussehen –  vielleicht ja auch von Königinnen.

Ansicht von 15 Beiträgen - 1,471 bis 1,485 (von insgesamt 1,648)
Antwort auf: Hummelsaison 2022
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