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Harry: hummelzucht

> Hummelzucht:
> Hummeln für Gewächshäuser
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> Don Griffiths und Ewert Jan Robberts beschäftigen sich seit einiger Zeit mit dem Einsatz von Hummeln für die Bestäubung von Tomaten in Gewächshäusern [2]. Tomatenzüchter sind bereit, einen hohen Preis für Hummelvölker zu bezahlen, da Hummeln die Blüten der Tomatenstauden effektiver bestäuben als Honigbienen oder zitternde “elektrische Bienen”. Die Hummeln schwingen – im Gegensatz zu den Bienen – ihre Flügeln mit einer hohen Frequenz, so daß der Pollen von den Tomatenblüten abfällt und übertragen werden kann. Das Ergebnis ist eine wirkungsvolle Bestäubung.
> Die gewerbliche Zucht von Hummelvölkern ist allerdings sehr aufwendig. Dies liegt zum einen an den Schwierigkeiten, Hummeln das ganze Jahr über durch Zucht für die Bestäubung bereitzustellen und damit die Tiere entgegen ihren natürlichen Lebensgewohnheiten zu halten. Zum anderen ist es wichtig, das ganze Jahr über eine gleichbleibende Qualität der Völker zu gewährleisten. Die ganzjährige Züchtung kann durch eine künstliche Überwinterung von begatteten Königinnen erreicht werden, indem man sie mit Kohlendioxid begast. Dieses Verfahren, unterstützt durch den Einsatz von jungen Honigbienen (Arbeiterinnen), regt die Königinnen zur Eiablage an.
> Auch Züchter anderer Treibhausgemüse (beispielsweise Auberginen, Paprika oder Erdbeeren) setzen Hummelvölker für die Bestäubung ihrer Pflanzen ein. Für den Einsatz im freien Feld wird von diesen Völkern bisher noch kaum Gebrauch gemacht.
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> das Hummelmännchen der Art “Dunkle Erdhummel” vor der Paarung den Stachel der Hummel-Königin herauszieht? Dies scheint jedoch dieser nichts auszumachen, denn es übernimmt ohne weiteres nun die Spermien des Männchens…
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> Hummeln “leergesaugte” Blüten markieren? Damit wollen sie später kommenden Artgenossen mitteilen, daß es hier nichts mehr zu holen gibt.
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> Hummeln, die erkrankt sind, dies spüren und sich sowenig wie möglich im heimatlichen Nest aufhalten, um andere nicht anzustecken?
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> Hummeln bereits ab einer Außentemperatur von plus 3 Grad Celsius ausfliegen und auf Nahrungssuche gehen? Sie zählen damit zu den ersten Bestäubern von Blütenpflanzen nach einem langen Winter… Vor dem Ausflug “heizen” sie sich im Nest durch einen simulierten Flügelschlag (die Flügel sind in dieser Zeitspanne von der Flugmuskulatur “getrennt”) auf ca. 33 Grad auf…
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