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uta: Flugunfähige Hummel – Milbenbefall

>>>> bereits vor ca. zwei Wochen habe ich eine flugunfähige Hummel gefunden. Diese lebt
>>>> seitdem bei mir in einem “umgebauten” Schuhkarton. Genaueres hier:
>>>> http://www.cooperdesigns.de/news/102.html
>>>> Also Milbenbefall tötet eine schwache Hummel….. und egal ob starb ob schwach.. die Milben müssen weg….
Da Hummeln wie Bienen
auch mit Oxalsäure oder Ameisensäure (vom Imker) verdünnte Lösung zum Sprühen, behandelt werden können um die Milben zu entfehrnen, was das wichtigste überhaupt darstellt….
Ich habe gerade eine schwache Königin am 11.03.16 in meinem Hof gefunden, welche auf dem Rücken starr lag.
in der Wärme des Hauses und mit einer Zuckerlösung (30 C nicht wärmer mit Wasser und Zucker )auf dem Löffel, konnte sie sich schnell stärken. Milben haben sich nicht gezeigt…erstmal, aber haben sich unter den Wachsklappen versteckt.. Ein Tag später sind sie schnell über ihren Körper gelaufen….wenn ich diese nun nicht entfehrne werden sie schlimmes anrichten. Die Hummel wird sterben.
Da nur die Königin da ist und noch keinen Staat gegründet hat, wäre es empfehlenswert, sie zu isolieren (vom Imker Königenzange aus Plastik) und zu überlegen evtl mit kleinem Pinsel (Feiner Naturhaarpinsel wie es ihn für Aquarellfarbe zu kaufen gibt… den feinsten!) verdünnte Oralsäure den Körper einpinseln..oben unten… vorsichtig oder besprühen.. dann wäre der Fühler und Kopf aber mit besprüht, ich weiß nicht ob es so gut wäre…?.. danach in ein Glas mit Deckel und Luftloch, auf ein trockenes weißes Tuch setzen und dunkel stellen bei Zimmertemperatur, die Hummel beruhigt sich im dunkeln und die Milben fallen hoffentlich bald ab…. oder verlassen die Hummel…. so hoffe ich….

Meine Frage: was kann ich für diese Hummel zukünftig tun, was wäre das beste für sie?
>
>Hallo Petra,
>
>leider kann ich dir nur angelesene Infos präsentieren, da ich nur aufpäppele und das auch erst seit kurzem. Den Fall einer flugunfähigen Königin hatte ich noch nie.
>
>Ich glaube, dass zuerst die Milben weg müssen.
>
>Mit einer ruhigen Hand, einer Lupe und einer passenden Pinzette könnten die Milben anscheinend entfernt werden.
>Wenn du dich daran wagen willst, hier eine kurze Beschreibung mit Foto:
>[http://www.harry-abraham.homepage.t-online.de/Wachsmotten.html Wie man Milben von Hummeln entfernen kann]
>
>Die Pinzette ist eine mit sehr spitzen Enden und anscheinend mit einer ungeriffelten Greiffläche. Vielleicht gibt es die im Baumarkt. Bestimmt aber im Fachhandel für Industrie und Handwerk.
>
>Eine Einwegspritze gibt es umsonst oder für wenig Geld in der Apotheke. Das Loch für die Pinzette ist schwerer herzustellen.
>Man braucht z. B. ein scharfes Messer und das Material der Spritze ist nicht wirklich berechenbar, so dass man sich beim einschneiden des Loches schnell sehr verletzten kann.
>Am besten das Loch mit einer Rundfeile einfeilen, falls so ein Werkzeug vorhanden und mit einer Messerspitze dann die nach innen stehenden scharfen Grate vorsichtig entfernen.
>Bohren wäre eine alternative, aber die Wände einer solchen Spritze sind sehr rutschig. Man müsste schon einen Bohrständer bzw eine Standbohrmaschine haben.
>Soweit die Theorie.
>
>Ich würde mir die Feinarbeit mit der Pinzette allerdings nicht zutrauen und vermutlich jemanden mit einer ruhigeren Hand und Hummelerfahrung suchen. Ich denke an Leute, die so viel mit Hummeln zu tun haben, dass sie sich zutrauen Hummelnester umzusetzen. Dazu würde ich Feuerwehr, Gemeindeverwaltung oder Nabu anfragen.
>
>Für den Fall dass die Königin nach der Entfernung der Milben immer noch nicht fliegen kann, könnte dieser Artikel weiterhelfen:
>
>[http://www.bombus.de/Winterhummel.aspx Indoor-Hummelhaus mit angebautem Miniatur-Freigehege]
>
>Lt. Artikel muss irgendwo im Forum eine nähere Beschreibung zum Aufbau und Betrieb der Anlage existieren. Zugegeben, das Szenario passt nicht exakt auf deine Situation.
>
>Ich hoffe, dass sich noch Hummelfreunde melden, die Erfahrungen mit Milben an “Laufhummeln” haben.
>
>Ich wünsch’ dir alles Gute.
>
>Bulli
>
>PS: Bald gibt’s wieder sonnige Tage. Geschlossene Kartons mit Hummeln drin nicht in die Sonne stellen. Das Innere kann sehr schnell zu heiß für Hummeln werden.
>- Nur zur Sicherheit angemerkt –

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