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Harry: Fliegengitter für Hummelnistkasten

Hallo Hans,

halte das ablegen von Wachsmotteneiern, außerhalb des Nestes auch für rein spekulativ. Ob die Eier in Ritzen abgelegt und bei warmem Wetter aus ihnen Maden schlüpfen können, ist irgendwie vorstellbar. Bewiesen ist es nicht.
Das sich eine Wachsmotte durch ein Quadrat von 2×2 mm (macht eine Diagonale von ca. 2,8 mm) ist nach genauer Betrachtung doch sehr unwahrscheinlich.
Auf dem nachfolgenden Bild ist ein Quadrat 3×3 mm und 4 solche benötigt eine Motte wohl um durchzukommen.

Edelstahldrahtgewebe 100 x 100cm mit einer Maschenweite von 1,1 mm und 0,45mm Drahtstärke
Kosten 45,50 € Also recht teuer wie Du schon geschrieben hast.

Bei der Doppelschrägklappe muss ich Dir vollkommen Recht geben. Sie sperrt den Zugang nicht genügend.

Der dunkle Eingang ist ein ideales Versteck für Wachsmotten und beim nächsten öffnen der innen liegenden Klappe ist die Wachsmotte drin.
An dieser Stelle möchte ich noch mal Armin Krenz http://www.arminkrenz.de/ danken, der seinen Erfindergeist in Sachen mechanischer Wachsmottensperre eingebracht hat und ich durch ihn angeregt wurde daran mitzuarbeiten.
Auf dem folgenden Bild ist eine Doppelklappe abgebildet. Der Eingang links wird nur von ca. 20 % der heimkehrenden Hummeln genutzt. 80% der Hummeln wollen da rein wo sie raus gekommen sind.

Aus diesem Grunde verwende ich nur noch die Einlochklappe.
Sie ist sehr leicht, ähnlich einem Blatt und kann nach einiger Übung von einer Hummel angehoben werden. Sie schließt bündig ab ist einfach aufgebaut und bietet keine Versteckmöglichkeiten für Wachsmotten. Eine Pendelklappe die von mir auch ausprobiert worden ist, hatte den Nachteil, dass sie manchmal klemmte und Irritationen bei zurückkehrenden und abfliegenden Hummeln erzeugte.
Das Spiel um frei pendeln zu können, muss ja mindestens so groß gehalten werden, dass sie nicht klemmen kann.
Einlochklappe:

Auf Deine Entwicklung der Pendelklappe bin ich sehr gespannt.

Gruß Harry

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