Christian: Steinhummelnest umgegraben :-( Was nun

Hi,
muss Dir leider auch erstmal sagen, dass der Kasten und das Füttern sinnlos sind, ohne Queen und Wabe.
Es ist vermutlich schwer zu sagen, wo das Nest tatsächlich ist. Wenn die Hummeln durch nen Mausgang hingelangt sind, wer weiß wie lang der war.
Ist ein Strauch in der Nähe, so dass im Wurzelwerk das Nest verborgen liegen könnte?

Würde mal schauen, ob die Hummeln, die außen sind, irgendwo vermehrt versuchen in den Boden zu gelangen. Da ist vermutlich der Eingang gewesen. Wenn sie da in nem Loch verschwinden, dann nix mehr machen. Dann haben sie den Zugang neu freigeschaufelt.
Wenn nicht, dann würd ich versuchen mit ner Kelle, oder nem Spaten da vorsichtig die Erde abzutragen, bis Mutterboden kommt. Also Boden, den ihr noch nicht umgeschichtet habt. Da dann das Mausloch suchen. Ist aber sehr müßig.

Sollten die Hummeln nicht nen Punkt ansteuern (was anzunehmen ist, weil nun die Orientierung fehlt) würd ich auch mal die Umgebung absuchen, ob irgendwo anders ein neuer Zugang von den Hummeln entdeckt wurde. Es ist ja vermutlich ein altes Mausnest, das normalerweise mehrere Zugänge hat. Wir haben im Forum auch immer wieder Anfragen, weil Steinhummeln in den Hausbereich gelangen. Die scheinen recht findig zu sein, was neue Wege anbelangt.

Bist Du sicher, dass ihr das Nest nicht zerstört habt? Mein Steinhummelnest ist sehr klein. Da würde ein Spatenstich genügen, um es umzuschichten. Das müßt ihr leider auch mit Bedenken.

Wär schön wenns ech gelingt das Volk zu retten.
Kannst Du so in wei Wochen mal antworten wie es ausging? Wir geben des öfteren Tips, erfahren aber selten, ob Aktionen erfolgreich aren oder nicht. z.B. ist mir Dein Fall noch nie selber unter gekommen. Meine, man lernt nie aus.

Viel Erfolg.

Christian

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Christian: Jungkönigin bei Steinhummeln

Hi,
nach Erdhummel und Wiesenhummel gibts nun auch bei meinen Steinhummeln Jungköniginnen:
[img:http://www.pictureupload.de/originals/59610/260710170444_sonstige_steinhummelk__nigin.jpg]
Allerdings wäre das ohne Mottenbekämpfung mit nem Bazillus nicht möglich gewesen. Denke auch, dass die Zufütterung den Erfolg steigern wird. Wieviel es im Ende sein werden weiß ich noch nicht. Werde erst die Puppenwiegen zählen, wenn das Volk abgestorben ist. Wie geschrieben, ich öffne die wabe nicht so gerne.
Die Besiedlung des Kastens ist ja erst am 11. Mai erfolgt, nachdem die erste Steinhummelqueen aufgegeben hat.

Jetzt fehlen nur meine Ackerhummeln. Aber da kontrolliere ich erst in einer Woche

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Martin: Steinhummelnest umgegraben :-( Was nun

>Hallo liebe Hummelfreunde – und freundinnen,
>haben ein kleines Problem. Gestern habe ich in meinem garten, der total verwahrlost wurde, den Boden umgegraben, um das Unkraut rauszureißen und den Boden zu ebnen. Dabei hat meine Kollegin irgendwo ein Steinhummelnest erwischt. Wir haben es erst später bemerkt, als so 15 oder 20 Hummeln panisch herumschwirrten und den ganzen Nachmittag einen Eingang suchten, wo keiner mehr war.
>Ich hätte vorher schauen sollen, aber jetzt ist es wie es ist :-(
>Heute hab ich so einen Hummelholzkasten mit Streu und Einflugrohr gebaut und eingegraben, und zu meiner Freude sind auch schon welche reingekrabbelt.
>Heute ist mir plötzlich aufgegangen, dass ich ja das Nest/die Eier/ die Königin nie gesehen respektive erkannt habe.
>Hab ich das eingegraben? Können sich die Hummeln selbst wieder ausgraben?
>Welche Zeit ist jetzt für die Hummeln? Also wie entwickelt wären die Eier jetzt?
>Und was passiert, wenn nur Arbeiterinnen übrig sind?
>Kann/soll ich Zuckerwasser füttern?
>Was soll ich machen, um Wiedergutmachung zu leisten?
>
>Vielen Dank für eure Tipps und liebe Grüße

Hallo

Der Kasten ist nett gemeint, bringt aber nur was, wenn du dort das Originalnest (Waben mit Königin) hineinverfrachtest. Der Staat funktioniert nur, wenn die Königin da ist und Brut zu versorgen ist. Da du nicht weißt, wo das Nest eigentlich ist, würde ich mal auf der umgegrabenen Fläche gucken, ob und wo jetzt noch Steinhummeln herumfliegen. Ob sie sich ausgraben können, weiß ich nicht, hängt aber sicher auch mit der Bodenbeschaffenheit zusammen.

Wenn sie inzwischen wieder irgendwo verschwinden und wieder ausfliegen, also “normaler” Flugverkehr herrscht würde ich garnichts tun und den Bereich um das Einflugloch einfach nicht weiter bearbeiten.

Grüße,
Martin

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Johanna: Steinhummelnest umgegraben :-( Was nun

Hallo liebe Hummelfreunde – und freundinnen,
haben ein kleines Problem. Gestern habe ich in meinem garten, der total verwahrlost wurde, den Boden umgegraben, um das Unkraut rauszureißen und den Boden zu ebnen. Dabei hat meine Kollegin irgendwo ein Steinhummelnest erwischt. Wir haben es erst später bemerkt, als so 15 oder 20 Hummeln panisch herumschwirrten und den ganzen Nachmittag einen Eingang suchten, wo keiner mehr war.
Ich hätte vorher schauen sollen, aber jetzt ist es wie es ist :-(
Heute hab ich so einen Hummelholzkasten mit Streu und Einflugrohr gebaut und eingegraben, und zu meiner Freude sind auch schon welche reingekrabbelt.
Heute ist mir plötzlich aufgegangen, dass ich ja das Nest/die Eier/ die Königin nie gesehen respektive erkannt habe.
Hab ich das eingegraben? Können sich die Hummeln selbst wieder ausgraben?
Welche Zeit ist jetzt für die Hummeln? Also wie entwickelt wären die Eier jetzt?
Und was passiert, wenn nur Arbeiterinnen übrig sind?
Kann/soll ich Zuckerwasser füttern?
Was soll ich machen, um Wiedergutmachung zu leisten?

Vielen Dank für eure Tipps und liebe Grüße

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Michel: Hitzekrüppel

Sowas kann passieren, bei zu größer Kälte und Hitze. Manchmal aber auch durch Parasitenbefall oder einfach aufgrund des Alters der Altkönigin.

Letztes Jahr hatte ich ein Nest, wo es ohne Kälte und Hitze bzw. Parasitenbefall viele Jungköniginnen erwischt hatte, Krüppelflügel und auch seltsame Farbvarianten. Das Nachbarnest, ebenfalls Erdhummel, hatte dieses Problem nicht…

Dieses Jahr habe ich bisher keine Jungkönigin mit derartigen Fehlbildungen gesehen, die Tiere sind alle kraftvoll und gesund…

Vg,
Michel

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Christian: Hitzekrüppel

Hi,
gestern sah ich eine junge Königin meiner Dunklen Erdhummel mit verkümmerten Flügeln. Nachdem ich bereits so eine Arbeiterin gesehen hatte, befürchtete ich, dass es auch die Geschlechtstiere erwischt. So etwas ist ja die Folge von zu großer Hitze. Hab das Tier zurück in den Kasten und dabei zwei gesunde Königinnen auf der Wolle entdeckt. Könnt ihr das auch bei euch beobachten?
Mittlerweile schwirren auch zwei Drohnen meiner Erdhummel im Garten herum: Lieblingsblume: Stockrose.

Christian

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Martin: Jetzt gehts ins Detail

[img:http://www.bildercache.de/bild/20100724-104533-229.jpg]

Ja, langer Rüssel und geht nur an die Wilde Karde und den Gelben Fingerhut. Also kanns fast nur Gartenhummel sein.

>So, dann denke ich, dass einer Deiner Kandtdaten ermittelt ist.

Bei dem war ich mir ja relativ sicher. Die anderen vier sind das Problem. :)
Die ließen sich leider auch nicht so schön fotografieren. :(

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Christian: Vorderansicht Nr. 1

Hi,
für mich eindeutig ein Drohn: lange Fühler, weiße Haare im Gesicht.
Wenns stimmt, dass es eine Gartenhummel ist und die Färbung große Unterschiede aufweißen kann. (Hab gerade wieder einen Drohn der G-hummel gesichtet: Dunkler gefärbt als auf Deinen Fotos): könnte man pauschal für alle vier sagen: Gartenhummeldrohn?
Bin mal gespannt was die anderen meinen.

Christian

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