Hummelhäuser von Doris

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Dieses Thema enthält 9 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Doris vor 3 Wochen, 3 Tagen.

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  • #3260 Antwort

    Doris
    Teilnehmer

    Hallo, hier nun meine Startvorbereitungen für 2017.
    – Pension 1-8 sind aus OSB-Platten
    – Nr. 9 ist eine eigene Kreation nach dem Modell von Hr. Gebsattel
    – Nr. 10 ist in Arbeit
    – Nr. 11-77 sind die aufgepeppten Styroporkästen von Hr. Abraham
    – 3 Kästen für Individualisten (2 Fotos)
    – ein Foto von einem vorbereiteten Innenkarton
    – Fotos vom Imbiss-Umbau für 2017, davor hat sich eine Jungkönigin eingegraben
    – künftiger Hummelstand, das Dach ist noch eingelagert
    – mein Insektenhotel im Winter

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    #3280 Antwort

    Stefan
    Keymaster

    Hallo Doris!

    Deine Häuser sind so liebevoll gestaltet, ich habe den Beitrag deshalb verschoben, das ist wirklich einen eigenen Forenbeitrag wert. ;-)

    Ich glaube, da fehlen noch ein paar Fotos, oder irre ich mich?

    Das Haus Nr. 9 ist so eine Kunststoff-Box aus dem Baumarkt, oder? Auch eine interessante Lösung. Da wasserdicht könnte man so etwas halb eingraben und somit für Erdhummeln interessant machen. Nur so eine Idee.

    Allgemein würde ich – so lange die Hummelhäuser noch nicht besetzt sind – die Klappe öffnen und rund um das Eingangsloch noch Moos drapieren. Das lockt Hummeln an, so meine Erfahrung. Auch den Platz vom Anflugbrett bis zum Loch würde ich mit Moos angleichen. Dann sehen die Hummeln den Eingang besser. Ist eine Königin drin, kann man das alles wieder weg machen und die Klappe langsam schließen.

    Bei den letzten beiden Fotos denke ich direkt an Baumhummeln. Hänge die in 2-5 Meter Höhe auf und ich garantiere Dir dass da Baumhummeln einziehen. Das geht gar nicht anders! Baumhummeln lieben Vogelnistkästen und Baumhöhlen, die zieht das magisch an.


    .
    Standort: 398 m

    #3294 Antwort

    Doris
    Teilnehmer

    Hallo Stefan, danke für´s Lob.
    Ja. Du hast recht. Einige Fotos habe ich im Forum gelöscht, da ich den Koppert-Kasten auf Empfehlung umgebaut habe, so dass nicht mehr alle Anfluglöcher in dieselbe Richtung zeigen. Auch die Pappkkartons habe ich umgestaltet. Sinn und Zweck der Übung sollte sein, wenig bzw. kein Licht in die Nistkartons gelangen zu lassen. Nun sind die Kartons an den Ecken mittels Metall-Eckstreben verstärkt, oben zum Zuklappen. Die Anzuchtdeckel habe ich beibehalten.
    Ich kann den Beginn der Saison kaum abwarten-zumal schon noch ein paar zusätzliche Ideen umgesetzt worden sind.
    Die Ideen für die individuellen Nistkästen sind mir spontan gekommen, nachdem wir in unserem Garten im hinteren Bereich- getrennt durch eine hohe Thuja-Hecke- den Platz für Piepmätze gedacht haben, so dass wir größtmöglich Fress-Konkurrenz vermeiden wollten. Auch die Winterfütterung der Vögel findet im hinteren Bereich des Gartens statt.
    Ich bin ja erst seit letztem Jahr intensiv dabei, für die Brummer Haus und Heim anzubieten. Im vergangenen Jahr habe ich von einem Nachbarn, der seine Fläche nicht mehr bewirtschaften konnte, einen Koppert-Kasten mit 3 Völkern übernommen. Ich weiß, dass die Problematik Zuchthummeln umstritten ist. Aber im Moment der Entscheidung haben mir einfach die Hummeln leid getan. Bis zum späten Herbst waren die Hummeln unterwegs. Die anderen 4 Abraham–kästen blieben m.E. vom Konkurrenzkampf verschont. Na mal sehen, was in diesem <jahr so alles im Garten passiert.
    LG Von Doris

    #3341 Antwort

    Doris
    Teilnehmer

    Das erste Foto zeigt Holzarbeiten. Die kommen an meinen Hummelstand und an den „Fresstempel“ – hoffentlich können die dicken Brummer lesen (ha,ha)!
    Das zweite Foto zeigt Maja und Willi (aus Sperrholz), noch in der knuffigen alten Form.
    Diese Zwei werden das Wildbienenhaus verschönern.

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    #3740 Antwort

    Doris
    Teilnehmer

    Hallo,
    am letzten Samstag hatte ich ja berichtet von der ersten Hummel-Sichtung im Garten. Leider hat sie nur ihren „Tank“ gefüllt und war dann wieder weg. Hier gibt´s im Anhang nun Gartenimpressionen incl. meiner aufgestellten Hummelhäuser. Die ersten zwei Bilder zeigen meine Eigenkonstruktion-einen Hybridkasten. Er steht gut getarnt im Vollschatten zwischen Thermokomposter und einem Gartenhaus. Haus Nr. 9 ist eine Variante, angelehnt an das Modell Gebsattel. Sieben Styroporkästen sind empfehlungsgemäß in Sand eingegraben. Obenauf mit Rindenmulch abgedeckt wg. des Spritzwassers an der äußeren Kastenwand. Bin ganz gespannt wie die Saison läuft. Die 8 Kästen aus OSB stehen bezugsbereit im Hummelstand. Ganz oben drin stehen die zwei umgebauten Kästen von Westfalia. Und links neben dem „Imbissstand“ habe ich den Koppertkasten platziert, der selbstverständlich komplett neu hergerichtet wurde. Übriggeblieben vom Original ist nur noch der äußere Karton.
    Die für Acker- oder Baumhummeln angebrachten Kästen habe ich noch nicht fotografiert.
    Ich hatte ja mal berichtet, dass ich mit den Nachbarn abgesprochen habe, dass ich keine Vogelnistkästen mehr einsetzen werde. Sie geben nun den Piepmätzen Obdach und bei mir dreht sich alles um Hummeln. Ich bin schon am Überlegen, evtl. die Futterstellen bei Bedarf mit einem Netz zu sichern. Mal sehen.

    Für unseren Garten ist es das erste volle Jahr nach hummelfreundlicher Umgestaltung. Natürlich ist alles noch nicht so üppig gewachsen, aber nach meinem ersten Einsatz letztes Wochenende war doch schon zu sehen, dass viele der Stauden langsam aus der Winterruhe erwachen. Im letzten Jahr hatte ich einigen mir unbekannten jungen Pflänzchen die Chance gegeben, richtig groß zu werden. Glücklicherweise – es handelte sich um patagonisches Eisenkraut. Ich habe alles über den Winter stehen lassen in der Hoffnung, dass sich für dieses Jahr wieder recht viele ausgesamt haben. Das war der Hummeltreffpunkt in meinem Garten schlechthin. Wie heißt es so schön: Auch ein blindes Huhn findet ….
    Nie im Leben hätte ich gedacht, dass es sowas wie Hummelfieber geben könnte. Aber wenn´s einen erwischt ist man machtlos.
    So, jetzt die Fotos. (Stefan, falls die nicht richtig rum sein sollten würdest Du bitte korrigieren?)

    Ich drücke Euch allen die Daumen, dass es bald los geht mit den pelzigen Brummern.

    LG von Doris

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    #3750 Antwort

    Stefan
    Keymaster

    Hallo Doris!

    Einfach Wahnsinn, wie viel Arbeit und Liebe zum Detail da drin steckt. Jetzt müssen nur noch die Hummelköniginnen kommen. Aber bei der Anzahl an Nistmöglichkeiten hast Du diese Saison sicher 5 oder 10 Nester oder gar mehr.

    Ich tippe mal, einfach so aus Spaß an der Freude, darauf dass die Abraham-Kästen als erstes besiedelt sein werden. Der Nesteingang ebenerdig ist ideal für Erd- und Steinhummeln z. B.

    Viel Glück damit und: Halte uns bitte aktuell! :-)


    .
    Standort: 398 m

    #5502 Antwort

    Doris
    Teilnehmer

    Hier mal einige Impressionen aus meinem Garten.
    In diesem Jahr hatte ich Saatgut zum Anlegen einer Wiese mit Trachtpflanzen bestellt. Bisher sind die Samen recht gut aufgelaufen. Vorher wurde die große Fläche nicht bewirtschaftet. Im März haben wir gründlich vertikutiert und dann gesät. Normalerweise kam alle 4 Wochen der Rasenmäher zum Einsatz. Bis nun eine richtige Blumenwiese entsteht, muss man mutig die Zeit abwarten.
    Büschelschön, Inkarnatklee, Borretsch sind derzeit Lieblingsspeise für die Hummeln und Wildbienen. Zum Futtern finden sie reichlich.
    Habe im Garten ein extra Beet für Kräuter-auf den Blüten ist den ganzen Tag Betrieb. Hier wird nicht geerntet!
    LG von Doris

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    #5514 Antwort

    Stefan
    Keymaster

    Hallo Doris!

    Ganz toller Garten, sehr vorbildlich!

    Du hast ja gefühlt 100 Hummelhäuser am Start. Wie viele Ansiedlungen hattest Du denn dieses Jahr und wie viele Nester davon sind „fertig“ geworden, also haben Geschlechtstiere hervorgebracht? Kannst Di ein bischen was schreiben zu Deinen experimentellen Hummelhäusern?

    Bei mir war das Hummeljahr eher unterdurchschnittlich. Ich hoffe bei Dir war es besser?


    .
    Standort: 398 m

    #5519 Antwort

    Bulli

    Hallo Doris,

    deine Hummelkästen sind toll überwuchert worden.
    Ich überlege welche Bienen sich in den Kokosnuss-Häuschen wohl fühlen könnten. :-)
    Der Nistkasten aus der Plus MiniBeute war dieses Jahr auch belegt?
    Wieviel Ärger haben die Ameisen gemacht? Ich sehe da einen Nistkasten mit „Wasserbassin-Schuhen“.

    Ein wunderschön wilder Garten.

    Viele Grüße Bulli

    #5523 Antwort

    Doris
    Teilnehmer

    Hallo Stefan und auch hallo Bulli (schön mal wieder was von Dir zu lesen),
    ich versuche mal, nacheinander zu antworten.
    In diesem Jahr waren im Garten im Einsatz:
    8 Nistkästen aus OSB-Platten
    7 Kästen von H. Abraham
    2 Kästen aus Siebdruckplatten
    1 Mini-Plus-Beute
    1 Hybrid-Kasten
    3 Angebote im Koppert-Kasten
    3 Holz-Kästen zum Aufhängen (Angebot für Baumhummeln)
    1 Blumentopf-Kasten, halbunterirdisch (Eigenkreation)
    Belegt waren:
    Mini-Plus (Umsiedlung aus einer Rettungsaktion, 150 km entfernt), dkl. Erdhummel, Volk ca. 300 Tiere
    1 Abraham-Kasten, Selbstansiedlung, dkl. Erdhummel, ca. 200 Tiere
    4 OSB-Kästen, Königinen eingesetzt, dkl. Erdhummel, jeweils ca. 300 Tiere
    2 Siebdruck-Kästen, Königinnen spät eingesetzt, dkl. Erdhummel, sind noch aktiv, jedoch nur noch wenig
    Flugbetrieb, 1 Kasten ca. 250 Tiere, 1 Kasten ca. 200 Tiere,
    aus beiden Kästen sind dicke, große Jungköniginnen überall auf dem Gartenboden unterwegs
    1 Blumentopf-Kasten, Selbstansiedlung, belegt mit einem kleinen Wiesenhummelvolk
    hier waren nur wenige Jungköniginnen zu bemerken
    Ich muss sagen, dass mir die Unterscheidung immer noch schwer fällt, aber auch das wird mit der Zeit besser.
    Das Hybrid-Haus, welches ich gem. Bulli´s Tipps gefertigt hatte, blieb leider leer.
    Auch die hängenden Kästen blieben leer. In einem hatte eine Hornisse gebaut, war ihr dann aber doch zu klein.
    Als im Frühjahr der Kälteeinbruch kam, blieb unsere Region größtenteils verschont. Ich hatte die Kästen in Decken eingepackt und nachts Rotlichtlampen und Terrassenstrahler verwendet. Somit konnten alle Völker erfolgreich ihren Job machen. Ganz heimlich tat unsere „Dicke Tilla“, die Selbstansiedlung im Abraham-Kasten. Von ihr war zuerst selten was zu sehen und schwupps war schon der erste Schwung Mini-Hummeln am Fliegen.

    Kurioserweise hatte ich überhaupt nicht mit der Belegung meines Blumentopfes gerechnet. Weit gefehlt. Der Pott stand in einer Ecke fast hinter dem Hummelstand. Eine Wiesenhummel hat das Angebot für sich und ihr Volk genutzt.

    Nun noch zum Mini-Plus-Kasten. Darin fand ja ein umgesiedeltes Volk ein neues Zuhause. Erst war ich stark am Zweifeln, ob das gelingt. Aber glücklicherweise ging alles gut und das Volk hat sich prächtig entwickelt.
    Mir gefallen diese Kästen sehr gut. Kommendes Jahr will ich daraus mal eine unterirdische Variante einsetzen. Steht schon fertig in meiner Hobbywerkstatt.

    Die letzte Frage nach den Ameisen will ich nun auch noch beantworten.
    Als die Kästen am Erdboden „in den letzten Zügen“ lagen, haben Ameisen die Kästen für sich entdeckt; jedoch nicht übermäßig viel. Ich nehme an, dass die Wächterinnen ihren Job vernachlässigt haben.
    Im Hummelstand waren erst Ameisen da, als ich zufüttern wollte. Die OSB-Kästen hatten ja je ein Glasröhrchen dran. Das habe ich dann abgeschraubt und es gab nur noch am Imbissstand Zuckerwasser. Der war gut geschützt mitttels Insektenleim.
    Momentan bereite ich die Kästen wieder für´s nächste Jahr vor. Ich möchte Standorte und Optik auf jeden Fall erhalten. Nur will ich die Styroporkästen etwas anders als bisher in die Erde setzen.
    Auch wird der Hummelstand umgebaut-aber das hatte ich bereits erwähnt.
    Nun ist es doch ein recht langer Text geworden. Zum Schluss noch ein paar Fotos vom Hunger und von meiner künftigen Wildblumenwiese.

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