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einige Videoaufnahmen zur Kürzung der Wartezeit auf die nächste Saison

  • Dieses Thema hat 7 Antworten und 4 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 1 Woche, 2 Tage von MarylouMarylou.
Ansicht von 8 Beiträgen - 1 bis 8 (von insgesamt 8)
  • Autor
    Beiträge
  • #50726 Antworten
    Frantisek Kuklik
    Forenmitglied
    Buchtip:

    Liebe Hummelfreunde,
    es gibt zur Zeit nicht mehr viel über Hummeln zu berichten, daher habe ich mir erlaubt einige Videos aus meinem Hummelgarten zusammenzustellen und im Web zu veröffentlichen. Vielleicht gefällt euch das eine oder andere davon:

    https://youtube.com/channel/UCSKOoUV0vuIwuPGuMu3pJcA

    Ich würde mich über ein kleines feedback sehr freuen.

    Grüße von František

    #50776 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Frantisek Kuklik   Habe mir einige Videos angesehen und bemerkt, dass Du die Hummeln mehrheitlich aktiv einsetzt. Was ist das genau für ein Ding und wie funktioniert das Fangen damit? Kannst Du das mal bitte näher beschreiben? Ich habe den Eindruck, dass die Hummeln weder nervös noch irritiert beim Einsetzen sind, was ich sehr positiv mitbekommen habe. Danke! :)

    #50777 Antworten
    osmia
    Forenmitglied

    Hi Martha, ich glaube er nutzt eine Streichholzschachtel. Wie er dort die Hummel rein bekommt weiß ich allerdings nicht. Mir würde die Hummel sicherlich beim Versuch, sie in die Schachtel zu setzen, abhauen. :D

    Frantisek wie bekommst du die Hummel in die Schachtel?

    #50801 Antworten
    František Kuklik

    Hallo Freunde,
    ich benutze tatsächlich eine Streichholzschachtel, hauptsächlich zum Transport, damit eine Hummel in der Hand bei warmem Wetter nicht durchnässt wird. Es bedarf einer gewissen Übung, eine Hummel aus einer Hand in die Schachtel zu bekommen, doch es lässt sich ganz gut bewältigen:
    Zunächst schließe ich eine in die Hände gefangene Hummel in meine Linke ein, dann hole ich eine Schachtel aus der Tasche und schiebe sie etwa zum 1/3 auf, anschließend halte ich die Öffnung der Schachtel gegen die Wurzel des Zeigefingers und den Damen und lockere die Öffnung, so dass die Hummel freien Weg aus der Handumschließung in die Schachtel erhält, sie wechselt dann freiwillig in die Schachtel hinein.
    Wenn ich eine Hummel zu hause in ein Gurkenglas fange, lasse ich die Hummel auf eine Gardine hinausklettern und schließe sie ganz einfach in eine Streichholzschachtel ein.
    Ist eine Hummel in der Schachtel drücke ich die Schachtel gegen das Flugloch und schiebe sie soweit auf, dass die Hummel gerade durchkommt, dann fixiere ich die aufgeschobene Schachtel mit einem Stein und warte etwa 1 Minute mit der Kontrolle. GGf. verdunkle ich das ganze mit einem Tuch. Höre ich kein Sirren beim Schließen der Schachtel, dann wechselte die Hummel in den Kasten, andernfalls warte ich mit einer weiteren Kontrolle nochmals eine Minute, in der Regel ist die Hummel dann im Kasten. Anschließend stelle ich ein Gitter vor das Flugloch, um Übersicht zu haben, ob bzw. wie lange eine Hummel im Kasten bleibt.
    Das ganze funktioniert, weil ich keine Klappe benutze.
    Gruß
    František

    #50802 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    @Frantisek  Hallo!

    Danke für die ausführlichen Erklärungen. Tönt sehr professionell. Hummeln mit der Hand zu fangen braucht etwas Mut oder? Ackerhummeln sind die friedlichste Gattung unter den Hummeln und deshalb stechen die nicht so schnell? Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das kleine Volumen der Zündholzschachtel die Hummeln beruhigt und sie dann schnell mit dem “Sirren” aufhören. Machst Du das mit allen Hummeln so?

    Diese Methode setzt natürlich viel Gefühl voraus, um die Hummeln nicht zu verletzen, sonst wäre das sehr kontraproduktiv. Hast Du prozentuale Angaben von Erfolgen? :? Danke! 🙏

    #50804 Antworten
    Frantisek Kuklik
    Forenmitglied
    Beitragsersteller

    Hallo Martha
    irgendwie ist meine gestrige Antwort im Sande verlaufen, vermutlich habe ich es versäumt, mich anzumelden.
    Ich wende meine Methode mit der Streichholzschachtel generell – für alle bei mir ansässige Hummelarten. Eine Hummel in die Hände zu fangen ist eine durchaus schonende Praktik, normalerweise bei vorsichtiger Vorgehensweise bekommt die Hummel nicht mit, dass sie gefangen wurde, sie verhält sich als hätte sie im Labyrinth verirrt und sucht ruhig nach dem Ausweg. Auch die Umschließung in nur eine Hand nimmt sie mir nur selten übel, doch selbst wenn sie zusticht, wechselt sie in die Streichholzschachtel bereitwillig und beruhigt sich dort recht schnell. Hin und wieder lasse ich auch eine Hummel über ein Pappröhrchen in den Kasten krabbeln, insbesondere wenn ich sie im oder am Garten fange. Meine Art der Verfrachtung in den Kasten mit Hilfe der Streichholzschachtel kennst Du schon. Meine Erfolgsquote lässt allerdings zu wünschen übrig. Ich glaube, sie lag letztes Jahr bei 1:3. Von einem Forum-Mitglied in der Tschechei musste ich erfahren, dass er seine Hummelkästchen generell auf Anhieb besiedelt. Das ist mir unverständlich, denn die übliche tschechische Methode, eine Hummel zu fangen, ist die mit einem Netz, die Hummel wird dann in eine große vorne abgeschnittene Spritze eingeschlossen und mit Hilfe dieser Spritze in das Flugloch eingeschoben. Nicht nachahmungswürdig, oder? Es bleibt mir nur zu hoffen, dass seit der Erscheinung meines Buchs sich in dieser Hinsicht Einiges ändert. Wie fängst Du denn nistplatzsuchende Hummeln und wie verfrachtest Du sie in Deinen Kasten? Wo liegt Deine Erfolgsquote bei der Einnistung?
    Gruß František

     

    #50805 Antworten
    Martha
    Forenmitglied

    Hallo Frantisek,

    ich orientiere mich vorwiegend an der Natur und versuche es mit vorgetäuschten Mäuselöcher in die ich Röhrchen hinein stecke, die vorne verschlossen sind. Sobald die Hummel hinein krabbelt, verschliesse ich das Röhrchen, ziehe es aus dem Loch, öffne es vorne und lasse die Hummel so in die Einlaufröhre des Kastens spazieren. Erfolgsquote ca 1:5.

    Bevor ich aber aktiv werde, hoffe ich immer auf eine Selbstansiedlung. Die gelingt mehrheitlich bei Kästen, deren Eingang bodeneben ist.

    Das “Handfangen” ist mir aber nach wie vor sympathisch, so hat es auch Eberhard von Hagen gemacht. Bevor er die Hummel dann in den Kasten eingesetzt hatte, wurde sie noch mit Zuckerwasser gefüttert. Einmalig gut! Leider bin ich diesbezüglich ein Angsthase 😫. Och, wenn sie doch nur keinen Stachel hätte!

    Das “Netzfangen” finde ich auch ein absolutes no go. :winken:

     

    #50810 Antworten
    Marylou
    Forenmitglied

    @František  Sehr gute Idee mit den Videos zwecks Verkürzung der Wartezeit, obwohl meine Ackerhummeln momentan noch eifrig fliegen! Aber in der nachfolgenden hummellosen Zeit kommen dann schon Entzugserscheinungen auf, das ist bei Hummelfreunden eben normal … Danke für die interessanten Videos – immer wieder gerne gesehen!

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Antwort auf: einige Videoaufnahmen zur Kürzung der Wartezeit auf die nächste Saison
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