Eingang verengt

  • Dieses Thema hat 9 Antworten sowie 5 Teilnehmer und wurde zuletzt vor vor 7 Jahren von DorisDoris aktualisiert.
Ansicht von 10 Beiträgen – 1 bis 10 (von insgesamt 10)
  • Autor
    Beiträge
  • #5285
    hum
    Forenmitglied

      Moin….Ich habe heute entdeckt das meine Hummeln ihren Eingang deutlich verengt haben (unterirdischer Hummelnistkasten von Schwegler)

      Sie waren wirklich sehr fleißig.

      Foto/Video:
      #5287
      hum
      Forenmitglied
      Beitragsersteller

        Hier ein Video…

        #5291
        Stefan
        Admin
          • DE 84513
          • 398 m

          Hallo Poyenberg!

          Das ist eine ganz normale Sache und schützt z. B. vor großen Schnecken. Interessant dabei – da gebe ich Dir völlig Recht – ist die Geschwindigkeit mit der die relativ kleinen Hummeln so viel Material bewegen.

          Danke für das Video!

          #5293
          Bulli

            Die wollen ihr Nest vor irgendwas schützen.
            Zuviel Wind kann es nicht sein, weil der Kasten nur eine Öffnung hat und Durchzug darum nicht möglich ist.
            Es scheint mir nasse Erde zu sein. Fast als ob es vorher geregnet hat.

            Somit könnte Wasser in den Nistraum eingedrungen sein oder die Temperatur im Nistraum schnell gefallen sein.

            Ersteres wäre fatal (Nistmaterial tauschen, Trocknung ermöglichen durch zweites Lüftungsrohr auf der Gegenseite).
            Letzteres wäre eine natürliche Reaktion.

            Die Empfehlung für unterirdische Nistkästen ist sie in trockene Erde zu bauen, z. B. unter einem dichten Busch an einem leicht abschüssigen Hang.
            Eberhard von Hagen war wohl an der Entwicklung deines Nistkastens beteiligt, empfiehlt den Einsatz aber nicht mehr, weil es so viele Fehlerquellen gibt.

            Ich drücke die Daumen. bulli

            #5294
            Bulli

              Da fällt mir gerade auf, dass die Kleinen gut sind beim Unkraut jäten.
              :sat:

              #5299
              Detter
              Forenmitglied

                Heißen ja nicht umsonst Erdhummeln. :zwinker:

                #5301
                Doris
                Forenmitglied
                  • DE 39624
                  • 38 m ü. NHN

                  Zum Thema “Eingang verengt” habe ich eine Frage an Fachleute.
                  Eines meiner Erd-Hummelvölker verhält sich momentan wie im Frühjahr.
                  – Es sind recht kleine Arbeiterinnen unterwegs.
                  – Eine Wächterin kontrolliert den Eingang und damit auch die Klappe.
                  – Am Nesteingang wurde durch die geschlossene Klappe erst jetzt etwas verschmutztes Kapok entsorgt, so, als ob
                  zuviel Nistmaterial im Kasten wäre. Auch haben sie den Einlaufschlauch damit verengt.
                  – Einige junge Königinnen krabbelten (schon mal darüber berichtet) kopfüber unter der Klappe durch.
                  – Gestern und auch heute haben sogar kleine Arbeiterinnen versucht, auf dem Rücken liegend die Klappe zu
                  öffnen, um vollbepackt mit Pollen ins Nest zu gelangen.
                  – Selbstbau-Nistkasten besteht aus 9mm-Siebdruckplatten. Langer Einlaufschlauch (Teichschlauch) führt außen
                  von der Klappe in den Nistkasten (Pappkarton a la Hugo-Sprudel).
                  – ausreichend Lüftungslöcher vorhanden (3 Seiten a 4 Stck. 45mm)
                  – Nistkasten steht im Hummelstand.
                  – Karton ist trocken, das Nest ist sauber, keine Wachsmotten, kein Schimmel, kein anderes Ungeziefer ö.ä.

                  Ich als relativer Hummelneuling habe den Eindruck, als ob hier eine zweite Generation im selben Kasten
                  heranwächst. Das Hummeljahr hat ja auch in diesem Jahr relativ früh begonnen.

                  Aus diesem Volk sind vor einiger Zeit viele junge Königinnen abgeflogen und ich konnte mehrfach beobachten, dass sich dicke Hummeln unter unseren zahlreichen Sträuchern im Garten auf dem Rindenmulch krabbelten.
                  Nur erschließt sich mir solch ein Verhalten nicht wirklich, so dass ich Hilfe brauche.
                  Danke schonmal.
                  Freundliche Grüße von Doris

                  #5302
                  Stefan
                  Admin
                    • DE 84513
                    • 398 m

                    Alles in Ordnung bei Dir, optimal würde ich sagen!

                    Die letzte Generation Arbeiterinnen ist wahrscheinlich kleiner ausgefallen, weil es lange sehr heiß war.

                    Dass hier aber eine “neue Königin” gleich weiter macht glaube ich eher nicht bzw. habe noch nie etwas davon gehört.

                    Die jungen Königinnen kehren oft lange ins Nest zurück. Hatte schon mal bis Dezember welche im Kasten sitzen den sie scheinbar nur noch als Unterschlupf ansahen.

                    Dieses “herumkrabbeln” hast Du rund um das Hummelhaus, ich “auf” dem Hummelhaus. Ist also auch normal und jedes Jahr das selbe, jedenfalls bei Erdhummeln.

                    Glückwunsch, gleich im ersten Jahr alles richtig gemacht!

                    #5303
                    Wilhelm

                      Hallo Doris
                      ich vermute da eher dass die Arbeiterinnen immer weniger werden und noch einiges an Jungöniginnen im Nest vorhanden ist,die versorgt werden müssen. In diesem fall müßen die Stockhummeln wieder zum Pollensammeln raus. Wenn du ins Nest schaust könntest du meine Vermutung überprüfen. :angel: Viel Spaß
                      Gruß Wilhelm

                      #5305
                      Doris
                      Forenmitglied
                        • DE 39624
                        • 38 m ü. NHN

                        Danke Stefan, danke Wilhelm für die Antworten. War wirklich schon echt besorgt über das merkwürdige Verhalten der Hummi´s. Echt, jedes Volk hat seine Eigenheiten.
                        Das Beobachten ist wirklich äußerst interessant.
                        Als es jetzt so heiß war habe ich ja zugefüttert. Die dicken jungen Königinnen haben sich die Bäuche an den Glas-Tränken vollgeschlagen und peinlichst darauf geachtet, dass keine weitere Hummel “andockt”.
                        Die kleineren Arbeiterinnen saßen auf dem Tränkering und hatten dort genug zum Schlecken gefunden. Macht sich echt gut mit den Dingern. Die umgestülpten Gläser mache ich nicht zu voll, so dass die Zuckerlösung immer frisch ist.
                        Da momentan das Wetter zwar durchwachsen ist, es aber gut für das Wachstum der Pflanzen ist und es somit ein überreichliches Nahrungsangebot in unmittelbarer Nähe gibt, stelle ich nun das Füttern wieder ein, so dass sich die Brummer wieder selber kümmern müssen.
                        Werde mal wieder ein paar Foto´s schießen.
                        Grüße von Doris

                      Ansicht von 10 Beiträgen – 1 bis 10 (von insgesamt 10)
                      • Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.