Aktive Ansiedelung

Hummel-Forum Hummelsaison Aktive Ansiedelung

Dieses Thema enthält 38 Antworten und 9 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Budmaster vor 11 Monate.

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  • #4036 Antwort
    Stefan
    Stefan
    Admin

    Halli Hallo!

    Nach einer Stunde spätestens musst Du die Dame wieder raus lassen nach der Ansiedlung. Sie verhungert sonst. Irgend etwas passt nicht. Wahrscheinlich Restlicht irgendwo?

    Brütet sie bereits (aber sicher nicht gleich nach dem Ansiedeln) ist alles OK. Hat ja Vorräte angelegt und mit dem Nachwuchs viel zu tun. Da kann sie auch mal länger im Haus sein. Da hast Du grundsätzlich nichts zu tun dann.


    398 ü. n. N.

    #4042 Antwort
    Detter
    Detter
    Forenmitglied

    Meine Königin hat seit gestern Abend auch noch nicht ihren Kasten verlassen. Sie wird das Innenleben nach ihren Wünschen gestalten? Da es noch nicht so viel Pollen und Nektar bei uns (Berlin) gibt, ist das auch kein Problem. Vielleicht fülle ich einen Lego-Stein mit Zuckerwasser zur Unterstützung?

    #4043 Antwort
    Stefan
    Stefan
    Admin

    Also irgend wann muss sie raus zur Nahrungssuche. Außerdem muss sie erst einmal einen Honigtopf bauen und füllen. Die muss heute mal ausgeflogen sein. Sonst ist etwas nicht in Ordnung.,


    398 ü. n. N.

    #4045 Antwort
    Detter
    Detter
    Forenmitglied

    Könnte sein? Ein paar Sandkörnchen waren weggepustet. Ich mach morgen früh mal den „Mehltest“.

    #4055 Antwort

    Doris
    Forenmitglied

    Eine Frage habe ich heute zum Thema aktive Ansiedlung.
    In meine Styroporkästen tragen derzeit Erdhummeln (aktiv angesiedelt) fleißig Pollen ein. Das Wetter schlägt in den kommenden Tagen um; es soll regnen und wieder kälter werden. Zwar blühen im Garten schon die verschiedensten Trachtpflanzen wie Beinwell, Hyanzinthen, Zierjohannisbeere, Zierkirsche, Mahonien usw. Reicht das oder sollte ich etwas Zuckerlösung in den Kästen bereit stellen? Ich will eigentlich nicht stören. Aber was macht man richtig?

    #4084 Antwort
    Bodensee Mauersegler
    Bodensee Mauersegler
    Forenmitglied

    Hallo zusammen.
    Als Neuling der aktiven Hummel Ansiedlung kann ich jetzt stolz berichten, dass meine drei Kästen jetzt alle angenommen wurden. Es handelt sich um die Schwegler Kästen oberirdisch und unterirdisch und den Hummelkasten von Harry Abraham. Ich habe viel Zeit und Mühe gebraucht, alle Kästen zu besiedeln. Für alle die auch anfangen möchten braucht man einfach Übung und Erfahrung, die man aber schnell bekommt. ICh weiß jetzt, welche Königinnen wirklich suchen und geeignet sind für die aktive Ansiedlung. Was für ein tolles Erlebnis die wunderbaren Königinnen zu beobachten bei ihren Einflügen und Abflügen! Lg an alle Hummel Freunde :angel:

    #4085 Antwort
    Stefan
    Stefan
    Admin

    Hallo Doris!

    Jetzt das Nest nicht öffnen. Die Königin hat bei dieser Kälte genug zu tun um die Brut zu erwärmen. Eigentlich brauchen Hummeln keine Zufütterung. Die schaffen das ganz gut alleine.

    Hummelköniginnen allgemein nehmen Zuckerwasser nur schlecht an. Baumhummeln eher, andere weniger so meine Erfahrung. Du kannst es probieren, indem Du eine umgedrehten Legostein oder sonst ein kleines Gefäß wie z. B. einen Kronkorken in den Vorbau stellst. Oder – wenn kein Vorbau vorhanden – auf das Anflugbrett legst. In beiden Fällen auf Ameisen achten/täglich kontrollieren.

    Eine Nestkontrolle ist jetzt noch nicht notwendig. An einem warmen Tag kannst Du aber einen Blick riskieren. Mit etwas Glück siehst Du die Hummelkönigin im Nest, wenn sie sich nicht allzu tief vergraben hat. Bitte nichts zerstören. So ein Honigtopf in das Kapok gebaut ist schnell umgeworfen! Das wäre furchtbar!


    398 ü. n. N.

    #4086 Antwort
    Stefan
    Stefan
    Admin

    Hallo Bodensee Mauersegler!

    Ja, Übung macht den Meister. Und selbst sehr erfahrene Hummelfreunde die seit Jahren beobachten und daraus lernen liegen gerne mal falsch.

    Wenn Du jetzt ein oder zwei Hummelnester gut durch bekommst, ist das schon ein Erfolg. Alle drei ist reines Glück!

    Die heikle Phase ist erst vorbei, wenn die Königin im Nest verbleibt. So ca. nach der zweiten Generation Arbeiterinnen.

    Es schadet nicht jetzt auf einem Zettel zu dokumentieren wann welche Hummeln angesiedelt wurde. Nach ungefähr 21 Tagen sollten die ersten winzigen Arbeiterinnen ausfliegen…

    …Das kann aber auch mal 30 Tage dauern!


    398 ü. n. N.

    #4091 Antwort

    Doris
    Forenmitglied

    Hallo Stefan,
    ich werde Deinen Rat befolgen und nicht kontrollieren. Also die Neugier bezwingen. Habe heute vormittag in 2 Abraham-Kästen, die ich aktiv besiedelt habe, die 2 Königinnen ein- und ausfliegen sehen. Scheint also alles in Ordnung zu sein. Hatte Legosteine vor die Klappe gestellt, haben die 2 aber nicht angenommen. Rundherum sind ganz, ganz viele Frühblüher mit einem überreichen Angbot an Pollen und Nektar vorhanden. Das ist der Vorteil am ländlichen Einzugsgebiet.
    Habe heute einige Steinhummeln am Beinwell entdeckt. Hatte dicke Höschen an. Nur scheinen sie ein anderes Zuhause gewählt zu haben als unseren Garten. Egal. Wichtig ist mir, dass sie überhaupt untergekommen sind.

    Habe anscheinend unsere Nachbarschaft mit dem Hummelfieber infiziert. Ab und zu kommt mal eine diesbezügliche Info über die Grundstücksgrenze. SUPER!!!!!!!!!!!!!
    Wir haben unsere Gartenbank wieder bezogen und das scheint die Hummeldamen nicht zu stören. Wir haben den Platz extra so nah an den Kästen gewählt, damit wir auch aktiv an der Hummelbeobachtung teilhaben können.
    Wir haben doch recht viele Kästen im Garten, aber was dieses Jahr nicht klappt das bleibt als Chance für´s nächste Jahr.

    #4098 Antwort
    Stefan
    Stefan
    Admin

    Hallo Doris!

    Ich denke Du machst alles richtig. Auch ich habe einen Sitzplatz nur einen Meter von meinen Hummelhäusern entfernt. Da hatte ich noch nie Probleme, die Hummeln stört es nicht.

    Und ich würde als Hummel auch kein „billiges“ Zuckerwasser trinken, wenn rundum alles voller Blüten steht. Das passt schon! :angel:


    398 ü. n. N.

    #4181 Antwort

    Siegfried Holzner

    Hallo zusammen,
    bei 2Kästen fliegen schon Helferinnen,sind natürlich sehr klein.

    #4182 Antwort

    Doris
    Forenmitglied

    Hi und hallo Stefan,
    das unser Sitzplatz die Hummeln nicht stört ist super. Noch näher am Geschehen kann man nicht sein. Ganz zufällig konnte ich beobachten, dass anscheinend auch noch 2 weitere Kästen bewohnt sind. Und ausgerechnet in 2 von den 3 Kästen, die ich nach dem Modell von Hr. Gebsattel gebaut habe. Gerade diesen Kästen hätte ich die wenigste Besiedlungschance eingeräumt. Also Kunststoffkisten, viele Lüftung, Pappkartons und dazu jede Kiste mit Vorbau incl. Belüftung und Wachsmottensperre ergänzt.
    Ich hatte in den letzten Tagen schon beobachtet, dass ab und zu Hummeln unter der Thuja-Hecke verschwinden. Da es zu dieser Zeit nur Königinnen sein könnten, habe ich an allen Kästen die Mehlprobe praktiziert. Ergebnis: Nun sind drei Kästen bezogen; dkl. Erdhummeln.
    Aber wo Sonne ist, ist leider auch Schatten. Einer von den ersten zwei aktiv besiedelten Kästen ist wieder verlassen worden. Was passiert ist weiß ich nicht; es gibt ja viele Möglichkeiten für ein Verschwinden.
    Das ist wirklich traurig. Hoffentlich klappt es mit den anderen Drei.
    Es ist wirklich so putzig, wenn die „Dicke Tilla“, so haben wir unseren ersten Erfolg getauft, fast im Sturzflug mit einem Affenzahn die Hummelklappe ansteuert und sich dann mit ihrem dicken Hinterteil in die Einflugöffnung zwängt. Ich bin schon gespannt auf ihren Nachwuchs.
    Übrigens: Die Hummelklappe ist noch komplett auf.

    #4202 Antwort
    Bodensee Mauersegler
    Bodensee Mauersegler
    Forenmitglied

    Frohe Ostern euch allen.
    Nach dem ich schon tief enttäuscht war, konnte ich doch in allen drei Kästen Aktivität beobachten. Nachdem ich beim oberirdischen Schwegler Kästen seit Tagen nichts mehr beobachten konnte, siegte die Neugierde und ich musste den Kästen inspizieren. Zu meiner großen Freude drohte die Königin mächtig mit Ihrem Gebrumme und ich habe sofort alles wieder verschlossen ohne Veränderung. SIe ist also da und brütet. Mir war nicht klar, dass sie wirklich brütet und kaum oder nur selten den Kasten verlässt. Jetzt soll es hier bitter kalt werden. DOnnserstag sogar an den Nullpunkt. Hoffe, die Königin kommt bei den Temperaturen klar. Muss ich da noch etwas wissen bei solchen Temperaturstürzen? Lg und viel Erfolg euch allen. Bodensee Mauersegler :angel:

    #4205 Antwort
    Stefan
    Stefan
    Admin

    Hallo, das klappt doch wunderbar! Geduld ist das Zauberwort!

    Nein, Du kannst nichts machen. Die Königin kann das am besten ohne Störung alleine. Bei so kalten Temperaturen bieten manche Hummelhaus-Besitzer den Damen etwas Zuckerwasser als Stärkung an. Entweder in den Vorbau, oder falls kein Vorbau vorhanden, auf das Anflugbrett.

    Kann sein, dass sie es verschmäht. Dann kann man auch nichts machen.

    Generell kann man streiten, ob „zufüttern“ allgemein gut ist. Bei besonders langen Regen- und Kälteperioden schadet es aber sicher nicht, wenn die Hummeln mit der Zuckerlösung schon mal umgehen können. Denn die Hummeln müssen diese „Blüte“ erst lernen. Dauert also etwas. Wieder mal ist Geduld gefragt.

    So bald man zufüttert ist vermehrt auf Ameisen zu achten!


    398 ü. n. N.

    #4239 Antwort
    Bodensee Mauersegler
    Bodensee Mauersegler
    Forenmitglied

    So nach einer Beobachtung im Garten habe ich gerade die Königin im oberirdischen Schwegler Kästen und im Hummelhaus von Harry Abraham ein- ausfliegen sehen. Muss noch den unterirdischen inspizieren. Nachdem wir 30l auf den m2 Regen hatten krochen da leider Nacktschnecken im Zugang rum, die ich gleich mal entfernt habe. Hat das jemand von euch auch mal gehabt? NAcktschnecken, die in den Zugang zum unterirdischen Nistkästen kriechen? Lg Bodensee Mauersegler

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